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Neues Smartphone: Sony Xperia XA1: Eine Kamera wie beim Spitzenmodell - für unter 300 Euro

Wer eine richtig gute Kamera in seinem Smartphone wollte, musste bisher tief in die Tasche greifen. Sony verspricht bei seinem Xperia XA1 nun die gleiche Knipse wie im "großen" Modell - für 270 Euro. Doch was taugt sie wirklich? Wir haben es getestet.

Das Sony Xperia XA1 steht aufrecht auf einer Couch

Schlicht, schick und in bekannter Sony-Optik: Das Xperia XA1

Akku und Kamera: Das sind die beiden Hauptkriterien für viele Smartphone-Käufer. Und vor allem bei den Spitzenmodellen machten die Kameras in den letzten Jahren einen Sprung nach dem anderen. Wer lieber nicht so viel Geld ausgeben wollte, musste bei der Knipse mit tiefen Einschnitten rechnen. Jetzt will Sony beim Xperia XA1 mit den Großen mithalten können - trotz des günstigen Preises von 270 Euro. Wir verraten, ob das geklappt hat.

Gute Kamera mit Schwächen

Schon bei der Vorstellung des Xperia XA1 trommelte Sony vor allem für die Kamera - und auch im Test kann sie weitgehend überzeugen. Eine Doppelkamera wie das ähnlich teure Honor 6x (hier von uns getestet) hat das Xperia XA1 zwar nicht. Dafür setzt Sony auf die Auflösung: Mit 23 Megapixeln fällt sie beeindruckend hoch aus. Die Linse wird den vielen Bildpunkten auch oft gerecht, bei gutem Licht sind die Fotos extrem detailreich, weitgehend farbecht und sie erlauben starkes Hineinzoomen. Allerdings fällt dann auf, dass das XA1 die Bilder leicht nachschärft. Das ist aber bei vielen Smartphone-Kameras der Fall.


Bei schlechtem Licht schwanken die Ergebnisse dafür recht stark. Während manchmal in der Dämmerung noch gute Schnappschüsse herauskommen, können Gesichter in schwach beleuchteten Räumen schnell verschwimmen. Allgemein ist bei wenig Licht ein starkes Rauschen bemerkbar. Im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse schlägt sich das XA1 trotzdem sehr gut. Ergebnisse wie beim iPhone 7 Plus oder das Galaxy S8 (hier bei uns im Test) darf man aber natürlich nicht erwarten.

Die Kamera des Sony Xperia XA1 in der Nahaufnahme

Vor allem mit der Kamera soll das Sony Xperia XA1 punkten

Schade: Die 8-MP-Kamera für Selfies ist bei gutem Licht zwar in Ordnung, ist es dunkler, wird sie aber völlig unbrauchbar. Ein Blitz für Selfies würde hier helfen, leider hat das XA1 keinen an Bord. Wer sich vor allem selbst ablichtet, sollte sich also lieber nach einem anderen Gerät umsehen.

Sony lernt dazu

Wirklich toll ist dagegen, dass Sony aus den Fehlern der letzten Jahre gelernt zu haben scheint. Während uns beim Test des Xperia XZ die völlig überzogene Nachbearbeitung und die miese Auflösung des "Intelligenten Modus" schockierten, ist davon beim XA1 wenig zu bemerken. Die Bildqualität des voreingestellten Modus ist mit 23 MP genauso hoch wie beim manuellen Fotografieren, die Nachbearbeitung fällt deutlich moderater aus. So schraubt das XA1 dann die Sättigung hoch, Farben fallen dadurch knalliger aus. So unnatürlich wie beim Xperia XZ wirken sie dadurch aber nicht mehr. Wer es lieber natürlich mag, knipst einfach im manuellen Modus.

Was Design und Technik angeht, überrascht das XA1 nicht. Sony hält an seinem eckigen Xperia-Design fest, die Verarbeitung ist ordentlich. Im Vergleich zu modernen Geräten wie dem LG G6 (hier unser Test) wirken die breiten Display-Ränder mittlerweile recht altbacken, viele mögen das Design aber immer noch. Ein Feature der "großen" Xperias fehlt leider: Während Xperia XZ und Co. mit einem Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf an der Seite daherkommen, hat das Xperia XA1 leider gar keinen. Das ist besonders deswegen schade, weil selbst extrem günstige Smartphones wie das Moto G5 (hier bei uns im Test) immer häufiger mit dem bequemen Feature punkten.

Das Sony Xperia XA1 in der Seitenansicht

Schade: Anders als bei den teuren Modell spart Sony beim Xperia XA1 den Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf


Magerer Akku

Das 5-Zoll-Display ist hell und stellt Farben gut dar, mit seinen 1280 x 720 Pixeln ist die Auflösung allerdings etwas niedrig geraten. Der Achtkernprozessor und die 3 GB Arbeitsspeicher sorgen für eine flüssige Bedienung und sollten den meisten Nutzern völlig ausreichen. Als Datenspeicher verbaut Sony 32 GB, sie lassen sich per microSD-Karte erweitern. Schade: Der moderne Wlan-ac-Standard fehlt, das Xperia XA1 kann also nicht in 5-GHz-Netzwerken funken.

Der Akku hält zwar recht ordentlich, kann am Abend aber schon mal schlapp machen. Die meisten dürften zwar über einen Durchschnittstag kommen, Power-User sollten aber den Akku-Stand im Auge behalten. Die Ladung erfolgt über den modernen USB-C-Standard, Schnellladung oder kabelloses Laden bietet das XA1 aber nicht.

Als Betriebssystem setzt Sony auf das aktuelle Android 7. Das wurde mit einigen Xperia-Diensten erweitert, bleibt optisch und in der Bedienung aber sehr nah am Original.

Fazit: Viel Kamera fürs Geld

Das Xperia XA1 ist ein ordentliches Mittelklasse-Smartphone mit einer starken Kamera. Zumindest für diesen Preis. Kompromisse muss man natürlich trotzdem machen: Vor allem, wer bei schlechtem Licht gute Bilder erwartet, muss schlicht tiefer in die Tasche greifen. 

Wer weniger Wert auf die Kamera legt, findet im Honor 6x für knapp 200 Euro eine günstigere Alternative, auch das Moto G5 für etwa 180 Euro lohnt einen Blick. Wer etwas mehr ausgeben möchte, bekommt mit dem Samsung Galaxy A5 (2017) für 320 Euro eine interessante Alternative geboten.

Das Sony Xperia XA1 ist bereits im Handel erhältlich und kostet aktuell ab 270 Euro.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(