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Nachrichten des Tages: Betonklotz-Wurf auf dänischer Autobahn: Tote kommt aus NRW

+++ Steinewerfer töten Frau auf dänischer Autobahn  +++ Attentäter von Gaziantep ist laut Erdogan Kind zwischen 12 und 14 Jahren +++Eröffnungstermin 2017 für Hauptstadtflughafens BER offenbar nur noch theoretisch +++ Die News des Tages im Überblick.

Betonklotz

Unbekannt haben diesen Betonklotz auf eine Autobahn geworfen - eine Frau aus Deutschland kam dabei ums Leben

Die News des Tages im Überblick.

+++ 21.28 Uhr: Galionsfigur des Kampfes gegen die Pocken gestorben +++

Der US-Mediziner Donald Henderson, der den Kampf zur Ausrottung der Pocken zum Erfolg geführt hat, ist tot. Er starb nach Angaben der Universität Pittsburg am Freitag im Alter von 87 Jahren in Baltimore.

Henderson habe mit der erfolgreichen UN-Kampagne zur Ausrottung der Pocken eine der "größten Errungenschaften der Geschichte für die öffentliche Gesundheit" erreicht, erklärte der Dekan der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Michael Klag.

1966 wurde der damalige Mitarbeiter der US-Behörde für ansteckende Krankheiten von der WHO damit beauftragt, eine Kampagne gegen die Pocken anzuführen. In einem zehn Jahre währenden Kraftakt sorgte Henderson für die Durchsetzung einer weltweiten Impfkampagne. 1980 wurden die Pocken schließlich für ausgerottet erklärt. Die Pocken gehörten zu den tödlichsten Krankheiten in der Geschichte.

+++ 21.03 Uhr: Demonstration nach Mord an Transsexueller in der Türkei +++

Nach dem Mord an einer prominenten Transsexuellen in der Türkei haben rund 200 Demonstranten am Sonntag in Istanbul Schutz für Transsexuelle und Strafverfolgung der Täter gefordert. Mit Slogans wie "Gerechtigkeit für Hande Kader" oder "Lasst uns um unser Überleben kämpfen" marschierten die Demonstranten durch die Hauptverkehrsstraße Istiklal.

Die verstümmelte und verkohlte Leiche der transsexuellen Prostituierten Hande Kader war in einem schicken Stadtteil von Istanbul gefunden worden. Eine Woche zuvor war die Transsexuellen-Aktivistin zuletzt gesehen worden, als sie in das Auto eines Freiers stieg. Berühmt geworden war Kander, als sie im Juni vergangenen Jahres auf der Straße sitzen blieb, als die Polizei in Istanbul Wasserwerfer einsetzte, um die jährliche Gay-Pride-Parade zu verhindern.

+++ 19.45 Uhr: Betonklotz-Wurf auf dänischer Autobahn: Tote kommt aus NRW +++

Die Frau, die am Sonntag auf einer dänischen Autobahn von einem Betonklotz getötet wurde, ist eine Deutsche. Die 33-Jährige aus Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen war mit ihrem Mann und ihrem fünfjährigen Sohn auf der Insel Fünen in Richtung Deutschland unterwegs, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagabend. Unbekannte hatten das Auto der Familie am frühen Morgen von einer Brücke mit dem Klotz beworfen. Der 36-jährige Familienvater wurde schwer verletzt, das Kind nur leicht. Nach den Tätern wird noch gefahndet.

+++ 19.33 Uhr: Auto durchbricht Hauswand +++

Ein spektakulärer Unfall ist in Rheinland-Pfalz ohne schlimmere Folgen geblieben: Ein Auto bohrte sich an der Durchgangsstraße in Montabaur-Elgendorf in ein Wohnhaus, wie die Polizei mitteilte. Der 47 Jahre alte Fahrer hatte am Sonntag auf regennasser Fahrbahn demnach die Kontrolle über seinen Wagen verloren: Dieser schob sich mit nahezu unveränderter Geschwindigkeit durch den Vorgarten und durchbrach mit der Front Haustür und Wand.

