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News des Tages: Macron macht sich über Flüchtlingsboote lustig

Nach Terroralarm: "Rock am Ring" geht weiter +++ 19 Verletzte bei Brand in Hamburg +++ Polizei informiert über Verdächtigen im Fall der getöteten Joggerin +++ Die Nachrichten des Tages im Newsticker.

Emmanuel Macron

Der französische Präsident Emmanuel Macron 

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 21.08 Uhr: Tausende demonstrieren in den USA gegen Trump +++

Zwei Tage nach der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Entscheidung zum Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen sind in den USA tausende Menschen auf die Straße gegangen. In New York beteiligten sich am Samstag rund 3000 Menschen an einem "Marsch für die Wahrheit" und skandierten Parolen wie "Lügner!" und "Sperrt ihn ein!"

Rund um das Washington Monument in der US-Hauptstadt forderten rund 2000 Demonstranten eine unabhängige Untersuchung zu den Vorwürfen einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. Die Proteste richteten sich gleichzeitig gegen die Klimapolitik des US-Präsidenten. Demonstrationen waren auch in weiteren Städten in den USA geplant.

+++ 19.40 Uhr: Top-Berater des türkischen Ministerpräsidenten festgenommen +++

Wegen angeblicher Verbindungen zur geächteten Gülen-Bewegung hat die Polizei in der Türkei einen hochrangigen Berater des Ministerpräsidenten Binali Yildrim festgenommen. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Birol Erdem und seine Frau Gülümser wurden demnach in der Hauptstadt Ankara festgesetzt. Die türkische Regierung macht die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich.
Seither sind in dem Nato-Land und EU-Beitrittskandidaten mehr als 110.000 Menschen festgenommen worden. Mehr als 47.000 von ihnen saßen nach Regierungsangaben zuletzt in Untersuchungshaft. Der in den USA lebende Gülen bestreitet, Drahtzieher des Putschversuchs zu sein.

+++ 19.35 Uhr: Ariana Grande besucht Terroropfer im Krankenhaus +++

US-Sängerin Ariana Grande hat knapp zwei Wochen nach dem Terroranschlag auf ihr Popkonzert in Manchester Opfer des Attentats im Krankenhaus besucht. Die 23-jährige Künstlerin veröffentlichte am Wochenende Fotos davon auf der Internetplattform Instagram, wo sie knapp 108 Millionen Fans hat. Sie zeigen den Popstar an Krankenbetten von Kindern im Royal Manchester Children's Hospital. Der Vater der beim Konzert verletzten Patientin Jaden sagte der britischen Nachrichtenagentur PA: "Das hier bedeutet uns mehr als alles andere Großartige, das Leute diese Woche getan haben. Sie ist so glücklich, dass sie (Ariana Grande) gekommen ist. Ich habe Jaden noch nie so glücklich gesehen. Ich musste anfangen zu weinen." 

+++ 17.02 Uhr: Krawalle bei Protesten gegen Rechtsextreme in Karlsruhe +++

Bei einer Protestkundgebung gegen einen Aufzug von Rechtsextremen in Karlsruhe hat es am Samstag vier Festnahmen gegeben. Nach Angaben der Polizei wurden aus einer Gruppe von etwa 300 Linksautonomen Übergriffe auf Einsatzkräfte gemeldet. Die Demonstranten hätten zunächst versucht, Gitterabsperrungen zu durchbrechen, die Rechtsextreme von ihnen trennen sollten. Als dies nicht gelang, hätten einige Autonome Beamte angepöbelt, bespuckt und auch Flaschen und Böller geworfen. Dabei sei ein Polizist leicht verletzt worden.

