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Gesine Schwan: Mein lieber Schwan

Sie ist gerade 65 Jahre geworden und strotzt vor Energie und Ehrgeiz. Jetzt startet sie den zweiten Anlauf, die erste deutsche Bundespräsidentin zu werden. Porträt einer ungewöhnlichen Frau, die jeden Sonntag in die Kirche geht, offen über ihre frühere Depression spricht und gern nackt badet.

Von Axel Vornbäumen

Die Präsidentin hat Perlhuhn genommen, dazu leichten Rotwein. Ihr Blick geht durch die riesige Fensterfront ins Grüne. Dort, hinter den Baumreihen, fängt schon Polen an. Hier, in der Mensa der Europa-Universität Viadrina in Franfurt/Oder, bestimmt das Geklapper der Tabletts den Rhythmus der Mittagspause. Es ist ein herbes Idyll, doch in diesem Moment ist es so ganz nach dem Geschmack von Gesine Schwan.

Sie hat Geburtstag, sie ist 65 geworden. Sie hat einen Teil ihrer Familie um sich versammelt, ihren Mann Peter Eigen, ihre Adoptivtochter Dorle, den Enkel Adrian. "Der ist heute wichtig", sagt Gesine Schwan, als sie ihn auf den Arm nimmt. Ein Gefühl von Geborgenheit ist zu spüren: ihre Familie. Ihre Studenten. Und Gesine, wie immer, mittendrin. Sie möchte diesen Tag nirgendwo anders verbringen. Auch zu dieser Stunde nicht.

Es ist jetzt kurz nach eins, Donnerstag. Im Schloss Bellevue tritt gerade Bundespräsident Horst Köhler vor die Mikrofone. Er wird wieder kandidieren. Wieder gegen Gesine Schwan, wie 2004. Und Köhler wird kämpfen müssen. Im September, nach der Bayernwahl, könnte die Mehrheit für ihn dahin sein.

Peter Eigen und Gesine Schwan sind ein politisches Paar

Ein Fernseher wäre jetzt gut. Ein Blick auf die Zeitläufte, die sich da gerade zu wiederholen beginnen. Peter Eigen hätte gern den Moment live am Bildschirm miterlebt, hätte gern gesehen, "wie Köhler es begründet". Eigen ist ein politischer Mensch. Sie sind ein politisches Paar. Als Bundeskanzler Gerhard Schröder vor gut vier Jahren Schwan am Handy in Harvard aufstöberte und ihr das erste Mal antrug, für die SPD ins Rennen um das Präsidialamt zu gehen, da mussten sie sich kurz beraten: Was das wohl für ihre Partnerschaft bedeute, für ihrer beider Selbstverständnis als Wissenschaftler, ihr Lebensmodell.

Damals haben sie in einem Rutsch ihre Verlobung gleich mit beschlossen, für alle Fälle. Es wurde dann so ziemlich die größte Verlobungsfeier, die Berlin je gesehen hat, am Vorabend der Wahl, 22. Mai 2004, im Hamburger Bahnhof, umringt von den Genossen, die anderntags für Schwan in der Bundesversammlung votierten. "Alle waren da", sagt Eigen, bis hin zu Schröder. Es wurde ein schöner Abend, dem ein bemerkenswerter Tag folgte. War ganz knapp damals. Köhler: 604. Schwan: 589. Ermutigend knapp, mehrere Stimmen hatte sie aus dem schwarz-gelben Lager bekommen. Zu knapp jedenfalls, als dass sie die kurze Ernüchterung nicht mit der eigenen Lebenserfahrung hätte ausgleichen können. Scheitern, sagt Schwan, hat sich "langfristig in meiner Biografie nie zum Nachteil ausgewirkt". Damals, sagt einer aus ihrem engsten Umfeld, habe sie gesehen, "was unserer Gesellschaft fehlt". Jemand, der den Laden zusammenhält. Jemand wie sie selbst.

Sie würde so gern. Irgendetwas rundete sich da, in ihrem bis zum Platzen prall ausgefüllten Leben, das sie mit politischer Bedeutung aufgeladen hat wo immer nur möglich. Eine "Brückenbauerin" sei sie, hat Schwan sich oft selbst beschrieben - jetzt stehe eine letzte große Konstruktion auf der Agenda. Sie will "verhindern, dass die Gesellschaft auseinanderbricht", will warnen und mahnen vor "einer schrankenlosen und dadurch wieder bornierten Ökonomisierung des ganzen Lebens".