Der leicht verletzte Fahrer konnte durch die Hintertür geborgen werden und kam ins Krankenhaus. Die Hausbewohner waren nicht anwesend. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk zogen das Autowrack heraus und stützten die Wand ab. 

+++ 19.03 Uhr: 15 Verletzte bei Deckeneinsturz in Konzertsaal in Oslo +++

Während eines Konzerts in Oslo sind mindestens 15 Menschen durch eine einstürzende Decke verletzt worden. Die Verletzten würden von Sanitätern behandelt, erklärte die Polizei der norwegischen Hauptstadt im Kurzbotschaftendienst Twitter. Es gebe keine Schwerverletzten. Das Unglück ereignete sich im Veranstaltungssaal Sentrum Scene, wo 1800 Studenten der Norwegian Business School zu einem Auftritt des US-DJs Steve Aoki gekommen waren.

"Die Decke stürzte ein und es war ein totales Chaos", sagte die Studentin Charlotte Nilsen der Nachrichtenagentur NTB. "Sofort ging der Feueralarm los." Die Polizei räumte das Gebäude und sperrte die Umgebung ab, die Feuerwehr sicherte das Gebäude.

+++ 18.11 Uhr: Nackter Saunagast sprüht Pfefferspray im Schwimmbad +++

Mit Pfefferspray hat ein Saunagast mehrere Bedienstete eines Schwimmbads in Rheinland-Pfalz angegriffen. Der 39 Jahre alte Mann hatte sich nach einem Streit in dem Bad in Wissen an der Sieg die Spraydose aus der Umkleide geholt, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Dann verfolgte er nackt den Saunameister ins Foyer und in die Gaststätte des Bades. Auch ein weiterer Bademeister und eine Servicekraft wurden angegriffen und erlitten durch das Spray leichte Verletzungen. Nach getaner Tat legte sich der Angreifer in einen Whirlpool und wartete auf die Polizei. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ 17.00 Uhr: Pilot betrunken - Maschine bleibt am Boden +++

Obwohl ein Pilot der SriLankan Airlines betrunken war, wollte er offenbar eine Maschine von Frankfurt nach Colombo steuern. Einem Bericht von hessenschau.de zufolge verhinderte das Kabinenpersonal aber den Abflug. An Bord des Flugzeugs waren nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport 259 Passagiere. Der Pilot sei bereits betrunken zum Dienst erschienen, berichtete das Internetportal des Hessischen Rundfunks weiter. Er sei inzwischen vom Dienst suspendiert. Flug Nummer UL554 sollte am Freitagnachmittag von Frankfurt aus Richtung Sri Lanka abheben. Der Start habe sich bis zum Samstagmorgen verzögert, bestätigte Fraport. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den Passagieren und kündigte Entschädigung an.

+++ 16.30 Uhr: Taifun - Tausende Japaner müssen Häuser verlassen +++

In Erwartung von Taifun "Kompasu" haben rund 6000 Menschen in Japan ihre Wohnungen verlassen müssen. Die Behörden auf der nördlichen Insel Hokkaido ordneten nach Überschwemmungen in mehreren Gegenden die Räumungen an, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag berichtete. Bisher wurden keine Verletzten gemeldet. 

+++ 15.50 Uhr: Sohn von El Chapo offenbar freigelassen +++

Der entführte Sohn des mexikanischen Drogenbosses Joaquín "Chapo" Guzmán ist nach Medienangaben freigelassen worden. Angehörige der Familie Guzmán teilten dem Nachrichtenmagazin "Proceso" mit, der vor knapp einer Woche von einem bewaffneten Kommando in Puerto Vallarta verschleppte Jesús Alfredo Guzmán Salazar sei wieder auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Freilassung bislang nicht. 