+++ 16.50 Uhr: Rettig kritisiert DFB für die zunehmende Eventisierung des Fußballs +++

Geschäftsführer Andreas Rettig vom FC St. Pauli hat den Deutschen Fußball-Bund für dessen Rolle bei der Eventisierung des Fußballs kritisiert. "Ich habe den Eindruck, dass dort zu wenig Leute sind, die Liebe und Leidenschaft zum Fußball haben. Das alles andere wichtiger ist, um vielleicht noch den letzten Euro raus zu pressen und noch eine schöne, bunte Show zu machen - sowohl vor dem Spiel, als auch in der Halbzeitpause", sagte Rettig am Samstag in einem Interview mit dem Hörfunksender WDR 2 und ergänzte: "Man entfernt sich immer mehr vom klassischen Stadionbesucher und Fußballfan."

+++ 16.32 Uhr: Mindestens 20 Tote nach Bombenanschlag auf Trauerfeier in Kabul +++

Bei dem zweiten schweren Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul in nur vier Tagen sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Gleich drei Bomben seien in schneller Folge während eines hochrangig besuchten Begräbnisses explodiert, sagte ein Polizist im Stadtviertel Badambach am Samstag. Laut einem Sprecher des Gesundheitsministeriums wurden mindestens 119 Menschen verletzt in Kliniken gebracht. Mit dem Vorfall stieg die Zahl der durch Anschläge ums Leben gekommenen Menschen in Kabul in nur vier Tagen auf mindestens 110.  

+++ 16.17 Uhr: Video zeigt Macron über Flüchtlingsboote scherzen +++

Im Internet ist am Wochenende ein Video kursiert, auf dem zu sehen ist, wie der französische Staatspräsident Emmanuel Macron über Migrantenboote im Indischen Ozean scherzt. "Aber die Kwassa-kwassa fischen wenig. Sie bringen Komorer", sagte Macron darin am Rande eines Gesprächs.

Ein Teil der Komoreninseln, die zwischen der Ostküste Afrikas und Madagaskar liegen, gehört seit 2014 zur Europäischen Union. Immer wieder versuchen Menschen in kleinen Booten, die Kwassa-kwassa genannt werden, vom ärmeren Teil der Inselgruppe ins politisch europäische Mayotte zu gelangen. Nicht alle überleben die Fahrt.

Verbreitet hatte das Video die Fernsehsendung "Quotidien" am Freitagabend. Demnach fiel Macrons Äußerung am Donnerstag bei einem Termin in der Bretagne. Der Scherz sei nicht sehr glücklich gewesen, hieß es dem Sender BFMTV zufolge aus dem Umfeld des Präsidenten. 


+++ 16.02 Uhr: Putin spielt Vorwurf russischer Hackerangriffe an USA zurück +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat versucht, den Vorwurf russischer Hackerattacken auf die US-Wahl nach dort zurückzuspielen. Die Angreifer hätten von überall her sein können - auch aus den USA selbst, sagte er in einem Interview dem US-Fernsehsender NBC. Vor der Ausstrahlung am Sonntag veröffentlichte der Sender einzelne Auszüge. "Hacker können überall sein. Sie können in Russland sein, in Asien, in Amerika, Lateinamerika", sagte der Kremlchef. "Es können übrigens auch Hacker in den Vereinigten Staaten sein, die sehr geschickt und professionell, wie wir sagen, Russland die Schuld in die Schuhe schieben." Er könne sich so etwas jedenfalls vorstellen.

+++ 15.32 Uhr: Nach Angriff auf Casino in Manila: Videoaufzeichnungen veröffentlicht +++

Nach dem Angriff auf ein Spielcasino mit Dutzenden Toten in Manila hat der Betreiber Videoaufzeichnungen veröffentlicht und Entschädigungen angekündigt. Das Unternehmen werde die Kosten für die Begräbnisse der Opfer übernehmen und jeder betroffenen Familie eine Million Pesos (knapp 18 000 Euro) zahlen, sagte Manager Stephen Reilly von Resorts World Manila am Samstag in der philippinischen Hauptstadt. Ein zunächst nicht identifizierter Bewaffneter hatte in der Nacht zum Freitag die Anlage des Casinos gestürmt, um sich geschossen und ein Feuer gelegt, bei dem 37 Menschen erstickten. Auch der Angreifer kam ums Leben. Auf den Videoaufzeichnungen ist unter anderem zu sehen, wie der Bewaffnete das Feuer legt.

