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45 Zentimeter Flughöhe: Diese China-Drohne soll Trumps Flugzeugträger knacken

Die USA beherrschen die Meere dank ihrer Flugzeugträger. Eine chinesische Kampfdrohne könnte sich unentdeckt vom Radar nur eine Handbreit über dem Wasser anpirschen. Keine Minute bliebe, um sie abzufangen.

Die Form der Stummelflügel deutet schon auf Flugeigenschaften eines Ekranoplans hin.

Die Form der Stummelflügel deutet schon auf Flugeigenschaften eines Ekranoplans hin.

Die USA trumpfen mit ihren Flugzeugträgern in der Nordkorea-Krise auf. Keine andere Macht der Welt ist in der Lage, so viel militärische Schlagkraft an jedem Punkt der Erde zu versammeln. Washingtons Säbelrasseln mit Flugzeugträgern setzt die konkurrierenden Mächte unter der Druck. Mit einer eigenen Armada an Carriern können sie nicht punkten, doch sie können den USA die Freude an der maritimen Machtentfaltung vermiesen. Das geht am besten, indem sie Zweifel daran säen, ob die US-Kriegsschiffe tatsächlich so unangreifbar sind wie behauptet.

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Mit der Javelin - "Wurfspeer" - bleibt das Team beweglich.

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Als erstes reagierte der Kreml. Kaum hatten die USA den ersten Flugzeugträger in Marsch gesetzt, testete Russland eine Antischiffsrakete neuen Typs. Die Besonderheit der Zircon-Rakete ist die enorme Geschwindigkeit: 10.000 Kilometer pro Stunde und ihre Fähigkeit Ausweichmanöver zu fliegen. Derzeit gibt es keine Abwehr gegen solchen Waffen.

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Nun hat China die Bilder einer neuen Angriffsdrohne veröffentlicht. Sie fliegt extrem tief und würde fast das Wasser berühren. Die Flughöhe soll nur 45 Zentimeter betragen. Sollte das stimmen, wäre das ein sensationeller Wert. Alle Cruise Missiles können ebenfalls in Bodennähe oder nahe der Wasserlinie fliegen, doch spricht man hier von Flughöhen um die zehn Meter.

Von Radarsystemen sind diese Rakten deshalb kaum zu orten. Aufgrund der Erdkrümmung schrumpft der Überwachungsradius des Radars zusammen, denn die Missiles fliegen im Erdschatten. Bei Einsätzen über Land kommt hinzu, dass die Anflugrouten natürliche Erhebungen ausnutzen.

59 Sekunden Reaktionszeit

Ein Schiffsradar spürt die von China gezeigte Drohne erst in einer Entfernung von 15 Kilometern auf. Auch wenn diese Drohne mit ihrem Turbofan-Triebwerk nur Unterschall-Geschwindigkeit fliegt, bleiben der Schiffsbesatzung nur 59 Sekunden, um zu reagieren. Und das auch nur, wenn die Drohne selbst versuchen würde, das Schiff zu treffen. Denkbar wäre auch, dass die Drohne eine schnellere  Anti-Schiffs-Waffe kurzer Reichweite abfeuern könnte.


Gegen ein lohnendes Ziel würde ein Angreifer außerdem nicht eine einzige Drohne, sondern einen ganzen Schwarm einsetzen. Eine Abwehr von fünf bis acht Drohnen innerhalb einer Minute wäre praktisch nicht möglich.

Angenommen wird, dass die etwa drei Tonnen schwere Drohne eine Reichweite von ungefähr 1500 Kilometern haben wird. Die Last des Sprengkopfes dürfte eine Tonne betragen. Das gilt als ausreichend, um auch ein so großes Schiff wie einen Flugzeugträger mit einem Treffer zu versenken.

Luftüberwachung nötig

Eine Trägergruppe wäre aber nicht wehrlos. Von Überwachungsflugzeugen wie der E-2D Hawkeye könnte die Drohne trotz der geringen Flughöhe entdeckt werden. Die Vorwarnzeit wäre entsprechend höher.

Dennoch ist die Bedrohung nicht zu unterschätzen. Überwachungsjets müssten nonstop in der Luft sein. Würden die Hawkeyes abgeschossen oder elektronisch blockiert werden, wäre der Träger blind. Schiffe, die nicht von einem Flugzeugträger begleitet werden, müssten sowieso ohne fliegende Späher auskommen.

Peking macht bei Drohnen Druck

Peking versucht, den USA im Drohnenkrieg den Rang abzulaufen. In mehreren Kriegen, unter anderem in Syrien, waren chinesische Kampfdrohnen bereits im Einsatz. Derzeit legt China ein ehrgeiziges Programm eines weitgefächerten Drohnenprogramms auf. Die CH-5 - eine Drohne mit extremer Reichweite und Waffenlast - wurde schon vorgestellt. 

+++ Die mächtigste Killerdrohne der Welt kommt jetzt aus China +++

Sorgen bereitet dem Westen nicht nur die Aufrüstung Chinas, sondern auch die Verkaufspolitik Pekings. Während die USA ihre Kampfdrohnen bislang eher zurückhaltend vermarkten, bietet Peking seine Flotte offen an - und das zu attraktiven Preisen.

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