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Autoklassiker: Ennstal-Classic: Auf, auf und davon

Wenn Porsche 911 T, Ferrari 246 Dino und Morris Minor den steilen Stoderzinken rauf dröhnen, dann ist es wieder soweit: Die Ennstal-Classic macht die Region Dachstein zum Paradies für Oldtimerfans.

Für viele europäische Oldtimerfans ist die Ennstal-Classic das automobile Highlight eines jeden Jahres. Die Routen rund um die Dachsteinregion gelten als mit die schönsten in den Alpen. Wer sie mit seinem Oldtimer einmal abgefahren hat, der kommt immer wieder. Dabei ist die Classic keine Kaffeefahrt in Hochglanz polierten Prunkmobilen vergangener Zeit, sondern echter Sport. Beim Ennstal-Marathon legen Mensch und historische Maschine zwischen Baujahr 1924 und 1972 knapp 600 Kilometer zurück. Schon der Prolog am ersten Rallyetag hat eine Länge von 323 Kilometern.

Bei den anspruchsvollen Pisten ist an Entspannung nicht zu denken. Und doch gehört die Ennstal zu den beliebtesten Rallyes in Zentraleuropa. Die Teilnehmer kommen längst nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Tschechien, Luxemburg, England, Italien, Niederlande und das Heimatland Österreich steht als Herkunft auf den Namensschildern der Fahrzeugen.

Traditionsreiche Orte wie Steyr, Spital, Bad Aussee oder das schmucke Bad Ischl liegen an der Wegstrecke der insgesamt mehr als 900 Kilometer langen Route. Seehöhen von um die 2.000 Kilometer sind an Postalm, Stoderzinken, Nockalm oder Sölkpass keine Seltenheit.

Der Fahrer des Ford Mustang macht ganz schön auf dicke Hose

Kein Wunder also, dass sich im alljährlich überaus sehenswerten Teilnehmerfeld viele Sport- und Rallyewagen aus vergangenen Zeiten befinden. Zahlreiche Ex-Rennfahrer lassen sich den Event mit Start und Ziel in Gröbming nicht nehmen. Unter anderem griffen bei der 17. Auflage der Ennstal-Classic Sir Stirling Moss, Jochen Mass, Rauno Aaltonen und Yannick Dalmas ins Lenkrad.

Wie im echten Rennen

Bei den Bergfahrten wird denn auch gefightet wie im echten Renngeschäft. Souverän motorisierte Porsche 911, 356, Ferrari 250 GT, 275, Austin Healeys oder Jaguar XK-Modelle tun sich auf den Alpenpässen besonders leicht. Doch auch Raritäten wie ein Tatra 603, Italia 2000 GT, Denzel 1300 oder BMW 700 Sport-Coupé hübschen das Teilnehmerfeld der über 200 Fahrzeugen auf.

Publikumslieblinge in diesem Jahr war insbesondere eine kleine Armee von roten Rennern aus Oxford. Mini feiert 50. Geburtstag und die kleinen Flitzer zeigen, dass sie nicht nur in den 60er Jahren bei Rallyes auf der ganzen Welt die Konkurrenz abhängen konnten. Von den müden 34 PS der Serienmodelle ist im Renntrimm nicht mehr viel geblieben. Der stärkste Rallye-Mini im Feld holt aus seinen 1275 Kubikzentimetern Hubraum 112 PS. Angesichts von nicht einmal 700 Kilogramm Leergewicht sieht es da für viele Konkurrenten auch an steilen Anstiegen bitter aus.

Das gute Wetter spielte vor allem den Piloten der Cabriolets und Roadster in die Hände. Sie genossen die grandiosen Alpenpanoramen im schönsten Sonnenschein und mit Wind im Haar. Davon konnten die Insassen der kleinen Sportcoupés wie Morris Minor oder Steyr-Puch TR nur träumen. Angesichts der hohen Temperaturen in den kleinen Rennern lag der Getränkeverbrauch der Insassen und der Durst der kleinen Renner zumeist auf gleicher Höhe.

"Unser Porsche 912 läuft sehr gut", war Christian Reichold auf einem schmucken Porsche 912 von 1965 zufrieden: "Ich sitze zum ersten Mal auf diesem Auto. Aber es fährt problemlos. 90 PS und eine Sportschaltung machen es einem auch in den Bergen leicht." Mehr Arbeit gab es für Michael Suppan am Lenkrad des einzigen Dieselautos im Starterfeld: "Mit unserem Mercedes 200 D von 1965 haben wir in an den Anstiegen schon unsere Mühe." Immerhin sitzt er mit seiner Beifahrerin Zuzana Marakovain der geräumigen Limousine bequemer als die meisten anderen Teilnehmer.

Sportwagen im Vorteil

Das gemischte Teilnehmerfeld läßt sich auf einer Rallye wie der Ennstal-Classic grob in zwei Gruppen einteilen. Die einen wollen den Sieg und fahren in den Sommermonaten von Oldtimerevent zu Oldtimerevent. Die Ausstattung der Fahrzeuge ist entsprechend. Batterien von Stoppuhren, kalibrierte Wegstreckenzähler, Gegensprechanlagen und eigene Mechaniker in Begleitfahrzeugen zeigen, wie professionell Rallyesport in einem Oldtimer sein kann.

All das zahlt sich aus: Nach drei Tagen Fahrzeit liegten Karsten und Monika Wohlenberg in einer echten Renn-Pagode von 1964 auf Platz eins. Ihre Zeitabweichung liegt nach zahlreichen Sonderprüfungen und über 900 Berg-Kilometern bei weniger als vier Sekunden.

Der Vorsprung gegen Pius Weckerle und Stefan Hommel in einem 230 PS starken Porsche 914 ist dünn: nicht einmal eine Sekunde. Knapp dahinter Beppo Harrach und Wolfgang Artaker in einem 195 PS starken Ferrari 246 GT Dino von 1971.

Viele kommen jedoch nicht wegen der Jagd nach Sekunden und Punkten - sie wollen allein die Strecken genießen und sich mit anderen Oldtimerbegeisterten austauschen. Für Rallye-Legende Rauno Aaltonen in einem neu aufgebauten Mini Cooper S von 1968 war es eine Mischung aus beidem. Er wollte wie bei der Rallye Monte Carlo 1968 um den Sieg mitfahren. Damals gewann er – diesmal reichte es nur zu Rang 23.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?