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+++ Ticker +++

News des Tages: Festival-Palast von Cannes teilweise evakuiert

Ex-FBI-Chef Comey will vor Ausschuss aussagen +++ Ruhani gewinnt die Wahl in Iran +++ Pippa Middleton heiratet +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Model Kendall Jenner auf dem roten Teppich

Model Kendall Jenner auf dem roten Teppich von Cannes

Die aktuellen Nachrichten für Sie im Überblick:

+++ 20.53 Uhr: Gasleck auf Shell-Plattform in der Nordsee +++

Der Energiekonzern Shell hat die Produktion auf einer seiner Förderplattformen in der Nordsee wegen eines Gaslecks ausgesetzt. "Die undichte Stelle ist entdeckt und isoliert worden", teilte das Unternehmen mit. 31 der 176 Arbeiter seien von der Plattform, die nordöstlich von Schottland liegt, gebracht worden. Die undichte Stelle befinde sich über dem Wasserspiegel. "Es gibt also keine Beeinträchtigung der Meeresumwelt", sagte eine Firmensprecherin. Wie viel Gas aus dem Leck austrat, teilte das Unternehmen nicht mit.

+++ 20.46 Uhr: Polnisches Außenministerium: Gabriel verschiebt Warschau-Reise +++

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat eine für diesen Sonntag geplante Reise nach Warschau kurzfristig verschoben. Das polnische Außenministerium nannte am Samstagabend "unvorhergesehene Umstände" als Grund. Gabriel und sein polnischer Amtskollege Witold Waszczykowski hätten telefonisch vereinbart, das Treffen bei der nächstmöglichen Gelegenheit nachzuholen.

+++ 19.49 Uhr: Festival-Palast von Cannes teilweise evakuiert +++

Ein Teil des Festival-Palasts der Filmfestspiele Cannes ist zeitweise evakuiert worden. Sicherheitskräfte hätten das Gebäude untersucht, sagte die Sprecherin des Festivals. Genauere Angaben zu den Hintergründen der Teilräumung konnte sie zunächst nicht machen. Hunderte Menschen hatten den betroffenen Teil des Festival-Palastes verlassen müssen. Nach etwa 20 Minuten durften sie zurück in das Gebäude. Dort fand eine Pressevorführung für den französischen Beitrag "Le Redoutable" von Michel Hazanavicius statt.

+++ 19.06 Uht: Tuchel will Trainer in Dortmund bleiben - "Steht außer Frage" +++

Thomas Tuchel möchte nach eigenem Bekunden auch in der kommenden Saison Trainer von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund bleiben. "Das steht außer Frage, natürlich", sagte der Coach dem TV-Sender Sky nach dem 4:3 gegen Werder Bremen und der geglückten Qualifikation für die Champions League. Es sei eine Saison mit vielen Aufs und Abs gewesen. "Es trotzdem zu wuppen, fühlt sich gut an", ergänzte Tuchel. Seit Wochen wird in Dortmund über eine Ablösung des Trainers trotz laufenden Vertrags spekuliert, nachdem auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen "Dissens" eingeräumt hatte. Im Gespräch ist der frühere Berliner und Gladbacher Coach Lucien Favre.

+++ 18.32 Uhr: Eine Tote und drei Schwerverletzte bei Brand in Pflegeheim +++

Bei einem Feuer in einem Alten- und Pflegeheim in Lübeck ist eine Frau ums Leben gekommen. Drei weitere Bewohner erlitten schwere Rauchgasvergiftungen, einer davon musste beim Eintreffen der Rettungskräfte wiederbelebt werden, sagte ein Feuerwehrsprecher. 16 weitere Bewohner wurden demnach leicht verletzt. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen der Polizei in dem Appartement der ums Leben gekommenen Frau ausgebrochen. Zur Brandursache konnte der Polizeisprecher zunächst keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei konnte das verqualmte Appartement noch nicht untersuchen.

Präsidentenpaar auf Auslandreise: Die Trumps bringen Bling-Bling nach Saudi-Arabien
Trump in Saudi-Arabien

Donald Trump hat für seine erste Auslandsreise augenscheinlich extra seinen längsten Schlips angezogen, Melania Trump einen ganz normalen Hosenanzug. Dann muss ihr aufgefallen sein, dass man ja nun gar nicht sieht, dass sie doch einen Milliardär geheiratet hat und so griff sie außerdem zu einem Gürtel so breit wie ein Minirock - aus purem Gold, wie man mutmaßen mag.

