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News von heute Bombenalarm im Wahlkreisbüro von Angela Merkel

Das Gebäude in Stralsund, in dem sich das Wahlkreisbüro von Angela Merkel befindet
Verdächtiges Paket entdeckt: Das Gebäude in Stralsund, in dem sich das Wahlkreisbüro von Angela Merkel befindet. Die Kanzlerin vertritt den Wahlkreis Stralsund-Greifswald-Rügen-Vorpommern seit 1990 mit einem Direktmandat im Bundestag.
© Stefan Sauer / DPA
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

23.36 Uhr: Einjähriges Kind stürzt aus erstem Stock und stirbt

Ein ein Jahr altes Kind ist in Gronau in Nordrhein-Westfalen aus dem ersten Stock eines Hauses gestürzt und im Krankenhaus gestorben. Wie es zu dem Sturz kam, ist laut Polizeimitteilung noch unklar. Das Kind fiel demnach aus dem Fenster eines Einfamilienhauses zu Boden und erlitt schwerste Verletzungen. Es wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und starb am späten Abend.

21.48 Uhr: Verbleib von 99 Menschen nach Teil-Einsturz von Hochhaus in Florida weiter unklar

Nach dem Teil-Einsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida sucht die Polizei weiterhin nach zahlreichen Menschen. 53 Bewohner, deren Verbleib zunächst unklar war, seien in Sicherheit, teilte die Polizei mit. Nach 99 weiteren möglichen Bewohnern werde aber noch gesucht. Behördenangaben zufolge ist weiterhin unklar, wie viele Menschen sich zum Unglückszeitpunkt in dem Gebäude aufhielten.

News von heute: Bombenalarm im Wahlkreisbüro von Angela Merkel

Große Teile des Wohnhauses in Surfside nördlich von Miami Beach waren abgesackt, beschädigt oder zerstört, wie in Internet-Videos zu sehen ist. Dutzende Rettungskräfte suchten nach dem Unglück am frühen Donnerstagmorgen auch mithilfe von Spürhunden und Drohnen nach Überlebenden. Mindestens ein Mensch kam ums Leben. Die Ursache für den teilweisen Einsturz ist unklar.

21.40 Uhr: Bombenalarm im Wahlkreisbüro von Angela Merkel

Im Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Stralsund hat es einen Bombenalarm gegeben. Ein Mann habe am Nachmittag ein verdächtiges Paket am Briefkasten des Gebäudes in der Innenstadt befestigt, teilte die Polizei mit. Aufgrund der unklaren Gefahrensituation seien der Munitionsbergungsdienst und der Gefahrgutzug der Feuerwehr angefordert worden. Die Umgebung wurde demnach für Passanten gesperrt, Anwohner verließen vorsorglich die anliegenden Häuser. Schließlich konnte die Polizei Entwarnung geben: In dem Paket waren demnach nur Alltagsgegenstände.

Aufgrund einer ausführlichen Personenbeschreibung durch Zeugen habe ein 43-Jähriger ermittelt werden können, der das Paket angebracht haben soll. Warum er das tat und um welche Alltagsgegenstände es sich handelte, teilte die Polizei ebenso wenig mit wie Details zu dem Verdächtigen. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung untersuchen Gefahrengutachter noch einen Brief mit weißem Pulver. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

21.15 Uhr: Hitzige Debatte über ungarisches Gesetz bei EU-Gipfel

Über das ungarische Gesetz zur Homosexualität ist am Abend beim EU-Gipfel eine hitzige Debatte entbrannt. Dies berichteten mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Einige Staats- und Regierungschefs seien den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban scharf angegangen. Demnach stellte der niederländische Regierungschef Mark Rutte sogar die EU-Mitgliedschaft Ungarns infrage. "Diesmal geht es zu weit", sagte Rutte nach Angaben aus EU-Kreisen zu Orban. Er rief den ungarischen Regierungschef auf, wie Großbritannien ein Austrittsverfahren nach Artikel 50 des EU-Vertrags einzuleiten, wenn er die europäischen Werte nicht achten wolle. Rückendeckung habe Ungarn hingegen aus Polen und Slowenien bekommen. Nach zwei Stunden unterbrach EU-Ratschef Charles Michel die Sitzung.

Das neue ungarische Gesetz sieht unter anderem ein Verbot von Büchern, Filmen und anderen Inhaltsträgern vor, die Kindern und Jugendlichen zugänglich sind und in denen Sexualität dargestellt wird, die von der heterosexuellen abweicht. Darüber hinaus wird Werbung verboten, in der Homosexuelle oder Transsexuelle als Teil einer Normalität erscheinen. Die EU-Kommission und zahlreiche andere EU-Staaten sind der Auffassung, dass das Gesetz Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert.

20.52 Uhr: Frachtschiff in Schweden auf Sandbank gelaufen

Ein rund 130 Meter langes Frachtschiff ist in Schweden mit Maschinenproblemen auf Grund gelaufen. Das Schiff sei mit dem Bug auf eine Sandbank in der Nähe der Insel Sandö im Fluss Ångermanälven getrieben, teilte die schwedische Küstenwache mit. Dass es seine Öltanks im Heck habe, minimiere die Gefahr, dass Öl auslaufen könne. Das Schiff habe einen Stromausfall erlitten und daraufhin seine Manövrierfähigkeit verloren. Mehrere Behörden arbeiten nun daran, den Frachter so schnell und sicher wie möglich wieder loszubekommen.

Wie der Sender SVT berichtete, handelt es sich um den niederländischen Frachter "Koningsborg", der Holz geladen hat und auf dem Weg ins marokkanische Casablanca gewesen ist. Verletzt wurde bei dem Vorfall etwa 400 Kilometer nördlich von Stockholm demnach niemand. Ob das Schiff beschädigt wurde, ist noch unklar.

20.26 Uhr: Corona-Krise in Portugal spitzt sich zu – Lockerungen ausgesetzt

Wegen einer besorgniserregenden Ausbreitung der Delta-Variante und einer Zunahme der Infektionsfälle hat die Regierung Portugals die für Montag vorgesehenen Lockerungen der Corona-Einschränkungen für weite Teile des Landes ausgesetzt. "Wir befinden uns in einer kritischen Phase", erklärte Präsidentschafts- Ministerin Mariana Vieira da Silva in Lissabon.