+++ 15:14 Uhr: Miami bestätigt erstmals lokale Ausbreitung von Zika auf US-Festland +++

Die Behörden des US-Bundesstaates Florida haben eine lokale Übertragung und Ausbreitung des Zika-Virus in der Region Miami bestätigt. Gouverneur Rick Scott sagte, das Virus breite sich sowohl in Miami Beach aus als auch in einer nördlichen Gegend der Stadt. Neu daran wäre die lokale Ausbreitung auf dem US-Festland selbst - und nicht über Reisende, die infiziert aus Zika-Regionen zurückkehren.

+++ 15:06 Uhr: Pferdegespann geht durch und verletzt mehrere Menschen +++

Ein Pferdegespann ist bei einer Veranstaltung in Nürnberg durchgegangen und hat mehrere Menschen verletzt. Die Pferde scheuten am Sonntag nach Polizeiangaben während einer Vorführung aus zunächst ungeklärten Gründen, woraufhin die Kutscherin stürzte und von dem Wagen überrollt wurde. Die Frau wurde dabei schwer verletzt. Die Pferde durchbrachen anschließend einen Zaun und verletzten dabei mindestens noch drei Zuschauer.

+++ 15:06 Uhr: Fall Niklas: Opfer hatte Vorschädigung - Tritt nicht Todesursache +++

Wende im Fall des bei einer Prügelattacke gestorbenen 17-jährigen Niklas aus Bonn: Die Ermittler gehen nun nicht mehr davon aus, dass ein massiver Tritt gegen den Kopf die Todesursache war. Ein rechtsmedizinisches Gutachtens habe ergeben, dass die Gefäße im Gehirn des Schülers eine Vorschädigung aufwiesen, so dass die Adern schneller reißen könnten als normalerweise, sagte der Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft, Robin Faßbender, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte Informationen des "Focus". Der Vorwurf des Totschlags gegen den 20 Jahre alten Hauptverdächtigen könne nicht mehr aufrecht erhalten werden.

+++ 14:53 Uhr: Erdogan: Attentäter von Gaziantep Kind zwischen 12 und 14 Jahren +++

Der Anschlag von ist nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von einem Kind zwischen 12 und 14 Jahren verübt worden. Es habe sich um ein Selbstmordattentat gehandelt, sagt Erdogan nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu vom Sonntag. Die Zahl der Todesopfer sei auf 51 gestiegen. 69 Menschen seien verletzt worden, davon 17 schwer.

Der Terroranschlag war auf eine Hochzeitsgesellschaft verübt worden, die am Samstagabend auf offener Straße im Beybahce-Viertel der Millionenstadt feierte.

+++ 12:44 Uhr: Betonklotz-Werfer töten Frau auf dänischer Autobahn +++

Unbekannte Betonklotz-Werfer haben auf einer dänischen Autobahn eine Frau getötet. Der von einer Brücke geworfene Klotz hatte am frühen Sonntagmorgen im Süden Dänemarks das Auto einer ausländischen Familie getroffen, wie die Polizei mitteilte. Die Frau starb bei dem Unfall, ihr Mann wurde schwer verletzt, ein Kind kam mit Schrammen davon. Über die Herkunft der Familie wollte die Polizei in Odense am Morgen noch keine Angaben machen. Offenbar hatten der oder die Täter mehrere Steine von der Brücke geworfen. Die Polizei veröffentlichte am Sonntag Bilder von zwei Klötzen mit 9,5 und 30 Kilogramm Gewicht, die das Auto nicht getroffen hatten.

