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News vom Wochenende Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz – "Das Trümmerfeld ist riesig"

Bei einem Hubschrauberabsturz sind drei Menschen im Norden Baden-Württembergs ums Leben gekommen
Buchen: Trümmerteile eines Hubschraubers vom Typ Robinson R44 liegen in einem Wald nahe der Grenze zu Hessen und Bayern.
© Julian Buchner / DPA
Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

17.43 Uhr: Bill Clinton nach Harnwegsinfektion aus Krankenhaus entlassen

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist nach einer Harnwegsinfektion wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde seine Antibiotika-Behandlung in New York fortführen, schrieb sein Sprecher Angel Ureña unter Berufung auf den zuständigen Arzt auf Twitter. Sein Fieber und die Anzahl der weißen Blutkörperchen hätten sich mittlerweile "normalisiert". Der 75-Jährige wurde Dienstag im University of California Irvine Medical Center aufgenommen und auf der Intensivstation des Krankenhauses im US-Staat Kalifornien behandelt.

17.14 Uhr: Polizei sucht mit 100 Kräften nach verschwundenem Mädchen

Die Polizei in Bayern hat mit einem Aufgebot von rund 100 Einsatzkräften nach einem verschwundenen Mädchen bei Dillingen an der Donau gesucht. Die Elfjährige sei in Holzheim zum Joggen aufgebrochen und nicht wiedergekommen, teilte die Polizei mit. Ermittelt werde sowohl im Umfeld der leiblichen Familie des Mädchens, aber auch ein Unfall oder eine Straftat würden nicht ausgeschlossen. "Nach einer Ausreißer-Geschichte sieht das nicht aus", sagte Polizeioberkommissar Markus Trieb. Nach dem Mädchen wird öffentlich gefahndet.

16.07 Uhr: Grüne stimmen für Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP

Die Grünen haben sich für Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP ausgesprochen. Bei einem kleinen Parteitag votierte eine große Mehrheit der stimmberechtigten Delegierten in Berlin für die Aufnahme der Gespräche zur Bildung einer gemeinsamen Regierung. Von nach Parteiangaben 70 stimmberechtigten Delegierten stimmten zwei mit Nein, es gab eine Enthaltung.

15.30 Uhr: Italien – 15 Jahre altes Mädchen durch Gewehrschuss getötet

Ein 15 Jahre altes Mädchen ist in Norditalien von seinem Bruder durch einen Gewehrschuss tödlich verletzt worden. Der Vorfall habe sich in San Felice del Benaco, einer Gemeinde am Westufer des Gardasees ereignet, bestätigten die Carabinieri in Brescia. Medienberichten zufolge betätigte der 13-Jährige die Waffe aus Versehen. Zunächst sei der Verdacht auf den Vater gefallen. Dieser sagte jedoch aus, dass der Junge geschossen habe, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der Junge ist demnach nicht schuldfähig. Gegen den Vater werde wegen unterlassener Aufsicht seiner Waffen ermittelt.

15.09 Uhr: Bär greift bei Vorstellung in russischem Zirkus Trainerin an

Ein Bär hat während einer Zirkusvorstellung in Russland eine Trainerin angegriffen und verletzt. Die Staatsanwaltschaft der Region Orjol südwestlich von Moskau habe sich eingeschaltet, teilte die Behörde mit. In einem von Zuschauern aufgenommenen Video ist zu sehen, wie das Tier vor Publikum auf den Hinterbeinen läuft, sich dann plötzlich am linken Arm der Frau festkrallt und sie zu Boden reißt. Zwei Mitarbeiter zerren den Bären dann weg. Die Trainerin kam nach dem Vorfall in ein Krankenhaus.

14.15 Uhr: Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz

Bei einem Hubschrauberabsturz sind drei Menschen im Norden Baden-Württembergs ums Leben gekommen. Ob noch jemand vermisst wurde, war einem Sprecher zufolge zunächst nicht bekannt. Die Ermittler müssten herausfinden, wo der Hubschrauber vom Typ Robinson R44 gestartet war. Dann ergäben sich wohl auch Hinweise darauf, wie viele Menschen an Bord waren. Der Helikopter war am über einem Wald in Buchen – nahe der Grenze zu Hessen und Bayern – abgestürzt. Die Hintergründe waren zunächst unklar. "Das Trümmerfeld ist riesig", sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Es erstrecke sich über mehrere hundert Meter mitten im Wald. Zur Identität der Toten konnte er noch keine Angaben machen.