Im Bellevue redet Köhler, ihr Kontrahent. Und ihr ist jetzt das Perlhuhn aus der Mensaküche wichtiger?

Aufgeben fällt ihr schwer

Ach - nicht wirklich. Es ist beileibe nicht so, als ob Gesine Schwan just in diesem Moment ihr großes Ziel aus den Augen verloren hätte, als erste Frau an der Spitze dieses Staates zu stehen. Aufgeben, sagt sie, falle ihr schwer. "Und dann überlade ich mich manchmal." Ist es wieder so weit?

Zumindest soll diese Frau, die ihre Studenten nur "Gesine" oder "die Schwänin" nennen, nun die SPD aus dem Tal der Tränen holen, einerseits. Andererseits muss sie als imaginäre Frontfrau für vermeintlich dräuende rot-rote Zeiten herhalten, wie die Union wahlkampfbedingt unkt. Die Stimmen der Linken würde sie umständehalber schon gern mitnehmen, so viel ist wahr.

Ausgerechnet sie, die früher als Parteirechte Geschmähte. Die Mitte der 80er Jahre mit dem linken Vordenker Erhard Eppler und der SPD-Ikone Willy Brandt über Kreuz lag. Der verbannte sie aus der Grundwertekommission, nachdem sie zuerst die ablehnende Haltung der Partei zum Nato-Doppelbeschluss kritisiert hatte und dann über seine zu lasche Haltung gegenüber den Regimen des Ostblocks herzog. Alles vergessen. "Auch in der bittersten Auseinandersetzung", sagt Eppler heute, "konnte ich ihr nicht böse sein."

In der SPD wegen "Willy"

Für Gesine Schwan brachte der Kampf mit der SPD, in die sie 1972 wegen "Willy" eingetreten war, wertvolle Erfahrungen. "Die Partei", sagt sie, "ist nicht meine Familie." Wohl sei sie "eine unverzichtbare Kraft, aber keine Primärbindung".

Schwan ist in jenen Tagen Professorin mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Philosophie an der Freien Universität in Berlin. Seit 1969 ist sie mit dem Politikwissenschaftler Alexander Schwan verheiratet. Sie haben zwei Kinder adoptiert, Dominik und Dorothee, genannt Dorle. Es ist ein akademisches Leben, ein politisches Leben, aber es trägt jene Ideale einer bürgerlichen Kleinfamilie in sich, aus der sie selbst stammt. Wie bei so vielen scheint sich auch bei ihr so vieles aus kindlicher Prägung zu entwickeln.

Der Vater ist Oberschulrat, die Mutter Sozialarbeiterin - aus ihr wird später eine Mischung aus beidem. Die Eltern verstecken im letzten Kriegsjahr ein jüdisches Mädchen. Der Kampf gegen den Antisemitismus wird später ihr Thema. Die Mutter vermittelt ein positives Polenbild. Das hat die Tochter nie vergessen. In der Schule fällt ihr alles leicht. "Wir mussten uns den Arsch aufreißen, ihr flog alles zu", erinnert sich ihr Mitschüler am Französischen Gymnasium, der Liedermacher Reinhard Mey. Oft wurde sie zur Klassensprecherin gewählt. Mey: "Sie war sehr beliebt." Ständig wollte sie vermitteln, in der Schule und zu Hause. Als es einmal bei einem Familienausflug Krach gibt, fängt sie im kleinen Segelboot einfach an zu singen - so lange, bis alle mitsingen.

Vertrauen und Solidarität in der Familie

Auch Jahre später, mit Alexander Schwan, will sie viel von diesem Kleinfamilienidyll retten. In jenen Tagen entsteht bei ihr der Gedanke, dass es vernünftig sein könnte, "Familienzeit und Karriere" zu entzerren. Nirgendwo, davon ist Schwan überzeugt, "findet die Vermittlung zentraler demokratischer Werte wie Vertrauen und Solidarität so intensiv statt wie in der Familie".