+++ 17.44 Uhr: Freigelassene Mädchen aus Chibok wieder mit Familien vereint +++

Mehr als drei Jahre nach der Entführung durch die islamistische Terrormiliz Boko Haram sind 82 unlängst in Nigeria freigelassene frühere Schülerinnen mit ihren Familien vereint worden. Die Eltern der Mädchen und jungen Frauen trafen ihre Töchter in der Hauptstadt Abuja. Boko Haram hatte im April 2014 mehr als 200 überwiegend christliche Schülerinnen aus dem nordöstlichen Ort Chibok entführt. Sie sollen von Boko Haram zum Übertritt zum Islam genötigt und teils als Sexsklavinnen gehalten worden sein. Die Entführung hatte international für Entsetzen gesorgt. Seither waren nur etwa zwei Dutzend der Mädchen freigekommen.

Die Freilassung der 82 Mädchen Anfang Mai folgte auf Verhandlungen, die dem Vernehmen nach vom Roten Kreuz und der Schweizer Regierung geführt wurden. Die Zusammenführung mit den Eltern verzögerte sich, weil die Mädchen noch von Sicherheitsdiensten befragt wurden und ihre Identität zweifelsfrei geklärt werden musste. Schätzungen zufolge werden nun noch etwa 100 der entführten Mädchen vermisst.

+++ 15.37 Uhr: Milliardenschwerer Waffendeal zwischen USA und Saudi-Arabien +++

Die USA und Saudi-Arabien haben Rüstungsabkommen im Wert von fast 110 Milliarden US-Dollar (rund 98 Milliarden Euro) geschlossen. Der Deal werde die langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens und der Golfregion "angesichts der Bedrohungen" aus dem Iran garantieren, teilte ein Vertreter des Weißen Hauses in Riad mit. In der saudiarabischen Hauptstadt hält sich US-Präsident Donald Trump zu seiner erste Auslandsreise auf.

+++ 14 Uhr: Mehr als 2000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet +++

Innerhalb von 24 Stunden sind nach Angaben der italienischen Küstenwache erneut 2121 aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die Menschen seien am Freitag und Samstagmorgen bei 17 verschiedenen Einsätzen aufgegriffen worden, berichtete die Küstenwache am Samstag. Dabei wurde auch ein Toter geborgen. Sieben Menschen, darunter ein Baby, mussten mit Schnellbooten ins Krankenhaus gebracht werden. An der Aktion waren auch die deutschen Hilfsorganisationen Jugend Rettet und Sea-Eye beteiligt. 

+++ 13.50 Uhr: Pippa Middleton heiratet James Matthews +++

Abgeschirmt von Paparazzi hat die Glamour-Hochzeit von , 33, in der englischen Grafschaft Berkshire begonnen. Die kleine Schwester der britischen Herzogin Kate gab ihrem Verlobten, dem Hedgefonds-Manager James Matthews, 41, in der St. Mark's Kirche im Örtchen Englefield unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Jawort.

+++ 13.47 Uhr: "Apple I" für 110.000 Euro versteigert +++

Ein alter Apple-Computer ist in Köln für 110.000 Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus Breker mitteilte, fand der " I" bei einer Auktion einen neuen Besitzer. Das Modell stammt aus den 1970er-Jahren und steht für die Anfänge der Verbreitung von Heimcomputern. Es seien nur noch acht funktionstüchtige "Apple I"-Computer aus der Gründerzeit der Firma weltweit erhalten, erklärte das auf Technik spezialisierte Auktionshaus.

Einer von weltweit noch wenigen Apple I in einem Auktionshaus in Köln

Ein Apple I in Köln. Von den legendären Geräten gibt es weltweit wohl nur noch acht Funktionstüchtige. Bei einer Auktion erbrachte dieses Gerät nun 110.000 Euro.


+++ 13.36 Uhr: Prince-Schwester erben Nachlass des Rockstars +++

Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Popstar Prince hat ein US-Richter über das Erbe entschieden. Da der Musiker ohne ein Testament gestorben war, seien seine Schwester Tyka Nelson und fünf weitere Halbgeschwister die rechtmäßigen Erben. Dies geht aus dem in Carver County im Bundesstaat Minnesota veröffentlichten Gerichtsdokumenten hervor. Prince' Vermögen wird auf 100 bis 300 Millionen Dollar vor Abzug der Erbschaftssteuer geschätzt. Dem US-Magazin "People" sagten die Geschwister, sie seien erfreut und erleichtert über die Entscheidung.