"Mit der finanziellen Unterstützung hoffen wir, dass wir den Familien helfen können, ihre Bedürfnisse in dieser schwersten Zeit zu meistern", erklärte Reilly bei einer Pressekonferenz.

+++ 15.16 Uhr: Wieder Flugausfälle und Verspätungen bei Air Berlin +++

Passagiere der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin müssen sich auch am Pfingstwochenende auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Für Samstag seien acht Flüge gestrichen worden, teilte eine Air-Berlin-Sprecherin mit. Dabei handele es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen. Außerdem gab es Verspätungen. Als einen Grund nannte die Sprecherin Engpässe bei Crews und Flugzeugen. Außerdem laufe die Zusammenarbeit mit dem Bodendienstleister Aeroground in Berlin-Tegel nach wie vor nicht zufriedenstellend. Das Unternehmen hat in Tegel, einem Drehkreuz von Air Berlin, Ende März den Gepäcktranport für die Fluggesellschaft von einer anderen Firma übernommen.

+++ 14.27 Uhr: Urne mit Heiligen-Gehirn in Italien gestohlen +++

Die Urne mit den Überresten des Gehirns eines Heiligen ist aus einer Kirche in Italien verschwunden. Die Reliquie des katholischen Priesters und Ordensgründers Johannes Bosco ("Don Bosco") sei aus der Basilika in seinem Heimatort Castelnuovo Don Bosco bei Turin gestohlen worden, berichteten italienische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den Salesianer-Orden. Die Urne sei am Freitag hinter dem Hauptaltar entwendet worden. Don Bosco (1815-1888) wird nicht nur in Italien verehrt. Bekannt ist er für die Gründung der weltweiten Ordensgemeinschaft Salesianer Don Boscos und seine Jugendarbeit. 1934 wurde er heiliggesprochen. Sein eigentliches Grab ist in der Maria-Hilf-Basilika in Turin.

+++ 14.12 Uhr: Protest gegen Demonstration von Rechtsextremisten in Karlsruhe +++

Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot und bunten Aktionen hat in Karlsruhe der Protest gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten begonnen. Die neonazistisch ausgerichtete Partei Die Rechte hat zum "Tag der deutschen Zukunft" aufgerufen. Zum Auftakt zählte die Polizei nur an die 30 Rechtsextremisten. Rund 500 Menschen beteiligten sich demnach an einer ersten Gegenkundgebung. Sie protestierten mit Trillerpfeifen und Sprechchören. Die Polizei rechnet über den ganzen Tag mit bis zu 900 Rechtsextremisten, davon viele gewaltbereit. Bei mehreren Gegendemonstrationen werden über 6000 Teilnehmer erwartet, auch darunter gewaltbereite.

+++ 14.10 Uhr: Wetter kann für turbulente Pfingsttage sorgen +++

Sonne, Regen und Gewitter - während der Pfingstfeiertage könnte eine abwechslungsreiche Wettermischung für Turbulenzen bei Grillpartys und Open-Air-Veranstaltungen sorgen. Für Pfingstsonntag rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiterhin regional mit Starkregen und Gewittern vor allem im Osten und im Süden Deutschlands. Im Westen und Norden könne dagegen auch schon mal über längere Zeit die Sonne scheinen, hieß es. Dabei wird es nicht mehr so warm wie in den vergangenen Tagen - die Temperaturen liegen im Bereich von 20 bis 24 Grad, an der Küste bleibt es noch etwas kühler.

+++ 13.52 Uhr: Explosion bei Trauerfeier in Kabul +++

Bei einer Trauerfeier in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Samstag eine schwere Explosion ereignet. Nach Angaben von Augenzeugen gab es viele Tote und Verletzte. Es war die Trauerfeier für einen bei Protesten getöteten Mann.