20.14 Uhr: Ausschuss im US-Repräsentantenhaus soll Kapitol-Angriff untersuchen

Ein Ausschuss im US-Repräsentantenhaus soll die beispiellose Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar untersuchen. Die Sprecherin der Parlamentskammer, die Demokratin Nancy Pelosi, kündigte an, dass das Repräsentantenhaus einen solchen Ausschuss einrichten werde. "Wir müssen unbedingt die Wahrheit über diesen Tag herausfinden und dafür sorgen, dass sich ein solcher Angriff nicht wiederholen kann und dass wir die Ursachen für all das ausmerzen", sagte Pelosi. Der Ausschuss werde über die Fakten und Ursachen der Attacke berichten und Empfehlungen zur Verhinderung eines ähnlichen Vorfalls in der Zukunft erarbeiten.

19.23 Uhr: Hunderte Schüler bei Klassenfahrten auf Mallorca mit Corona infiziert

Hunderte Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Teilen Spaniens haben sich offenbar auf Abschlussfahrten Mitte Juni auf Mallorca mit dem Coronavirus infiziert. Allein in Madrid seien mindestens 245 Jugendliche betroffen, teilten die regionalen Behörden mit. Zuvor hatte das Baskenland von 49, die Region Valencia von 32 und Murcia von 18 Fällen berichtet. Es wird vermutet, dass praktisch alle betroffenen jungen Leute mit ein und derselben Fähre von Valencia nach Mallorca fuhren und sich vom 12. bis 18. Juni auf der Mittelmeerinsel aufhielten. Alle Schüler hätten sich mit der britischen Variante des Virus infiziert. In der Region Madrid wurden nach den amtlichen Angaben 452 Kontaktpersonen der infizierten Schüler unter Quarantäne gestellt. Es wird nach Medienberichten trotzdem befürchtet, dass die Zahl der Ansteckungen, die mit diesen Klassenfahrten zusammenhängen, in den nächsten Tagen noch zunimmt.

19.16 Uhr: Nach Einsturz von Wohnhaus Unklarheit über Verbleib von 51 möglichen Bewohnern

Nach dem Teil-Einsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida ist der Verbleib von 51 möglichen Bewohnern unklar. "Es handelt sich um 51 Menschen, die sich vermutlich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielten (und) sich weder gemeldet haben noch erreicht werden konnten", sagte Behördenvertreterin Sally Heyman dem Fernsehsender CNN. Die Sucharbeiten in Surfside nördlich von Miami Beach dauern an. Mindestens ein Mensch kam laut Bürgermeister Charles Burkett ums Leben. Laut Heyman wurden bislang 14 Überlebende aus den Trümmern geborgen. Dutzende Rettungskräfte suchten nach dem Unglück am frühen Donnerstagmorgen auch mit Hilfe von Spürhunden nach Überlebenden.

Die Ursache für den teilweisen Einsturz war zunächst unklar. Örtlichen Medien zufolge war das Wohnhaus in der Nähe des Strands von Surfside 1981 gebaut worden. In den zwölf Stockwerken befanden sich demnach mehr als 130 Wohnungen. 

News von heute: Bombenalarm im Wahlkreisbüro von Angela Merkel

19 Uhr: Biden verkündet Einigung mit US-Senatoren auf Infrastrukturpaket

Im Ringen um ein hunderte Milliarden Dollar schweres Infrastrukturpaket hat US-Präsident Joe Biden eine Einigung verkündet. "Wir haben einen Deal", sagte Biden nach einem Treffen mit einer Gruppe von Senatoren seiner Demokraten und der oppositionellen Republikaner im Weißen Haus. Im Kurzbotschaftendienst Twitter schrieb Biden, das Infrastrukturpaket werde "Millionen amerikanischer Jobs" schaffen. Eine Gruppe von jeweils fünf Senatoren der Demokraten und Republikaner hatte im Streit um massive Investitionen in die Infrastruktur einen Kompromissvorschlag vorgelegt. US-Medienberichten zufolge hat er einen Gesamtumfang von rund 950 Milliarden Dollar (796 Milliarden Euro). Biden hatte ursprünglich ein mehr als zwei Billionen Dollar schweres Infrastrukturpaket vorgelegt. 

18.06 Uhr: Mehr als 750 Gräber auf kanadischem Internatsgelände für indigene Kinder entdeckt

In Kanada sind auf einem Gelände in der Nähe eines früheren katholischen Internats für Kinder von Ureinwohnern mehr als 750 anonyme Gräber entdeckt worden. Dies teilte der Chef der indigenen Gemeinschaft Cowessess, Cadmus Delorme, mit. Am Mittwoch hatte die Föderation souveräner indigener Nationen (FSIN) bereits mitgeteilt, an dem Ort in der Provinz Saskatchewan seien "hunderte" Gräber entdeckt worden.

Ende Mai waren bereits auf dem Gelände des früheren katholischen Internats nahe der Kleinstadt Kamloops in der Provinz British Columbia die sterblichen Überreste von 215 indigenen Kindern entdeckt worden. In Kanada waren ab 1874 rund 150.000 Kinder von Ureinwohnern und gemischten Paaren von ihren Familien und ihrer Kultur getrennt und in kirchliche Heime gesteckt worden, um sie so zur Anpassung an die weiße Mehrheitsgesellschaft zu zwingen. Viele von ihnen wurden in den Heimen misshandelt oder sexuell missbraucht. Nach bisherigen Angaben starben mindestens 3200 dieser Kinder, die meisten an Tuberkulose. 