+++ 13.31 Uhr: Medienbericht - Gewehre und Pistolen aus Bundeswehr-Bestand verschwunden +++

Bei der sind laut "Spiegel" in den vergangenen Jahren mehr Waffen verschwunden als bisher bekannt. Nach Schießübungen der Truppe im Jahr 2015 fehlten drei G36-Sturmgewehre,  zwei G3-Gewehre und eine P8-Pistole, wie das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine interne Aufstellung des Bundesverteidigungsministeriums berichtet. Im Jahr darauf seien zwei G36, eine P8 und drei Signalpistolen als verschwunden gemeldet worden. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass im Februar zwei G36-Gewehre, eine P8- und eine Signalpistole aus einem "Fuchs"-Panzer auf dem Truppenübungsplatz Munster gestohlen wurden. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums wollte den "Spiegel"-Bericht nicht kommentieren und verwies auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Lüneburg zum Fall Munster. Laut "Spiegel" ermittelt derzeit die Bundesanwaltschaft, ob der Diebstahl in Munster mit dem Fall des terrorverdächtigen Oberleutnants Franco A. in Verbindung steht. Dort war demnach damals ein mutmaßlich rechtsextremer Soldat eingesetzt, der sowohl Franco A. als auch den ebenfalls festgenommenen Soldaten Maximilian T. gekannt haben soll.

+++ 12.27 Uhr: 140 Tote bei Angriff auf Luftwaffenbasis in Libyen +++

Bei einem Angriff bewaffneter Milizen auf eine Luftwaffenbasis im Süden des Bürgerkriegslandes Libyen sollen Dutzende Menschen getötet worden sein. Ein Sprecher der Libyschen Nationalen Armee (LNA), Ahmed al-Mismari, sprach von 141 Toten. Bei den Opfern handele es sich um Soldaten und Zivilisten. Einige seien mit Kopfschüssen getötet, meldeten lokale Quellen. Eine unabhängige Bestätigung für die Angaben gab es zunächst nicht.

+++ 12.03 Uhr: Tödlicher Unfall im Saarland - Hantieren mit Handy wohl die Ursache +++

Beim Hantieren mit seinem Handy soll ein 24-Jähriger im Saarland einen tödlichen Unfall verursacht haben. Er fuhr nach Polizeiangaben in der Nacht auf den Wagen eines 58-Jährigen auf, der auf der Autobahn 8 in Richtung Luxemburg unterwegs war. Aufgrund der heftigen Kollision wurde der ältere Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt, wo er seinen Verletzungen erlag. Als Ursache nahm die Polizei eine Handynutzung des 24-Jährigen an: "Dabei hat er ersten Einschätzungen zufolge den Verkehr aus den Augen verloren", sagte ein Polizeisprecher. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang klären.

+++ 12.03 Uhr: Deutsche U20-Fußballer verlieren zum WM-Auftakt gegen Venezuela +++

Die deutsche U20-Nationalmannschaft ist überraschend mit einer Niederlage in die Fußball-Weltmeisterschaft in Südkorea gestartet. Die Auswahl von Trainer Guido Streichsbier verlor am Samstag in Daejeon mit 0:2 (0:0) gegen Venezuela. Ronaldo Peña (50. Minute) und Sergio Córdova (54.) erzielten die Tore vor 5449 Zuschauern für die Südamerikaner.

+++ 11.25 Uhr: Türkische Zeitung erscheint nach Festnahmen mit leeren Seiten +++

Einen Tag nach der zweier Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Sözcü" in der Türkei ist das Blatt aus Protest mit leeren Seiten erschienen. Nur wenige Stunden nach der Festnahme der Verantwortlichen für den Online-Auftritt der Zeitung, Mediha Olgun, sei der für die westtürkische Metropole Izmir verantwortliche "Sözcü"-Korrespondent Gökmen Ulu ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen worden, meldete die Nachrichtenagentur DHA. Das Blatt erschien das Blatt unter der Überschrift "19. Mai Spezialausgabe zur Pressefreiheit" - die übrigen 19 Seiten der Zeitung blieben aus Protest leer.

