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Texte: Außer Lesen nix gewesen

Lustiger Funkverkehr, absurde Beamten-Vorschriften, Krieg in der Vorweihnachtszeit - und Antworten auf die Frage, warum das Huhn die Straße überquert.

Neulich beim Bäcker

Heute Morgen war ich beim Bäcker. Ich war fünf Minuten im Laden drin. Als ich wieder raus kam, war da eine Politesse und schrieb gerade einen Strafzettel aus. Also ging ich zu ihr hin und sagte: "Hören Sie mal, ich war nur gerade beim Bäcker." Sie ignorierte mich und füllte den Strafzettel weiter aus. Das machte mich etwas wütend, und ich wurde etwas unbeherrschter: "Hallo? Sind Sie taub, ich war nur gerade beim Bäcker!" Sie sah mich an und sagte: "Dafür kann ich nichts. Sie dürfen hier nicht parken und außerdem sollten Sie sich etwas zurückhalten!" So langsam ging mir das auf den Zeiger...

Also nannte ich sie eine blöde Schlampe und sagte ihr noch, wo sie sich ihren beschissenen Strafzettel hinstecken könnte. Da wurde die auf einmal richtig stinkig und faselte etwas von Anzeige und Nachspiel für mich. Ich habe ihr dann noch gesagt, Sie sei die Prostituierte der Straßenverkehrsordnung und könne, wenn sie woanders anschaffen ginge, wesentlich mehr verdienen. Sie zog dann mit dem Hinweis auf die nun folgende Anzeige wegen Beleidigung von dannen.

Mir war das egal... ich war ja zu Fuß da.

Die schrägsten Beamten-Vorschriften Deutschlands

"Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die Trennung nach Geschlechtern."
(Info des Deutschen Lehrerverbandes Hessen)

"Eine einmalige Zahlung wird für jeden Berechtigten nur einmal gewährt."
(Gesetz über die Anpassung von Versorgungsbezügen)

"Ausfuhrbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Erklärung erklärt."
(Protokoll im Wirtschaftsministerium)

"Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden."
(Merkblatt der Deutschen Bundespost)

"Ehefrauen, die ihren Mann erschießen, haben nach einer Entscheidung des BSG keinen Anspruch auf Witwenrente."
(Verbandsblatt des Bayrischen Einzelhandels)

"Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar."
(Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung)

"Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet."
(Kommentar zum Bundesreisekostengesetz)

"Welches Kind erstes, zweites, drittes Kind usw. ist, richtet sich nach dem Alter des Kindes."
(Bundesanstalt für Arbeit)

"Margarine im Sinne dieser Leitsätze ist Margarine im Sinne des Margarinengesetzes."
(Deutsches Lebensmittelbuch)

"Es ist nicht möglich, den Tod eines Steuerpflichtigen als 'dauernde Berufsunfähigkeit' im Sinne von § 16 Abs. 1 Satz 3 EStG zu werten und demgemäß den erhöhten Freibetrag abzuziehen."
(Bundessteuerblatt)

"An sich nicht erstattbare Kosten des arbeitsgerichtlichen Verfahrens erster Instanz sind insoweit erstattbar, als durch sie erstattbare Kosten erspart bleiben."
(Beschluss des Landgerichts Rheinland-Pfalz)

"Die Fürsorge umfasst den lebenden Menschen einschließlich der Abwicklung des gelebt habenden Menschen."
(Vorschrift Kriegsgräberfürsorge)

"Gewürzmischungen sind Mischungen von Gewürzen."
(Deutsches Lebensmittelbuch)

"Persönliche Angaben zum Antrag sind freiwillig. Allerdings kann der Antrag ohne die persönlichen Angaben nicht weiterbearbeitet werden."
(Formular in Postgirodienst)

"Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot."
(Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis)

Alle Jahre früher. Oder: Die Eskalation der Besinnlichkeit

Montag, 11.September

Schönster Altweibersommer - noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Hauptstraße. Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: "Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!" Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert Minimal-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15:07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage.

16:02 Uhr: Die Filialen von Penny und Extra bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 16.September. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag, 12.September

07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während zwei Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch Karstadt, C&A und Real den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch, 13.September

09:00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.

09:12 Uhr: Minimal kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.

10:05 Uhr: Bei Karstadt verirren sich dutzende Kunden in einem Wald von Weihnachtsbäumen.