+++ 12:18 Uhr: Vier Tote bei Unwetter an britischer Küste +++

Am Strand von Aberdeen in Schottland sind eine Mutter und ihr sechsjähriger Sohn gestorben. Der Junge und sein 13 Jahre alter Bruder waren am Samstag beim Spielen im Meer abgetrieben worden, wie der Sender BBC am Sonntag berichtete. Die Mutter und andere Erwachsene versuchten, den Kindern zu helfen. Doch auch sie gerieten in Not. Insgesamt mussten fünf Menschen ins Krankenhaus gebracht werden - für die 37-jährige Mutter und ihren kleinen Sohn kam aber jede Hilfe zu spät.

Ebenfalls am Samstag starb ein etwa 60 alter Surfer im Krankenhaus, nachdem die Rettungskräfte ihn kurz zuvor an der Küste von Essex in der Nähe Londons aus dem Meer gezogen hatten.

Bereits am Freitag kam in Cornwall ein etwa 30-Jähriger ums Leben. Der Mann war mit seiner zwei Jahre alten Tochter und seiner Frau auf einen Felsen an der Küste geklettert. Eine hohe Welle spülte alle drei ins Meer, nur Mutter und Kind konnten gerettet werden. Die Küstenwache hatte vor dem gewarnt, mancherorts waren die Wellen am Wochenende mehr als vier Meter hoch.  

+++ 12 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister warnt vor "Regierungsverantwortung" der AfD +++

Angesichts der zweistelligen Umfragewerte für die vor der Wahl in Berlin hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) vor dem Einfluss der Rechtspopulisten auf die Politik in der Hauptstadt gewarnt. "Das Problem wären nicht nur zehn AfD-Leute von 140 Abgeordneten im Landesparlament. Die verändern die Stadt nicht", sagte Müller der "Bild am Sonntag".

Ein großes Problem wäre vielmehr, dass die AfD dann in jedem Berliner Bezirk ein oder zwei Stadträte stellen würde. "Damit hätte die AfD eine Art Regierungsverantwortung in der Hauptstadt", sagte . "Die Stadträte haben Einfluss auf Millionenetats und Hunderte von Verwaltungsmitarbeitern."

Berlins FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja befürchtet bei einem hohen Wahlergebnis für die AfD negative Folgen für das Renommee Berlins. "Das würde dem internationalen Ansehen der Hauptstadt schaden", sagte er der Zeitung.

In einer Umfrage von Anfang August lag die AfD in Berlin bei 14 Prozent. In Berlin wird am 18. September gewählt.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). In Berlin wird am 18. September gewählt.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). In Berlin wird am 18. September gewählt.

+++ 10:31 Uhr: Philippinischer Präsident droht mit Austritt aus Vereinten Nationen +++

Nach wiederholter Kritik der Vereinten Nationen an den von ihm propagierten außergerichtlichen Tötungen hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte mit dem Austritt seines Landes aus der UN gedroht. "Vielleicht müssen wir einfach beschließen, uns von den Vereinten Nationen zu trennen", sagte Duterte am Sonntag in seiner Heimatstadt Davao. An die UN gerichtet sagte er: "Wenn Du so respektlos bist, Hurensohn, dann werde ich Dich einfach verlassen."

+++ 10:18 Uhr: Mehr Flüchtlinge kommen über die Schweiz nach Deutschland +++

Die Schweiz droht nach Einschätzung der "Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag" zum neuen Transitland für Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland zu werden. Die Zahl von Migranten, die versuchten, auf diesem Wege illegal in die Bundesrepublik einzureisen, sei stark gestiegen, berichtete die Zeitung. Sie verweist auf Angaben der Bundespolizei, wonach seit Jahresbeginn 3385 Personen illegal aus der Schweiz nach Deutschland gelangt seien - 40 Prozent mehr als 2015.

 +++ 10:13 Uhr: Zahl der Todesopfer von Gaziantep auf 50 gestiegen +++

Nach dem Bombenanschlag im südosttürkischen Gaziantep ist die Zahl der Todesopfer neuen Angaben zufolge auf 50 gestiegen. Der Sender CNN Türk berichtete unter Berufung auf den Provinzgouverneur, mehr als 90 Menschen seien zudem verletzt worden. Der Terroranschlag war auf eine Hochzeitsgesellschaft verübt worden, die am Samstagabend auf offener Straße im Beybahce-Viertel der Millionenstadt feierte.

