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News des Tages: IS-Terrormiliz marschiert wieder in Palmyra ein

Künast stellt Strafanzeige wegen Fake-News auf Facebook +++ Teenie-Party außer Kontrolle +++ Qualvoller Todeskampf bei Hinrichtung in den USA +++ Die Nachrichten des Tages zum Nachlesen.

Ruinen der antiken Stadt Palmyra

Ruinen der antiken Stadt Palmyra

Die Nachrichten des Tages zum Nachlesen:

+++ 19.06 Uhr: Österreich will EU-Beitrittsgespräche mit Türkei blockieren +++

Österreich will eine Weiterführung der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei blockieren. Wien werde sich einem kommende Woche im EU-Außenministerrat geplanten Beschluss zur Fortsetzung widersetzen, sagte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag der österreichischen Nachrichtenagentur APA. "Wir sind nicht bereit, dem derzeitigen Entwurf des Beschlusses zuzustimmen, denn aus meiner Sicht enthält der nicht die notwendige Reaktion auf die Entwicklungen in der Türkei", sagte der Minister. "Andersdenkende werden eingeschüchtert, Oppositionspolitiker eingesperrt, die Todesstrafe soll eingeführt werden. Es braucht hier eine klare Reaktion der Europäischen Union."

+++ 18.38 Uhr: IS marschiert laut Aktivisten in Palmyra ein +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist erneut in die historische Oasenstadt Palmyra vorgedrungen. Die Dschihadisten hätten die syrische Stadt nach heftigen Kämpfen mit Regierungstruppen am Samstag erobert, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Der IS hatte in dieser Woche eine Offensive in der Region um Palmyra begonnen und die Regimetruppen aus mehreren Richtungen angegriffen. Im März hatten syrische Regierungstruppen Palmyra mit russischer Luftunterstützung vom IS zurückerobert. Die Dschihadisten hatten während ihrer Herrschaft über die Stadt zahlreiche einzigartige historische Kulturgüter aus den ersten Jahrhunderten nach Christus zerstört. Die Ruinen der früheren Handelsmetropole gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

+++ 16.01 Uhr: Viele Tote bei Selbstmordattentat im Jemen +++

Ein Selbstmordattentäter hat in der südjemenitischen Stadt Aden mindestens 25 Soldaten mit in den Tod gerissen. Mehr als 30 weitere Angehörige der Armee seien verletzt worden, hieß es am Samstag aus Sicherheitskreisen. Der Attentäter zündete demnach vor einem Militärlager der Armee einen Sprengstoffgürtel inmitten der Soldaten. Diese hätten dort auf die Auszahlung ihres Solds gewartet. Zunächst war unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Im Jemen tobt seit rund zwei Jahren ein Bürgerkrieg zwischen Anhängern der Regierung und schiitischen Huthi-Rebellen.

+++ 15.53 Uhr: Entwurf für umstrittenes Präsidialsystem in türkisches Parlament eingebracht +++

Der Entwurf für die umstrittene Reform der türkischen Verfassung zur Einführung eines Präsidialsystems ist am Samstag ins Parlament in Ankara eingebracht worden. Das berichteten das staatliche Fernsehen sowie die Nachrichtenagentur Anadolu. Mit dem Gesetz will Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Machtbefugnisse massiv ausweiten.

+++ 15.38 Uhr: Nigel Farage will Frieden im Nahen Osten schaffen +++

Der ehemalige Chef der EU-feindlichen Ukip-Partei, Nigel Farage, gilt als einer der einflussreichsten Politiker bei der Entscheidung der Briten zum EU-Austritt (Brexit). Nun hat Farage noch größere Ambitionen offenbart. Er will für Frieden im Nahen Osten sorgen. Inspiriert habe ihn ein Treffen mit Donald Trump kurz nach dessen Wahl zum US-Präsidenten in New York, sagte Farage der britischen Zeitung "The Daily Telegraph".

"Das Treffen hinterließ bei mir das starke Gefühl, dass ich meine Karriere hauptsächlich dazu verwendet habe, Dinge einzureißen. Ich war darin ziemlich gut", sagte Farage in dem Interview, das am Freitag veröffentlicht wurde. Jetzt wolle er etwas aufbauen. Neben einem Freihandelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien gehöre dazu eine Nato-Reform und Frieden im Nahen Osten zu schaffen.

