HOME

Verbraucher: Fahrverbote und Werbung bei Whatsapp: Das ändert sich ab 1. Februar 2019

Auch ab Februar 2019 kommen wieder einige Neuerungen auf Verbraucher zu. So müssen sich Whatsapp-User auf Werbung einstellen. Und auch beim Thema Fahrverbote gibt es Neuigkeiten.

Änderungen im Februar 2019

Änderungen im Februar 2019: Das kommt auf die Verbraucher zu.

Getty Images / DPA

Im Februar 2019 kommen erfreulich wenig Neuerungen und Gesetzesänderungen auf die Verbraucher zu. Im vergangenen Jahr gab es noch eine ganze Reihe an neuen Verordnungen. So durften ab Ende Februar 2018 keine Kosmetikartikel mehr in den Handel gelangen, die Zinkoxid enthalten. Auch für Youtuber, die professionell über die Plattform Videos verbreiten, gab es eine Änderung. Um in das Partnerprogramm aufgenommen zu werden, mussten die Youtuber nun 1000 Abonnenten und 4000 Stunden Videos vorweisen. 

Was ab Februar 2019 wichtig wird, lesen Sie hier:

1. Dieselfahrverbot auf Eis

In den vergangenen Monaten sind in Deutschlands Städten die ersten Fahrverbote erlassen worden - ganz zum Ärger mancher Autofahrer, die nun nicht mehr ihre gewohnten Wege nehmen konnten. In Hamburg und Stuttgart waren die Grenzwerte für Stickstoffdioxid zu hoch. Also wurden Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge erlassen, die zumindest für einige Straßenzüge gelten. Eigentlich sollte ab dem 1. Februar auch in Frankfurt ein Dieselfahrverbot gelten. Doch das Land Hessen vollstreckt das Verbot zunächst nicht, sondern will weitere Schritte prüfen lassen, um die Werte zu senken. Weitere Städte wie Bonn, Köln, Mainz und Berlin könnten bald ebenfalls mit einem Dieselfahrverbot rechnen. 

2. Werbung bei Whatsapp

Bislang ist der beliebte Messenger Whatsapp werbefrei. Doch nach dem Kauf durch den Tech-Giganten Facebook vor vier Jahren soll sich das nun ändern. Eine Vereinbarung, die Facebook mit den ursprünglichen Gründern des Messengers getroffen hat, endet zum 1. Februar. Ab dann könnte Facebook Werbung in Form von Anzeigen und Videos ausspielen - und hat das offenbar auch vor. Bislang soll die Reklame nur im Status-Bereich angezeigt werden. Ob es eine neue Version von Whatsapp gibt und sich der Messenger dann in neuem Design zeigt, ist nicht bestätigt. 

+++Lesen Sie hier: Warum Facebook Werbung bei Whatsapp will +++ 

3. Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan

Das Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa liegt auf Eis - zu viele Differenzen und Unklarheiten behinderten die TTIP-Verhandlungen. Nun wird ein solches Abkommen zwischen der EU und Japan in Kraft treten. Ab dem 1. Februar 2019 sollen so die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen gestärkt, Handelshindernisse abgebaut und der Verkehr von Waren gestärkt werden. 

4. Erwerbsminderungsrente steigt

Wer durch einen Unfall nur eingeschränkt erwerbsfähig ist, kann auch schon als junger Mensch eine Rente bekommen. Diese Erwerbsminderungsrente wird zum Februar 2019 geändert. Die Änderungen betreffen vor allem die Zurechnungszeit, die nun verlängert wird. Waren es bislang höchstens 62 Jahre und drei Monate, erhöht sich die Zurechnungszeit nun auf das vollendete 65. Lebensjahr. Mehr Informationen dazu gibt die Deutsche Renetnversicherung.

Lesen Sie auch:

- Was sich im Jahr 2019 für Verbraucher ändert

- Handgepäck wird teurer und Chemie im Spielzeug: Das ändert sich im November 2018

- Kitagebühren und Fleisch von Aldi: Diese Änderungen kommen im August

- Kreuzifix, Fahrverbot und Mindestlohn: Das ändert sich im Juni 2018

Änderungen im April 2018
kg