12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Extra: An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein "Frohes Fest" gewünscht. Die Schlemmerabteilung von Real kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.

Donnerstag, 14.September

07:00 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.

08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisensitzung fordert der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark: "Weihnachten bis zum Äußersten" und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD: "Weihnachten mit Mireille Matthieu" über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Freitag, 15.September

08:00 Uhr: Anwohner der Hauptstraße versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung die nun von Karstadt angedrohte Musikoffensive "Heiligabend mit den Flippers" zu stoppen.

09:14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor "Adveniat", der gerade vor Karstadt zum großen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.

09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern Christbaumkugeln gehandelt.

18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu ersten Engpässen in der Stromversorgung als der von Tengelmann beauftragte Rentner Erwin Z. mit seinem Flak-Scheinwerfer Marke "Varta Volkssturm" den Stern von Bethlehem an den Himmel zeichnet.

Sonnabend, 16.September

Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.

10:37 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Minimal-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.

12:00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt, Edeka und Minimal die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!

14:30 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen: Menschen wie Du und ich, die nur mal in der schönen Herbstsonne bummeln wollten.

In diesem Sinne: Frohes Fest !!!

Der Test mit der Blondine

Eine Blondine (nennen wir sie mal Evelyne B.) nimmt an einem Intelligenzquiz im "Life TV Show " teil.

Gewinn - 1.000.000 €.

TV-Showman stellt für sie die folgenden Fragen:

1. Wie lange dauerte der Hundertjährige Krieg?

Die möglichen Antworten:
- 116 Jahre
- 99 Jahre
- 100 Jahre
- 150 Jahre
Die Blonde nutzt ihr Recht, die Frage nicht zu beantworten.

2. In welchem Land wurde der "Panama-Hut" erfunden?
- Brasilien
- Chile
- Panama
- Ecuador
Die Blonde bittet die Zuschauer um die Hilfe.

3. In welchem Monat feiern die Russen den Festtag der Oktoberrevolution?
- Januar
- September
- Oktober
- November
Die Blonde nutzt das Recht, einmal die Antwort per Telefon zu erkundigen und ruft eine andere Blondine an.

4. Wie ist der richtige Name von dem König Georg der IV. ?
- Albert
- Georg
- Manuel
- Jonas
Die Blonde nutzt das Recht, zwei falsche Antworten auszustreichen.

5. Von welchem Tiernamen stammte der Name der Kanarieninsel?
- Kanarienvogel
- Känguruh
- Ratte
- Seehund
Die Blonde fliegt raus.

P.S.: Falls Sie beim Lesen gelacht haben, hier sind die richtigen Antworten:
1. Der Hundertjährige Krieg dauerte 116 Jahre (von 1337 bis 1453)
2. Der "Panama-Hut" wurde in Ecuador erfunden.
3. Der Festtag der Oktoberrevolution wird am 7. November gefeiert
4. Richtiger Name von König Georg der IV. war Albert. Der König hat den Namen in 1936 geändert.
5. Der Namen der Kanarieninsel stammt vom Seehund. Auf Latein bedeutet er "Insel der Seehunde"

Na, sind Sie viel klüger als die Blondine????

Warum überquerte das Huhn die Straße?

Kindergärtnerin: Um auf die andere Straßenseite zu kommen.

Plato: Für ein bedeutenderes Gut.

Aristoteles: Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.

Karl Marx: Es war historisch unvermeidlich.

Timothy Leary: Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn zugestehen wollte.

Saddam Hussein: Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes Recht, 50 Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.

Ronald Reagan: Hab ich vergessen.

Captain James T. Kirk: Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

Hippokrates: Wegen eines Überschusses an Trägheit in seiner Bauchspeicheldrüse.

Andersen Consulting: Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante Marktposition. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die erforderlich sind, um in den neuen Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen, eine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, seine Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um die Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen-Beratern mit breitgefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie heran, die in zweitägigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden.

Louis Farrakhan: Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn "überquerte" den schwarzen Mann, um auf ihm herumzutrampeln und ihn niedrig zu halten.

Martin Luther King, jr.: Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu überqueren, ohne dass ihre Motive in Frage gestellt werden. Moses: Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn "Du sollst die Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es gab großes Frohlocken.

