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Mobile Spiele Gaming-Handy: die besten Smartphones für hitzige Gefechte

Gaming-Handy: Zwei Kontrahenten sitzen sich gegenüber und spielen am Smartphone.
Egal ob am Gaming-Handy oder Computer: Wer gegeneinander zockt, macht das hochkonzentriert. 
© EvgeniyShkolenko / Getty Images
Ohne leistungsstarkes Gaming-Handy sehen Zocker in "PUBG", "Fortnite" und "Call of Duty" schnell alt aus. Was aber muss ein gutes Smartphone für Spiele draufhaben, damit Gamer einen Vorteil gegenüber ihren Kontrahenten haben? 

Inhaltsverzeichnis

Sechs Millionen US-Dollar (circa 5,07 Millionen Euro) Preisgeld spielen Profizocker zwischen November 2021 und Januar 2022 beim "PUBG Mobile Global Championship 2021" untereinander aus. Zum Vergleich: 2020 waren in dem Preisgeldtopf noch zwei Millionen US-Dollar (circa 1,69 Millionen Euro). Das Wachstum beweist zwei Dinge: Erstens sind mobile Games für Smartphone und Tablet endgültig im E-Sport angekommen und zweitens wächst die Spieler- und deren Fanzahl stetig an. 

Im Jahr 2020 verdrängte das Smartphone gar die gute alte Spielekonsole als bevorzugtes Gaming-Werkzeug. Laut Game-Verband griffen 2020 22,6 Millionen Menschen in Deutschland zum Smartphone, um damit zu zocken – bei der Konsole waren es 17,2 Millionen Spieler. Und wie es in der Gaming-Szene eben ist, haben Spieler mit guter Hardware durchaus einen Vorteil gegenüber denen, die auf eher lahmen Knochen zocken. 

Das muss ein Gaming-Handy können

Beim Mobile Gaming ist die Hardware noch wichtiger als am PC oder Konsole. Ihr Hauptaugenmerk müssen Spieler auf die Bildwiederholrate des Smartphone-Displays legen. Sie entscheidet darüber, wie viele Bilder ein Spieler pro Sekunde (Frames per Second, kurz FPS) sieht. Um diese Bildwiederholrate beim Zocken zu erreichen, muss der Prozessor des Smartphones genug Leistung bringen. Warum ist das wichtig?

Zum einen flimmern die Spielanimationen in hohen Bildwiederholraten flüssiger über das Display. Und das kann einen Vorteil bedeuten, etwa in Situationen, in denen Spieler um virtuelle Ecken gehen. Spielt der Gegner mit einer Bildwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde und geht um eine Ecke, sehen Spieler mit hoher Bildwiederholrate die Bewegung flüssiger und deshalb Millisekunden früher als der Gamer mit niedrigerer Bildwiederholrate. Außerdem kann eine niedrige Bildwiederholrate zu einem Informationsverlust führen. Unter Umständen sehen Zocker mit weniger Bildern pro Sekunde ihre Gegner später. Anschaulich dargestellt ab Minute 1:13 in diesem Video: 

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In einigen Titeln wie "PUBG Mobile" ändert sich mit der Bildwiederholfrequenz auch das Rückstoß-Verhalten (Recoil) der Waffen. Bedeutet: Je höher die Bildwiederholrate des Gaming-Handys, desto genauer treffen Zocker ihre Gegner. Gerade in hitzigen Situationen, in denen Gamer zu Dauerfeuer neigen, ist das ein extremer Vorteil. Als wäre das nicht genug, verbessert eine hohe Framerate in "PUBG Mobile" auch die Schussgeschwindigkeit der Waffen. Je mehr Bilder pro Sekunde dargestellt werden, desto schneller feuert die Waffe. Von den Entwicklern gewollt, kann dieser Umstand nicht sein. Wettkampfspieler können an der Software aber nichts ändern und sollten deshalb zu einem der folgenden Gaming-Handys greifen. 

1. Asus Zenfone 8 

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  • Prozessor: Snapdragon 888, Adreno 660 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: 5,9 Zoll (15 cm), 2.400 x 1.080 Pixel, 120 Hz
  • Besonderheiten: 5G, IP 68

Den meisten PC-Gamern dürfte Asus wegen seiner Grafikkarten und Mainboards ein Begriff sein. Auch im Smartphone-Markt mischt der Hersteller mit und das unter anderem mit seinem Zenfone 8. Mit seinen 5,9 Zoll Bildschirmdiagonale gehört es zu den kleineren Gaming-Smartphones auf dem Markt. Dafür steckt mit dem Snapdragon 888 von Qualcomm einer der leistungsstärksten Smartphone-Prozessoren unter der Haube. Beim Arbeitsspeicher knausert Asus dafür etwas. Nur 8 Gigabyte verbaut der Hersteller seinem Zenfone 8. Macht aber nichts, denn für Zocken reicht das locker aus. Der Bildschirm bietet dabei maximal 120 Hertz.