+++ 8:03 Uhr: Feuer in Freiburg lodert im 13. Stock - Hunderte Bewohner verlassen Hochhaus +++

Im 13. Stockwerk eines Wohnhauses in Freiburg ist am Sonntagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Rettungskräfte seien mit einem Großaufgebot kurz vor 6 Uhr zu dem Einsatz ausgerückt, sagte ein Sprecher der Freiburger . Das Gebäude, in dem 240 Menschen wohnen, sei vollständig evakuiert worden. Die Bewohner kamen in einer Sporthalle unter. Vier Menschen wurden von Ärzten behandelt. Die Feuerwehr habe den Brand nach knapp einer Stunde unter Kontrolle gebracht, sagte der Beamte. Die Betroffenen könnten bald wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Ursache des Feuers sei noch nicht bekannt.

+++ 6:45 Uhr: Laster hängt stundenlang über Bahnstrecke am Titisee +++

Feuerwehrleute sichern oberhalb des Titisees (Hintergrund) einen Laster, der die Leitplanke durchbrochen hatte und oberhalb einer Bahnstrecke zu liegen kam. 

Feuerwehrleute sichern oberhalb des Titisees (Hintergrund) einen Laster, der die Leitplanke durchbrochen hatte und oberhalb einer Bahnstrecke zu liegen kam. 

Ein verunglückter Lastwagen hat am Titisee im Schwarzwald stundenlang gefährlich über einer Bahnstrecke gehangen. Der Fahrer konnte sich nach Polizeiangaben schwer verletzt befreien. Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Der Verkehr auf Schienen und Straße war am Samstag bis zum Abend unterbrochen.

Der Fahrer war vom Feldberg kommend auf der Bundesstraße 317 unterwegs, als ihm gegen 13 Uhr ein Auto auf seiner Fahrspur entgegenkam. Beim Ausweichen durchbrach das zwölf Tonnen schwere Gefährt die Leitplanke und rollte ein Stück den Hang hinunter. Dort blieb es an zwei Bäumen hängen. Der Fahrer konnte trotz einer Verletzung am Bein aus dem Führerhaus und den Hang hinauf klettern.

Von dem Autofahrer, der den Lastwagen von der Straße gedrängt haben soll, fehlte den Angaben zufolge zunächst jede Spur.


+++ 5:28 Uhr: 30 Tote und mehr als 90 Verletzte bei Anschlag auf Hochzeitsfeier in der Türkei +++

Die Türkei ist erneut von einem schweren Anschlag erschüttert worden: Bei einem Bombenattentat auf eine Hochzeitsfeier im Südosten des Landes sind nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen getötet worden. 94 weitere Gäste seien bei der Explosion am Samstagabend in der Stadt Gaziantep verletzt worden, erklärte der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Ali Yerlikaya. Abgeordnete der regierenden AKP vermuten die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hinter dem Anschlag.

+++ 2:41 Uhr: Familie: Sohn von mexikanischem Drogenbaron "El Chapo" wieder in Freiheit +++

Der Sohn des inhaftierten mexikanischen Drogenbarons Joaquín "El Chapo" Guzmán ist offenbar wieder auf freiem Fuß. Jesús Alfredo Guzmán Salazar und fünf weitere Geiseln seien von den Entführern freigelassen worden, sagte ein Angehöriger, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. "Es wurde die ganze Zeit verhandelt, aber jetzt sind sie frei und wohlauf."