Fox Mulder: Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße überqueren sehen. Wie viele Hühner müssen noch die Straße überqueren, bevor Sie es glauben?

Richard M. Nixon: Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat die Straße nicht überquert.

Machiavelli: Das Entscheidende ist, dass das Huhn die Straße überquert hat. Wer interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße rechtfertigt jegliche möglichen Motive.

Jerry Seinfeld: Warum überquert irgendjemand eine Straße? Ich meine, warum kommt niemand darauf zu fragen "Was zum Teufel hat diese Huhn da überhaupt gemacht?"

Freud: Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, dass das Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

Bill Gates: Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das nicht nur die Straße überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.

Oliver Stone: Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die Straße", sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten".

Darwin: Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art ausgewählt, dass sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu überqueren.

Einstein: Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

Buddha: Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.

Ralph Waldo Emerson: Das Huhn überquerte die Straße nicht ... es transzendierte sie.

Ernest Hemigway: Um zu sterben. Im Regen.

Colonel Sanders: Ich hab eines übersehen?

Clinton: Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.

Siemens-Entwicklung: Das Huhn nutzte im Rahmen unseres Intuitive Use-Modells die ihm bereitgestellte Möglichkeit, per AutoCrossing seinen Straßenrand-Kontext zu wechseln. Die Tatsache, dass es mitten auf der Straße plattgefahren wurde und deshalb den anderen Straßenrand nicht erreichen konnte, ist uns seit längerem bekannt und zur Verbesserung weitergeleitet worden - es ist daher kein Bug, sondern nur eine Funktionsunschönheit.

Drei Lektionen

Lektion Nr. 1

Ein Mann betritt die Dusche gerade in dem Augenblick als seine Frau aus der Dusche steigt. Da läutet es an der Haustür. Nach einer kurzen Diskussion, wer denn nun zur Tür geht, gibt die Frau nach, hüllt sich in ein Handtuch, läuft die Stiege hinunter und öffnet die Haustür. Es ist Bob, der Nachbar von nebenan. Bevor sie noch etwas sagen kann, legt er los: "Ich gebe Dir sofort 800 Euro wenn du dein Handtuch fallen lässt". Ein bisschen verwundert wartet sie ein paar Sekunden, knotet dann das Handtuch auf und steht nackt vor Bob. Er sieht sie an und gibt ihr dann 800 Euro in 100er-Scheinen. Ein bisschen verdutzt von diesem Vorfall, aber froh über das kleine Vermögen, dass sie in kaum 10 Sekunden gemacht hat, geht sie wieder hinauf ins Badezimmer. Ihr Mann, noch unter der Dusche, fragt sie:

"Wer war es denn?"

"Bob, der Nachbar von nebenan" antwortet sie.

Ihr Mann: "Super, hat er dir die EUR 800,-- gegeben, die er mir schuldet?"

Moral der Lektion Nr. 1:
Tauschen sie rasch Informationen gemeinsamer Arbeiten aus, wenn sie im Team arbeiten, so vermeiden sie schlechtes Auftreten nach außen hin und Missverständnisse.

Lektion Nr. 2

Am Lenkrad seines Autos auf dem Weg zum Kloster begegnet ein Priester einer Nonne, die zu Fuß unterwegs ist. Er bleibt stehen und fragt sie, ob sie bis zum Kloster mitfahren möchte. Sie akzeptiert, steigt ins Auto und als sie die Beine überkreuzt kommen ihre schönen Beine zum Vorschein. Der Priester kann nicht anders als ihre Beine anzusehen und verliert für einen kurzen Moment die Kontrolle über sein Auto. Nachdem er das Auto wieder unter Kontrolle hat, legt er plötzlich die rechte Hand auf den Schenkel der Nonne. Sie sieht ihn an und sagt: "Vater, erinnern sie sich an Psalm 129?". Beschämt zieht er schnell seine Hand zurück und überschlägt sich mit Entschuldigungen. Ein bisschen später, die Versuchung ist zu groß, profitiert er von einer Gangschaltung und berührt erneut den Schenkel der Nonne, worauf diese wieder dieselbe Frage stellt: "Vater, erinnern Sie sich an Psalm 129?". Wieder wird er rot und zieht stotternd seine Hand zurück: "Tut mir leid, Schwester, aber das Fleisch ist schwach". Im Kloster angekommen steigt die Nonne wortlos aus dem Auto und wirft ihm einen eindeutigen Blick zu. Der Priester eilt sofort zur ersten Bibel die er finden kann und schlägt Psalm 129 auf:

"Gehen Sie nach vorwärts, suchen sie immer höher, dort werden sie Herrlichkeit erlangen".