+++ 12.12 Uhr: Zwei Männer in Bochum von ICE erfasst und getötet +++

Zwei Männer sind in der Nacht auf Samstag in Bochum von einem ICE erfasst und tödlich verletzt worden. Warum die 25 und 26 Jahre alten Männer auf den Gleisen in der Nähe des S-Bahnhofs Bochum-Ehrenfeld waren, ist laut Mitteilung der Polizei von Samstag bislang unklar. Die Zugstrecke wurde vorübergehend gesperrt. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Unglücksfall aus.

+++ 10.43 Uhr: Nach Terroralarm: "Rock am Ring" geht weiter +++

Die Fans bei "Rock am Ring" können aufatmen: Nach dem gestrigen Terroralarm und der zwischenzeitlichen Unterbrechung des Musikfestivals habe die Polizei grünes Licht für eine Wiederaufnahme der Aufbauarbeiten auf den Bühnen gegeben. Das Gelände soll demnach in Kürze wieder geöffnet werden. Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage hätten sich nicht erhärtet.


+++ 10.13 Uhr: Malaysia startet Video-Wettbewerb zur Warnung vor Homosexualität +++

Die malaysische Regierung hat eine Kampagne zur Warnung vor Homosexualität gestartet. Das Gesundheitsministerium rief auf seiner Website dazu auf, sich an einem Video-Wettbewerb zu beteiligen. In den Clips sollen die Teilnehmer demnach erklären, wie Homosexualität "verhindert" oder "kontrolliert" werden kann. Den Gewinnern winken Preise von umgerechnet bis zu 940 Dollar.

Aktivisten, die sich für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender (LGBT) in dem muslimischen Land einsetzen, verurteilten die Aktion. Die Regierung schüre Hass und diskriminiere die Betroffenen, sagte die Bürgerrechtlerin Nisha Ayub. Homosexualität ist in Malaysia verboten und kann mit mehreren Jahren Gefängnis bestraft werden.

+++ 8.15 Uhr: Durchsuchungen auf Festivalgelände von "Rock am Ring" laufen weiter +++

Nach der Unterbrechung des Musikfestivals "Rock am Ring" wegen eines Terroralarms hat die Polizei am frühen Samstagmorgen die Durchsuchungen des Geländes fortgesetzt. Das teilten Sprecher der Polizei Koblenz und des rheinland-pfälzischen Innenministeriums mit. Wann die Entscheidung über Fortsetzung oder endgültigen Abbruch des Festivals am Nürburgring in der Eifel fällt, war zunächst noch unklar. Landesinnenminister Roger Lewentz (SPD) will sich bei einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr zu den Ereignissen äußern.

+++ 6.26 Uhr: 19 Verletzte bei Brand in Hamburg +++

Bei einem Wohnungsbrand in Hamburg sind 19 Menschen leicht verletzt worden - unter ihnen auch vier Kinder. "Eine Mutter wurde in der Nacht zum Samstag durch das Geschrei ihrer Kinder auf die Flammen aufmerksam", sagte ein Polizeisprecher. Das Feuer brach vermutlich im Kinderzimmer aus und griff dann weiter um sich. Die Rettungskräfte fuhren mit einem Großaufgebot in den Stadtteil Harburg und löschten die Flammen. Die Brandursache war zunächst noch unklar.

+++ 5.15 Uhr: Dieb nach Messerangriff von Portland mit Ehering von einem Opfer gefasst +++

Eine Woche nach dem tödlichen Messerangriff in einer Pendlerbahn in der US-Stadt Portland hat die Polizei einen Obdachlosen unter dem Verdacht festgenommen, den Ehering und Rucksack eines der Opfer gestohlen zu haben. Der 51-Jährige habe bei seiner Festnahme den Ehering von Armeeveteran Ricky Best getragen, teilte Polizeisprecher Pete Simpson am Freitag mit. Auch Bests Rucksack sei wiedergefunden worden, allerdings ohne Geldbörse.

Der 53-jährige Best und der 23-jährige Taliesin Myrddin Namkai-Meche waren am 26. Mai erstochen worden, als sie sich schützend vor eine 17-jährige Muslima und ihre 16-jährige schwarze Freundin stellten, die von einem Mann rassistisch angepöbelt wurden. Ein dritter Fahrgast wurde niedergestochen, überlebte aber.

