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EM 2016: Warum die Hooligans gerade jetzt zuschlagen

Bei der EM 2016 trumpfen Hooligans aus England, Russland und Deutschland groß auf. Fünf Gründe, warum die Hooligans dieses Turnier in Frankreich lieben.

Ein russischer Hooligan tritt bei der EM 2016 im Stadion von Marseille auf einen englischen Fan ein

Bei der EM messen nicht nur die Nationalteams ihre Kräfte: Russische Hooligans stürmten beim Spiel gegen England einen Block mit englischen Fans

Die Fußball-EM hatte kaum begonnen, als sich schon die Fratze des Fußballs zeigte: Erst randalierten britische Hooligans in Marseille, dann stürmten russische Hooligans beim Spiel England-Russland einen Block mit englischen Fans. Und vor dem gestrigen Spiel des DFB-Teams griffen deutsche Hooligans Fans aus der Ukraine an. Doch warum ist die Europameisterschaft bei den Idioten so beliebt?

Kräftemessen auf internationaler Ebene

So zynisch es klingt: Nicht nur für Nationalmannschaften, sondern auch für Hooligans ist die EM ein Ereignis, das nur alle vier Jahre stattfindet. Während man sich mit Hooligans aus dem eigenen Land quasi an jedem Wochenende prügeln kann, ist das Kräftemessen mit Schlägern aus anderen Ländern eine seltene Gelegenheit. Wie das eigene Team kann man von Stadt zu Stadt reisen und sich zumindest durch die Vorrunde prügeln. Wie es danach weitergeht, hängt dann wohl doch davon ab, wie weit das jeweilige Nationalteam kommt.

Ausschreitungen in Marseille: Ihr Fan-Idioten, solche Bilder wollen wir nicht sehen
Ein Fan tritt nach einem anderen

Gegen Ende des Spiels kam es auch im Stadion bei der Partie England - Russland zu Ausschreitungen. Berichten zufolge stürmten russische Fans einen englischen Block.

Kurze Wege

Anders als zur WM in Brasilien haben die Hooligans eine kurze Anreise. Mit dem Billigflieger aus England oder mit dem Auto aus Deutschland nach Frankreich zu reisen ist viel günstiger und schneller, als eine Fernreise nach Brasilien zu buchen. Und zwischen den Spielstätten in Frankreich liegen nur wenige hundert Kilometer statt teilweise tausende Kilometer zwischen den brasilianischen WM-Stadien.

Und auch die fehlenden Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raumes erleichtern den Hooligans ihr gewalttätiges Hobby. "Im europäischen Raum können wir uns ja relativ frei bewegen, darum sind Reisebewegungen von Störern schwer zu kontrollieren", sagte Jürgen Lankes, Chef der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze, der Zeitung "Die Welt".

Die nächsten Turniere

Die EM in Frankreich ist die vorerst letzte Gelegenheit für Hooligans, sich ein Kräftemessen zu liefern. Bei der WM 2018 in Russland dürften viele Hooligans das härtere Durchgreifen der Polizei fürchten. Wer will schon einen mehrwöchige Urlaub buchen und am ersten Abend in Polizeigewahrsam landen? Bei der EM 2020 spielen wieder die Distanzen eine große Rolle. Das Turnier findet über ganz Europa verteilt statt: Zwischen St. Petersburg, Rom und Glasgow müssen nicht nur die friedlichen  Fans ihrem Team hinterherreisen. Das ist teuer und aufwändig - für viele wohl zu aufwändig. Bei der WM 2022 in Katar kommen dann beide Gründe zusammen: Teure Anreise plus eine Polizei, die nicht zimperlich sein dürfte. Und wo die EM 2024 stattfindet, steht noch nicht einmal fest.

Die französische Polizei

Angesichts der Pariser Anschläge vom November 2015 scheint der Fokus der Polizei auf der Verhinderung von Terroranschlägen bei der EM gelegen zu haben. Nun scheint sie von den Hooligan-Ausschreitungen in Marseille und Lille überrascht. Nach Ansicht des Würzburger Professors Harald Lange, Leiter des Instituts für
Fankultur, hatte die Polizei "das Phänomen nicht so auf dem Schirm. Nichtsdestotrotz ist die Infrastruktur an Polizisten, an Ordnungskräften, an Videokräften da, sie steht ja und kann ohne weiteres auch auf Hooligans angewendet werden. Ich gehe davon aus, dass man dieses Problem in den nächsten Tagen vollends in den Griff kriegen wird", sagte Lange.

Das ist zu hoffen. Denn bei den Ausschreitungen zwischen englischen und russischen Fangruppen in Marseille sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft etwa 150 russische Hooligans beteiligt gewesen. Die Polizei konnte keinen einzigen von ihnen festnehmen, wie der Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, am Montag berichtete. "Das sind Leute, die für sowas trainieren", sagte er. Zwei Russen wurden des Landes verwiesen.

Die Machtlosigkeit der Uefa

Ein möglicher Ausschluss teilnehmender Teams von der Fußball-Europameisterschaft wegen Ausschreitungen seiner Fans wäre aus Expertensicht für die Hooligans der größte Erfolg. "Das ist ja gerade die Motivation der Hooligans. Das wäre der allergrößte Erfolg für die Hooligangruppen, wenn die sowas hinkriegen würden", sagte Lange in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
Nach den Krawallen in Marseille hatte das Uefa-Exekutivkomitee den Teams aus Russland und England mit dem EM-Aus gedroht, sollten ihre Fans nochmals so negativ in Erscheinung treten. "Ein Spielverbot wäre für diejenigen, die nur an Krawall interessiert sind, natürlich das Höchste, was sie erreichen können. Dann fühlen sie sich bestätigt, wir haben Einfluss, wir können die Geschicke lenken und es kaputt machen", betonte Lange, der jedoch keine dauerhafte Gefahr für die Titelkämpfe erkennen kann.

mit Agenturen

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(