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Fußball-Bundesliga BVB und Bayern marschieren im Gleichschritt


Die Favoriten geben sich keine Blöße: Dortmund hat in Wolfsburg gewonnen und Bayern seine Pflichtaufgabe gegen Augsburg erfüllt. Ein Gewinner des Spieltages heißt Stuttgart.

Borussia Dortmund und Bayern München haben vor dem großen Titel-Showdown in der Fußball-Bundesliga ihre Pflichtaufgaben glanzlos erledigt. Die Münchner gewannen am Samstag gegen den FC Augsburg dank eines Tore-Doppelpacks von Mario Gomez mit 2:1 (1:1). Dortmund setzte sich mit 3:1 (2:0) beim VfL Wolfsburg durch und geht mit einem Drei-Punkte-Vorsprung in das direkte Duell am kommenden Mittwoch.

Der 1. FC Kaiserslautern musste am 29. Spieltag die nächste Niederlage hinnehmen und steht nach dem 1:2 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim vor dem Abstieg in die 2. Liga. Für den 1. FC Köln reichte es gegen Werder Bremen immerhin zu einem 1:1 (1:1). Die große Trendwende konnten die Geißböcke unter ihrem Trainer Stale Solbakken aber nicht einläuten. Hertha BSC erkämpfte sich bei Borussia Mönchengladbach im Abendspiel beim 0:0 einen Punkt.

Der SC Freiburg und der 1. FC Nürnberg trennten sich 2:2 (0:2) und müssen ebenfalls weiter um den Klassenverbleib bangen. Der VfB Stuttgart setzte sich gegen Mainz 05 mit 4:1 (1:1) durch und kann sich mehr denn je Hoffnungen auf die Europa-League-Qualifikation machen.

Bayern mit Blitztor gegen Augsburg


Gleich der erste Angriff brachte den Bayern die Führung. Gomez überwand FCA-Torwart Simon Jentzsch nach nur 25 Sekunden im Nachschuss. Wer nun ein erneutes Bayern-Torfestival erwartet hatte wurde überrascht. Augsburg hielt dagegen und kam durch Ja-Cheiol Koo (23.) zum Ausgleich. Nationaltorwart Manuel Neuer agierte dabei unglücklich. Erst in der 60. Minute wurden die Bayern-Nerven beruhigt, als Gomez mit Saisontor Nummer 25 die Weichen auf Sieg stellte.

Titel-Konkurrent Dortmund hingegen hatte in Wolfsburg erst in der Schlussphase Sorgen. Robert Lewandowski (22.) sorgte mit seinem 18. Saisontor für die Führung. Ilkay Gündogan (49.) legte per feinem Schlenzer nach, doch Mario Mandzukic (61.) erzielte per Kopfball den Anschluss. Mehr gelang dem VfL, bei dem Alexander Madlung die Gelb-Rot-Karte sah, aber nicht. Lewandowski stellte in der Schlussminute den Endstand her.

Hertha BSC steckt weiter im Tabellenkeller, feierte beim 0:0 bei Borussia Mönchengladbach aber immerhin einen Hoffnungs-Punkt. Damit bleiben die Berliner zwar auf einem direkten Abstiegsplatz, konnten den Rückstand auf Rang 15 aber um einen Zähler verkürzen. Die Gladbacher hingegen konnten am Samstagabend auch ihr viertes Heimspiel in Serie nicht gewinnen und verpassten den Anschluss an den dritten Tabellenplatz. 52.691 Zuschauer im Borussia-Park sahen eine schwache Partie mit wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten.

Köln und Werder trennen sich remis


Beim 1. FC Köln brachten die angekündigten Radikal-Veränderungen von Trainer Stale Solbakken einen Punkt gegen Werder Bremen, aber nicht den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Ammar Jemal (39.) traf für die Geißböcke, nachdem Markus Rosenberg (24.) Werder in Führung gebracht hatte. Mit 29 Punkten steckt Köln weiter mitten in der Gefahrenzone. Bremen (41 Punkte) hätten für die Europa-League-Ambitionen drei Zähler gut getan.

In Kaiserlautern gibt es kaum noch Hoffnung auf Bundesliga-Fußball in der nächsten Saison. Sejad Salihovic (26./Foulelfmeter) und Boris Vukcevic (71.) sorgten für den Hoffenheimer Sieg und die dritte FCK-Niederlage im dritten Spiel unter Trainer Krassimir Balakow. Alexander Bugera (86.) konnt nur noch verkürzen. Aber: Zehn Punkte Rückstand auf Platz 15 bei noch fünf Spielen dürften nicht aufzuholen sein.

Der SC Freiburg drehte einen 0:2 Rückstand gegen den 1. FC Nürnberg. Daniel Didavi (8.) und Tomas Pekhart (45.+2) erzielten die Tore für den Club. Der Freiburger Treffer durch Daniel Caligiuri (53./Foulelfmeter) und Cedrick Makiadi (80.) retteten den Breisgauern einen Punkt. Nürnberg hat bei 32 Punkten als Zwölfter das knapp bessere Torverhältnis als Freiburg (32).

Stuttgart liegt auf Europa-Kurs


Mainz 05 (33) liegt nach der Niederlage in Stuttgart als Elfter direkt vor Nürnberg und Freiburg, ist aber nicht gerettet. Der VfB Stuttgart kann hingegen nach dem Erfolg gegen Mainz auf die Europa- League-Teilnahme hoffen. Andreas Ivanschitz (3./Foulelfmeter) brachte Mainz in Führung, Tamas Hajnal (7.), Vedad Ibisevic (49./85.) und Zdravko Kuzmanovic (65./Foulelfmeter) wendeten das Blatt.

tis/DPA DPA

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