+++ 4.19 Uhr: Frau bei Antiregierungsdemonstration in Venezuela getötet +++

Bei Protesten gegen die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro in Venezuela ist eine Frau erschossen worden. Unbekannte hätten am Rande einer Demonstration in der Ortschaft Cují in der Region Lara auf die 46-Jährige gefeuert, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Ein junger Mann, der am 17. Mai bei Protesten in der Region Mérida angeschossen worden war, starb unterdessen an seiner Verletzung. Damit stieg die Zahl der Toten bei den seit zwei Monaten andauernden Protesten auf 63.  

+++ 4.05 Uhr: Tillerson relativiert Ausstieg aus Klimaabkommen +++

Nach dem angekündigten Rückzug der USA aus dem Klimaabkommen von Paris hat US-Außenminister Rex Tillerson den Schritt relativiert. "Es war eine politische Entscheidung und es ist wichtig, dass alle anerkennen, dass die Vereinigten Staaten eine großartige Bilanz bei der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen vorweisen", sagte er am Freitag. "Es ist etwas, auf das wir, glaube ich, stolz sein können." Er gehe nicht davon aus, dass die Bemühungen in Zukunft zurückgefahren werden. 

+++ 3.34 Uhr: Polizei informiert über Verdächtigen im Fall der getöteten Joggerin +++

Schon bald nachdem vor sieben Monaten die Leiche einer 27-jährigen Joggerin bei Freiburg entdeckt worden war, vermuteten die Ermittler einen Mehrfachtäter. Denn am Tatort wurden Körperspuren gesichert, die identisch sind mit jenen bei einem ungeklärten Sexualmord im rund 400 Kilometer entfernten Kufstein. In beiden Fällen wurden die Opfer laut Polizei sexuell missbraucht und vermutlich mit einer Eisenstange erschlagen. Beide Taten ereigneten sich an einem Sonntag. Nun ist ein Verdächtiger gefasst. Laut "Bild" handelt es sich um einen Fernfahrer, der im Raum Freiburg arbeitet. Nähere Informationen will die Freiburger Polizei am Samstag (15.00 Uhr) in einer Pressekonferenz in Endingen mitteilen.

+++ 2.35 Uhr: Tarifverhandlungen für Versicherungsangestellte gescheitert +++

Die Tarifverhandlungen für die rund 170.000 Versicherungsangestellten in Deutschland sind gescheitert. Das teilte der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen mit. Bei "sehr kontroversen Verhandlungen" mit den Gewerkschaften Verdi, DHV und DBV in Hamburg sei kein Tarifabschluss erzielt worden. Es gebe auch keinen weiteren Verhandlungstermin.   

+++ 1.04 Uhr: Herrmann: Verfassungsschutz soll auch Kinder beobachten können +++

Der Verfassungsschutz sollte nach Ansicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auch Minderjährige und Kinder im islamistischen Umfeld beobachten können. "Ich rate dringend dazu, die Altersgrenze für die Überwachung durch den Verfassungsschutz in ganz Deutschland fallen zu lassen", sagte der CSU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Minderjährige haben schon schwere Gewalttaten begangen. Da muss der Staat konsequent handeln", fügte er hinzu.

+++ 0.05 Uhr: UN-Sicherheitsrat weitet Sanktionen gegen Nordkorea aus +++

Nach den USA hat auch der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea ausgeweitet. Das Gremium stimmte einstimmig für eine Resolution, die Strafmaßnahmen gegen zwei staatliche Unternehmen des Landes, die Staatsbank Koryo sowie die Streitkräfte für strategische Raketen der nordkoreanischen Armee vorsieht. Deren Vermögen müssen weltweit eingefroren werden. Dasselbe gilt für 14 Einzelpersonen, die zudem mit Reiseverboten belegt wurden. Es ist die siebte UN-Resolution dieser Art seit 2006, Wirkung gezeigt hat bisher keine von ihnen.

fin/tim / DPA