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Bundesspitze: Die neuen und alten AfD-Vorstände – und ihre Skandale, Beschimpfungen und "Ausrutscher"

Der neue AfD-Bundesvorstand ist komplett. In ihm finden sich NS-Verharmloser, Klimawandelleugner, Fremdenfeinde, Provokateure. Eine Übersicht über Skandale und Ausrutscher des Führungspersonals.

AfD-Ehrenvorsitzender Alexander Gauland

Der Relativierer: Alexander Gauland, Ehrenvorsitzender

78 Jahre, Fraktionsvorsitzender im Bundestag, freier Publizist

Im Juni 2018 bezeichnete Gauland bei einer Rede auf dem Bundeskongress des AfD-Nachwuchses die Zeit von 1933 bis 1945 als "Vogelschiss" in der Geschichte Deutschlands: "Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, daran hat vorhin Björn Höcke erinnert. Und die, liebe Freunde, länger dauerte als die verdammten zwölf Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten. Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die zwölf Jahre. Aber, liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte."

Gauland selbst wollte die Äußerung als Kritik an den Nationalsozialisten verstanden wissen. "Fliegenschiss" (sic!) sei "eine der verachtungsvollsten Charakterisierungen, die die deutsche Sprache kennt. Das kann niemals eine Verhöhnung der Opfer dieses verbrecherischen Systems sein", erklärte er. Die nachgeschobene Rechtfertigung nahmen ihm aber selbst einige Parteikollegen nicht ab. 

Wie ein Historiker die Aussage Gaulands bewertet hat, lesen Sie hier.



AFP

Elf Männer, drei Frauen, dazu Alexander Gauland als Ehrenvorsitzender. Seit dem Bundesparteitag in Braunschweig am Wochenende steht der neue Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD).

Eines haben alle 15 Poltikerinnen und Politiker gemeinsam: Sie stehen – wenig überraschend – für ein rechtes Weltbild. Der eine mehr, die andere weniger. Doch noch eines eint die meisten der AfD-Vorstände: Fast alle sind in der Vergangenheit aufgefallen. Mit Ausrutschern, mit Fehltritten, mit Eklats in Parlamenten, mit Diffamierungen, mit Lügen, mit Verharmlosungen von NS-Verbrechen, mit menschenfeindlichen Äußerungen. In der Bilderstrecke oben sehen Sie jeweils ein Beispiel.

AfD ist in den Blick des Verfassungsschutzes geraten

Inzwischen ist die Partei wegen der Äußerungen und Handlungen ihrer Vertreter auch verstärkt in den Fokus des Verfassungsschutzes geraten. Die Teilorganisation "Der Flügel" ist ebenso wie die "Junge Alternative" ein Verdachtsfall des Inlandsgeheimdienstes. Bei der Gesamtpartei prüfen die Verfassungsschützer, ob sie verstärkt beobachtet werden soll. Das gesamte Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz umfasst mehr als 400 Seiten und führt explizit auch Aktivitäten von Mitgliedern des Bundesvorstandes wie Andreas Kalbitz, Alice Weidel, Beatrix von Storch oder Jörg Meuthen auf. Das Portal "Netzpolitik.org" hat das Dokument in ganzer Länge veröffentlicht.

Tino Chrupalla wurde zum AfD-Bundesvorsitzenden gewählt

Die Partei hat verfügt über eine sogenannten Unvereinbarkeitsliste. Auf ihr stehen rund 250 rechtsextreme Parteien, Vereine und Organisationen, darunter die NPD, "Combat 18" und die "Identitäre Bewegung", deren aktive oder ehemalige Mitglieder nicht in die AfD aufgenommen werden dürfen. Insbesondere Vertreter rechtsnationaler Strömungen in der Partei fordern immer wieder die Abschaffung dieser Liste.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.