Moral der Lektion Nr. 2:
Seien Sie in der Arbeit immer gut informiert, sonst kann es sein, dass schöne Gelegenheiten an Ihnen vorübergehen.

Lektion Nr. 3

Ein Vertreter, eine Büroangestellte und ein Personalchef gehen mittags aus dem Büro in Richtung eines kleinen Restaurants und finden auf einer Sitzbank eine alte Öllampe. Sie reiben an der Öllampe und wirklich entsteigt ihr ein Geist: "Normalerweise gewähre ich 3 Wünsche,aber da ihr zu dritt seid, hat jeder einen Wunsch frei!"

Die Büroangestellte drängt sich vor und gestikuliert wild: "Ich zuerst! Ich möchte auf einem herrlich schönen Strand auf den Bahamas sein, der Urlaub soll nie enden, keine einzige Sorge soll mir mein schönes Leben vermasseln".

Und hop - verschwindet auch schon die Büroangestellte.

Der Vertreter will nun an die Reihe kommen: "Ich Jetzt, ich! Ich will mit der Frau meiner Träume an einem Strand in Tahiti eine Pina Colada schlürfen!"

Und hop - verschwindet der Vertreter.

"Nun kommst du dran" sagt der Geist zum Personlalchef. "Ich will, dass die beiden nach dem Mittagessen wieder im Büro sind".

Moral der Lektion Nr. 3:
Lassen Sie jemanden, der Ihnen höhergestellt ist, immer zuerst sprechen

Öko-Fahren und Benzin-Sparen

Eine praktische Anleitung, wie man als Autofahrer trotz der hohen Spritkosten mobil bleibt.

Leider lässt es sich nicht mehr leugnen: Autofahren ist verdammt unglaublich sauteuer geworden. Nicht nur, dass wir Autofahrer die Bahn mitfinanzieren - jetzt sollen wir allen anderen auch noch die Rente zahlen. Was können nun wir Otto Normalverbraucher machen, um die hohen Kosten des Autofahrens etwas zu mindern? Vernünftiger Autofahren, und nebenbei an Dienstleistungen sparen, die sich gegen uns Autofahrer wenden.

90 fahren

Wir kennen es aus der Werbung: wenn über den Mindestverbrauch eines Autos geredet wird, dann ist immer der Verbrauch bei konstant 90 km/h gemeint. Konsequenz: 90 km/h fahren - immer und überall. Ob über Land, in der Stadt oder in der Spielstraße. Nur wer konstant 90 fährt, verbraucht wenig Sprit. Wer bremst, verliert (spätestens an der Zapfsäule).

Immer im höchsten Gang fahren

Schalten Sie früh hoch; fahren Sie möglichst alles im 5. Gang. Mit ein bisschen guten Willen und entsprechender Übung gleiten Sie schon nach kurzer Zeit mühelos mit konstant 90 km/h über Cityringe und durch verkehrsberuhigte Zonen. Moderne Autos haben sehr gutmütige Fahrwerke - somit ist es ein Leichtes, auch enge Autobahnausfahrten im höchsten Gang mit konstant 90 zu meistern. Die Umwelt wird es Ihnen danken.

Extremes Windschatten-Fahren

Haben Sie schon einmal gesehen, wie ein Formel-1-Wagen auf Höchstgeschwindigkeit kommt? Indem er sich ganz nah an seinen Vordermann anhängt, und dessen Windschatten optimal ausnutzt. Wir können das auch - indem wir auf der Autobahn möglichst nah hinter einem Lastwagen herfahren. Hier gilt die Faustformel: je geringer der Abstand, desto geringer der Verbrauch. Aber auch in der Stadt lässt sich so mancher Zentiliter Sprit sparen, wenn man auf den Vorausfahrenden möglichst dicht auffährt. Also: Abstand halten ist umweltschädlich!