+++ 11.00 Uhr: Ruhani gewinnt die Wahl in Iran +++


+++ 10.50 Uhr: Erika Steinbach unterstützt angeblich AfD im Wahlkampf +++

Die frühere CDU-Abgeordnete Erika Steinbach unterstützt offenbar die AfD im Bundestagswahlkampf. Sie wolle an mindestens einer Großveranstaltung der rechtspopulistischen Partei im Vorfeld der Wahl am 24. September teilnehmen, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf AfD-Kreise. Demnach soll sie gemeinsam mit AfD-Vize Alexander Gauland auftreten, den sie aus ihrer Zeit in der hessischen Kommunalpolitik kennt.


+++ 7.00 Uhr: 100 Millionen Dollar Börsenmanipulation - Festnahme +++

Ein Ingenieur in den USA ist wegen Börsenmanipulationen mit einem Umfang von gut hundert Millionen Dollar (89,8 Millionen Euro) festgenommen worden. Der Mann aus dem Bundesstaat Virginia müsse sich in einem zivilrechtlichen Verfahren verantworten, teilte die Bundesanwaltschaft  in New York mit. Er hatte demnach im November ein Kaufgebot für Aktien des Technologiekonzerns Fitbit abgegeben, in dem er einen Kaufpreis über dem damaligen Aktienwert anbot. Dadurch habe er den Markt im Umfang von mehr als hundert Millionen Dollar manipuliert, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Wenige Monate vor der Abgabe des Kaufgebots habe der Beschuldigte Kaufoptionen für die Fitbit-Aktien erworben, die er schließlich mit einem Gewinn in Höhe von 3100 Dollar verkauft habe. Danach habe er "aufwändige Schritte eingeleitet, um zu vertuschen, wer hinter dem Betrug stand".

+++ 4.47 Uhr: Macron für größeres deutsches Engagement in Mali +++

Im Bemühen um eine Beschleunigung des Friedensprozesses in Mali hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Deutschland zu einem stärkeren Engagement in dem westafrikanischen Land aufgerufen. Bei einem Truppenbesuch im ostmalischen Gao äußerte Macron den Wunsch, dass Deutschland mehr Material für den UN-Einsatz Minusma im Norden Malis zur Verfügung stelle. Deutschland unterstützt in Gao die UN-Mission Minusma, die sich in Mali für eine Stabilisierung des von Konflikten und Terrorismus bedrohten Landes engagiert. Die Bundeswehr hat den Einsatz seit Februar ausgedehnt. Sie verlegte mehrere Transport- und Kampfhubschrauber nach Mali. Die Mission in Mali ist mittlerweile der größte Auslandseinsatz der Bundeswehr.

+++ 4.35 Uhr: Deutsche rechnen mit vorzeitigem Aus für Donald Trump +++

Mehr als zwei Drittel der Deutschen rechnen einer Umfrage zufolge damit, dass US-Präsident Donald Trump noch vor Ablauf seiner regulären Amtszeit als Präsident ausscheidet. Nur knapp ein Viertel (24,3 Prozent) der Befragten geht davon aus, dass der US-Präsident vier Jahre im Amt bleiben wird, wie die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die "Welt" ergab. Einzig die Anhänger der AfD glauben demnach mehrheitlich (56,6 Prozent) daran, dass Trump seine Amtszeit vollenden wird.

+++ 4.20 Uhr: US-Verteidigungsminister warnt vor militärischer Eskalation des Nordkorea-Konflikts +++

US-Verteidigungsminister James Mattis hat vor einer militärischen Eskalation des Konflikts mit Nordkorea gewarnt. Wenn es im Streit um Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm "eine militärische Lösung" gebe, werde dies "tragisch in einem unglaublichen Ausmaß" sein, sagte Mattis während einer Pressekonferenz im Pentagon. Daher arbeite die US-Regierung mit den Vereinten Nationen, China, Japan und Südkorea zusammen, "um einen Weg aus dieser Lage zu finden". Mattis fügte hinzu, dass Chinas erhöhter Druck auf Nordkorea offenbar "etwas Wirkung" habe.

+++ 3.10 Uhr: Schwere Unwetter über Deutschland +++


+++ 3.05 Uhr: Wieder mexikanischer Journalist entführt +++

Wenige Tage nach der Ermordung des mexikanischen Journalisten Javier Valdez haben bewaffnete Männer einen anderen mexikanischen Journalisten verschleppt. Salvador Adame, der einen Fernsehsender besitzt, sei in der westmexikanischen Stadt Nueva Italia entführt worden, sagte ein Angehöriger, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Bewaffnete und vermummte Männer hätten Adame am Donnerstagabend aus einem Laden verschleppt. Nueva Italia liegt im Bundesstaat Michoacán, der besonders schwer von dem blutigen Drogenkrieg in Mexiko betroffen ist. Im Bundesstaat Sinaloa war am Montag der 50-jährige Journalist Valdez auf offener Straße erschossen worden. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte Mexiko am Freitag gemeinsame Anstrengungen gegen das organisierte Verbrechen zugesagt: "Wir wollen auch zusammenarbeiten im Kampf gegen organisierte Kriminalität und für den Schutz von Journalisten", sagte er nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen Luis Videgaray.

