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Wegen 1,30-Pfandbon gekündigt: Kassiererin "Emmely" überraschend gestorben

Wegen eines Streits um Pfandbons erlangte die Kassiererin "Emmely" bundesweite Berühmtheit. Ihr Fall gilt als Präzedenzfall für die Rechte von Arbeitnehmern. Nun ist sie überraschend gestorben.

Deutschlands berühmteste Kassiererin "Emmely" ist an Herzversagen gestorben

Deutschlands berühmteste Kassiererin "Emmely" ist an Herzversagen gestorben

Die wegen eines jahrelangen Arbeitskampfes als "Emmely" bekannt gewordene Berliner Kassierin ist mit 57 Jahren gestorben. Ihr Fall - eine fristlose Kündigung wegen zwei Pfandbons von 1,30 Euro - hatte 2008 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Ihren Tod bestätigte ein Mitglied des ehemaligen Solidaritätskomitees für die Kassiererin der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin. Zuerst hatte die Zeitung "Neues Deutschland" darüber berichtet. Die 57-Jährige soll am Montag überraschend an Herzversagen gestorben sein.

Der Supermarkt-Mitarbeiterin war nach drei Jahrzehnten gekündigt worden, weil sie zwei liegen gebliebene Pfandzettel eingelöst hatte. Sie klagte zunächst erfolglos in zwei Instanzen gegen ihren Rauswurf. Schließlich hob das Bundesarbeitsgericht die fristlose und später fristgerechte Kündigung der Kassiererin auf. Eine Abmahnung hätte nach 31 Jahren Betriebszugehörigkeit in diesem Fall gereicht, urteilten die höchsten Arbeitsrichter. Im Juni 2010 begann Barbara E., so ihr richtiger Name, wieder bei ihrem alten Arbeitgeber, allerdings nicht in ihrer alten Filiale.

Immer wieder wurde der Fall der Kassiererin zitiert, wenn es um Verdachtskündigungen oder Entlassungen von Arbeitnehmern wegen kleinster Verstöße ging. Der damalige Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) nannte das Urteil gegen Barbara E. "barbarisch" und "asozial". Nach "Emmelys" Tod sagten Mitglieder des Solidaritätskomitees der Zeitung "Neues Deutschland": "Sie zeigte, dass man sich wehren und siegen kann."

amt/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(