Hupen statt Bremsen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Gebrauch einer Autohupe weniger Energie verzehrt als ein Bremsvorgang mit anschließender Beschleunigung. In dieser Hinsicht können wir von Franzosen und Italienern noch einiges lernen. Hupen statt Bremsen ist der neue Trend. Besonders an Fußgängerüberwegen hat sich diese Methode bewährt; schließlich springen Fußgänger DOCH zur Seite, wenn es für sie brenzlig wird. Und nicht vergessen: nicht unter 90 km/h abfallen.

Abkürzungen fahren

Ein guter Autofahrer fährt keine Umwege. Warum lange kreisen, wenn man eine Abkürzung durch die Fußgängerzone oder den Stadtgarten weiß? So manche Sekunde lässt sich überdies sparen, wenn man beim Abbiegen diagonal über den Radweg abkürzt. Wir wissen ja bereits, dass wir dabei immer schön im 5. Gang bleiben sollten.

Bus- und Taxispuren benutzen

Nichts treibt den Verbrauch mehr in die Höhe, als im Feierabendstau zu stehen. Wir entlasten die Umwelt, indem wir möglichst immer die Bus- und Taxispuren benutzen. Und nicht vergessen: Höchster Gang, 90 km/h.

Nächtliche Rotphasen ignorieren

Wir wissen alle, dass es keinen Sinn macht, nachts an einer leeren Kreuzung an einer roten Ampel zu stehen. Nächtliche Rotphasen sind nur für Fahrschüler gedacht. Deswegen halten wir modernen Autofahrer nachts bei Rot nicht an.

Niemals Vorfahrt gewähren

Wer andere vorlässt, muss vorher abbremsen. Durch den unnötigen Brems- und Beschleunigungsvorgang wird viel Energie vergeudet. Bestehen wir also mit gutem Gewissen immer und überall auf unser gutes Recht. Vorfahrt ist Vorfahrt. Vorfahrt durchsetzen heißt Benzin sparen!

Niemanden mitnehmen

Gefälligkeiten sind im modernen Straßenverkehr 'out'. Wozu Freunde und Bekannte zur Disco mitnehmen, wenn dort ein Bus hinfährt? Man kann sich ja vor dem Eingang treffen. Beifahrer stören nur durch ihre permanenten Angstschreie und verschlechtern das Leistungsgewicht. Natürlich nehmen wir auch keine Tramper mehr mit. Diese können wie früher auf fahrende Güterwagen springen (wenn sie sich nicht dabei das Genick brechen). Anhalten tun wir ohnehin erst an unserem Fahrtziel (siehe vorherige Punkte).

Auftanken und abhauen

Benzinklau hat viele praktische Vorteile: man kann den teueren Markensprit tanken, muss nicht an der Kasse anstehen und tankt nicht immer an der gleichen Tankstelle. Nachteil: Man muss vor jedem Tankvorgang die Nummernschider abschrauben.

Licht aus?!

Mit eingeschaltetem Abblendlicht erhöht sich der Spritverbrauch eines Autos um 0,1 Liter. Eine wahre Horrorvorstellung. Zum Glück kann man etwas dagegen unternehmen. Der moderne Autofahrer lässt daher das Licht immer aus. Die Augen gewöhnen sich relativ schnell an die Dunkelheit. Außerdem werden die anderen Verkehrsteilnehmer nicht mehr geblendet.

Keine Verwandten mehr besuchen

Der Besuch der Schwiegermutter gehört zu den meistgehassten Tätigkeiten des modernen Mannes. Jetzt endlich kann man guten Gewissens zu Hause bleiben; denn man schont damit die Umwelt. Auch die Oma kann auf die anstrengenden Besuche der Enkel verzichten - dann lebt sie auch länger. Wie man sieht, es hat viele Vorteile, Sprit zu sparen.

Keine Zeitungen und Zeitschriften mehr kaufen

Kennen Sie eine Zeitung oder Zeitschrift, die sich 100-prozentig für eine komplette Kostenentlastung der Autofahrer ausspricht? Nein? Gibt's auch nicht. Wenn sich also die Pressefritzen nicht um uns kümmern, warum kaufen wir dann noch deren Produkte? Von dem gesparten Geld lässt sich noch so mancher Extrakilometer fahren.

