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Ghana: Kinderarbeit in der Schrotthölle

In Accra, der Hauptstadt Ghanas, stinkt es zum Himmel. Auf einer Müllkippe landet Elektroschrott aus Europa. Unter Lebensgefahr durchsuchen Jugendliche die Reste nach Verwertbarem.

Der Name des Stadtteils ist ein Zungenbrecher: Agbogbloshie heißt jenes Viertel von Accra, in dem sich eine der größten Müllkippen weltweit befindet. Bekannt wurde die Deponie durch ein Unicef-Siegerfoto aus dem Jahr 2011 mit dem Titel "Ghana - unser Müll in Afrika". Die Aufnahme des deutschen Fotografen Kai Löffelbein zeigt einen jungen Afrikaner, der im Trikot des Fußballvereins Barcelona gekleidet ist, und die Bildröhre eines kaputten Fernsehers in der Höhe hält. Er steht auf der Deponie in Agbogbloshie, während im Hintergrund die Halde qualmt. Jetzt hat sich der Fotograf Kevin McElvaney, der in Hamburg lebt, nach Ghana aufgemacht und das Vertrauen der Jugendlichen von Agbogbloshie gewonnen. stern zeigt seine Aufnahmen.

tib
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