17.57 Uhr: Microsoft kündigt Windows 11 an

Microsoft hat nach sechs Jahren eine neue Generation seines PC-Betriebssystems Windows vorgestellt. Eine Neuerung bei Windows 11 ist, dass Microsofts Teams-Software für Videokonferenzen und Zusammenarbeit im Büro direkt integriert wird. Eingebaut wird auch der hauseigene Cloud-Spieledienst Games Pass. Neben Windows-Programmen wird man auf den Computern auch Apps für das Google-Betriebssystem Android nutzen können, wie der Konzern ankündigte. Sie kommen über Amazons Android-Store auf die Plattform und werden mit Hilfe von Technologie des Chipkonzerns Intel zum Laufen gebracht. Mit Windows 11 werden auch diverse Bedienelemente neu entworfen - darunter der Start-Button und die dazugehörigen Menüs, die jetzt in der Mitte der Taskleiste statt am Rand zu finden sind.

17.24 Uhr: Honduras verlegt Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem

Honduras hat seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt. Jerusalem sei die "ewige Hauptstadt" Israels, sagte Präsident Juan Orlando Hernández nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Naftali Bennett. Dieser bezeichnete die Eröffnung der honduranischen Botschaft in Jerusalem als Zeichen der "dauerhaften Freundschaft und tiefen Verbundenheit" beider Länder.

Der Status Jerusalems ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt. Sowohl Israel als auch die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als Hauptstadt für sich – Israel die gesamte Stadt, die Palästinenser den Ostteil Jerusalems. Wegen des ungeklärten Status der Stadt war es lange Zeit diplomatischer Konsens, dass ausländische Staaten ihre Botschaften nicht in der Stadt ansiedeln. Für internationale Kritik sorgte im Dezember 2017 die Entscheidung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Im Mai 2018 verlegte er die US-Botschaft dorthin. Honduras ist nach den USA, dem Kosovo und Guatemala das vierte Land mit einer Botschaft in Jerusalem.

16.55 Uhr: Auch Stiko hebt Empfehlung zu Impfpriorisierung für alle Erwachsenen auf

Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) hat jetzt ihre Empfehlung zur Priorisierung der Impfungen gegen das Coronavirus aufgehoben. Die Stiko empfehle die Impfung gegen Covid-19 mit einem der zugelassenen mRNA-Impfstoffe oder einem der Vektor-basierten Präparate für alle Menschen über 18, hieß es in einem vom Robert-Koch-Institut am veröffentlichten Bulletin. "Aufgrund des Fortschritts in der Impfkampagne und zunehmender Verfügbarkeit von Covid-19-Impfstoffen ist ein stufenweises Vorgehen auf nationaler Ebene nicht mehr notwendig", hieß es zur Begründung. 

Inzwischen ist ein gutes Drittel der Menschen in Deutschland komplett gegen das Coronavirus geimpft. Die Zahl der Menschen mit vollem Schutz stieg auf nach Angaben der Bundesregierung auf 27,8 Millionen Menschen - das sind 33,5  Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens eine Impfdosis haben 43,4 Millionen Menschen - das sind 52,2  Prozent. 

15.54 Uhr: Höchstes Hotel der Welt in Shanghai eröffnet

In der chinesischen Metropole Shanghai ist das höchste Hotel der Welt eröffnet worden. Das "J Hotel" bietet in einer Höhe von bis zu rund 630 Metern Zimmer an. Es befindet sich in den obersten der 128 Etagen des Shanghai Towers. Mit einer Höhe von 632 Metern ist dies nach dem 828 Meter hohen Burj Khalifa in Dubai das zweithöchste Hochhaus der Welt. Das "J Hotel" gehört der Hotelkette Jin Jiang International Hotels, die mehrheitlich im Besitz des chinesischen Staates ist. Die neue Luxusherberge hat 165 Zimmer, darunter eine Suite mit Kronleuchtern und Sauna für umgerechnet rund 8660 Euro pro Nacht. Außerdem gehören ein Restaurant mit Panoramablick im 120. Stock und ein Schwimmbad im 88. Stock zu den Attraktionen des Hotels. Die Eröffnung des "J Hotel" hatte sich wegen der Corona-Pandemie verzögert.

15.19 Uhr: Von Herde ausgestoßener Elefant tötet binnen zwei Monaten 16 Menschen in Indien

Ein von seiner Herde verstoßener Elefant hat in Zentralindien binnen zwei Monaten mindestens 16 Menschen getötet. Der etwa 15 oder 16 Jahre alte Bulle sorge seit seinem Auschluss aus der Herde in dem im ostindischen Bundesstaat Jharkhand gelegenen Bezirk Santhal Pargana für Unruhe, sagte der Tierschutzbeauftragte Satish Chandra Rai der Nachrichtenagentur AFP.

Obwohl die Behörden ständig versuchten, ihn zu seinem eigenen Schutz aufzuspüren, sei es dem Tier immer wieder gelungen, ihnen zu entwischen, berichtete er. Am vergangenen Dienstag hob er demnach ein älteres Ehepaar mit seinem Rüssel in die Luft und schleuderte es zu Tode. Laut Wildschützer Rai greift der ungewollte Einzelgänger Menschen aber nur an, wenn sie ihm versehentlich in die Quere kommen oder ihn provozierten. Noch nie sei er etwa in Häuser eingebrochen. Rai und sein Team vermuten, dass der Dickhäuter sich paaren wollte und möglicherweise von seinen Nebenbuhlern vertrieben wurde. Derzeit versuche er, wieder zu seiner Herde zurückzukehren, sagte Rai weiter: "Wir werden sehen, ob er von der Herde wieder akzeptiert wird. Wenn nicht, dann ist klar, dass er ein böser Junge ist."

News von heute: Bombenalarm im Wahlkreisbüro von Angela Merkel

15.03 Uhr: Fünf Verletzte bei Einsturz von Betondecke auf Baustelle

Beim Einsturz einer Betondecke auf einer Baustelle in Vilsbiburg (Landkreis Landshut) sind fünf Arbeiter verletzt worden. Die Decke in einem Neubau sei aus bisher ungeklärten Gründen eingestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Rettungskräfte waren mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Weitere Details wurden erst einmal nicht bekannt.

14.52 Uhr: Bayern bekommt ab 2022 Lobbyregister – Verstöße kosten 50.000 Euro

Ab Anfang 2022 gilt in Bayern ein Lobbyregister. Der Landtag stimmte einstimmig für die Einführung des gleichnamigen Gesetzes, welches künftig nur noch die Beteiligung von offiziell registrierten Lobbygruppen an Gesetzgebungsprozessen von Landtag und Staatsregierung gestattet. Verstöße werde mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro geahndet.

