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3. September 2009, 16:02 Uhr

Gaddafi will die Schweiz auflösen

Da wackeln die Berge: Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi möchte angeblich die Schweiz von der Landkarte tilgen. Einer Schweizer Parlamentarierin zufolge will Gaddafi bei den UN beantragen, das Staatsterritorium des Alpenlands aufzuspalten und an die Nachbarländer zu verteilen.

Zoom
Gaddafi, Libyen, Schweiz, UN, UNO, Auflö,sung

Schillernde Figur der internationalen Politik: Libyens Staatschef Gaddafi sorgt regelmäßig für außergewöhnliche Schlagzeilen© Sabri Elmhedwi/DPA

Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi soll bei der UN-Vollversammlung formell beantragt haben, die Schweiz aufzulösen. Er habe dies bereits im Juli beim G8-Gipfel in Italien gefordert, berichtete das Schweizer Fernsehen. Das schweizerische Staatsterritorium solle aufgeteilt und an die Nachbarländer verteilt werden, zitierte die Vizepräsidentin der Außenpolitischen Kommission des Schweizer Nationalrates, Christa Markwalder, die angeblichen Pläne Gaddafis.

Mit dem Vorhaben soll sich die UN-Vollversammlung befassen, die am 15. September beginnt. Libyen hat für ein Jahr den Vorsitz der Generalversammlung inne.

Nachtragender Staatschef

Hintergrund des Streits dürfte die Verhaftung von Gaddafis-Sohn Hannibal und dessen Frau im vergangenen Jahr in der Schweiz sein, die der Vater dem Alpenland sehr übel genommen hat. Beide hatten eine Kaution von einer halben Million Franken (330.000 Euro) für ihre Freilassung bezahlen müssen. Ihnen war vorgeworfen worden, in der Schweiz Hotelangestellte misshandelt zu haben. Beide Beschuldigten hatten dies bestritten und die Kaution bei ihrer Ausreise auch wieder zurückerhalten.

Jetzt folgt offenbar die Retourkutsche: Laut dem Zürcher "Tages-Anzeiger" fordert der Staat eine Kaution von mehreren 100.000 Dollar für die Freilassung von zwei Schweizer Geschäftsleuten, die seit über einem Jahr in Libyen festgehalten werden. Die libysche Seite wirft den Schweizern vor, gegen Visabestimmungen verstoßen zu haben.

Die Beziehungen zwischen Libyen und der Schweiz hatten zuletzt zum Abschluss des G8-Gipfels vor wenigen Monaten schweren Schaden genommen. Medienberichten zufolge soll Gaddafi die Schweiz als "Mafia" tituliert haben, die den "internationalen Terrorismus finanziere". Bereits damals soll Gaddafi laut über eine Aufteilung der Schweiz nachgedacht haben.

chs/DPA
KOMMENTARE (10 von 20)
 
bernie-abg (04.09.2009, 08:52 Uhr)
Was sollen wir mit der Schweiz?...
...Die Schwarzgelder würden uns schon reichen.
Administrator (04.09.2009, 08:28 Uhr)
@Politix
1. Wir blockieren keine IP's
2. Wenn Sie uns kritisieren dann bitte sachlich - alle persönlichen Angriffe werden gelöscht.
ScoutHH (04.09.2009, 04:54 Uhr)
UN-Vollversammlung
Spannend bleibt jetzt die Frage, wie sich die einzelnen Mitglieder der UN-Vollversammlung verhalten, wenn es Libyen tatsächlich gelingt, diesen Vorschlag auf die Tagesordnung zu setzen.
marihuhna (03.09.2009, 22:27 Uhr)
Knallaffi
Ein Land das so einen Diktator hat braucht keine Muppetsshow. Hat der nicht vor 2 Tagen auch das Auto der Zukunft erfunden?
Karl_Schreiber (03.09.2009, 20:21 Uhr)
Der Mann hat Humor !
Ein Mann der Tat ! Falls G tatsächlich die Schweiz an umliegende Bewohner verteilt hätte ich gerne die Stadt Basel, Bern oder Zürich, ich wohne da an der Grenze in D. Danke G und melde Dich, wenn es soweit ist!
UR63 (03.09.2009, 20:06 Uhr)
Gaddafi.....
sollte nicht nur bei der Uno sondern auch bei
361 Grad Toleranz mitmachen!
Schirmherr oder sowas
oppenwehe (03.09.2009, 20:01 Uhr)
Nanu?
Nanu? Da habe ich stern.de eingegeben und lande vom Niveau her doch auf bild.de. Schade.
Politix (03.09.2009, 18:29 Uhr)
@Administrator
dann löschen Sie bitte auch die Beiträge von Silian: Er verunglimpft die Schweiz als Steuerparadies und verballhornt Peer Steinbrück als Peitschen Peer.
.
Bitte ebenfalls löschen: Pixelschubser; er bezeichnet Ihren Freund als "kleinen Terroristen" inkl. Ferndiagnose Altersdemenz..
.
Und weiter: Solange der Stern es für nötig hält, die geistigen Blähungen sog. Despoten in einem Artikel zu veröffentlichen, solange sollte der Stern seinen Forenmitgliedern gestatten, sich darüber lustig zu machen.
Falls der Stern es noch nicht gemerkt haben sollte: Ducken und kuschen machen solche Leute nur stark. Oder schaltet etwa ein Unternehmen des Herrn H. Werbeanzeigen bei Ihrem Revolverblatt, und Sie haben Angst um Ihren Job?

Stoppuhr läuft....
soanse (03.09.2009, 18:23 Uhr)
Que viva la Revolution
Gaddafi, Chavez und alle diese Revolutionsführer, alle in einen Sack stecken und..... man trift immer den richtigen. Gibt es den eine wirkliche Revolution die auch mal dem Volk zu gute kommt? Hier in Venezuela haben wir schon 10 Jahre Revolution, und es wirt nicht besser, eher das Gegenteil, über 100 Gewalttote Monatlich im ganzen Land.
Albatros111 (03.09.2009, 18:14 Uhr)
Nicht schlecht die Idee
Die deutschsprachige Schweiz kriegen wir aber, das ist ja wohl klar. Zur Belohnung kriegt Gaddafis verzogener Sohnemann ein eigenes Hotel in der Schweiz, wo er nach Herzenslust randalieren darf.
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