Einmal pro Jahr dient die Weltklimakonferenz den Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention als wichtigste Verhandlungsebene für die weltweite Klimaschutzpolitik. Bereits 1992 wird beim Umweltgipfel in Rio de Janeiro von 172 Staaten die Agenda 21 verabschiedet, die als Basis und Leitprogramm zur nachhaltigen Entwicklung für das 21. Jahrhundert gilt. Seit 2005 ist die Weltklimakonferenz um das Treffen der Mitglieder des Kyoto-Protokolls ergänzt worden. Da das bislang einzige völkerrechtlich verbindliche Instrument zur Reduktion der Emissionswerte 2012 ausläuft, liegt das Hauptaugenmerk der Versammlung derzeit darauf, eine geeignete globale Post-Kyoto-Regelung zu finden. Mangelnde Kompromissbereitschaft einzelner Nationen erschwert dies.
Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Knapp drei Wochen vor Beginn der Weltklimakonferenz in Mexiko hat die zuständige EU-Kommissarin Connie Hedegaard vor einem Scheitern gewarnt.
Überraschung bei der Weltklimakonferenz: Mit dem Ende des UN-Klimagipfels wurde wider Erwarten das Fundament für einen Weltklimavertrag gelegt. stern.de erklärt, was der Kompromiss bedeutet.
Der unerwartete Erfolg von Cancún hat den Multilateralismus gerettet und das weltweite Vertrauen in UN-Verhandlungen gestärkt. Der Klimaschutz selbst ist jedoch nur ein kleines Stück vorangekommen. Die Hauptarbeit steht noch aus.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird voraussichtlich zum UN-Klimagipfel nach Kopenhagen reisen. "Wir dürfen die Messlatte jetzt nicht zu niedrig hängen, sondern müssen Kopenhagen zu einem wichtigen Meilenstein machen hin zu einem entscheidenden Abkommen im nächsten Jahr", sagte Vize- Regierungssprecher Christoph Steegmans am Montag in Berlin.
Viel sehen, viel sagen - aber nichts entscheiden: In Posen ist der Weltklimagipfel nach fast zwei Wochen ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Immerhin: Die Umweltminister entwickelten einen Fahrplan für die Klimakonferenz in Kopenhagen. Erst dort sollen im nächsten Jahr die wirklich wichtigen Beschlüsse über die Reduzierung der Treibhaus-Gase fallen.
Steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, Dürren und Stürme: Vertreter von mehr als 190 Staaten suchen auf dem Weltklimagipfel in Durban Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel. Testen Sie, wie gut Sie sich mit Kyoto-Protokoll und Treibhausgasen auskennen!
In der heißen Phase der Klimakonferenz wird erbittert um eine Reduktion der Treibhausgase gestritten: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will klare Ziele, die USA lehnen dies ab. Der UN-Klimasekretär Yvo de Boer warnt: "Wir könnten vor einer Situation stehen, in der es heißt: alles oder nichts."
Seit zehn Tagen wird bei der Klimakonferenz debattiert, doch bislang sind die Ergebnisse mehr als dürftig. Kurz vor Ende der Tagung scheint es, als könnten sich die Delegierten nur auf das erklärte Minimalziel einigen. Das lautet: Es wird weiter verhandelt.
Der Kompromiss auf der Weltklimakonferenz wurde hart erkämpft, erst in letzter Minute lenkten die USA in einem entscheidenden Punkt ein. Doch nun rudert US-Präsident George W. Bush zurück: Man habe ernsthafte Bedenken, die Entwicklungsländer würden nicht ausreichend berücksichtigt.
Die USA haben zugesagt, am geplanten Klimaschutzabkommen mitzuarbeiten. Zum Auftakt der Klimakonferenz auf Bali hat auch ein anderer Umweltschutzmuffel den Schalter auf Grün gelegt.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Cancún Dänemark Durban EU-Kommissarin Klima Klima-Abkommen Klimagipfel Klimakonferenz Klimaschutz Klimawandel Kopenhagen Mexiko Umwelt Umweltminister Verweigerungshaltung Weltklimagipfel
Al Gore Angela Merkel Ban Ki-moon Barack Obama Connie Hedegaard Fredrik Reinfeldt Guido Westerwelle Hillary Clinton Hu Jintao José Manuel Durão Barroso Lars Løkke Rasmussen Nicolas Sarkozy Norbert Röttgen Peter Altmaier Philipp Rösler Renate Künast Sigmar Gabriel Stéphane Dion Wen Jiabao Yvo de Boer
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".