Die Registrierungspflicht erlaubt aber auch Ausnahmen - etwa wenn eine Lobbygruppe nur lokal aktiv ist - also nicht mehr als zwei Stimmkreise unmittelbar betroffen sind. Auch Privatpersonen, die ausschließlich persönliche Interessen vertreten oder Kirchen und Gewerkschaften müssen sich nicht registrieren.

14.26 Uhr: Mindestens ein Toter nach Gebäude-Einsturz nahe Miami Beach

Bei dem Teileinsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses nahe Miami Beach ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern gehe weiter, teilte die Polizei auf Twitter mit. Medienberichten zufolge wurden zudem neun Personen verletzt, zwei davon lebensgefährlich. Weitere Menschen seien möglicherweise noch in den Trümmern eingeschlossen, hieß es.

Das Unglück ereignete sich in der Nacht in Surfside unweit von Miami Beach im US-Bundesstaat Florida. Bei dem Gebäude handele es sich um ein zwölfstöckiges Wohnhaus, das als Champlain Towers bekannt ist. Es sei in den 1980er Jahren gebaut worden und habe mehr als 100 Wohnungen, schrieb die Zeitung "The Miami Herald". Mehrere Hundert Retter seien im Einsatz.

13.59 Uhr: Verkauf von Bier namens "Deutsches Reichsbräu" straffrei

Der Verkauf einer Biermarke namens "Deutsches Reichsbräu" zum symbolischen Preis von 18,88 Euro pro Kasten durch einen Getränkemarkt in Sachsen-Anhalt bleibt straffrei. Das Landgericht Halle wies eine Beschwerde der Generalstaatsanwaltschaft gegen eine Entscheidung des Amtsgerichts Naumburg zurück, das Verfahren nicht zu eröffnen. Das Bier war Anfang 2020 von einem Getränkemarkt in Bad Bibra in den Handel gebracht worden, was Empörung zur Folge hatte.

Die Generalstaatsanwaltschaft sah in der Darstellung auf dem Etikett eine Symbolik, die früheren Nazi-Organisationen zum Verwechseln ähnlich ist. Sie wollte den Getränkehändler wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen belangen. Das Amtsgericht Naumburg hingegen sah keine ausreichende Ähnlichkeit mit solchen Kennzeichen und somit auch keine Verwechslungsgefahr.

13.49 Uhr: Kinderpornografie-Verdacht in rechtsextremen Polizei-Chats

Im Zusammenhang mit rechtsextremen Chats bei der hessischen Polizei wird auch wegen des Anfangsverdachts der Kinderpornografie ermittelt. Innenminister Peter Beuth (CDU) sagte im Innenausschuss des Landtags in Wiesbaden, in einer der Chatgruppen seien Inhalte geteilt worden, bei denen sich dieser Verdacht ergeben habe. Der Inspekteur der hessischen Polizei, Hans Knapp, erklärte, es gehe konkret um zwei Dateien. In dem Chat seien insgesamt Beiträge in vierstelliger Zahl ausgetauscht worden.

Nach Bekanntwerden von rechtsextremen Chats bei der hessischen Polizei hatte Beuth das SEK des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgelöst. Mittlerweile sei bekannt, dass 50 aktive Polizisten an den sieben fraglichen Chats teilnahmen, davon 36 Beamte vom SEK Frankfurt, sagte der Minister. Sechs weitere Teilnehmer sind keine aktiven hessischen Polizisten.

13.37 Uhr: EU-Gipfel in Brüssel begonnen – Guterres lobt die Europäische Union

Der EU-Gipfel hat mit einem Treffen der Staats- und Regierungschefs mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres begonnen. Bei einem Mittagessen wollten sie die Zusammenarbeit der Vereinten Nationen mit der Europäischen Union erörtern. "Wir teilen dieselbe DNA", sagte EU-Ratschef Charles Michel, als er Guterres zum Gipfel empfing. Sowohl die Vereinten Nationen als auch die Europäische Union seien völlig überzeugt, dass nur der multilaterale Ansatz die Probleme der Welt lösen könne. "Eine starke UN, eine starke EU sind gut für die Welt", sagte Michel.

Guterres nannte die EU einen "absolut essenziellen strategischen Partner". Mehr Zusammenarbeit und ein noch weiter reichender Multilateralismus seien nötig angesichts der Zerbrechlichkeit der Welt bei Themen wie Klima, wachsender Ungleichheit, geopolitischer Spaltung und Vertrauensverlust.

13.33 Uhr: Boot kentert vor Küste Tunesiens – 267 Menschen gerettet

Bei einem Bootsunglück vor Tunesiens Küste sind 267 Menschen gerettet worden. Die meisten von ihnen stammten aus Bangladesch, drei aus Ägypten, sagte ein Sprecher des Tunesischen Roten Halbmonds der Deutschen Presse-Agentur. Einheiten der Marine hätten die Menschen an Land gebracht. So viele Migranten sind nach Angaben der Organisation noch nie auf einmal in Tunesien gerettet worden. Ob auch Menschen ertranken, war zunächst unklar.

13.18 Uhr: Öffentlichkeitsfahndung: Dresdener Polizei sucht Fußball-Gewalttäter

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung suchen Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden nach 20 Rädelsführern der Fußball-Randale vom 16. Mai. Am Donnerstag wurde die Plakataktion gestartet. Insgesamt hat die Polizei derzeit 160 aktive Verfahren in Gang gebracht, 120 Täter davon sind ermittelt. Während und nach dem 4:0 im Drittliga-Spiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München und dem damit verbundenen Aufstieg der Dresdner in die 2. Bundesliga war es zu massiven Ausschreitungen im Stadion-Umfeld gekommen. Dabei waren 185 Polizisten verletzt worden, aber auch Journalisten und unbeteiligte Fans. Die Randale war von rund 400 gewaltbereiten Personen ausgegangen.