Keine GEZ-Gebühren mehr zahlen

Im öffentlich-''rechtlichen'' Fernsehen häufen sich die Ökosendungen. Autofahrerhass hier, Autofahrerhass dort. Keine Hass-Sendung über vollgesiffte Busse und Bahnen, die ständig unpünktlich sind, Nachts nicht fahren und fast nur Stehplätze anbieten. Wozu unterstützen wir die Hetzkampagne gegen uns selbst? Die GEZ ist der lange Arm des Ökofernsehens; das gesparte Geld reicht, um die nächste Erhöhung der KFZ-Steuer abzulindern.

Aus der Kirche austreten

Mal im Ernst: Kümmert es die Kirchen, ob Sie unter der hohen Auto-Abgabenlast stöhnen? Nö. Die finden das auch noch gut. Also weg damit. Sollen die ihre Mitglieder doch unter den Vollzeit-Fahrradfahrern suchen. Damit fallen auch die Anfahrten zu den langweiligen Gottsdiensten, Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen weg.

Nicht mehr spenden

Wir brauchen unser bisschen Geld selbst. Und die saftigen Sozialabzüge auf dem Lohnstreifen sollten für die Ernährung der Welt ausreichen.

Schäden nicht mehr reparieren

Autoreparaturen sind teuer. Wozu also die Bremsanlage richten, wenn die Hupe noch geht? Warum den Beifahrer-Sitzgurt reparieren lassen, wenn Sie doch keine Leute mehr mitnehmen? Wozu den Kat reparieren lassen, wenn der ohnehin nur einmal im Jahr überprüft wird?

Eine Woche mit dem "Personal Trainer"

Liebes Tagebuch,

zu meinem vierzigsten Geburtstag hat mir meine Liebste eine Woche mit einem persönlichen Trainer geschenkt. Dabei bin ich ja noch top in Form! Immerhin habe ich mit 20 ja Fußball gespielt, aber ein bisschen Bewegung wird ja auch ganz nett sein. Ich habe mit dem Trainingscenter telefoniert und einen Termin mit meinem persönlichen Trainer gebucht. Ich habe mich für Linda entschieden, die, neben der Tätigkeit als persönliche Trainerin, Leiterin eines Aerobic-Kurses ist und auch Modell steht für Bademoden. Sie ist auch der Grund dafür, weshalb ich dies hier schreibe, denn sie hat mich gebeten, ein Tagebuch zu schreiben, damit ich meine Fortschritte besser verfolgen kann.

Montag geht's also los...

Montag

Ich bin um 06:00 Uhr aufgestanden. Das war schon ein bisschen schwer, so früh aufzustehen, aber als ich bei dem Trainingscenter angekommen war, wurde es sehr viel leichter: Linda ist phantastisch!

Sie ist blond, hat wunderschöne blaue Augen und ein gewinnendes Lächeln. Wir begannen mit einem Rundgang auf der Anlage. Linda zeigte mir die Geräte, und das Erste, was ich durfte, war auf dem Laufband zu laufen. Nach 5 Minuten nahm sie meinen Puls und machte einen unruhigen Eindruck, weil dieser ihr zu hoch war. Was sie nicht begriffen hatte, war, dass ich ja nur ihretwegen einen solchen Puls hatte. Immerhin stand sie ja ganz in meiner Nähe mit ihrem figurbetontem Lycra-Outfit. Sonst bin ich ja in Topform! Danach machten wir Sit-ups, und Linda feuerte mich immer wieder zu Höchstleistungen an, obwohl mir mein Bauch vom Einziehen schon seit unserem Treffen an der Rezeption weh tat. Nach unserer Trainingseinheit schaute ich ihr noch bei ihrem Aerobic-Kurs zu und genoss die Geschmeidigkeit ihrer Bewegungen. Ich finde, sie macht diesen Job genauso gut wie den mit mir. Dies wird eine PHANTASTISCHE Woche werden!

Dienstag

Ich brauchte heute Morgen zwei Kannen Kaffee, um aus dem Bett zu kommen, aber dann war ich endlich aus der Tür und auf dem Weg zu dem Trainingscenter. Linda zwang mich, mich auf den Rücken zu legen und eine schwere Eisenstange in die Luft zu drücken, dann legte sie auch noch Gewichte darauf! Auf dem Laufband fühlten sich meine Beine wie Spaghetti an, aber ich schaffte einen ganzen Kilometer. Das Lächeln, welches ich dann von Linda geschenkt bekam, wog aber alle Mühen wieder auf! Ich fühle mich toll! Dies ist der zweite Tag in meinem neuen Leben!