13.50 Uhr: 13-Jähriger in Alabama zu Hause durch Fenster erschossen

Ein 13-Jähriger ist im US-Bundesstaat Alabama durch das Fenster seines Zimmer erschossen worden. Der Junge starb noch am Ort, wie die zuständige Polizei der Stadt Tuscaloosa mitteilte. Er gehe nicht von einem Unfall aus, sagte Ermittler Marty Sellers einem örtlichen Fernsehsender. Wahrscheinlich sei aber nicht das Kind Ziel der Attacke gewesen. Vor dem Haus der Familie seien nach dem Vorfall zahlreiche Patronenhülsen gefunden worden. Es gebe einige mögliche Verdächtige, so Sellers. Man benötige nun aber vor allem die Hilfe von Zeugen.

13.08 Uhr: Zugunglück bei Braunschweig – Mann und Hund sterben

Ein Zug hat bei einem Unglück in Bechtsbüttel bei Braunschweig einen Mann mit seinem Hund erfasst und getötet. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, wollte der Mann den Hund, der sich im Gleisbereich befand, offenbar anleinen, als der Unfall passierte. Der Mann und das Tier seien gestorben. Die Ehefrau sei bei dem Spaziergang in dem Ort in Niedersachsen ebenfalls dabei gewesen, konnte aber nicht mehr eingreifen. Weitere Details etwa zum Alter des Mannes waren zunächst unklar. Menschen im Zug wurden nach ersten Angaben nicht verletzt.

12.39 Uhr: Saudi-Arabien – Pilger beten in Mekka wieder ohne Abstandsregeln

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat in der Großen Moschee von Mekka in Saudi-Arabien wieder ein Gebet ohne Abstandsregeln stattgefunden. Nach entsprechenden Lockerungen fänden die Gebete dort jetzt wieder "normal" statt, teilte das staatliche Kommunikationszentrum mit. Auf Fotos waren Hunderte Pilger in weißen Gewändern zu sehen, die beim Gebet Schulter an Schulter im Hof der Moschee stehen. Auch Aufkleber am Boden zur Einhaltung von Abstandsregeln wurden entfernt. Die berühmte Moschee darf wieder bei voller Kapazität öffnen.

11.53 Uhr: Stichwahl in Italien – Ringen um Bürgermeisterposten in Rom

Rund fünf Millionen Wahlberechtigte in Italien sind zur zweitägigen Stichwahl in 65 Kommunen aufgerufen worden. Am Sonntagmorgen öffneten die Wahllokale. Die Menschen können bis Montagnachmittag (15.00 Uhr) ihre Stimmen abgeben. Auch die Bürger in der Hauptstadt Rom und sowie den norditalienischen Städten Turin und Triest sollten ein weiteres Mal an die Wahlurnen. Das Stechen stand in Kommunen mit mehr als 15.000 Einwohnern an, in denen die Kandidaten bei der Wahl vor zwei Wochen nicht die Schwelle von 50 Prozent der Stimmen erreicht hatten.

11.35 Uhr: Mindestens zehn Tote nach Unwettern in Südindien

Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen sind im Süden Indiens mindestens zehn Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen. Elf Menschen würden im Bundesstaat Kerala noch vermisst, unter ihnen fünf Kinder, meldete der staatliche Sender All India Radio. Am härtesten betroffen waren die Distrikte Idukki und Kotayyam. "Die Lage ist in einigen Teilen des Staats wirklich ernst. Wir werden alles, was möglich ist, tun, um Leben zu retten", sagte Keralas Regierungschef Pinarayi Vijayan der Zeitung "Hindustan Times". Die für die Jahreszeit – nach der Monsunsaison – ungewöhnlichen Regenfälle wurden von einem Tiefdruckgebiet über dem benachbarten Arabischen Meer verursacht. Die Wallfahrt zum Sabarimala-Heiligtum, die bedeutendste in Kerala, wurde wegen des Wetters verschoben.