13.14 Uhr: Umstrittenes Gesetz zu Homosexualität in Ungarn in Kraft

Ungarns Staatspräsident Janos Ader hat das umstrittene Gesetz zur Einschränkung der Informationsfreiheit über Homo- und Transsexualität unterzeichnet. Mit der Veröffentlichung im ungarischen Amtsblatt trat der Rechtsakt damit in der Nacht in Kraft.

Das in der vergangenen Woche vom ungarischen Parlament gebilligte Gesetz sieht unter anderem ein Verbot von Büchern, Filmen und anderen Inhaltsträgern vor, die Kindern und Jugendlichen zugänglich sind und in denen Sexualität dargestellt wird, die von der heterosexuellen abweicht. Darüber hinaus wird Werbung verboten, in der Homosexuelle oder Transsexuelle als Teil einer Normalität erscheinen.

12.52 Uhr: EU setzt Wirtschaftssanktionen gegen Belarus in Kraft

Als Reaktion auf die erzwungene Landung eines Ryanair-Flugzeuges und die Unterdrückung der Opposition hat die EU umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Belarus in Kraft gesetzt. Wie der EU-Rat in Brüssel mitteilte, beinhalten sie unter anderem ein Exportverbot für Überwachungstechnologie sowie Beschränkungen im Handel mit Öl- und Gasprodukten, Kalisalz und Tabak. Außerdem wird der Zugang von Belarus zu Finanzdienstleistungen auf dem EU-Kapitalmarkt stark eingeschränkt.

12.39 Uhr: Heftige Unwetter in Tschechien – 50.000 Haushalte ohne Strom

In Tschechien hat es erneut heftige Unwetter mit Gewittern und Starkregen gegeben. Die Feuerwehren rückten in der Nacht landesweit zu mehr als 500 Einsätzen aus, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Knapp 50.000 Haushalte waren wegen beschädigter Freileitungen ohne Strom. In der Nähe von Pilsen (Plzen) geriet ein zweistöckiges Haus durch einen Blitzschlag in Brand. Die Bewohner konnten sich ins Freie retten und blieben unverletzt. Dutzende Bahnstrecken waren nicht befahrbar, weil Züge gegen Bäume geprallt waren oder Signalanlagen ausfielen. An mehreren Bächen und Flüssen drohten aufgrund der Regenfälle Überschwemmungen.

12.20 Uhr: Mehrere Ausbrüche am Ätna auf Sizilien

Dicke Rauchschwaden aus dem Krater: Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist wieder ausgebrochen. Um die Mittagszeit stiegen die Wolken auf der Südost-Seite auf. Auf einer Webcam war zu sehen, wie Schaulustige an der Bergstation der Ätna-Seilbahn auf mehr als 2500 Metern Höhe den Ausbruch beobachteten. Vom Gipfel war ein dunkles Grollen zu hören. Berichte von Verletzten oder von größeren Schäden gab es zunächst nicht.

12.15 Uhr: Brasilien verzeichnet neuen Rekord der täglichen Corona-Neuinfektionen

Brasilien hat am Mittwoch mit 115.228 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchstwert verzeichnet. Das  brasilianische Gesundheitsministerium teilte zudem mit, dass 2392 neue Todesfälle binnen 24 Stunden registriert worden seien. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in dem 212-Millionen-Einwohner-Land stieg damit auf 507.109. Weltweit verzeichnen nur die USA eine höhere offizielle Opferzahl der Pandemie.

12.08 Uhr: Kreml wirft Briten "vorbereitete Provokation" im Schwarzen Meer vor

Der Kreml hat nach dem russischen Vorgehen gegen ein britisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer eine "bewusste und vorbereitete Provokation" durch Großbritannien beklagt. "Wir halten solche Handlungen für unzulässig und nicht im Einklang mit internationalem Recht", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Das russische Militär und der Grenzschutz würden in Bezug auf derartige Provokationen auch künftig eine "ziemlich harte Position" einnehmen.

11.36 Uhr: Angeklagter gesteht Tat – 19-jährige Freundin erstochen

Im Prozess um den Mord an einer 19 Jahre alten Gymnasiastin hat der gleichaltrige Angeklagte vor dem Lüneburger Landgericht ein Geständnis abgelegt. Der junge Mann bekannte sich vor der Jugendkammer dazu, seine Freundin Mitte Januar in ihrem Auto auf einem Parkplatz in der Hansestadt erstochen zu haben. Sein Anwalt verlas eine Erklärung. Nach den Angaben habe sie ihm Vorwürfe gemacht, er sei unzuverlässig und habe sich nicht genug um sie gekümmert. Bis heute sei ihm unbegreiflich, dass er die Kontrolle verloren habe. Ein Messer habe in der Ablage des Autos gelegen, er habe es nicht mitgebracht. Die Tat tue ihm unendlich leid.

11.01 Uhr: Vorerst noch kein Lokführer-Streik

Bei der Deutschen Bahn droht in den nächsten Wochen noch kein Streik. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will ihre Mitglieder erst zu einer Urabstimmung aufrufen, die für den 9. August 2021 ausgezählt werden soll, wie der Vorsitzende Claus Weselsky in Berlin sagte. "Alle unsere Mitglieder werden zur Urabstimmung aufgerufen", sagte Weselsky.

10.55 Uhr: Fünf Menschen bei Unwettern in Baden-Württemberg verletzt

Unwetter haben in Baden-Württemberg am Mittwochabend zahlreiche Einsätze der Polizei und Feuerwehr verursacht. In den Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Esslingen und Zollernalbkreis wurden fünf Menschen zum Teil schwer verletzt, wie die Polizei in Reutlingen mitteilte. Vier von ihnen wurden demnach bei zwei Verkehrsunfällen verletzt; der fünfte stürzte vom Dach seines Hauses, als er das Gebäude vom Hagel befreien wollte. 

10.38 Uhr: Sieben Festnahmen bei Razzia gegen Miri-Clan in Dortmund

Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler sind in Dortmund sieben Mitglieder des libanesischen Miri-Clans festgenommen worden. Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten Polizisten insgesamt 21 Objekte in Dortmund, Werl und Bochum, wie die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Polizei gemeinsam mitteilten. Die Razzia richtete sich demnach gegen Mitglieder des Miri-Clans sowie weitere Tatverdächtige.