Mittwoch

Ich habe heute Morgen versucht die Zähne zu putzen, aber das geht nur, wenn ich mit dem Kopf auf der Zahnbürste liege und den Mund hin und her bewege. Ich glaube, ich habe mir einen Muskelriss in den Brustmuskeln zugezogen. Ich konnte auch Autofahren, wenn ich nicht gerade gelenkt oder gebremst habe. Heute habe ich auf dem Behindertenparkplatz der Anlage geparkt. Linda war heute etwas unsensibel und behauptete dass meine Schreie die anderen Trainierenden stören würden. Ich habe entdeckt, dass ihre Stimme etwas zu forsch ist für solch frühe Trainingseinheiten, und wenn sie schreit, bekommt ihre Stimme so einen nervigen nasalen Ton.

Ich bekam Schmerzen in der Brust, als ich wieder auf das Laufband sollte und musste daher auf den Stepper gehen. Wer zum Teufel erfindet ein Gerät, welches eine Bewegung simuliert, die seit der Erfindung des Aufzugs überflüssig geworden ist? Linda sagte irgendwas davon, dass es mir helfen würde, in Form zu kommen und meine Lebensqualität steigern solle. Sie labert auch sonst viel Mist.

Donnerstag

Linda wartete mit ihren Vampirzähnen und mit einer Miene, die ein Lächeln darstellen sollte, aber ihre schmalen Lippen sagten alles. Dabei konnte ich nichts dafür, dass ich eine halbe Stunde verspätet war, immerhin habe ich 20 Minuten dafür gebraucht, mir die Schuhe zuzuknoten!

Linda zwang mich, mit Hanteln zu trainieren. Als sie mal wegschaute, nutzte ich die Chance und versteckte mich in der Herren-Umkleide. Sie schickte Markus, um mich wieder herauszuholen. Zur Strafe setzte sie mich auf die Rudermaschine - ich habe sie versenkt.

Freitag

Ich hasse dieses Weibsstück! Linda ist das widerwärtigste Wesen, welches jemals - JEMALS - das Licht dieser Welt erblickt hat! Sie ist eine durchgeknallte, unerotische kleine Aerobic-Schlampe. Wenn ich auch nur irgend einen Teil meines Körpers ohne diese furchtbaren Schmerzen bewegen könnte, ich würde sie damit schlagen! Linda wollte, dass ich mit meinem Trizeps arbeite. ICH HABE KEINEN TRIZEPS! Und wenn sie keine Dellen in ihrem Fußboden haben will, dann darf sie mir auch keine Hanteln geben oder andere Gegenstände, die schwerer als ein Sandwich sind.

(Ich bin überzeugt, dass sie das auf der Sadistenhochschule gelernt haben - sie hat bestimmt mit Auszeichnung den Kurs "Zufügen von Schmerzen" abgeschlossen). Das Laufband hat mich abgeworfen, und ich bin auf einem Ernährungsberater gelandet. Ich wünschte mir, es wäre jemand weicheres gewesen.

Samstag

Linda hinterließ heute Morgen eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter, mit dieser ekeligen, forschen und nasalen Stimme. Sie wunderte sich, warum ich nicht gekommen bin. Als ich ihre Stimme hörte, hätte ich ja am liebsten den Anrufbeantworter mit dem erstbesten Gegenstand zerschlagen, aber ich habe nicht einmal die Kraft, die Tasten auf der Fernbedienung zu drücken. Ich habe ein finnisches TV-Programm angesehen, elf Stunden lang.

Sonntag

Ich bin mit dem Fahrdienst zur Kirche gefahren und habe Gott dafür gedankt, dass diese Woche vorbei ist. Ich habe auch dafür gebetet, dass meine Frau mir nächstes Jahr ein lustigeres Geschenk macht.

Eine Wurzelbehandlung zum Beispiel. Oder eine Darmspiegelung.

Lustiger Funkverkehr

Rettungswagen: Kaiserschnitt.Patient hat viel Blut verloren.
Zentrale: Patient männlich oder weiblich ??

Streife: Wann kommt die Ablösung? Ich frier mir schon die Eier ab !
Zentrale : Funkdisziplin,bitte !
Streife: Okay. Meine Genitalien frösteln .

