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Fußball-Bundesliga: Bayern gewinnen glücklich, Debakel für Schalke und HSV

Der FC Bayern hat sich mit viel Mühe zu einem Sieg gegen Frankfurt gequält. Leverkusen und Bremen gewannen ebenfalls hauchdünn. Der HSV und Schalke erlebten ein Debakel.

Triple-Sieger FC Bayern München sorgt in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga gleich wieder für Superlative. Mit dem 1:0 bei Eintracht Frankfurt überstand der Titelverteidiger am Samstag auch das 27. Spiel in Serie ohne Niederlage und stellte damit den Clubrekord aus dem Jahr 1989 ein. Neben den Bayern fuhren am 2. Spieltag auch Werder Bremen, Bayer Leverkusen und der FSV Mainz 05 jeweils ihren zweiten Sieg in dieser Spielzeit ein.

Mainz gewann 2:1 beim SC Freiburg, Bremen setzte sich mit 1:0 gegen den FC Augsburg durch, Bayer gelang mit dem 1:0 beim VfB Stuttgart saisonübergreifend sogar schon der siebte Erfolg nacheinander. Beinahe-Absteiger 1899 Hoffenheim feierte mit dem 5:1 beim Hamburger SV ebenso seinen ersten Saisonsieg wie der VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen fertigten den FC Schalke 04 mit 4:0 ab. Borussia Mönchengladbach kam bei seiner Heimpremiere zu einem 3:0 gegen Hannover 96.

Frankfurt leistet erbitterten Widerstand

Die Bayern scheinen auch in der 51. Bundesliga-Spielzeit das Maß aller Dinge zu sein. Mario Mandzukic (13. Minute) sicherte dem Team von Trainer Pep Guardiola mit seinem zweiten Saisontor den Auswärtssieg in Frankfurt. Eine Woche nach der 1:6-Klatsche zum Auftakt bei Aufsteiger Hertha BSC leistete die Eintracht dem Rekordchampion erbitterten Widerstand und hatte Pech, dass ein Treffer von Alexander Meier kurz vor der Pause nicht anerkannt wurde.

Nach der desaströsen Rückrunde der Vorsaison machte Bremen mit dem Heimsieg gegen Augsburg den erhofften Sechs-Punkte-Traumstart perfekt. Mehmet Ekici (23.) sicherte den Hanseaten nach einem Fehler von Gäste-Keeper Mohamed Amsif den Erfolg. Es war zugleich der erste Werder-Sieg über die Schwaben im fünften Anlauf.

Auch ohne Tor von Stefan Kießling setzte Leverkusen seine Erfolgsserie im Oberhaus fort. Ausgerechnet ein Eigentor des früheren Leverkuseners Daniel Schwaab (42.) verhalf der Werksmannschaft gegen engagierte, aber im Angriff harmlose Stuttgarter zu weiteren drei Punkten.

Gustavo-Effekt bei Wolfsburg

Dank Nicolai Müller bleibt auch Mainz in der Erfolgsspur. Nach dem Führungstor von Niki Zimling (64.) gelang dem Jung-Nationalspieler mit seinem dritten Saisontor (68.) der zweite Treffer. Der Europa-League-Starter aus dem Breisgau konnte durch Sebastian Freis (71.) nur noch zum 1:2 verkürzen. Zum siebten Mal nacheinander blieb der Sportclub beim Heimauftakt sieglos.

Beim VfL Wolfsburg stellte sich der Luiz-Gustavo-Effekt auf Anhieb ein. Im ersten Spiel mit dem erst am Vortag verpflichteten Bayern-Star gelang den Niedersachsen gegen Schalke 04 der erste Dreier. Robin Knoche (53.), der den gesperrten Timm Klose in der Innenverteidigung vertrat, Vierinha (61.), Naldo (67.) und Stefan Kutschke (90.+1) trafen für den nach der Pause wie entfesselt aufspielenden VfL. Vier Tage vor dem Champions-League-Playoff gegen PAOK Saloniki verloren die Königsblauen nicht nur die Punkte, sondern auch Torjäger Klaas-Jan Huntelaar durch Verletzung.

Nach dem respektablen 3:3 in Schalke lieferte der Hamburger SV bei seiner Heimpremiere eine desolate Vorstellung. Rafael van der Vaart glich zwar per Handelfmeter (44.) die frühe Führung der Hoffenheimer durch Roberto Firmino (5.) aus. Auf die weiteren Gegentore von Kevin Volland (51.), Anthony Modeste (67./74.) und Firmino (77.) fanden die am Ende völlig einbrechenden Hanseaten aber keine Antwort mehr. Die drei Zähler waren das passende Geschenk zum 44. Geburtstag von Coach Markus Gisdol.

Gladbach feiert seine Neuzugänge

Im Abendspiel haben die Neuzugänge Max Kruse und Christoph Kramer Borussia Mönchengladbach zum ersten Sieg verholfen. Mit seinem ersten Pflichtspieltor (20. Minute) für Gladbach leitete der frühere Freiburger Kruse vor 46.089 Zuschauern im Borussia-Park den klaren 3:0 (1:0)-Erfolg gegen Hannover 96 ein. Der starke Ex-Bochumer Kramer (53.) mit seinem ersten Bundesligator sowie Filip Daems (66./Handelfmeter) machten am Samstagabend den hoch verdienten Erfolg der Gastgeber perfekt. Hiroki Sakai hatte mit einem unglücklichen Handspiel im Fallen den Strafstoß verursacht.

tis/DPA / DPA

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?