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Bundesvision Song Contest 16 Bands kämpfen um den Sieg


Nach dem Grand Prix ist vor dem Bundesvision Song Contest: Stefan Raab sucht am Donnerstagabend die beste deutschsprachige Band. Von Baden-Württemberg bis nach Thüringen - die 16 Kandidaten im Überblick.

Bereits zum siebten Mal sucht Stefan Raab Deutschlands beste Band. Im fast vierstündigen Wettbewerb, der live auf ProSieben übertragen wird, treten die 16 Bundesländer gegeneinander an, um die Trophäe nach Hause zu holen.

Baden-Württemberg: Glasperlenspiel

"Echt" heißt ihr Song, echte Badner sind auch Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg. Sie sind die Sänger und Songwriter des Duos Glasperlenspiel und treten beim BVSC mit einem Pop-Song an.

Bayern: Andreas Bourani

Sein Debüt-Album schaffte es immerhin unter die Top 30 der deutschen Charts: Der deutsch-ägypter Andreas Bourani tritt mit "Eisberg" für Bayern an. Ob er mit der Ballade das Eis zum Schmelzen bringt?

Berlin: Tim Bendzko

Mit "Nur noch kurz die Welt retten" landete er einen Sommerhit, jetzt will Tim Bendzko mit der Ballade "Wenn Worte meine Sprache wären" auch den Bundesvision Song Contest (BuViSoCo) erobern. Der gebürtige Berliner tritt für seine Heimatstadt an und rechnet sich gute Chancen aus, den Wettbewerb zum dritten Mal in die Hauptstadt zu holen.

Brandenburg: Doreen

In seinen Anfangstagen galt der BuViSoCo noch als "coole" Alternative zum in die Jahre gekommenen Eurovision Song Contest, anno 2011 finden selbst gestrandete Ex-Mitglieder längst vergessener Castingshow-Siegerbands hier kurzzeitig ein warmes Plätzchen. Bestes Beispiel: Doreen. Die genoss einst als Mitglied von NuPagadi ihre fünfzehn Minuten Ruhm, jetzt folgt ein Versuch als Solistin. Mit dem Song "Wie konntest du nur?" startet die Blondine für Brandenburg.

Bremen: Flo Mega

Weser-Blues aus Bremen: "Er liebt die Frauen, er lebt den Blues", schreibt Flo Mega auf seiner Homepage über sich selbst. Mit dem Song "Zurück" will er nicht nur Nordlichter, sondern ganz Deutschland überzeugen.

Hamburg: Thees Uhlmann

Sein Songtitel ist der längste der BVSC-Historie: #link;http://www.youtube.com/watch?v=GwwaYX1oG6g;"Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf"# singt der ehemalige Frontmann der Hamburger Band Tomte. "In der Gänze vielleicht etwas sperrig", urteilte Raab über den Titel. Doch Thees Uhlmann entgegnete, das sei eben mal was, worüber man auch nachdenken könne.

Hessen: Juli

Sie sind beim Bundesvision Song Contest bereits alte Bekannte: Die Band Juli holte vor sechs Jahren mit dem Song "Geile Zeit" den allerersten Sieg. Mit "Du lügst so schön" wollen sie nachlegen und den Titel zum zweiten Mal nach Hessen holen.

Mecklenburg-Vorpommern: Jennifer Rostock

Auch die Indie-Rockband aus Zinnowitz in Mecklenburg-Vorpommern sind Wiederholungstäter. 2008 belegten sie beim Bundesvision Song Contest den fünften Platz, dieses Mal soll es mit "Ich kann nicht mehr" fürs Treppchen reichen.

Niedersachsen: Bosse feat. Anna Loos

Jetzt singt sie auch noch: Anna Loos dürfte vielen Zuschauern als Schauspielerin bekannt sein. Zusammen mit dem Braunschweiger Musiker Axel Bosse singt sie das Liebeserklärungsstück "Frankfurt Oder". Dabei liegt das doch gar nicht in Niedersachsen, oder?

Nordrhein-Westfalen: Frida Gold

Heimvorteil für Frida Gold: Die Band aus dem Ruhrgebiet kann sich der Unterstützung der Zuschauer in der Kölner Lanxess Arena sicher sein. #link;http://www.youtube.com/watch?v=OL3coGBQtVU,"Unsere Liebe ist aus Gold"' heißt ihr Song - ob's am Ende auch zur Goldmedaille reicht, entscheiden die Fernsehzuschauer.

Saarland: Pierre Ferdinand et les Charmeurs

Ein Lied mit "französische Accent": #link;http://www.youtube.com/watch?v=fiDBjyzzFLA;"Ganz Paris ist eine Disco" singen die Jungs aus dem Saarland, die sich selbst als die "französischste Band Deutschlands" bezeichnen. Das "Savoir-vivre" könnte auch in Allemagne ankommen.

Sachsen: Kraftclub

Das ist doch mal eine klare Ansage in dem Wust an vagen Gemütszustandbeschreibungen, die in diesem Jahr den Bundesvision Song Contest beherrschen. "Ich Will Nicht Nach Berlin" singen Kraftklub und trauen sich auch, das laut zu sagen. Dabei klingen sie wie ein Hybrid aus Bloc Party, BritPopRock per se und den Beatsteaks. Und damit leider genau nach jener Hipster-Metropole, die sie doch unbedingt links liegen lassen wollen.

Sachsen-Anhalt: Flimmerfrühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages: Dazu will die Band Flimmerfrühstück mit "leidenschaftliche und ehrlichen Texten ins Ohr" gehen. Ob sie das auch am Donnerstagabend schaffen? Mit "Tu's nicht ohne Liebe" probieren sie's jedenfalls.

Schleswig-Holstein: Muttersöhnchen

Wie Mamas Liebling sehen sie nicht aus. Und auch ihr Elektropo-Song "Essen geh'n" dürfte es bei den älteren Zuschauern schwer haben: Die Jungs von Muttersöhnchen stammen eigentlich aus Hamburg und rocken mit ihren Glanzanzügen jetzt den ganz hohen Norden.

Thüringen: Alin Coen Band

Ihre ersten Sporen hat sich die Band kurz nach der Gründung 2007 im "PopCamp" des Deutschen Musikrates verdient. Frontfrau Alin Coen ist zweisprachig aufgewachsen und hat bereits als Jugendliche viel von der Welt gesehen, jetzt erzählt sie davon in ihren Liedern. "Ich war hier" ist genau der richtige Stoff für Musikfreunde, die seit Jahr und Tag auf ein modernes Update von Pe "Kribbeln im Bauch" Werner warten.

Rheinland-Pfalz: Jupiter Jones

Punkrock aus der Eifel: "Immerfürimmer" heißt der Song der Band Jupiter Jones. Die vier Jungs, die in ihrer Heimat bereits Popgrößen sind, versuchen jetzt mit ehrlichem Gitarrensound ganz Deutschland zu erobern.

hw/mai/ins

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