Zentrale: Einsatz für Feuerwehr. Katze auf Baum - in suizidaler Absicht .

Zentrale: Bewusstlose Person im Spielcasino.
Rettungswagen: Gewonnen oder verloren?

Zentrale: Bitte kommen mit Standort und Tätigkeit.
Sanitätshelfer: Standort Toilette. Wollen Sie genaueres wissen ?

Zentrale: An der Tankstelle ist ein Exhibitionist.
Streife: Hockt der im Gebüsch oder was ?
Zentrale: Nein, der steht da in beiderlei Hinsicht.

Rettungswagen: Von wo kommt denn der Hubschrauber?
Zentrale: Sehen Sie mal nach oben. Für gewöhnlich kommt der aus der Luft.

Pilot: Information, Delta Kilo November, kann ich über SULZ und TANGO fliegen?
Controller: Delta Kilo November, fliegen Sie weiter nach Gutdünken.
Pilot: Aber ich möchte nach Egelsbach.

Tower: LH 8610 cleared for take-off.
Pilot (LH 8610): Wir sind aber noch gar nicht gelandet.
Tower: Ja, wer steht denn da auf der 26 south ?
Pilot (LH 8801): LH 8801.
Tower: Na ja, dann seid ihr cleared for take-off.

Tower: Delta Fox Alpha, hold position, Marshall will park you.
Pilot: Roger. Looking out for John Wayne.

In Memoriam München-Riem, wo gleichzeitig eine TB10 auf der 25R und eine 737 auf der 25L landen:
Pilot der 737: War das jetzt eine Formationslandung ?
Tower: Nee. Formationsflug ist's ja nur, wenn ihr auf derselben Bahn landet. Aber sah trotzdem gut aus. Außerdem: die Bahnen sind ja zwei Kilometer auseinander, da kann nichts passieren.
Pilot der 737 beim Rollen auf dem Taxiway: Ist das nicht komisch? Die Bahnen sind doch höchstens 200 Meter auseinander !?
Tower: Natürlich! Ein Bayer hätt' das schon längst gemerkt.

Hubschrauber-Lehrer (zu seinem Flugschüler): Sehen Sie zu, dass Sie innerhalb der betonierten Fläche bleiben.
Und nach ein paar Minuten: Ach was, bleiben Sie wenigstens im Land !

Controller: DE..., fliegen Sie weiter im Gegenanflug für die 26, Landenummer 2 hinter einer DC 9 im kurzen Endteil.
Pilot: Verstanden, fliege weiter für die 29 und folge der DC 6.
Controller: Nicht ganz richtig: Die Landebahn war 26 und Ihr Verkehr eine DC 9.
Pilot: Okay, ich folge der DC 26... Wie war die Landebahn ?

Controller: Delta Bravo Charlie, ist Ihr Squawk wirklich sieben null vier sechs? Pilot: Positiv. Controller: Ich mag's kaum glauben, Sie haben eine angezeigte Höhe von minus neunzig Fuß.

Controller: RFG 312, fliegen Sie direkt nach Olno VOR. Brauchen Sie einen Radar-Vektor ?
Pilot: Nein, es geht auch so, wir können das VOR schon empfangen. Es liegt genau in der Richtung, wo der Mond steht. Controller: Ja, aber den haben wir nicht auf dem Radarschirm

Sitzt ein kleiner Mann in der Kneipe

Ein kleiner Mann sitzt traurig in der Kneipe... vor sich ein Bier...

Kommt ein richtiger Kerl... haut dem Kleinen auf die Schulter... trinkt dessen Bier aus... der Kleine fängt an zu weinen...

Der Große: "Nu hab Dich nicht so, Du memmiges Weichei... flennen... wegen einem Bier!"

Der Kleine: " Na, dann pass mal auf. Heute früh hat mich meine Frau verlassen, Konto abgeräumt, Haus leer. Danach habe ich meinen Job verloren! Ich wollte nicht mehr leben...

Legte ich mich aufs Gleis... Umleitung!
Wollte mich aufhängen... Strick gerissen!
Wollte mich erschießen ... Revolver klemmt!
Und nun kaufe ich vom letzten Geld ein Bier... kippe Gift rein... und Du säufst es mir weg..."