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Gigant der Lüfte: Russland will das größte Frachtflugzeug der Welt bauen

In Russland wurde das Modell eines riesigen Lufttransporters vorgestellt. Der Jet könnte 500 Tonnen Fracht oder zehn Kampfpanzer transportieren. Vorbild ist das Kaspische-See-Monster der UDSSR.

Das Modell im Windtunnel.

Das Modell im Windtunnel.

500 Tonnen Last soll dieser neue russische Transporter tragen. Als Vergleich: Das Militär-Transportflugzeug von Airbus, der A4000M, schafft 32 Tonnen. Das entspricht einem Schützenpanzer ohne Zusatzpanzerung. Das russische Modell könnte dagegen 16 Schützenpanzer oder 10 schwere Kampfpanzer auf einmal an Bord nehmen. 

Russlands Institut für Luft-Wasser-Fahrzeuge - N.E. Zhukovsky (TsAGI) - denkt allerdings an zivile Transporte. Der Schwertransporter hat dabei zwei Besonderheiten. Die transportierten Güter sind in den Flügeln untergebracht und nicht im zentralen Rumpf. Seit der Horten H IX der Naziluftwaffe spuken Nur-Flügler durch die Konstruktionsbüros, wirklich gebaut wurden sie fast nie.

Die größte Besonderheit des Transporters bleibt aber die angestrebte Flughöhe. Der Gigant wird sich nämlich nicht weit in die Höhe erheben können. Seine normale Flughöhe wird zwischen drei und zwölf Meter liegen. Unter den gewaltigen Flügeln baut sich ein Luftkissen über dem Grund auf, das für den nötigen Auftrieb sorgt.

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Derartige Konstruktionen können auch mal zu einem höheren Sprung ansetzen, aber im Prinzip kurven sie nur knapp oberhalb der Oberfläche. Darum sind sie auch auf das Wasser als Reiseroute angewiesen, über Land würde ihr Luftsog eine Spur der Verwüstung hinter sich ziehen. Transporte sind daher im Wesentlichen nur von Küste zu Küste möglich.

Hauptvorteil ist das extreme Ladegewicht und ein sehr niedriger Spritverbrauch – verglichen mit normalen Frachtflugzeugen. Die Frachträume in den Flügeln fassen Standard-Container, wie sie auch von Schiffen transportiert werden. Als Treibstoff ist Flüssiggas vorgesehen. Das Gas verbrennt weitaus sauberer als Kerosin und ist in Russland in großen Mengen verfügbar

Derzeit werden Modelle im Windkanal erprobt. Noch ist unklar, ob dieses Flugzeug gebaut wird. Dennoch ist es kein Gedankenspiel, denn Russland hat Erfahrungen mit derartigen Flugobjekten. Zur Zeit der Sowjetunion hat das Militär gigantische Ekranoplane – so der Begriff für diese Niedrigflieger – entwickelt.

Der größte je gebaute Ekranoplan ist das Objekt "KM" – besser bekannt als das Kaspische-See-Monster. Ende der siebziger Jahre wurde die kleinere Lun-Klasse in Dienst gestellt. Diese Jets wurden als Flotten-Zerstörer entwickelt und waren mit schweren Anti-Schiffsraketen bestückt. Sie wurden 550 km/h schnell, die Reichweite betrug 2000 Kilometer.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.