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Die Europäische Union will das Schengen-Abkommen modifizieren - angeblich, um den Flüchtlingsstrom aus Nordafrika einzudämmen. Tatsächlich geht es um eine politische Antwort auf den erstarkten Rechtspopulismus.
In Nordafrika bleibt die Situation instabil. Tausende Tunesier wollen über Italien in die gesamte EU gelangen. Rom bittet um Hilfe und Deutschland diskutiert über die Aufnahme der Flüchtlinge.
Dramatische Szenen auf Lampedusa: Immer mehr Flüchtlinge erreichen die italienische Insel. Mehr als 4000 waren es nach Angaben der Behörden seit Mittwoch. Die italienische Regierung hat den Notstand ausgerufen.
Als wäre Griechenland derzeit nicht schon genug gebeutelt: Wegen des anhaltenden Flüchtlingsstrom hat das Land nun die Hilfe der EU-Grenzschutzagentur angefordert. Vor allem ein kleiner Streifen an der Grenze zur Türkei dient als Schlupfloch in die Union.
Tausende von Immigranten, vermutlich von der libyschen Küste abgefahren, haben zuletzt Italien erreicht. Ein Abkommen über gemeinsame Patrouillen beider Länder auf dem Mittelmeer soll den Flüchtlingsstrom eindämmen helfen.
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", behauptete Walter Ulbricht. Von wegen. Hier lesen Sie, was 1961 genau geschah, wie das SED-Regime den Mauerbau vorbereitete - und was Willy Brandt am 13. August sagte.
Angesichts der Flüchtlingsströme aus Nordafrika hat Italien angeregt, eigene Polizeikräfte in Tunesien zu stationieren. Sie sollen verhindern, dass weitere Menschen über das Mittelmeer nach Europa fliehen. Die Regierung in Tunis wies das Ansinnen zurück - kann den Exodus aber nicht stoppen.
Die syrische Armee setzt ihren Vormarsch im Nordwesten des Landes fort. Nach der Erstürmung von Dschis al Schogur haben die Truppen inzwischen eine weitere Rebellenhochburg im Visier. Der Flüchtlingsstrom in die Türkei reißt derweil nicht ab.
Die Lage in Syrien eskaliert: Assads Soldaten stürmen eine Rebellenhochburg, der Flüchtlingsstrom in die Türkei reißt nicht ab - und der Westen debattiert: Wie soll er eingreifen?
Der Streit um Italiens Flüchtlingsproblem kratzt am Fundament der EU: der Reisefreiheit, die der Schengen-Vertrag garantiert. Jetzt strebt die EU überraschend einen Kompromiss an, der auch Grenzkontrollen innerhalb Europas ermöglichen soll.
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