Eva Högl Geschacher und Geschäft – die schmutzigen Deals bei der Wahl der Wehrbeauftragten

Die neue Wehrbeauftragte Eva Högl
Die neue Wehrbeauftragte Eva Högl
© Michael Kappeler/ / Picture Alliance
Wer glaubt, dass Politik ein dreckiges Geschäft ist, hat mal wieder Anlass, sich bestätigt zu fühlen. Die Wahl der neuen Wehrbeauftragten Eva Högl ist so ein Fall.

Man kann über Eva Alexandra Ingrid Irmgard Anna Högl viel sagen – auch durchaus Gutes. Eines aber mit Sicherheit nicht: Dass die Frau, die seit 2009 drei Mal das Direktmandat in Berlin Mitte für die SPD geholt und es immerhin zur stellvertretenden Fraktionschefin gebracht hat, in den nun elf Jahren ihrer Bundestagskarriere als ausgewiesene Bundeswehrkennerin aufgefallen wäre.

Musste sie auch nicht. Sie hatte schlichtweg anderes zu tun. Die promovierte Juristin leistete etwa engagierte Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss. Sie galt zweimal als heiße und geeignete Kandidatin für den Posten als Justizministerin. Beim ersten Mal wurde ihr Katarina Barley vorgezogen, beim zweiten Mal Christine Lambrecht.


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