News vom Wochenende: Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz – "Das Trümmerfeld ist riesig"

10.44 Uhr: Attentäter des britischen Abgeordneten nahm an Präventionsprogramm teil

Der mutmaßliche Mörder des britischen Abgeordneten David Amess hat Medienberichten zufolge vor der Tat ein Präventionsprogramm gegen Radikalisierung besucht. Wie die BBC am Samstag berichtete, nahm der festgenommene 25-Jährige allerdings nicht lange an dem freiwilligen Programm teil; dies war zudem mehrere Jahre her. Der Inlandsgeheimdienst MI5 hatte ihn demnach nicht als potenziellen Gefährder auf dem Schirm. Die Polizei ging dennoch von einem islamistischen Hintergrund der Tat aus. Wie die "Sunday Times" berichtete, soll sich der Attentäter "selbst radikalisiert" haben. Der Vater des Verdächtigen, ein früherer Berater der somalischen Regierung, bestätigte der Zeitung, dass es sich bei dem Festgenommenen um seinen Sohn Ali Harbi A. handelte. Er sagte demnach, er fühle sich "sehr traumatisiert".

9.49 Uhr: Nach Attentat – Labour und Liberale wollen nicht zu Nachwahl antreten

Nach dem tödlichen Attentat auf den britischen Tory-Abgeordneten David Amess wollen die Labour-Partei und die Liberaldemokraten auf Kandidaten zur Nachwahl in dessen Wahlbezirk verzichten. Das berichtete die Nachrichtenagentur PA. Die beiden Oppositionsparteien folgen damit dem Beispiel der Nachwahl nach dem Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox, die 2016 von einem Rechtsextremisten getötet worden war. Auch damals hatten die anderen Parteien von einer Kandidatur abgesehen.

8.53 Uhr: Etwa 15 US-Missionare in Haiti von bewaffneter Bande entführt

Im von Krisen geplagten Karibikstaat Haiti sind mindestens 15 US-Missionare von einer bewaffneten Bande entführt worden. Die Gruppe "400 Mawozo", die seit Monaten ihr Unwesen in der Region treibe, habe 15 bis 17 Menschen in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince in ihre Gewalt gebracht, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen. Auch eine unbestimmte Zahl haitianischer Staatsbürger soll bei dem Überfall entführt worden sein.

7.43 Uhr: Nach Dreh auf der ISS – russisches Filmteam zurück auf der Erde

Nach Dreharbeiten auf der Internationalen Raumstation ISS ist ein russisches Filmteam sicher zur Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit der Schauspielerin Julia Peressild und dem Regisseur Klim Schipenko an Bord landete in der Steppe Kasachstans in Zentralasien. Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt wurde ein Film auf der ISS gedreht.

News vom Wochenende: Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz – "Das Trümmerfeld ist riesig"

4.14 Uhr: RKI registriert 8682 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 72,7

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 72,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 70,8 gelegen, vor einer Woche bei 66,1 (Vormonat: 74,7).

0.52 Uhr: Mindestens acht Tote und 17 Vermisste nach Bootsunglück vor spanischer Südküste

Nach einem Bootsunglück vor der Südküste Spaniens haben die Einsatzkräfte den Fund von vier weiteren toten Migranten gemeldet. Wie die spanische Küstenwache am Samstag mitteilte, stieg die Zahl der Todesopfer durch das Unglück damit auf acht. 17 weitere Menschen gelten demnach als vermisst. Das Flüchtlingsboot war am Donnerstag rund 70 Kilometer westlich von Kap Trafalgar gesunken. 

22.56 Uhr: Schock für Paralympics-Siegerin Krawzow – Gehirntumor festgestellt

Bei Paralympics-Siegerin Elena Krawzow ist bei einem MRT ein Gehirntumor festgestellt worden. Das teilte die 27 Jahre alte Schwimmerin über ihre Social-Media-Kanäle mit. "Seit Tokio plagen mich Kopfschmerzen und Schwindelattacken", schrieb die Berlinerin. Nach vielen Terminen im Urlaub habe sie die Ursache abklären lassen wollen und ein MRT machen lassen. "Noch am Freitagabend bekam ich ein MRT mit Kontrastmittel und dann wurde es schon recht klar, es ist ein Tumor in der linken oberen Gehirnhälfte", teilte Krawzow mit.