+++ 15.24 Uhr: Regierungskräfte sollen in Aleppo Chlorgas eingesetzt haben +++

 Aktivisten und Einwohner der Rebellengebiete Aleppos werfen syrischen Regierungskräften den Einsatz von Chlorgas vor. Ein Augenzeuge berichtete der Deutschen Presse-Agentur am Samstag von einem Angriff am Vorabend in dem Viertel Al-Kallasah. "Das Gas hat sich schnell ausgebreitet", sagte der Mann mit dem Namen Mohammed. "Wir konnten nichts mehr sehen und hatten Tränen in den Augen." Das Gas sei intensiver gewesen als bei früheren Angriffen.  Auch Aktivisten erklärten, sie hätten in dem Viertel Chlorgas gerochen. Bilder und Filme im Internet zeigten, wie Menschen mit Atemproblemen behandelt wurden und Sauerstoffmasken brauchten. Der oppositionelle TV-Sender Halab Today meldete, Hubschrauber hätten Bomben mit Chlorgas abgeworfen.

+++ 13.43 Uhr: Kolumbiens Präsident Santos nimmt Friedensnobelpreis entgegen +++

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat in Oslo den Friedensnobelpreis 2016 entgegengenommen. Der Politiker wurde für seinen Einsatz für ein Ende des blutigen Bürgerkriegs in seinem Land geehrt. Kurz vor der Verleihung war der historische Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc-Guerilla nach über 50 Jahren Konflikt endgültig beschlossen worden. Nobeljurorin Berit Reiss-Andersen ehrte Santos bei der Preisverleihung im Rathaus als "treibende Kraft in diesem Friedensprozess". Der Preis ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (rund 830 000 Euro) dotiert.

+++ 12.51 Uhr: Künast stellt Strafanzeige wegen Falschnachricht auf Facebook +++

Die Grünen-Politikerin Renate Künast geht laut einem "Spiegel"-Bericht mit Strafanzeige und Strafantrag gegen gefälschte Nachrichten bei Facebook vor. Seit dem vorigen Wochenende hatten demnach mehrere Facebook-Seiten ein Foto der Politikerin samt einem angeblichen Zitat gepostet, wonach sie zum Mord an der Studentin Maria und zur Festnahme eines Verdächtigen in Freiburg gesagt habe: "Der traumatisierte junge Flüchtling hat zwar getötet, man muss ihm aber jetzt trotzdem helfen." Als angebliche Quelle für das Zitat wurde die "Süddeutsche Zeitung" genannt. Künast stellte laut "Spiegel" nun Strafanzeige gegen die Macher einer rechtsnationalen Facebook-Seite sowie gegen Unbekannt.

Zugleich kritisierte Künast Facebook scharf. Trotz der eindeutigen Sachlage habe es gut drei Tage gedauert, bis der Eintrag verschwunden sei. Fake News müssten künftig "umgehend nach Meldung gelöscht werden", sagte Künast dem Magazin.


+++ 11.20 Uhr: Merkel beklagt schleppende Umsetzung von Türkei-Flüchtlingspakt +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die schleppende Umsetzung des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei beklagt. Der Mechanismus, für jeden aus Griechenland in die Türkei zurückgeschickten illegal eingereisten Flüchtling einen Flüchtling aus der Türkei legal nach Europa zu schicken, funktioniere nicht richtig, sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Es sei "noch sehr viel Arbeit zu leisten, um den Schleppern wirklich das Handwerk zu legen", sagte sie auch mit Blick auf die Flüchtlingsbewegungen über das Mittelmeer nach Italien.

+++ 11.11 Uhr: Frankreich verlängert Ausnahmezustand bis Juli 2017 +++

Frankreich will den Ausnahmezustand bis Juli 2017 verlängern. Die anhaltende Bedrohung durch den Terrorismus mache diese Entscheidung notwendig, sagte der neue Premierminister Bernard Cazeneuve. Der Ausnahmezustand erlaubt Ausgangssperren, Durchsuchungen und Hausarreste ohne richterlichen Beschluss.

Frankreich befindet sich seit den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 mit 130 Toten im Ausnahmezustand. Dessen Dauer soll wegen der Präsidentschaftswahlen im Frühjahr auf den 15. Juli ausgeweitet werden. Das Kabinett brachte am Samstag die erneute Verlängerung auf den Weg, weil der Ausnahmezustand automatisch 15 Tage nach einem Rücktritt der Regierung ausläuft. 

+++ 10.51 Uhr: Ryanair will 2017 die Preise senken +++

Die Billigfluglinie Ryanair will 2017 die Preise senken. "Nächstes Jahr zahlen wir weniger für Sprit", sagte der Chef der irischen Fluglinie, Michael O'Leary, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Samstag. "Den Vorteil geben wir in Form von niedrigeren Ticketpreisen weiter."