2. Asus Rog Phone 5 

  • Prozessor: Snapdragon 888, Adreno 660 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 16 GB
  • Speicher: 256 GB
  • Display: 6,78 Zoll, (17,22 cm), 2.400 x 1.080 Pixel, 144 Hz
  • Besonderheiten: ROG HyperCharge für schnelles Laden

Richtige Hardcore-Zocker greifen trotzdem lieber zum Rog Phone 5 von Asus. Das bietet den gleichen Prozessor aber doppelt so viel System und Arbeitsspeicher. Damit sind Gamer auch für die Zukunft bestens gerüstet. Auch das Display ist mit 6,78 Zoll bei gleicher Auflösung etwas größer, was größeren Händen schmeicheln dürfte. Dessen Bildwiederholrate liegt mit 144 Hertz allerdings 24 Bilder pro Sekunde über dem Zenfone 8. Und das Rog Phone 5 bietet einen praktischen Schnelllademodus. 

3. ZTE Nubia RedMagic 6

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  • Prozessor: Snapdragon 888, Adreno 660 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 12 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: 6,8 Zoll, (17,23 cm) , 2280 x 1080 Pixel, 144 Hz
  • Besonderheiten: Kühlsystem

Unglaublich aber wahr: Das ZTE Nubia RedMagic 6 hat eine aktive Flüssigkeitskühlung integriert. PC-Zocker kennen solche Kühllösungen eigentlich nur vom Desktop-Computer. So liegt das Smartphone auch an warmen Tagen kühl in der Hand. Mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und dem Snapdragon-888-Prozessor muss sich das RedMagic 6 nicht vor der Konkurrenz verstecken. Gleiches gilt für das 144-Hertz-Display mit 6,8 Zoll Bildschirmdiagonale. Besonders macht das RedMagic 6 zwei Schultertasten, die Konsolen-Gamer von Controllern kennen. Solche Tasten haben nur die wenigsten Smartphones und sie bringen einen echten Vorteil für Spieler, die Probleme mit der Bedienung eines Touch-Screens haben. 

4. Xiaomi Black Shark 4

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  • Prozessor: Snapdragon 870, Adreno 650 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: 6,67 Zoll (16,94 cm), 2400 x 1080 Pixel, 144 Hz 
  • Besonderheiten: Display mit 720 Hz Abtastrate, Schultertasten

Xiaomi wirft seinen Hut ebenfalls in den Ring der Gaming-Handys. Wie für den Hersteller üblich überzeugt sein Black Shark 4 mit einem soliden Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings ist die verbaute Hardware nicht ganz so leistungsstark wie die der vorangegangen Smartphones. Der Snapdragon-870-Prozessor bringt trotzdem genug Leistung für die meisten Spiele, wenngleich Zocker eventuell die Detailstufe in Games etwas herunterschrauben wollen. Ansonsten bietet das 6,67 Zoll Display eine Bildwiederholrate von 144 Hertz und auch das Black Shark 4 hat Schultertasten für alle, die Probleme mit der Steuerung am Touch-Display haben. 

5. Samsung Galaxy S21 Plus

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  • Prozessor: Samsung Exynos 2100
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: 6,7 Zoll (17 cm), 2400 x 1080 Pixel, 120 Hz
  • Besonderheiten: Videoaufnahme in 8K bei 24 Bildern pro Sekunde

Kein Gaming-Smartphone im eigentlichen Sinn ist das Samsung Galaxy S21 Plus. Dank seines leistungsstarken Samsung-Exynos-2100-Prozessors und dem 120-Hertz-Display verdient es sich trotzdem einen Platz in der Riege der Gaming-Smartphones. Mit Schultertasten kann das Galaxy S21 Plus leider nicht dienen und auch der Arbeitsspeicher könnte mit 8 Gigabyte dem ein oder anderen Spieler für den Preis nicht ausreichen. Das Samsung Galaxy S21 Plus ist daher eher etwas für Gelegenheitsspieler, die ein performantes Smartphone im Alltag zu schätzen wissen.