20.36 Uhr: Ermittlungsverfahren nach Köpfung von Frau in Frankreich eröffnet

Nachdem eine Seniorin in Frankreich enthauptet aufgefunden worden ist, haben Behörden ein Ermittlungsverfahren gegen einen Tatverdächtigen eingeleitet. Der Mann befinde sich unter Justizaufsicht, teilte der zuständige Staatsanwalt von Béziers mit. Es gebe mehrere Indizien dafür, dass es sich bei dem Verdächtigen um den Täter handele. So wurde seine DNA am Tatort gefunden und Blut des Opfers an bei ihm beschlagnahmten Schuhen. Auch habe die Videoüberwachung einen ihm ähnelnden Mann gezeigt, allerdings mit medizinischer Maske.

19.05 Uhr: Unter Opfern des Bogenschützen von Kongsberg wohl auch eine Deutsche

Unter den fünf Todesopfern des Bogenschützen im norwegischen Kongsberg ist auch eine Deutsche. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes hat dies der Nachrichtenagentur DPA auf Anfrage bestätigt. Zuvor hatten das Newsportal "T-Online" und norwegische Medien darüber berichtet. "Wir müssen leider bestätigen, dass unter den Opfern eine seit längerem in Norwegen lebende deutsche Staatsangehörige ist", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Weitere Details zu Alter oder Lebensumständen der Frau nannte er nicht. Es soll laut Angaben der norwegischen Polizei um eine 52-jährige Frau handeln. Laut Medienberichten soll sie aus Hannover stammen und seit anderthalb Monaten in Kongsberg gelebt und freiberuflich gearbeitet haben. Die norwegische Polizei hatte früher am Tag die Personalien der fünf Todesopfer veröffentlicht und mitgeteilt, dass die Angehörigen benachrichtigt seien.

18.47 Uhr: Opferzahl durch Anschlag auf Moschee in Kandahar steigt auf 60

Die schiitische Minderheit in Afghanistan muss erneut um dutzende Opfer eines Selbstmordanschlags trauern. Die Behörden in der Stadt Kandahar im Süden des Landes teilten der Nachrichtenagentur AFP mit, dass die Zahl der Opfer des Anschlags auf eine Moschee am Vortag auf 60 gestiegen sei. Zu dem Anschlag hatte sich die sunnitische Dschihadistenmiliz Islamischer Staat Provinz Chorasan (IS-K) bekannt, die Schiiten als Ketzer betrachtet. Es handelte sich nach Angaben der britischen Expertengruppe für Konflikte, Extrac, bereits um die vierte große Attacke des mit den radikalislamischen Taliban verfeindeten IS-Ablegers seit deren Machtübernahme im August. Die Taliban sind durch den ersten blutigen Angriff der Gruppierung in ihrem Kerngebiet im Süden Afghanistans unter Druck geraten. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, forderte die Islamisten auf, "ihre Verpflichtung zur Terrorismusbekämpfung einzuhalten" und den gemeinsamen Feind IS-K zu bekämpfen. 

17.53 Uhr: Merkel und Erdogan setzen auf enge Zusammenarbeit auch unter neuer Bundesregierung

Trotz aller Differenzen hoffen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auch unter einer neuen Bundesregierung auf eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Merkel sprach sich bei ihrem Abschiedsbesuch als Regierungschefin in Istanbul zudem für eine Fortsetzung des Flüchtlingsabkommens mit der EU aus, das sie vor rund fünf Jahren mit ausgehandelt hatte. Es sei wichtig, dass die EU die Türkei weiter "bei der Bekämpfung der illegalen Migration" unterstütze und diese auch in Zukunft gewährleistet werde, sagte Merkel. "Wir merken, dass wir geostrategisch voneinander abhängen, ob wir gleich agieren oder nicht", sagte sie. Sie rate und denke, dass auch eine zukünftige Bundesregierung die Beziehungen zur Türkei in ihrer gesamten Komplexität erkenne. Man müsse miteinander reden, betonte sie und dann auch Kritik etwa bei Menschenrechtsfragen anbringen.

17.45 Uhr: Russisches Filmteam kehrt von Raumstation ISS zur Erde zurück

Nach zwölf Tagen auf der Internationalen Raumstation ISS will ein russisches Filmteam am Sonntag (6.35 Uhr MESZ) zur Erde zurückkehren. Die Raumkapsel mit der Schauspielerin Julia Peressild und dem Regisseur Klim Schipenko an Bord soll in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien landen. Sie werden begleitet von dem Kosmonauten Oleg Nowizki, der bereits seit April auf der ISS ist. Mehr als drei Stunden soll der Flug zur Erde dauern.

