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Deutsche Nationalelf: Löw bleibt Bundestrainer: "Mit ganzem Einsatz den Neuaufbau gestalten"

Das Warten hat ein Ende: Joachim Löw wird seine Arbeit als Bundestrainer fortsetzten. Der Neustart mit dem alten Chef beginnt am 6. September in München. Kapitän Neuer hat das Vertrauen, "dass wir gemeinsam wieder zu unserer Stärke finden".

Joachim Löw Bundestrainer

Joachim Löw will seinen Vertrag bis 2022 erfüllen

Getty Images

Joachim Löw bleibtim Amt. Sechs Tage nach dem historischen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft in Russland hat sich der 58-Jährige für ein Weitermachen entschieden. "Ich möchte nun auch mit ganzem Einsatz den Neuaufbau gestalten. Ich werde gemeinsam mit meinem Team analysieren, Gespräche führen und zum Start der neuen Saison die richtigen Schlüsse ziehen", sagte Löw in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes.

Zunächst hatten "Sport Bild" und "Bild" über den Verbleib im Amt berichtet. "Ich freue mich, dass wir mit Jogi Löw unseren lange Zeit erfolgreichen Weg fortsetzen können. Und ich habe das Vertrauen, dass wir gemeinsam wieder zu unserer Stärke finden", sagte Kapitän Manuel Neuer.

Löws Vertrag hatte ohnehin noch eine Laufzeit bis zur nächsten WM-Endrunde 2022 in Katar. Der Kontrakt mit Löw war von DFB-Präsident Reinhard Grindel erst Mitte Mai vorzeitig um weitere zwei Jahre verlängert worden. In der Verbandszentrale in Frankfurt hatte die WM-Delegation um Grindel, DFL-Präsident Reinhard Rauball, dem 1. Vizepräsidenten Rainer Koch sowie Teammanager Oliver Bierhoff am Dienstag getagt. Löw hatte "in einem persönlichen Gespräch" der DFB-Spitze bestätigt, dass er sein Amt weiter ausüben möchte. 

Joachim Löw und Oliver Bierhoff sollen Turnier aufarbeiten

"Wir hatten einen sehr offenen und vertrauensvollen Austausch, in dem wir viele Punkte angesprochen haben. Wir sind alle der festen Überzeugung, dass wir mit Jogi Löw einen Bundestrainer haben, der sehr genau analysieren, die richtigen Schritte einleiten und unsere Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen wird", sagte Grindel. "Der Bundestrainer und Oliver Bierhoff sollen sich jetzt die notwendige Zeit nehmen, um das Turnier sportlich aufzuarbeiten und dem Präsidium vor dem Länderspiel am 6. September gegen Frankreich, in dem wir in der Nations League gleich gefordert sind, eine umfangreiche Analyse vorzustellen."

Löw hatte sich am Tag nach dem 0:2 gegen Südkorea und der Rückkehr aus Russland zunächst nach Freiburg zurückgezogen. Direkt nach dem Vorrunden-Aus in Kasan schien er innerlich zu schwanken. Er müsse sich zunächst "sammeln". Bundestrainer ist jedoch sein Traumjob.

Schon bei der Vertragsverlängerung hatte er den Blick weit nach vorne auf einen Neuanfang nach der Endrunde in Russland gerichtet. "Eine Mannschaft in einem Zeitraum von vier Jahren von einer WM zur nächsten mit vielen jungen Spielern vorzubereiten, das macht mir unheimlich Spaß. Deswegen habe ich mit Freude verlängert", sagte er am 15. Mai in Dortmund.

Neuaufbau nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit

Der ehemalige Bundesligacoach Löw arbeitet seit 2004 beim DFB. Er war zunächst Assistent von Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Nach der WM 2006 in Deutschland übernahm er von Klinsmann den Chefposten. "Mich freut es sehr, dass es mit Jogi Löw an der Spitze unserer Nationalmannschaft weitergeht. Wir haben gestern lange zusammengesessen, und ich habe bei ihm die volle Energie gespürt weiterzumachen", sagte Bierhoff. "Nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit müssen wir nun einen Neuaufbau starten und werden uns jetzt konkret Gedanken darüber sowie über weiterführende strukturelle Veränderungen machen."

Bei allen Turnieren bis zum Misserfolg in Russland führte Löw das DFB-Team mindestens ins Halbfinale. Die Krönung war der WM-Titel 2014 in Brasilien. Löw hatte nach dem Aus in Kasan "tiefgehende Maßnahmen" angekündigt. Diese muss er nun in Angriff nehmen. Am 6. September steht in München gegen Frankreich im Rahmen der neuen Nations League das erste Länderspiel nach dem WM-Desaster an.

tis / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(