+++ 10.49 Uhr: EU-kündigt weitere Sanktionen gegen syrische Regierung an +++

Wegen der anhaltenden Offensive syrischer Regierungstruppen auf Aleppo hat die EU weitere Sanktionen angekündigt. Diese würden sich gegen verantwortliche Personen sowie Organisationen richten, die das Regime von Baschar al-Assad unterstützten, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini in einer Stellungnahme vor der Pariser Syrien-Konferenz. Die Verantwortlichten für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mögliche Kriegsverbrechen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. "Straflosigkeit für solche Verbrechen darf nicht toleriert werden", sagte Mogherini. Die Europäische Union werde schnell handeln.

+++ 09.16 Uhr: Bettdecke brennt - Sieben Verletzte +++

Durch den Qualm einer brennenden Bettdecke sind in Kiel sieben Menschen verletzt worden. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, warf ein Bewohner die brennende Daunendecke schon aus dem Fenster, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Sieben Bewohner des Mehrfamilienhauses im Stadtteil Gaarden erlitten eine Rauchvergiftung, drei von ihnen brachte die Feuerwehr in ein Krankenhaus. 

+++ 09.10 Uhr. Teenie-Feier außer Kontrolle - 80 ungebetene Partygäste stürmen Haus +++

Die Party eines 16-Jährigen Mädchens aus Baden-Württemberg ist aus dem Ruder gelaufen. Mehr als 80 ungebetene Gäste stürmten die Feier in Hohentengen und verwüsteten das Haus, wie die Polizei mitteilte. Der Jugendliche hatte eigentlich nur eine kleine Feier für Freunde machen wollen, weil die Eltern im Ausland waren. Allerdings sprach sich das wohl über das soziale Netzwerk Facebook herum. Nachbarn riefen schließlich die Polizei, weil sich rund 30 junge Menschen vor dem Wohnhaus aufhielten und feierten. Innen trafen die Beamten weitere 50 Partygäste und den überforderten 16-Jährigen an.

+++ 08.35 Uhr: USA schicken 200 zusätzliche Soldaten nach Syrien +++

Die USA wollen rund 200 zusätzliche Soldaten nach Syrien schicken, um den Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat zu unterstützen. Dabei handele es sich um Spezialkräfte, Ausbilder, Militärberater und Sprengstoffexperten, sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter auf einer Sicherheitskonferenz im Golfstaat Bahrain.

Die US-Truppe solle syrische Oppositionskräfte für die Rückeroberung der syrischen IS-Hochburg Al-Rakka ausbilden, ausrüsten und beraten. Die Soldaten kämen zu den 300 US-Spezialkräften hinzu, die bereits in Syrien stationiert seien, sagte Carter.

+++ 06.28 Uhr: Zehntausende durch Erdbeben in Indonesien obdachlos +++

Durch das schwere Erdbeben in der indonesischen Provinz Aceh sind mehr als 43.000 Menschen obdachlos geworden. Rund 11.600 Häuser seien beschädigt worden, teilte das Nationale Katastrophenschutzamt mit. Das Beben vom Mittwoch hatte eine Stärke von 6,4. Mehr als 100 Menschen kamen ums Leben, mehr als 800 wurden verletzt. Der indonesische Präsident Joko Widodo hatte das Katastrophengebiet am Freitag besucht und den Wiederaufbau versprochen.

+++ 05.11 Uhr: NBA-Profi Schröder führt Atlanta mit persönlichem Rekord zum Sieg +++

Ein starker Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat die Atlanta Hawks in der nordamerikanischen Profiliga NBA zum 114:110 (44:64)-Erfolg bei den Milwaukee Bucks geführt. Der deutsche Spielmacher stellte  mit 33 Punkten einen persönlichen Punkterekord auf und hatte großen Anteil an der furiosen Aufholjagd der Hawks.

Auch die Dallas Mavericks haben wieder ein Erfolgserlebnis feiern können. Ohne den verletzten Dirk Nowitzki besiegten die Texaner die Indiana Pacers mit 111:103 (54:52) und holten den fünften Saisonsieg im 22. Match. Mavs-Eigentümer Marc Cuban sagte am Rande des Spiels, dass er auf eine Nowitzki-Rückkehr in den Trainingsbetrieb in der kommenden Woche hofft.

+++ 05.02 Uhr: Nobelpreise werden in Stockholm und Oslo überreicht +++

Die diesjährigen Nobelpreise werden in Stockholm und Oslo überreicht. Eine Ausnahme ist der Literaturnobelpreis: Bob Dylan hat für die Verleihung abgesagt. Wann und wie der US-Rockpoet seinen Nobelpreis erhält, ist unklar. Den Friedensnobelpreis 2016 bekommt in Oslo Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos für seine Bemühungen um Frieden in dem südamerikanischen Land. In Stockholm überreicht König Carl XVI. Gustaf den Preisträgern in Medizin, Physik, Chemie und Wirtschaftswissenschaft ihre Auszeichnungen. Die Preise sind mit je acht Millionen schwedischen Kronen dotiert.