6. Samsung Galaxy S21 Ultra

  • Prozessor: Samsung Exynos 2100
  • Arbeitsspeicher: 12 GB bei 128 und 256 GB internem Speicher, 16 GB bei 512 GB internem Speicher
  • Speicher: 128, 256 oder 512 GB
  • Display:  6,8 Zoll (17,30 cm), 3200 x 1440 Pixel, 120 Hz
  • Besonderheiten: Videoaufnahme in 8K bei 24 Bildern pro Sekunde

Eine Nummer größer ist das Galaxy S21 Ultra. Wie beim S21 Plus gilt, dass das Smartphone kein Gaming-Handy im klassischen Sinn ist. Etwas reizvoller als sein kleiner Bruder ist das S21 Ultra für Spieler, weil es 12 beziehungsweise 16 Gigabyte Arbeitsspeicher bietet. Die 16 Gigabyte sind allerdings der Version mit 512 Gigabyte internem Speicher vorenthalten. Beim Prozessor gleichen sich die Samsung-Smartphones. Das Display des S21 Ultra ist allerdings größer und löst noch etwas schärfer auf. Nicht unbedingt ein Vorteil beim Zocken, weil mehr Bildpunkte auch immer nach mehr Leistung gieren. Trotzdem ist das Galaxy S21 Ultra ein veritables Gaming-Smartphone. 

7. Oppo Find X3 Pro

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  • Prozessor: Snapdragon 888, Adreno 660 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 12 GB
  • Speicher: 256 GB
  • Display: 6,7 Zoll (17 cm), 3216 x 1440 Pixel, 120 Hz
  • Besonderheiten: Vierfach-Kamera mit 50 Megapixel Hauptsensor

Mit einer besonders hohen Display-Auflösung wartet auch das Oppo Find X3 Pro auf. Wie in den meisten Gaming-Handys verrichten die acht Kerne des leistungsstarken Snapdragon-888-Prozessors in dem Find X3 Pro ihren Dienst. Und die haben einiges zu tun, wenn sie die 3216 x 1440 Bildpunkte des 6,7 Zoll Displays in "Call of Duty Mobile" oder "Fortnite" in Fahrt bringen sollen. Hier könnten Spieler wieder zur etwas geringeren Detailstufe tendieren, immerhin gilt es für den Prozessor die 120 Hertz des Displays auszufüllen. Dafür stehen ihm übrigens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung, was auch in den nächsten Jahren genug sein sollte. Gleiches gilt für die 256 Gigabyte internen Speicher, die die allermeisten Spiele aufnehmen können. 

8. OnePlus 9 Pro

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  • Prozessor: Snapdragon 888, Adreno 660 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: 6,7 Zoll (17 cm), 3216 x 1440 Pixel, 120 Hz
  • Besonderheiten: 8K-Video

Gleicher Prozessor aber weniger Arbeitsspeicher (RAM) im Vergleich zum Oppo Find X3 Pro bietet OnePlus 9 Pro. Leider spendiert OnePlus seinem Top-Smartphone nur 8 Gigabyte RAM. Um die Hälfte geschrumpft ist im Vergleich der Systemspeicher mit 128 Gigabyte. Der Platz könnte schnell knapp werden, wenn Zocker nebenher 8K-Videos drehen, was mit der verbauten Kamera tatsächlich möglich ist. Trotzdem geht das OnePlus 9 Pro als Gaming-Handy durch, weil das 6,7 Zoll große Display mit 120 Hertz arbeitet. 

9. OnePlus 9

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  • Prozessor: Snapdragon 865, Adreno 650 Grafik
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: 6,55 Zoll, 2400 x 1080 Pixel, (16,6 cm), 120 Hz
  • Besonderheiten: Hasselblad-Kamera

Eine Nummer kleiner und leistungsschwächer ist das OnePlus 9. In der Riege der Gaming-Smartphones stellt dessen Snapdragon-865-Prozessor den schwächsten Chip dar. Ansonsten gibt es nicht viel zum OnePlus 9 zu sagen: Sein Display löst mit 2400 x 1080 Pixel etwas geringer auf als das des OnePlus 9 Pro. Mit 6,55 Zoll ist aber auch einen Funken kleiner. Dank seiner 120 Hertz macht es Spieler trotzdem glücklich. 

10. iPhone als Gaming-Smartphone?

Ein iPhone eignet sich nur bedingt als Gaming-Smartphone. Apple hat es auch bei seinen Top-Modellen versäumt, wenigstens ein Display mit 120 Hertz zu verbauen. Zu allem Überfluss sorgte der Tech-Riese aus Kalifornien für Unmut bei Fortnite-Spielern, weil er das beliebte Battle-Royal-Spiel aus seinem App-Store verbannte. Grund dafür waren Querelen zwischen Apple und den Entwicklern über die Ingame-Einkäufe. Wen die niedrigeren Bildwiederholfrequenzen und Apples Eigenwilligkeit nicht abschrecken, findet in iPhones ansonsten solide Gaming-Handys, weil die Prozessoren zu den schnellsten auf dem Markt gehören. Für eine Empfehlung als Gaming-Smartphone reicht das aber nicht aus. 

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