Ihnen werfen die Ermittler vor, als Bande mit Kokain im zweistelligen Kilogrammbereich gehandelt zu haben. Außerdem sollen die Beschuldigten gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Die festgenommenen Tatverdächtigen gehören demnach der Führungsebene des Dortmunder Miri-Clans an. Bei der Razzia seien unter anderem geringe Mengen Drogen gefunden worden.

10.17 Uhr: Laschet: AfD schadet mit Anti-EU-Kurs deutschen Interessen

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat der AfD vorgeworfen, dem Land mit ihrer Forderung nach einem Austritt aus der EU zu schaden. "Sie schaden deutschen Interessen", sagte Laschet im Bundestag an die AfD gerichtet. "Das ist es, was sie anstellen mit ihrem Gegröle." Der Kanzlerkandidat sagte weiter: "Weder von einem tödlichen Virus noch von antieuropäischer Häme und Skepsis lassen wir uns dieses Europa kaputtmachen."

10.15 Uhr: Scholz: "Europa bekämpft die Krise gemeinsam"

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat im Bundestag eindringlich für gemeinsames politisches Handeln in Europa geworben. In der Corona-Pandemie habe Europa es "nach anfänglichem Ruckeln" geschafft, eine gemeinsame Antwort zu finden, sagte Scholz im Parlament. "Und das ist richtig so." Der SPD-Kanzlerkandidat verwies dabei unter anderem auf die Kreditaufnahme der EU-Kommission und betonte, dass es in einer Welt mit "bald zehn Milliarden Menschen", die "von vielen starken Mächten" wie den USA und China geprägt sei, nicht möglich sein werde, dass jedes Land allein für sich zurecht komme. "Europa bekämpft die Krise gemeinsam", sagte Scholz.

9.45 Uhr: Mehrstöckiges Gebäude nahe Miami Beach teilweise eingestürzt

Nahe Miami Beach im US-Bundesstaat Florida ist Medienberichten zufolge ein mehrstöckiges Wohnhaus teilweise eingestürzt. Es seien zahlreiche Einheiten im Einsatz, teilte die Feuerwehr in der Nacht auf Twitter mit. Nähere Einzelheiten wurden nicht genannt. Über die Ursache des Einsturzes oder mögliche Opfer war zunächst ebenfalls nichts bekannt.

9.37 Uhr: Merkel: Europäische Handlungsfähigkeit muss dringend gestärkt werden

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einer Regierungserklärung eine Stärkung der Handlungsfähigkeit der EU angemahnt. Im ersten Schock der Corona-Pandemie hätten nationale Anstrengungen das Handeln bestimmt, bevor europäisch abgestimmt vorgegangen worden sei, sagte die Kanzlerin im Bundestag.

"Wir wissen heute, dass wir das besser können und das auch in Zukunft besser machen werden", sagte sie. "Deshalb sehe ich insbesondere in der Krisenreaktion, im Gesundheitsschutz, bei Schengen und im Binnenmarkt die Bereiche, in denen wir über eine Stärkung der europäischen Handlungsfähigkeit diskutieren müssen." Es sei wichtig, dass das Gespräch darüber beim Europäischen Rat begonnen werde.

9.35 Uhr: Merkel fordert Dialog der EU mit Putin

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Gesprächsinitiative der EU mit Russland gefordert, um eine weitere Verschlechterung der Beziehungen abzuwenden. Angesichts der russischen "Provokationen" müsse die EU "auch den direkten Kontakt mit Russland und dem russischen Präsidenten suchen", sagte Merkel in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. Die EU müsse hier "Gesprächsformate" schaffen. Merkel forderte dabei eine geschlossenere Haltung der EU gegenüber Russland. 

9.29 Uhr: Merkel verteidigt Patentschutz für Corona-Impfstoffe

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erneut klar gegen eine Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe ausgesprochen. In ihrer Regierungserklärung im Bundestag plädierte sie im Bundestag dafür, die Produktion von Impfstoffen für ärmere Länder über eine verstärkte Lizenzvergabe zu erhöhen. "Eine politisch erwirkte Freigabe der Patente halte ich dagegen für den falschen Weg", sagte die CDU-Politikerin. Die weitere Entwicklung von Impfstoffen werde nur gelingen, wenn der Schutz geistigen Eigentums nicht außer Kraft gesetzt werde.

9.05 Uhr: Erneut hunderte Gräber auf kanadischem Internatsgelände für indigene Kinder entdeckt

In Kanada sind auf einem Gelände in der Nähe eines früheren katholischen Internats für Kinder von Ureinwohnern erneut hunderte anonyme Gräber entdeckt worden. So viele nicht gekennzeichnete Gräber seien bislang noch nie gefunden worden, erklärten die indigene Gemeinschaft Cowessess und die Föderation souveräner indigener Nationen (FSIN) am Mittwoch. Sie kündigten für Donnerstag weitere Details zu den Ausgrabungen in der Provinz Saskatchewan an.

8.56 Uhr: Ministerium verbietet Vereinigung "Nationale Sozialisten Rostock"

Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat am Donnerstag die rechtsextremistische Vereinigung "Nationale Sozialisten Rostock" verboten. In diesem Zusammenhang seien am frühen Morgen vier Wohnungen im Land von Beamten des Landeskriminalamtes durchsucht worden, sagte eine Ministeriumssprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Die "Nationalen Sozialisten Rostock" sind den Angaben zufolge eine seit mehr als zehn Jahren aktive rechtsextremistische Kameradschaft. Sie wurden demzufolge 2008 erstmals und seitdem kontinuierlich im Verfassungsschutzbericht genannt. Die Vereinigung trete auch unter den Bezeichnungen "NSR" und "Aktionsblog" auf. Zu ihr gehöre auch die Teilorganisation "Baltik Korps". Zuvor hatte der "Nordkurier" berichtet.