+++ 04.48 Uhr: Australischer Freizeitpark nach tödlichem Unglück auf Wildwasserbahn wiedereröffnet +++

Anderthalb Monate nach dem tödlichen Unglück im größten australischen Freizeitpark Dreamworld hat der Park seine Tore wieder für Besucher geöffnet. Die Wildwasserbahn Thunder River Rapids, auf der Ende Oktober vier Menschen tödlich verunglückt waren, bleibt jedoch dauerhaft geschlossen. Sämtliche jetzt wieder in Betrieb genommenen Einrichtungen seien gründlich auf ihre Sicherheit überprüft worden, betonte Park-Chef Craig Davidson.


+++ 04.34 Uhr: Trump fordert Namen aller Klima-Mitarbeiter des Energieministeriums +++

Donald Trumps Team will vom Energieministeriums die Namen aller Mitarbeiter haben, die am Thema Klimawandel gearbeitet haben. Die "Washington Post" zeigt ein Memo des Teams mit 74 Fragen: Sie zielen auf die Amtszeit Barack Obamas, für den Klimaschutz ein Herzensanliegen war. Insbesondere solle die Teilnahme an UN-Klimakonferenzen beantwortet werden, aber auch die Mitarbeit an der Bewertung wirtschaftlicher Konsequenzen des Klimawandels.

Der demokratische Abgeordnete Bill Foster (Illinois) erklärte, diese verstörenden Methoden erinnerten ihn an finstere Zeiten des Kalten Krieges. Indirekt verglich er das Ansinnen von Trumps Team mit den Methoden in der Ära des Senators Joseph McCarthy, der Jagd echter oder vermeintlicher Kommunisten in den USA Anfang der 50er Jahre.

+++ 04.08 Uhr: Neuer Rekord: Nonstop-Flüge von Australien nach London ab 2017 +++

In der kommenden Woche soll der längste kommerzielle Nonstop-Flug weltweit genehmigt werden: Starten sollen die Maschinen im westaustralischen Perth, landen 17,5 Stunden später und 14.500 Kilometer weiter in London, wie australische Medien berichteten. Die ersten Flüge könnten Weihnachten 2017 starten, wenn die Fluggesellschaft Qantas die erste Lieferung ihrer Langstreckenflugzeuge Boeing 787 Dreamliner erhalten habe.

Bislang war die Rekordstrecke 14.200 Kilometer lang -  von Dubai nach Auckland, geflogen seit März 2016 von der Airbus A380-Flotte der Gesellschaft Emirates. Dieser Flug dauert 16 Stunden und 35 Minuten. Davor hielt Qantas den Nonstop-Rekord: Die 13.800 Kilometer lange Route von Dallas nach Sydney dauert 17 Stunden.

+++ 02.34 Todeskampf bei Hinrichtung in den USA dauerte 13 Minuten +++

Ein Todeskandidat hat bei seiner Hinrichtung im US-Bundesstaat Alabama nach Berichten von Augenzeugen 13 Minuten lang gehustet und gejapst. Der wegen des Mordes an einem Supermarktangestellten zum Tode verurteilte Ronald Smith habe ganz offensichtlich nach Luft gerungen, berichtete der Journalist Kent Faulk, der die Hinrichtung verfolgt hatte. Der Fall könnte die Debatte über die Todesstrafe in den USA erneut anfachen.

Ein Sprecher der Strafvollzugsbehörden von Alabama erklärte, eine Autopsie solle klären, ob es bei der Hinrichtung von Smith zu "Unregelmäßigkeiten" gekommen sei. Gefängnissprecher Bob Horton sagte, lediglich zu Beginn der Exekution habe der 45-Jährige gehustet. Es gebe jedoch keinen Hinweis darauf, dass Smith gelitten habe.

Die US-Behörden greifen derzeit bei Exekutionen auf kaum erprobte Giftmischungen zurück, weil sich europäische Pharmafirmen weigern, das zuvor eingesetzte Betäubungsmittel Pentobarbital zu liefern. 

+++ 00.14 Uhr: Dobrindt wettert gegen "Maut-Maulerei" +++

Im Streit um die Pkw-Maut verschärft Verkehrsminister Alexander Dobrindt den Ton gegenüber Österreich und anderen Kritikern der Abgabe im Ausland. "Ich habe wenig Verständnis für die Maut-Maulerei. Vor allem dann nicht, wenn sie aus Österreich kommt", sagte der CSU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". "Die Österreicher sind ausschließlich von ihrem nationalen Interesse getrieben nach dem Motto: Wer nach Österreich kommt, soll zahlen, Österreicher aber sollen in Deutschland kostenlos fahren."

kng / DPA / AFP