17.17 Uhr: Italien – aufregender Skelett-Fund von antikem Vesuv-Ausbruch

Archäologen sind in Süditalien auf das Skelett eines Mannes aus der Antike gestoßen, der beim verheerenden Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus ums Leben kam. "Ein Fund, von dem wir uns sehr viel erwarten", sagte der Direktor des südlich von Neapel gelegenen Archäologieparks Ercolano, Francesco Sirano, der Nachrichtenagentur Ansa. Wie Ansa berichtete, soll die Entdeckung Aufschluss über die letzten Momente der versunkenen Stadt Herculaneum geben, die sich in der Antike dort befand, wo heute Ercolano liegt. Beim Ausbruch des Vesuvs damals ging auch die berühmte Stadt Pompeji unter.

16.10 Uhr: Langjähriger ARD-Korrespondent Gerd Ruge gestorben

Der langjährige ARD-Korrespondent und Reporter Gerd Ruge ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 93 Jahren in München, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mitteilte. Ruge berichtete viele Jahre als Korrespondent aus Ländern wie Russland und den USA. Er galt als Reporter-Legende.

15.46 Uhr: Nach Ausschreitungen – Zehntausende bei Demo gegen Faschismus in Rom

Eine Woche nach dem Angriff auf den Sitz der Gewerkschaft CGIL in Rom haben Zehntausende Menschen in der italienischen Hauptstadt gegen Faschismus demonstriert. "Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie" lautete das Motto der Veranstaltung. Zur Kundgebung kamen Medienberichten zufolge mehr als 50.000 Menschen. Nach den Ausschreitungen eine Woche zuvor während der Demonstration gegen die erweiterten Corona-Regeln in Italien waren zahlreiche Polizeieinheiten und Hubschrauber im Einsatz. Am Rande hatten damals unter anderem Mitglieder der rechtsradikalen Partei Forza Nuova den CGIL-Sitz attackiert. Bei den Protesten gab es mehrere Verletzte.

15.15 Uhr: Islamistisches Motiv des Kongsberg-Täters laut Polizei fraglich

Nach der Gewalttat im norwegischen Kongsberg mit fünf Toten haben die Ermittler zunehmend Zweifel an einer terroristisch motivierten Tat. Es gebe Hinweise, dass der Verdächtige nicht wirklich zum Islam konvertiert sei, sagte der Polizeiinspektor Thomas Omholt bei einer Pressekonferenz. Stattdessen erhärte sich der Verdacht auf eine psychische Erkrankung. Ein 37-jähriger Däne hatte eingeräumt, in der Innenstadt von Kongsberg fünf Menschen getötet zu haben. Der Mann hatte unter anderem mit Pfeil und Bogen auf zahlreiche Menschen geschossen.

14.06 Uhr: Frankreichs Regierung gedenkt des ermordeten Lehrers Samuel Paty

Die französische Regierung hat des vor einem Jahr ermordeten  Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex bezeichnete den von einem mutmaßlichen Islamisten getöteten Pädagogen als "einen Diener der Republik (...) ein Opfer des islamistischen Terrorismus und der menschlichen Feigheit". Bei einer Gedenkzeremonie mit Castex im Bildungsministerium waren Patys Angehörige sowie der amtierende und zahlreiche ehemalige Bildungsminister zugegen. Paty war am 16. Oktober 2020 in der Nähe seiner Schule in einem westlichen Pariser Vorort von einem 18-jährigen Russen tschetschenischer Herkunft enthauptet worden. Der Angreifer wurde nach der Tat von der Polizei erschossen. Der Lehrer hatte im Unterricht Mohammed-Karikaturen des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" gezeigt, um damit eine Diskussion über Meinungsfreiheit in Gang zu setzen.

13.15 Uhr: Britischer Soldat stirbt nach Unfall bei Übung mit Panzer

Ein britischer Soldat ist bei einem Unfall während einer Übung ums Leben gekommen. Wie die Polizei in der südwestenglischen Grafschaft Wiltshire mitteilte, gehörte der 23-Jährige zur Besatzung eines gepanzerten Fahrzeugs, die an einer Übung nahe der Ortschaft Enford teilnahm. Zu den genauen Umständen des tödlichen Unglücks äußerte sich die Polizei zunächst nicht. In einer Mitteilung des Rettungsdienstes war die Rede von einem Verkehrsunfall. Die BBC berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, der Soldat sei von dem Panzer überrollt worden. Der Vorfall soll sich bereits am Freitag ereignet haben.

