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Ersatz-Juror in "Die Höhle der Löwen": Wer ist Georg Kofler?

Nein, nicht noch ein Löwe verlässt die Jury von "Die Höhle der Löwen". Doch krankheitsbedingt fällt ein Jurymitglied aus. Georg Kofler springt ein - doch wer ist der Mann?

Georg Kofler in Die Höhle der Löwen

Georg Kofler ist Ersatzlöwe in "Die Höhle der Löwen"

Der Hilferuf erreichte ihn auf dem Golfplatz in Florida. Während Georg Kofler locker den Ball über das Grün schlug, kämpfte seine Geschäftspartnerin Judith Williams mit einer fiesen Erkältung, die ihr die Stimme raubte. Nichts ging mehr - und das ausgerechnet vor den Aufzeichungstagen der neuen Staffel von "Die Höhle der Löwen". Williams ist dort Jury-Mitglied. Doch ohne Stimme lässt sich schlecht medienwirksam investieren. Ein Ersatz musste her - und Kofler sagte zu.

Dann musste es schnell gehen. Innerhalb von 18 Stunden musste er von Florida ins Kölner Studio, um sich unter das Löwenrudel zu mischen. Damit ist Kofler - zumindest temporär - neben Dagmar Wöhrl ein Neu-Löwe. Denn nachdem bereits Lencke Steiner und Vural Öger aus der Jury ausgeschieden waren, warf nach der vergangenen Staffel auch der Eventunternehmer Jochen Schweizer das Handtuch. Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl füllten die Lücken. Und nun wird die erste Sendung ausgestrahlt, in der auch Georg Kofler dabei ist.

Georg Kofler war Chef von ProSieben und Premiere

Georg Kofler ist im Medien-Business kein Neuling, sondern galt in den 1990er Jahren als einer der wichtigsten TV-Manager. Bislang hielt es den in Bruneck in Südtirol geborenen Fernsehmann allerdings eher hinter der Kamera. Als ehemaliger Chef von ProSieben machte er den Sender groß und rettete als Premiere-Chef den Bezahlsender vor der Pleite, bevor er ihn gewinnbringend an den britischen Pay-TV-Kanal Sky verkaufte. Kofler ist also ein alter Hase, der das Konzept der Sendung gut versteht. "Für mich war das eine inspirierende und erfreuliche Erfahrung. Ich musste mich da auch nicht sonderlich vorbereiten. Die Produktion war ausgesprochen professionell und die Gesprächssituation in unternehmerischen Verhandlungen war ja nicht neu für mich", sagte er zu "DWDL". "Ich musste mich überhaupt nicht verstellen, alles fühlte sich natürlich und organisch an."


Kofler und Williams gründeten 2014 gemeinsam die Glow Media Group, in der die Investments von Williams aus "Die Höhle der Löwen" betreut werden. Also sind die Deals, die Kofler an Land zieht, eigentlich auch die von Judith Williams.

Fernsehstart der vierten Staffel "Die Höhle der Löwen"


Welche Rolle übernimmt Georg Kofler?

Der Einsatz als Krankheitsersatz ist nicht ganz einfach. Judith Williams ist populär bei den Zuschauern - und erfüllt ihre Rolle im Rudel perfekt. Während Ralf Dümmel eher auf Handelsprodukte setzt, die sich schnell in Masse produzieren lassen, ist Frank Thelen der Tech-Fan, der inzwischen aber auch mit Food-Investments gute Erfahrungen gemacht hat. Judith Williams ist Profi im Bereich Mode, Beauty, Kosmetik und gesunder Ernährung. Für was steht Georg Kofler? "Ich habe mir da weder eine besondere Rolle vorgenommen, noch wurde die mir nahegelegt. Ich war einfach ganz unverstellt der Löwe Kofler und hoffe, dass ich damit für das Publikum auch interessant bin", sagte er zu "Quotenmeter". Doch er räumt auch ein, dass er sich natürlich eher für Geschäftsideen interessiere, die er auch mit seiner Expertise besser verstehe. "Kommunikation, Marketing und E-Commerce" seien seine Steckenpferde.

"Die Höhle der Löwen" wertet Unternehmertum auf

Kofler mag das Sendeformat - denn es wertet das Unternehmertum hierzulande auf. "Deutschland ist natürlich ein Unternehmerland, auch wenn das in der öffentlichen Meinung nicht immer so dargestellt wird. Daher ist diese Sendung auch so wichtig, weil sie den Unternehmergeist erfahrbar macht, weil sie die Zuschauer das Abenteuer der Pioniere und Erfinder miterleben lässt", so Kofler zu "DWDL". "Und weil sie ein Menschenbild transportiert, das auf Eigenverantwortung und Initiative basiert und nicht auf der sozialen Hängematte. Unternehmertum ist ja nicht nur eine ökonomische Betätigung, sondern auch eine Haltung, eine Lebenseinstellung."

Dirndl, Gewürze und Spülsteine: Die erfolgreichsten Deals aus "Die Höhle der Löwen"
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.