8.53 Uhr: Biden nominiert Witwe von John McCain als US-Botschafterin bei UN-Organisation

US-Präsident Joe Biden wird die Witwe des verstorbenen republikanischen Senators John McCain als Botschafterin bei der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft nominieren. "Ich fühle mich zutiefst geehrt und freue mich auf die bevorstehende Arbeit", schrieb Cindy McCain am Mittwoch auf Twitter, nachdem Biden seine Entscheidung angekündigt hatte. Ihre Nominierung muss noch vom Senat bestätigt werden.

8.46 Uhr: Peace Now: Neue Regierung Israels treibt Siedlungsausbau voran

Die neue Regierung Israels treibt nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Peace Now den Siedlungsausbau im besetzten Westjordanland voran. Ein zuständiges Gremium habe fünf Wohneinheiten in drei Siedlungen genehmigt, sagte Sprecherin Chagit Ofran von Peace Now. Bestätigt wurden demnach insgesamt 31 Baupläne, die meisten davon für öffentliche Gebäude und Industriebauten. Dies sei das erste Mal unter der neuen Regierung von Ministerpräsident Naftali Bennett, dass Bauten in den Siedlungen genehmigt worden seien, hieß es.

8.40 Uhr: Regierung setzt im Kampf gegen Delta-Variante auf "möglichst hohe Immunität"

Die Bundesregierung setzt im Kampf gegen die sich zunehmend ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus auf Fortschritte bei der Impfkampagne. Ziel sei eine "möglichst hohe Immunität" in der Bevölkerung, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) im ARD-"Morgenmagazin". Zunächst gehe es nun primär darum, jedem Impfwilligen ein Angebot für eine erste Impfung zu machen. Dies werde nach Einschätzung der Bundesregierung bis Ende Juli oder Anfang August der Fall sein.

8.17 Uhr: Bischof Ackermann für Stärkung von Missbrauchsbeauftragten

Das Amt des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) muss nach Ansicht des Trierer Bischofs Stephan Ackermann gestärkt werden. "Es braucht auf der politischen Ebene eine Institution, die sich explizit für den Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexuelle Gewalt einsetzt", sagte Ackermann als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für Fragen des sexuellen Missbrauchs der Deutschen Presse-Agentur in Trier.

7.23 Uhr: Weltärztebund-Chef warnt vor Reisen zu EM-Spielen nach London

Angesichts der Verbreitung der Delta-Variante in Großbritannien warnt der Vorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, vor Reisen zu EM-Spielen nach London. "Ich halte das für Populismus und kann nur von Reisen zu den Spielen abraten", sagte Montgomery der "Passauer Neuen Presse". Trotz der als ansteckender geltenden Delta-Variante stehen im Londoner Wembley-Stadion Spiele vor bis zu 60.000 Zuschauern zur Diskussion. Am Dienstag spielt Deutschland vor Ort gegen die englische Nationalmannschaft.  

6.42 Uhr: Erstes Urteil nach US-Kapitol-Angriff: Frau erhält Bewährungsstrafe

Mehr als fünf Monate nach der Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump gibt es ein erstes Gerichtsurteil gegen eine Beteiligte. Ein Bundesrichter in Washington verhängte am Mittwoch eine Bewährungsstrafe von drei Jahren gegen eine 49-Jährige aus dem Bundesstaat Indiana, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Zudem müsse die Frau 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 500 Dollar Schadenersatz zahlen. Sie hatte sich zuvor der Belästigung der Allgemeinheit schuldig bekannt.

6.06 Uhr: Ansturm in Hongkong auf letzte Ausgabe der Peking-kritischen "Apple Daily"

In Hongkong standen die Menschen für die letzte Ausgabe der Peking-kritischen Zeitung "Apple Daily" Schlange. Im Arbeiterbezirk Mongkok standen am frühen Morgen hunderte Menschen an, um ein letztes Mal das der Demokratiebewegung nahestehende Boulevardblatt zu kaufen. Wenige Stunden später fand die Zeitung auch im Finanzbezirk Central reißenden Absatz.

5.30 Uhr: Merkels wohl letzte Regierungserklärung im Bundestag

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält heute im Bundestag ihre voraussichtlich letzte Regierungserklärung in ihrer bald 16-jährigen Amtszeit. Vor dem am Nachmittag in Brüssel beginnenden EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs will sie die Abgeordneten über die Themen informieren und ihren Kurs für das Treffen abstecken.

Eine Premiere nach langer Abstinenz wird es im Bundestag für CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet geben. Er will in der Aussprache zur Regierungserklärung Merkels seine erste Rede im Parlament seit gut 23 Jahren halten. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident wird für die Union als Bundesratsmitglied das Wort ergreifen. Laschet war von 1994 bis 1998 Bundestagsabgeordneter, er hatte zuletzt am 23. April 1998 im Plenum gesprochen.

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4.59 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz geht weiter zurück auf 6,6

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen geht weiter zurück und liegt nun bei 6,6. Innerhalb eines Tages wurden 1008 Neuinfektionen gemeldet, wie das Robert-Koch-Institut am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte. Zudem wurden 93 weitere Todesfälle registriert. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Sie ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Seinen bislang höchsten Stand hatte der Wert mit 197,6 am 22. Dezember erreicht. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 11,6.

4.59 Uhr: Wegen Lieferengpässen: Altmaier will mehr Fichten fällen lassen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will dem drastischen Preisanstieg und Lieferengpässen beim Bauholz entgegenwirken. Dazu schlägt er vor, wieder mehr gesunde Fichten in Deutschland zu fällen. Die derzeit geltende Beschränkung für den Einschlag von Fichtenholz solle "schnellstmöglich" rückgängig gemacht machen, heißt es in einem Papier vor, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Zuerst hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet. Altmaier dringe auf eine Einigung mit den zuständigen Ressorts noch in dieser Legislaturperiode.

Er schlägt weiter vor, ein Verzicht auf Konventionalstrafen sei sinnvoll, wenn die Rohstoffknappheit kausal für eine verzögerte Leistung sei. Außerdem heißt es in dem Papier: "Zusätzlich zur Verbesserung der Versorgung mit Holz und Holzprodukten aus heimischem Anbau, werden wir uns bei Holz exportierenden Ländern dafür einsetzen, dass internationale Handelshemmnisse abgebaut werden."