Ein Idyll und ein Weltbild brechen zusammen, als Alexander Schwan an Krebs erkrankt und 1989 stirbt. Die gläubige Katholikin und regelmäßige Gottesdienstbesucherin, spät erst getauft, zweifelt nicht an Gott, "wohl aber an seiner Güte". Sie betet um Alexanders Rettung, "ohne allerdings je die Erfüllung meiner Gebete zu einer Art Bedingung für die Fortdauer meines Glaubens zu machen". Nach dem Tod ihres Mannes verfällt sie in eine tiefe Depression. "Alles war mir wirklich egal." Später ist sie erschrocken darüber, dass ihr in dieser Zeit selbst die Kinder, damals 12 und 14 Jahre alt, kein Trost sind. "Ich musste lernen, allein zu sein." Mit Mitte 40 hatte sie sich damit abgefunden. Erst eine Psychoanalyse hilft ihr aus dem Tief und die Tatsache, "dass ich, selbst als es am schlimmsten war, mein Interesse an anderen Menschen nicht vollständig verloren habe".

Und Gott? Ein kurzer Spaziergang führt die Viadrina-Präsidentin in diesen Tagen an die Oder, zwei ihrer Studenten machen dort eine kleine Umfrage, verlangt wird eine spontane Antwort auf: "Was fällt Ihnen zu Gott ein?" Gesine Schwan zögert einen Moment, ganz so spontan wird's schon nicht mehr, und ihr Mann ruft lachend dazwischen: "Na, ich!" Es dauert einen weiteren Moment, dann sagt sie: "Liebe." Dann dreht sie sich um und haut ihm ziemlich krachend auf die Schulter.

Eigen versucht, "die Welt zu verändern"

Peter Eigen hat Gesine Schwan Anfang der 90er Jahre kennengelernt. Der ehemalige Weltbank-Direktor gründete 1993 die Antikorruptionsorganisation Transparency International. Er sagt: "Ich versuche, die Welt zu verändern." Die Eigens und Gesine Schwan sind quasi Nachbarn im feinen, friedlichen Berliner Süden, sie wird eine Freundin der Familie, ist Gast bei Gartenfesten. Als Eigens Frau Jutta an Krebs erkrankt, kümmert sie sich, angetrieben von ihrer eigenen leidvollen Erfahrung, intensiv um ihre Freunde. Nach Jutta Eigens Tod 2002 hält Gesine Schwan, wie Peter Eigen sagt, "eine sehr schöne Rede bei der Beerdigung". Er ist noch heute fasziniert von "der Anteilnahme, die Gesine entwickelt, wenn sie hört, dass es jemandem schlecht geht".

Beide sehen sich nach den Schicksalsschlägen mit anderen Augen und werden ein Paar. Er ist begeistert von ihrem schier unermüdlichen Tatendrang, sie schätzt seine Vielseitigkeit. Gesine Schwan sagt, "das gute Leben, das lebe ich jetzt". Das so auf Symmetrie und "unangestrengte Gleichberechtigung" bedachte Paar hat sich Rituale geschaffen - und Freiheiten gelassen. Sie geht sonntags in die Kirche, er nicht. Gesegelt wird gemeinsam auf dem Wannsee - und auch schon mal gekentert; ausgerechnet einer ihrer Studenten hat sie danach mal aus dem Wasser gefischt. Sie schwimmen im Schlachtensee - gern auch mal nackt. Musizieren gemeinsam, jedenfalls in den eigenen vier Wänden. Sie spielt Klavier, er Flöte, meist Barockmusik, bevorzugt Händel. Manchmal begleitet sie ihn zum Jazz in die Musikkneipe "Spinnrad", da greift er zum Saxofon.

Und sonntagabends, halb acht, trifft man sich zum "Family Dinner", Kinder und Neffen sind dabei. Und Gesine, die meistens kocht, mal wieder mittendrin.

Die Karriere muss passen

Was hätte sie nicht schon alles werden können. Auf den letzten Metern von Rot-Grün hätte Schröder sie gern als Ministerin in sein Kabinett geholt; sie hatte reelle Chancen, Präsidentin des Goethe-Instituts zu werden - sie hat abgelehnt, alles nichts für sie. Im Bellevue aber könnte sie "Politik nachvollziehbar machen" und "Vertrauen ermöglichen". Es muss schon passen.

Wahrscheinlich würde sie das politisch-publizistische Berlin zunächst einmal mindestens so irritieren, wie Köhler das macht. Wahrscheinlich zöge so etwas wie der G-Faktor in die Politik ein. Käme daher in stets etwas zu groß geratenen Schritten auf Stöckelschuhen. Jene Mischung aus mangelndem Dünkel, munterem Redefluss, ungebremster Herzlichkeit und bisweilen nervtötender Beharrlichkeit, wenn es um ihre Sache geht, die immer eine gute ist.

