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MH17-Absturz in der Ukraine: Hinweise auf Abschuss durch Rebellen - deutsche Opfer

Nach dem Absturz eines malaysischen Passagierjets in der Ukraine ist die Ursache für die Katastrophe weiter unklar. Doch es gibt Anzeichen für einen möglichen Abschuss von MH17 durch Separatisten.

An Bord der in der Ostukraine abgestürzten malaysischen Passagiermaschine haben sich nach Angaben der Fluggesellschaft auch mindestens vier deutsche Staatsbürger befunden. Unter den insgesamt 298 Insassen seien zudem 154 Niederländer und 27 Australier gewesen, teilte ein Vertreter der Fluggesellschaft Malaysia Airlines am Amsterdamer Flughafen Schiphol mit.

Ein Eintrag auf der Seite eines prorussischen Separatistenführers im Online-Netzwerk Facebook deutet einen möglichen Abschuss des Malaysia-Airlines-Fluges MH17 durch die Rebellen an. "Wir haben soeben eine AN-26 abgeschossen", schrieb Igor Strelkow, selbsternannter Verteidigungsminister der von den Separatisten ausgerufenen "Volksrepublik Donezk" am Donnerstagnachmittag. Bei der AN-26 handelt es sich um einen von der ukrainischen Armee genutzten Transportflugzeugtyp.

Strelkow stellte zu seinem Eintrag ein Video, in dem dichter schwarzer Rauch zu sehen war und das den in anderen Internetforen veröffentlichten Aufnahmen nach dem Flugzeugabsturz sehr ähnelt. Er schrieb, die angebliche AN-26 sei nahe der Ortschaft Snischne abgeschossen worden. Diese wiederum liegt genau in jener Gegend, in der wenig später die Trümmer der malaysischen Passagiermaschine gefunden wurden.

Auf der Twitterseite der "Volksrepublik Donezk" wurde zudem ein Eintrag veröffentlicht und später wieder gelöscht, demzufolge die Rebellen am Donnerstag ein "Buk"-Raketensystem zur Flugzeugabwehr von der ukrainischen Armee erbeutet hatten. Dessen Boden-Luft-Raketen können nach Herstellerangaben Ziele in bis zu 25 Kilometern Höhe treffen. Nach offiziellen Angaben war MH17 zuletzt in rund zehn Kilometern Flughöhe unterwegs.

Am Abend erklärten sich die Separatisten zu einer kurzen Feuerpause bereit. Die Waffenruhe könne einige Tage dauern und die Bergung der Leichen ermöglichen, sagte der selbsternannte Regierungschef der von den Rebellen ausgerufenen "Volksrepublik Donezk", Alexander Borodaj, der Nachrichtenagentur AFP.

Die Linienmaschine von Malaysia Airlines mit 295 Menschen an Bord war in einem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet der ostukrainischen Unruheregion Donezk abgestürzt. Am Absturzort lagen zahlreiche Leichen, Anzeichen für Überlebende gab es nicht.

Nach Augenzeugenberichten sollen im Umkreis von 15 Kilometern leblose Körper und Leichenteile zu finden sein. Angeblich haben Separatisten inzwischen die Black Box der Maschine mit allen Aufzeichnungen gefunden. Die Daten könnten Aufschluss geben, was wirklich geschehen ist.

Gegenseitige Beschuldigungen

Separatistenführer Alexander Borodai beschuldigt ausdrücklich die ukrainische Armee, für den Absturz verantwortlich zu sein. "Es ist tatsächlich ein Passagierflugzeug von den Regierungskräften abgeschossen worden", sagte er. Auch Kremlchef Wladimir Putin wies der Ukraine die Verantwortung für den Absturz zu. Die schreckliche Tragödie wäre nicht passiert, wenn es in der Ostukraine keinen Krieg gebe, sagte Putin.

Die Regierung in Kiew betonte dagegen, dass die ukrainischen Truppen nicht in den Vorfall verwickelt seien. Es könne aber nach ähnlichen Vorfällen mit Transportmaschinen in den vergangenen Tagen nicht ausgeschlossen werden, dass Flug MH17 abgeschossen wurde. Präsident Petro Poroschenko sprach von einem "Terrorakt" der Aufständischen.

US-Geheimdienstexperten gingen "stark" davon aus, dass die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete getroffen wurde, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Regierungskreise in Washington. Derzeit würden die Experten untersuchen, ob die prorussischen Separatisten, die ukrainischen Streitkräfte oder gar die russische Armee für den Abschuss verantwortlich seien. Die Europäische Flugsicherung wertet den Absturz bisher noch als Unfall. Auch US-Vizepräsident Joe Biden erklärte, MH17 sei "offenbar" abgeschossen worden. Der Crash sei sei "kein Unfall", die Maschine sei "vom Himmel geholt worden".

Angeblich mehr als 300 Tote

An Bord der Boeing 777 waren 295 Menschen, darunter 15 Crew-Mitglieder. Laut Angaben aus dem Innenministerium in Kiew sind alle Insassen bei dem Crash ums Leben gekommen. Die örtlichen Behörden betonten: "Die Zahl der Toten ist noch nicht bekannt." Offenbar wurden auch Personen am Boden Opfer der Katastrophe. Derzeit ist von mehr als 300 Toten die Rede. Möglicherweise sind 23 US-Bürger unter den Opfern, dafür gibt es zur Stunde noch keine offizielle Bestätigung. Reiseveranstalter geben an, dass Dutzende Niederländer unter den Fluggästen waren, zudem ist von vier Franzosen die Rede.

Der ukrainische Premierminister Areseny Jatseniuk ordnete eine Untersuchung der - so wörtlich - "Flugzeug-Katastrophe" an; US-Präsident Barack Obama sagte Unterstützung der USA zu. Die Maschine mit der Flugnummer MH17 war auf dem Weg von Amsterdam-Schipohl nach Kuala Lumpur. Es handelte sich um einen Gemeinschaftsflug mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM unter der Co-Nummer KL4103. Der niederländische Premier Mark Rutte zeigte sich "tief erschüttert" und eilte vom EU-Gipfel in Brüssel zurück nach Amsterdam. Auch die malaysische Regierung reagierte geschockt. Der russische Präsident Putin übermittelte sein Beileid. Er sei traurig über die "Katastrophe über dem Territorium der Ukraine, die so viele Menschenopfer gekostet" habe, schrieb Putin in einem am Donnerstag vom Kreml veröffentlichten Telegramm.

Nächster schwerer Verlust für Malaysia Airlines

Malaysia Airlines hatte schon kurz nach dem Absturz via Twitter bestätigt, dass sie den "Kontakt zu Flug MH17 aus Amsterdam verloren hat".

Für die Airline ist es schon der zweite Verlust einer Passagiermaschine in diesem Jahr. Am 8. März war der Flug MH370 nach dem Start in Kuala Lumpur in Richtung Peking von den Radarschirmen verschwunden. An Bord der Boeing 777 waren 239 Menschen. Über ihr Schicksal und darüber, was an Bord der Maschine passierte, herrscht völlige Ungewissheit. Trotz intensiver Suche wurde bislang keine Spur der Unglücksmaschine entdeckt.

mad/dho/Reuters/AFP/DPA / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(