4.44 Uhr: Lokführer-Gewerkschaft nennt Details zu Warnstreiks bei der Bahn

Nach mehreren Streikdrohungen will die Lokführergewerkschaft GDL um 11 Uhr Details zu ihrem geplanten Arbeitskampf bei der Deutschen Bahn nennen. In Berlin tritt GDL-Chef Claus Weselsky vor die Medien, um die erwarteten Warnstreiks in der Ferienzeit zu begründen. Die entsprechenden Gremienbeschlüsse sind laut Gewerkschaft gefallen.

Vor wenigen Tagen hatte er angekündigt, dass die Streiks härter und länger als in der Vergangenheit würden. In den Jahren 2014/2015 hatten GDL-Mitglieder in acht Wellen gestreikt und die Arbeit zunächst stundenweise und später über mehrere Tage niedergelegt.

4.43 Uhr: Unwetter in Niederbayern – Überschwemmungen und vollgelaufene Keller

Gewitter und starke Regenfälle haben in Niederbayern in der Nacht für überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume gesorgt. In Passau blieb ein Auto in einer überfluteten Unterführung liegen, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer konnte sich demnach selbst aus dem Wasser retten. In Künzing (Landkreis Deggendorf) fluteten Wassermassen aus einem Überlaufbecken die Keller mehrerer Häuser. In Mallersdorf-Pfaffenberg (Landkreis Straubing-Bogen) musste das Public Viewing des Fußballspiels zwischen Deutschland und Ungarn aufgrund des heftigen Regens abgebrochen werden. Zur Höhe der Sachschäden war bislang nichts bekannt. Verletzte gab es ersten Erkenntnissen nach nicht.

4.37 Uhr: Britisches Königshaus räumt Nachholbedarf bei Diversität der Beschäftigten ein

Das britische Königshaus hat erstmals enthüllt, wie viele Angehörige ethnischer Minderheiten es beschäftigt, und Nachholbedarf beim Thema Diversität eingeräumt. Wie der Palast mitteilte, gehören 8,5 Prozent des Personals ethnischen Minderheiten an, während diese laut der letzten Volkszählung von 2011 13 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Der Palast veröffentlichte die Zahlen drei Monate nach Rassismusvorwürfen von Prinz Harry und seiner Frau Meghan.

4.30 Uhr: Spahn warnt vor "Sorgenherbst" nach Urlaubssommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger aufgefordert, auch beim Reisen die Corona-Pandemie weiter im Blick zu behalten. "Ich appelliere an alle Reisenden, sich sorgsam über das Infektionsgeschehen zu informieren, Testangebote anzunehmen und die Quarantänepflichten ernst zu nehmen", sagte Spahn dem "Handelsblatt". "So führt der Urlaubssommer nicht zu einem Sorgenherbst." Auf die Frage, ob die Menschen trotz Delta-Variante sorglos ihren Urlaub buchen könnten, sagte er: "Grundsätzlich ja. Bei Reiseländern, die von der Delta-Variante bereits stark betroffen sind, sieht das aber anders aus." Dort sei das Risiko, sich anzustecken und die Virusvariante nach Hause zu bringen, deutlich höher.

2.34 Uhr: Brasiliens umstrittener Umweltminister Salles räumt seinen Posten

Angesichts von Ermittlungen wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in illegalen Holzhandel ist der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles zurückgetreten. "Ich habe in diesen zweieinhalb Jahren viele Anfeindungen erlebt", sagte er am Mittwoch. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro dankte seinem scheidenden Umweltminister. "Lieber Ricardo Salles, Sie sind Teil der Geschichte. Die Verbindung von Landwirtschaft und Umwelt ist eine nahezu perfekte Ehe", sagte der Staatschef. "Es ist aber nicht einfach, dieses Ministerium zu führen. Was übrig bleibt, sind manchmal nur ein Haufen Prozesse."

Wie Bolsonaro sah auch Salles das Amazonasgebiet vor allem als ungenutztes wirtschaftliches Potenzial und wollte noch mehr Flächen für Landwirtschaft, Bergbau und Energiegewinnung erschließen. Für den Schutz größerer Fläche im Regenwald im Kampf gegen den Klimawandel wollte er die Industriestaaten zur Kasse bitten.

1 Uhr: Delta-Variante auf Verdopplungskurs – nun 15 Prozent Anteil

Trotz weiter rückläufiger Sieben-Tage-Inzidenz wächst in Deutschland der Anteil der als besorgniserregend eingestuften Delta-Variante deutlich. Er verdoppelte sich in einer Stichprobe im Vergleich zur Vorwoche fast auf nun 15,1 Prozent, wie aus einem Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochabend hervorgeht. Die Angabe bezieht sich auf die Woche vom 7. bis 13. Juni.

0.30 Uhr: Brücke in Washington bricht über Autobahn zusammen – Verletzte

Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke über einer Autobahn in der US-Hauptstadt Washington sind mehrere Menschen verletzt worden. Vier Verletzte seien am Mittwoch ins Krankenhaus gebracht worden, teilten die Rettungskräfte auf Twitter mit. Niemand sei unter den Trümmern begraben. Über den Grund des Einsturzes lagen zunächst keine Informationen vor

Aus einem Lastwagen, der teilweise unter der zusammengebrochenen Brücke stecke, sei Diesel ausgelaufen. Mindestens ein weiteres Fahrzeug sei von Trümmern getroffen worden. Die Autobahn - die Interstate 295 – sei in beide Richtungen gesperrt worden und werde voraussichtlich erst am späten Donnerstagabend wieder geöffnet.

0.27 Uhr: Britney Spears fordert vor Gericht Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters

Die US-Popsängerin Britney Spears hat in einer mit Spannung erwarteten Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles die Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters gefordert. "Ich will nur mein Leben zurück. Das waren 13 Jahre und es ist genug", sagte Spears am Mittwoch in einer 20-minütigen emotionalen Stellungnahme, die per Video übertragen wurde. 

Die Sängerin war im vergangenen Jahr vor Gericht gezogen, um ein Ende der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears zu erwirken. Ihre Anhörung könnte dem Rechtsstreit eine entscheidende Richtung geben.  

anb / les / kng / rw DPA AFP

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