+++ 1.24 Uhr: Verfassungsschützer bestätigt: Neonazi war V-Mann +++

Der ehemalige Deutschland-Chef der Neonazi-Gruppierung "Blood and Honour" war nach Informationen der "Berliner Zeitung" V-Mann des Verfassungsschutzes. Ein Vertreter des Kölner Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) habe die V-Mann-Tätigkeit im geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags bestätigt, berichtet das Blatt. Bereits Anfang der Woche hatten mehrere ARD-Magazine berichtet, der Ex-Chef der Organisation habe in den 90er Jahren für den Verfassungsschutz gespitzelt.

+++ 1.01 Uhr: Geschasster FBI-Chef will vor Ausschuss aussagen +++

Der von Präsident Donald Trump gefeuerte FBI-Chef James Comey will in einer öffentlichen Sitzung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats zu den Ermittlungen über Verbindungen zwischen dem Trumps-Team und Russland aussagen. Das teilten die Ausschussvorsitzenden mit.


+++ 0.54 Uhr: Nordkorea bestreitet Verantwortung für "WannaCry"-Attacke +++

Nordkorea hat sich gegen Vorwürfe verwahrt, das es hinter der Infizierung von Hunderttausenden Computern weltweit mit der Schadsoftware "WannaCry" steckt. "Es ist lächerlich", sagte der stellvertretende nordkoreanische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Kim In Ryong, während einer Pressekonferenz in New York. "Immer wenn etwas Seltsames passiert, ist es die stereotype Art der USA und der feindlichen Mächte, eine lautstarke Anti-Nordkorea-Kampagne zu starten." Vergangene Woche waren rund 300.000 Computer in 150 Ländern von der Schadsoftware mit dem Namen "WannaCry" blockiert worden.

+++ 0.34 Uhr: Angeblich Bestechungsgelder in Millionenhöhe an Brasiliens Präsident Temer +++

Brasiliens Präsident Michel Temer soll nach Zeugenaussagen nicht nur Schweigegeldzahlung gebilligt und Korruptionsermittlungen behindert, sondern vor seiner Amtszeit auch selbst Bestechungsgelder in Millionenhöhe erhalten haben. Die Anschuldigungen wurden im Zuge von Justizermittlungen gegen den Chef des brasilianischen Fleischkonzerns JBS laut. Eine der befragten JBS-Manager sagte demnach aus. Temer sei im Jahr 2014 mit 15 Millionen Real (4,2 Millionen Euro) bestochen worden. Die Bestechungsgelder seien als Gegenleistung für "Gefälligkeiten" an Temer gezahlt worden, hieß es nach Angaben von Brasiliens Oberstem Gerichtshof in der Aussage. Die Zeugenaussagen wurden im Zuge einer Vereinbarung im Strafprozess gegen JBS-Chef Joesley Batista gemacht.

+++ 0.15 Uhr: Ex-Verteidigungsminister: Nicht alle Erinnerungen an Wehrmacht streichen +++

Der frühere Verteidigungsminister (1988/89) Rupert Scholz hat sich dagegen gewandt, alle Erinnerungen an die Wehrmacht aus der Truppe zu tilgen. Das sei "völlig überzogen", sagte der 79-Jährige dem Magazin "Focus" und kritisierte damit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Diese hatte nach der Aufdeckung des rechtsextremen Oberleutnants Franco A. gefordert, die Wehrmacht dürfe in keiner Form traditionsstiftend für die Bundeswehr sein. Die Bundeswehr knüpfe "nicht an die Wehrmacht als Ganzes an, aber an einzelne Personen", sagte Scholz mit Blick auf die Gründungsväter der Bundeswehr. "Unsere Armee ist durch hohe Wehrmachtsoffiziere wie Ulrich de Maizière und Johannes Steinhoff aufgebaut worden", sagte der Ex-Minister. Er legte von der Leyen nahe, "das richtige Maß zu finden". Die Bundeswehr dürfe "in der Öffentlichkeit nicht diskreditiert werden".

dho/DPA/AFP