12.51 Uhr: Hinrichtung eines jungen Iraners erneut kurzfristig gestoppt

Die geplante Hinrichtung des wegen Mordes verurteilten Iraners Arman Abdolali ist nach Medienberichten kurzfristig erneut gestoppt worden. Wie die Zeitung "Etemad" berichtete, wurde der 25-Jährige kurz vor Vollzug des Todesurteils zurück ins Gefängnis gebracht. Gründe wurden in dem Bericht nicht genannt. Es war bereits die zweite Verschiebung der Hinrichtung binnen weniger Tage. Das Todesurteil gegen den jungen Mann sorgt international für große Empörung. Menschenrechtler kritisieren das Todesurteil, da er zum Zeitpunkt seiner Festnahme erst 17 Jahre alt war. Nach Angaben von Amnesty International war Abdolali im Dezember 2015 wegen Mordes schuldig gesprochen worden, nachdem seine Freundin im Jahr zuvor verschwunden war. Die Leiche der Freundin wurde nie gefunden, Abdolali widerrief seine Geständnisse später.

12.23 Uhr: Eurojackpot in Höhe von 33 Millionen geht in die Region Hannover

Der Eurojackpot in Höhe von rund 33 Millionen Euro geht nach Niedersachsen. Wie die regionale Lottogesellschaft mitteilte, gewann ein Spieler oder eine Spielerin, die den Tippschein in der Region Hannover abgegeben hatte. Noch sei die Identität des Glückspilzes nicht bekannt, sagte eine Sprecherin von Toto-Lotto Niedersachsen. Der Spielschein für den Eurojackpot wurde demnach zusammen mit der Teilnahme an den Zusatzlotterien Super 6 und Spiel 77 abgegeben. Der Spieleinsatz betrug 28,35 Euro. Wann der Tippschein abgegeben wurde, war zunächst unbekannt.

12.05 Uhr: Albanien – vier russische Touristen tot in Sauna aufgefunden

Vier russische Touristen sind offenbar in einer Hotelsauna im albanischen Adria-Ort Querret aus unklaren Gründen ums Leben gekommen. Wie albanische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, wurden die zwei Männer und zwei Frauen im Alter von 31 bis 60 Jahren leblos im Inneren der Sauna vorgefunden. Aufgrund übereinstimmender Nachnamen dreier Opfer vermuten die Medien, dass es sich um ein Ehepaar mit Tochter und deren Freund gehandelt habe. Polizisten, Staatsanwälte und Gerichtsmediziner haben Ermittlungen eingeleitet. Als mögliche Todesursache gilt Ersticken. Geprüft wird, ob technisches Versagen der Anlage oder mangelhafte Betreuung der Touristen durch das Hotelpersonal mit im Spiel waren, oder auch möglicher vorheriger Alkoholgenuss der Opfer.

11.37 Uhr: Mit "Lucy" erstmals Nasa-Sonde zu Jupiter-Asteroiden gestartet

Mit der Nasa-Sonde "Lucy" ist erstmals ein Flugkörper zu den Asteroiden des Planeten Jupiter aufgebrochen. Mithilfe einer "Atlas V"-Rakete startete "Lucy" vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Kurz danach twitterte die Nasa: "Lucy in the sky!" Die Mission ist auf 12 Jahre angelegt, insgesamt soll "Lucy" rund 6,5 Milliarden Kilometer zurücklegen.

11.06 Uhr: Corona-Todeszahl in Russland erreicht neuen Höchststand

In Russland hat die Zahl der Corona-Toten erstmals die Marke von 1000 pro Tag überschritten. Das ist ein Höchststand seit Beginn der Pandemie. Die Behörden meldeten 1002 Todesfälle innerhalb eines Tages im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zugleich gab es mehr als 33.200 Neuinfektionen binnen eines Tages. Auch das ist ein Negativrekord. Seit Wochen spitzt sich die Corona-Lage im flächenmäßig größten Land der Erde dramatisch zu.

10.23 Uhr: Tote bei Erdbeben der Stärke 4,8 auf Bali

Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Bali sind drei Menschen ums Leben gekommen und sieben weitere verletzt worden. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurde nicht mit weiteren Toten gerechnet. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 4,8 lag nordöstlich der Stadt Banjar Wanasari in einer relativ niedrigen Tiefe von zehn Kilometern.