In Frankfurt/Oder jedenfalls sind die Geschichten der nimmermüden Einmischerin längst Legende. Als Preis für ihre Kandidatur 2004 hat sie Schröder mal eben 50 Millionen Euro für die Viadrina aus dem Kreuz geleiert. Und einmal, da hat sie einem Mitarbeiter der Ausländerbehörde persönlich so lange am Telefon verklickert, wie wichtig es sei, dass 40 weißrussische Studenten an der Viadrina ihr Studium fortsetzen könnten, bis dieser schließlich resigniert seine bürokratischen Bedenken aufgab. Ein andermal, nachdem sich eine polnische Studentin aus Prüfungsangst das Leben genommen hatte, tauchte sie abends in der Studenten-WG auf, um den fassungslosen Kommilitonen Trost zu spenden. "Andere hätten ein Kondolenzschreiben an die Familie geschickt und fertig", sagt Thymian Bussemer, damals ihr Referent. "Gesine Schwan aber hat noch am selben Abend für die Studenten gekocht."

Typisch "Schwänin". Wenn nötig mischt sich Pragmatismus mit Empathie.

Nicht immer stilsicher

Nicht immer freilich ist sie ganz stilsicher, wie die gerade publik gewordene Verwechslung von "gut" und "gut gemeint" zeigt. Nachdem der stern aufgedeckt hatte, wie das Pharmaunternehmen Ratiopharm Ärzte ködert, damit die ihren Patienten Präparate des Konzerns verschreiben, machte Schwan voriges Jahr auf Briefpapier der Viadrina der Firma ein Angebot: Sie und Eigen helfen ihr beim Kampf gegen Korruption - und die spendet für ihre Projekte.

Typisch "Schwänin"? Bisweilen agiert sie auch mit ausgefeilter Strategie. Ein bisschen hat sie sich ja selbst aufgestellt, gegen den Willen der SPD-Führung, die gut weiter mit Köhler hätte leben können. Ein Coup, eingefädelt wieder per Handy - nur dass man sie diesmal in Mexiko erwischt und nicht Schröder am anderen Ende der Leitung nachfragt und schon gar nicht Kurt Beck. Sondern Sebastian Edathy. Der ist Innenexperte der SPD und getrieben von dem Gedanken, dass eine Volkspartei eine eigene Kandidatin präsentieren müsse. Edathy erfährt, dass auch der Altmeister Hans-Jochen Vogel schon mit Schwan gesprochen hatte. Sie ist bereit. Und lässt eifrig für sich werben. Nach ihrem überzeugenden Auftritt bei einer Klausur der SPD-Spitze im Potsdamer Cecilienhof bleibt Beck gar nichts anderes mehr übrig: Er lässt sie als SPD-Kandidatin gegen Köhler aufstellen. "Wenn Gesine für eine Sache eintritt, dann kommt keiner auf die Idee zu sagen, es ginge ihr um ihren persönlichen Ehrgeiz", sagt einer aus der SPD-Spitze. Doch am Montag, nach ihrer offiziellen Nominierung im Willy-Brandt-Haus, lässt sich der Ehrgeiz in eigener Sache nicht mehr verbergen. "Ich tu's mit Lust", sagt die frisch gekürte Kandidatin.

Oh ja, das tut sie. Spätabends, an ihrem Geburtstag, nach Lunchkonzert und Mittagsschlaf und Empfang, nach Gratulationscour und Bad in der Menge ihrer Studenten. Im Audimax haben sie zu ihren Ehren ein Musical verändert. Eine Dozentin haucht im Stil der Monroe "Happy Birthday, Misses President" ins Mikro, wirft der Präsidentin einen Blumenstrauß zu, den die sofort wild hin und her schwenkt. Als Gesine Schwan zum Abschluss auf die Bühne kommt, da rutscht ihr raus, dass sie von diesem "wunderbaren Abend noch sechs Jahre zehren" werde.

Sechs Jahre? Das passt genau. Ein Jahr Wahlkampf. Dann fünf Jahre Bellevue. Ob sich wohl viel ändern würde, im Leben einer Bundespräsidentin Gesine Schwan? So viel nicht. Nur das mit dem Nacktbaden wird nicht mehr ganz so einfach sein.

Mitarbeit: Jens König, Franziska Reich, Jan Rosenkranz, Annette Wagner

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(