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Die Chancen für einen erneuten Wahlsieg des australischen Premierministers John Howard stehen schlecht: Nach den ersten Auszählungen liegt Labor-Chef Kevin Rudd vorne. Dessen Sieg hätte international durchaus weit reichende Folgen.
Bizarre Posse in Australien: Dort hat die Regierung dazu aufgerufen, den umstrittenen Film "Der große Klima-Schwindel" anzuschauen, der die Schuld der Menschen an der globalen Erwärmung leugnet. Insidern zufolge wurde die TV-Ausstrahlung angeordnet - ein Wahlkampfcoup der Neokonservativen um John Howard?
Die Bombenanschläge auf der indonesischen Ferieninsel Bali, bei denen am Samstag mindestens 25 Menschen ums Leben kamen, wurden nach Behördenangaben vermutlich von Selbstmordattentätern verübt. Hinweise auf deutsche Opfer liegen noch nicht vor.
Nach elf Jahren muss der australische Premierminister John Howard sein Amt an Kevin Rudd abtreten. Der Labor-Chef hat die Parlamentswahl gewonnen. Der Machtwechsel wird sich vor allem in der Außenpolitik bemerkbar machen: Rudd ist ein Gegner der australischen Beteiligung am Irakkrieg.
Überraschender Machtwechsel in Australien: Nach einer Revolte in der eigenen Partei hat Premierminister Kevin Rudd das Handtuch geworfen. Nur wenige Stunden später wurde seine Stellvertreterin Julia Gillard erste Regierungschefin in der Geschichte des Landes.
Während Deutschland die Verschärfung der Sicherheitsgesetze diskutiert, ist Australien schon weiter: Sippenhaft, "Charaktertests" und die Aufhebung der Unschuldvermutung sind fast alltäglich geworden. Neustes Opfer des rabiaten Kurses ist Mohammed Haneef, ein mutmaßlicher Terrorist.
Ein ehemaliger Mitarbeiter des australischen Geheimdienstes hat Ministerpräsident John Howard vorgeworfen, die von Irak ausgehende Bedrohung übertrieben dargestellt zu haben, um die Teilnahme australischer Soldaten am Irakkrieg zu rechtfertigen.
Mit "Danke, Mr. Rudd"-Plakaten feiern Australier den Sorry-Day. Erstmals in der Geschichte des Landes gab es eine offizielle Entschuldigung für das an den Ureinwohnern begangene Unrecht. "Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit fühlen wir uns als Teil Australiens", sagte ein Aborigines-Vertreter.
Über mehrere Generationen hinweg wurden in Australien Aborigines-Familien systematisch ihrer Kinder beraubt. Sie wuchsen bei Weißen auf, verloren dadurch ihre Kultur und ihre Identität. Für das traurige Kapitel will sich erstmals ein Ministerpräsident entschuldigen.
Die USA haben zugesagt, am geplanten Klimaschutzabkommen mitzuarbeiten. Zum Auftakt der Klimakonferenz auf Bali hat auch ein anderer Umweltschutzmuffel den Schalter auf Grün gelegt.
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John Winston Howard war der 25. Premierminister Australiens. Von 1995 bis 2007 war er der Vorsitzende der Liberal Party of Australia. Er wurde am 11. März 1996 erstmals in sein Amt gewählt und dreimal bestätigt, unterlag 2007 jedoch seinem Herausforderer Kevin Rudd von der Australian Labor Party (ALP). Am 3. Dezember 2007 endete seine Amtszeit.