8.25 Uhr: Russland wirft US-Marine versuchtes Eindringen in seine Hoheitsgewässer vor

Russland hat ein Eindringen eines Kriegsschiffes der US-Marine in seine Hoheitsgewässer im Japanischen Meer angeprangert. Der Zerstörer "USS Chafee" habe eine Warnung der russischen Marine ignoriert und die Seegrenze (Japanisches Meer) überquert, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau. Das US-Militär wies die russische Darstellung des Vorfalls zurück.

6.45 Uhr: Elf Schüler in Indonesien bei Ausflug ertrunken

Bei einem Schulausflug in die freie Natur in der indonesischen Provinz West-Java sind elf Schüler ertrunken. Die Schüler im Alter zwischen 12 und 15 Jahren hatten versucht, einen Fluss zu durchqueren, wie ein Behördensprecher mitteilte. Dabei seien sie von der Strömung mitgerissen worden. Mehrere Lehrer wurden verletzt, als sie versuchten, ihre Schüler zu retten. "Suchtrupps haben die Opfer später stromabwärts entdeckt", sagte der Sprecher. Insgesamt waren rund 150 Schüler zu dem Ausflug im Bezirk Ciamis aufgebrochen.

5.20 Uhr: Franzose knackt Rekord-Jackpot von 220 Millionen Euro

Noch nie war so viel Geld im Lotterietopf: Ein glücklicher Gewinner in Frankreich hat den bislang größten Jackpot der Lotterie Euromillionen geknackt. Er darf sich über 220 Millionen Euro freuen, wie die Nachrichtenagentur AFP von der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) erfuhr. Der glückliche Gewinner habe nun 60 Tage Zeit, um sich bei der FDJ zu melden und seinen Gewinn abzuholen.

4.57 Uhr: RKI registriert 10.949 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 70,8

Nach wochenlanger Stagnation scheint das Infektionsgeschehen in Deutschland wieder etwas Fahrt aufzunehmen. Die 7-Tage-Inzidenz lag erstmals seit 20.9. wieder über der Marke von 70. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 70,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 68,7 gelegen, vor einer Woche bei 64,4 (Vormonat: 76,3).

3.43 Uhr: Taikonauten erreichen chinesische Raumstation "Tiangong"

Es soll die bislang längste bemannte Weltraummission Chinas werden: Drei chinesische Astronauten haben Medienberichten zufolge die Raumstation "Tiangong" ("Himmlischer Palast") erreicht. Das Raumschiff "Shenzhou-13" habe erfolgreich an die Raumstation angedockt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die chinesische Raumfahrtbehörde.

News vom Wochenende: Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz – "Das Trümmerfeld ist riesig"

2.23 Uhr: Bill Clinton verbringt weitere Nacht im Krankenhaus

Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird eine weitere Nacht im Krankenhaus verbringen. Er wird dort Medienberichten zufolge wegen einer Sepsis behandelt. "Alle Werte bewegen sich in die richtige Richtung, einschließlich der Anzahl der weißen Blutkörperchen, die deutlich gesunken ist", teilte Clintons Sprecher Angel Urena mit. Der Ex-Präsident erhalte weiterhin Antibiotika.

1.24 Uhr: Tödlicher Angriff auf Abgeordneten als Terrorakt eingestuft 

Der tödliche Messerangriff auf den britischen Tory-Abgeordneten David Amess ist als terroristische Tat eingestuft worden. Das teilte die Polizei mit, wie die britische Agentur PA berichtete. Amess war am Freitag in der englischen Grafschaft Essex von einem Angreifer niedergestochen worden.

0.45 Uhr: Islamischer Staat Provinz Chorasan reklamiert Anschlag auf Moschee für sich

Die Gruppierung Islamischer Staat Provinz Chorasan (IS-K) hat den Selbstmordanschlag auf eine Moschee in der afghanischen Stadt Kandahar mit mindestens 41 Toten für sich reklamiert. Der regionale Ableger der Dschihadistenmiliz IS erklärte in einer Mitteilung auf seinen Telegram-Kanälen, dass zwei Selbstmordattentäter getrennte Anschläge auf verschiedene Teile der Moschee verübt hätten. Die Explosionen ereigneten sich während des traditionellen Freitagsgebets in der schiitischen Moschee. 

mth DPA AFP

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