+++ 2:09 Uhr: Bruder des kleinen syrischen Jungen Omran erliegt seinen Verletzungen +++

Das Foto des kleinen syrischen Jungen Omar, der nach einem Bombenangriff blutend in einem Krankenwagen sitzt, ging um die Welt. Nun ist sein zehn Jahre alter Bruder Ali, der bei der Attacke in Aleppo schwer verwundet wurde, seinen Verletzungen erlegen, wie die Syrischer Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mitteilte.

Der vierjährige Omar war am Mittwoch zusammen mit seinen Geschwistern und seinen Eltern aus dem Trümmern eines bombardierten Hauses in einem von Rebellen kontrollierten Teil Aleppos gerettet worden. Auf Videoaufnahmen und Fotos war zu sehen, wie er staubbedeckt, blutend und benommen auf einem Sitz im Krankenwagen warte.

+++ 1:50 Uhr: Berliner Polizist schießt auf Verdächtigen - Mann schwer verletzt +++

In Berlin ist ein Mann von einem Polizisten in den Oberkörper geschossen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, hatten Zeugen am Samstagabend einen Notruf abgesetzt, da ein Mann auf einer Kreuzung im Ortsteil Hellersdorf gestanden und mit einem Fahrradschloss Passanten bedroht haben soll. Was genau geschah, als die Beamten an der Kreuzung eintrafen, war am frühen Morgen zunächst unklar. Möglicherweise habe der Mann auch die Beamten bedroht, teilte die Polizei mit.

Einer der Polizisten feuerte den Angaben zufolge einen Schuss ab, der den Mann im Oberkörper traf und schwer verletzte. Er wurde in der Nacht auf Sonntag notoperiert. Die Polizisten, die am Einsatz beteiligt waren, wurden in der Nacht von Seelsorgern betreut und von der Mordkommission verhört. Diese übernimmt routinemäßig die Ermittlungen, wenn Polizisten einen Schuss abgeben.

+++ 1:40 Uhr: CDU-Vize kritisiert AfD-Chefin wegen Äußerung zu privaten Waffen +++

Der CDU-Vizevorsitzende Thomas Strobl hat AfD-Chefin Frauke Petry kritisiert, weil sie private Waffenkäufe gutheißt. Hintergrund ist der zunehmende Verkauf waffenscheinpflichtiger Schreckschusswaffen und Reizgassprays. "Offenbar will Frau Petry, dass der Staat kapituliert und die Bürgerinnen und Bürger sich selbst in Wild-West-Manier schützen", sagte der baden-württembergische Innenminister Strobl den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Der Staat hat für die Sicherheit der Menschen zu garantieren."


+++ 0:31 Uhr: De Maizière will Rucksackverbote bei Großveranstaltungen +++

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) unterstützt Rucksackverbote bei Großveranstaltungen und will die Fahndung nach Terrorverdächtigen mit einer moderneren Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen verstärkten. "Ein Rucksackverbot bei bestimmten Großveranstaltungen kann sinnvoll sein", sagte de Maizière der "Bild am Sonntag". Auf dem Münchner Oktoberfest gilt in diesem Jahr erstmals ein Verbot für Rucksäcke und größere Taschen.   aus den Reihen der SPD "so schnell als möglich" umgesetzt werden. Jede der Maßnahmen sei "vernünftig und geboten", sagte de Maizière.

++ 0:05 Uhr: Eröffnungstermin 2017 für Hauptstadtflughafens BER offenbar nur noch theoretisch +++

Die für Ende 2017 geplante Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in Berlin-Schönefeld hat nach Informationen der "Bild am Sonntag" nur noch eine theoretische Chance. Als Voraussetzung müssten gemäß dem geltenden Rahmenterminplan die Bauarbeiten bis Januar nächsten Jahres abgeschlossen sein, schreibt das Blatt. Hier aber drohe eine Verzögerung. Noch am 18. Juli hatte sich Flughafenchef Karsten Mühlenfeld sicher gezeigt, den Eröffnungstermin Ende 2017 halten zu können.  

"T50": Russland protzt mit neuem Kampfjet


anb / DPA / AFP