Anklageverlesung

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Angeklagte und Verteidiger im Gerichtssaal

Prozess um "Letzte Verteidigungswelle": Mutmaßliche Rechtsextremisten vor Gericht

Sie sollen potenziell tödliche Anschläge auf Linke und Geflüchtete verübt und weitere bereits geplant haben: In Hamburg hat am Donnerstag der Prozess gegen acht teils noch minderjährige mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Zelle "Letzte Verteidigungswelle" begonnen. Sie müssen sich vor dem Oberlandesgericht unter anderem wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verantworten. Nach der Anklageverlesung wurde die Öffentlichkeit wegen des Alters der Beschuldigen ausgeschlossen.
Justitia

Coldcase von 1984: Mann wegen Mordes an Professor vor Düsseldorfer Gericht

Wegen eines mehr als 40 Jahre zurückliegenden Tötungsdelikts an einem Professor in Hilden in Nordrhein-Westfalen muss sich seit Dienstag ein 62 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten. In der am Dienstag verlesenen Anklage wird ihm Mord vorgeworfen. Er soll den Professor am 6. April 1984 abends mit 24 Messerstichen in dessen Wohnhaus erstochen haben.
Einer der Angeklagten in Handschellen

Angriffe auf Neonazis: Mutmaßliche Linksextremisten in Dresden vor Gericht

Sie schlugen mit Schlagstock, Hammer und Fäusten zu: Wegen Angriffen auf Rechtsextreme müssen sich seit Dienstag sieben mutmaßliche Linksextremisten vor dem Oberlandesgericht Dresden verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft den sechs Männern und einer Frau im Alter zwischen 28 und 49 Jahren die Mitgliedschaft oder Unterstützung einer kriminellen Vereinigung vor. Auch versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung wird einigen Beschuldigten angelastet.
Angeklagter Taleb A. in Kabine aus Sicherheitsglas

Prozess um Anschlag in Magdeburg: Angeklagter räumt Planung von Tat ein

Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten und hunderten Verletzten hat der Angeklagte eingeräumt, die Tat geplant zu haben. Er habe den Angriff "vor 16 Monaten" geplant, sagte Taleb A. am zweiten Prozesstag am Dienstag vor dem Landgericht Magdeburg. Zugleich gab der 51-Jährige an, dass er am Montag in einen  Hungerstreik getreten sei.