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Neue Studie: Gezielte GPS-Störung: Russland will Putin schützen - und verrät aus Versehen seinen geheimen Palast

GPS-Ortung hat den klaren Sinn, den exakten Standort messen zu können. Eine neue Studie zeigt nun: Russland nutzt die Technik auch, um Dinge gezielt zu verschleiern - etwa den Aufenthaltsort des Präsidenten. Teilweise geht das aber auch nach hinten los.

Wladimir Putin lässt sich teilweise mit GPS-Störungen schützen

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Ohne Navi zu fahren, ist innerhalb weniger Jahre für viele Menschen undenkbar geworden. Das globale Satelliten-System erlaubt es heute, jederzeit den eigenen Standort genau zu orten. Oder ihn zu verbergen. Genau das scheint Russland immer systematischer zu tun, zeigt eine aktuelle Studie. Neben russischen Häfen, Flughäfen und dem Militäreinsatz in Syrien wird wohl auch der russische Präsident Wladimir Putin mit falschen GPS-Signalen geschützt.

Fast 10.000 Fälle gefälschter Ortungs-Signale fanden die Forscher des US-Thinktank "Center for Advanced Defense", kurz C4ADS. Der allergrößte Teil davon war im russischen Hoheits-Gebiet, aber auch auf der Krim und in Syrien fanden sich Beispiele. Dabei wurde nicht nur das US-System GPS sondern auch das EU-Äquivalent Galileo sowie die die chinesische Variante Baidou gekapert und mit falschen Informationen gefüttert.

Wen schützen die Störungen?

Als genauen Zweck der Störung vermuten die Forscher zum einen den Schutz besonders wichtiger Personen wie Präsident Wladimir Putin, aber auch die Störung von Drohnen in strategisch wichtigen Gebieten wie Häfen und Flughäfen. Mit dem Einsatz in aktiven Kampfgebieten etabliert man zu dem de-Facto-Flugverbotszonen. Die meisten Störungen gab es in Gelendschik, in der Nähe der Krim, in Sankt Petersburg und Moskau. Aber auch Hafenstädte im Norden und am Schwarzen Meer hatten mit den Störungen zu kämpfen.

Dass Russland die Ortungs-Störungen vor allem zum Schutz wichtiger Personen einsetzt, folgerten die Forscher aus der Tatsache, dass an vielen Orten nur dann Probleme auftraten, wenn Teile der russischen Führung vor Ort waren. So setzten etwa bei der Krim-Brücke zweimal bei Dutzenden Schiffen die Ortung aus. Beide Male hatte Putin sein Prestige-Projekt genau in diesem Zeitraum besucht.

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Wenn die Tarnung den Standort verrät

Da sich die Störungen gemeinsam mit Putins Autokolonne bewegten, vermuten die Forscher, dass Russland mobile Sender in einem der Wagen untergebracht hat. Die Umsetzung der Störsender ist recht einfach: Das von Satelliten kommende Signal wird einfach ein einem Schwall von Radiowellen auf einer ähnlichen Frequenz ertränkt, erklärt die Studie. Die Empfänger können das schwache Original so nicht mehr erkennen und versagen bei der Ortung

Auch zum Schutz wichtiger Gebäude scheint die Ortung gestört zu werden. Dem Bericht zufolge sind etwa in der Nähe des Kremls, des Präsidentensitzes in Moskau, aber auch an wichtigen Häfen etwa in Sotschi oder Olyva regelmäßig Störungen zu finden. Der Nutzen dort ist einfach zu erklären: Es handelt sich um den Bereich von offiziellen Regierungs-Einrichtungen.

Tatsächlich könnten durch die Störungen aber auch geheime Projekte enthüllt werden. Vor der Schwarzmeer-Küste vor Gelendschik meldeten mit Abstand die meisten Schiffe spinnende Ortungs-Geräte - obwohl es dort keine offiziellen Regierungs-Bauten gibt. Durch Rückverfolgung der gemeldeten Probleme konnten die Forscher zeigen, dass sie vermutlich von einem bestimmten Gelände ausgehen. Der Clou: Schon länger wird gemunkelt, der dort sitzende gigantische Palast wäre Putins mit illegal abgezweigten Staatsgeldern gebauter Privatsitz. Der Präsident leugnet das allerdings vehement.

Quelle: C4ADS, BBC 

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mma
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.