Nach G7-Gipfel Sicherheitsexperte: "Es wird keine blinde Solidarität der Europäer mit den USA geben, wenn Biden auf Konfrontation mit China geht"

Angela Merkel läuft neben Präsident Joe Biden und vor der Queen zu einem Empfang des G7-Gipfels in Cornwall
Angela Merkel und Präsident Joe Biden (M.) laufen mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau (l.), der Queen, dem britischen Premier Boris Johnson (hinten l.) und dem französischen Präsident Macron (hinten r.) zu einem Empfang des G7-Gipfels in Cornwall
© Getty Images
Das Treffen der G7 in Cornwall war der erste große internationale Auftritt des US-Präsidenten Joe Biden. Und der 15. und letzte G7-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Mittelpunkt stand auch das Verhältnis zu China und Russland. Der Politikwissenschaftler Gunther Hellmann erklärt, was wir nun erwarten können.
Von Uli Rauss

"Bei internationalen Beziehungen beruhe alle Politik auf persönlichen Beziehungen" – das ist ein Credo von US-Präsident Joe Biden. Vertrauen entstehe nur durch Begegnungen, "all politics is personal". Stimmt das?

Ja, es macht einen Unterschied, wie politische Führer als Menschen untereinander auskommen. Das hat man bei Bidens Vorgänger drastisch gemerkt, auch bei Angela Merkel. Wenn es aber um die großen Fragen geht, lassen nationale Interessen persönliche Vorlieben in den Hintergrund treten.


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