Weibchen

Artikel zu: Weibchen

Mantelpaviane

Studie: Wettbewerb um Weibchen senkt Lebenserwartung männlicher Säugetiere

Unter anderem der Wettbewerb um die Weibchen führt bei männlichen Säugetieren zu einer geringeren Lebenserwartung im Vergleich zu ihren weiblichen Artgenossen. Das fand ein internationales Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig heraus, wie die Max-Planck-Gesellschaft am Mittwoch in München mitteilte.
Wassertropfen auf einem Spinnennetz in Berlin

Schwarze Witwen locken Männchen mit Käsefußgeruch

Schwarze Witwen locken Männchen mit einer Art Käsefußgeruch an. Ein chemisches Pheromon zerfällt langsam auf dem Netz der Weibchen zu einem wochenlang wirkenden Lockstoff, der Männchen anzieht und ihr Balzverhalten steuert, wie die Universität Greifswald am Dienstag berichtete. Der Duftlockstoff erinnert Menschen den Forschern zufolge an Käsesocken, die Spinnenmännchen hingegen finden den Duft demnach "höchst anziehend".
Pavian in Zoo

Primaten: Meist keine klare Dominanz von Männchen oder Weibchen

Die Machtverhältnisse zwischen Männchen und Weibchen bei Primaten sind nicht so eindeutig wie gedacht. Forscher und Forscherinnen fanden bei der Analyse von mehr als 120 Affenarten heraus, dass in den meisten Fällen keines der Geschlechter eine klare Dominanz über das andere hat, wie das Max-Planck-Institut (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig am Montag berichtete.
Bedrohte Art: "Meilenstein": Europäischen Forschern glückt Embryo-Transfer bei Nashörnern

Bedrohte Art "Meilenstein": Europäischen Forschern glückt Embryo-Transfer bei Nashörnern

Sehen Sie im Video: Europäischen Forschern glückt Embryo-Transfer bei Nashörnern.
 
 
 
 
Seitdem es Menschen auf der Erde gibt, sind noch nie so viele Tiere und Pflanzen ausgestorben wie jetzt. Wir bringen Erderwärmung, Abholzung, Überfischung. Unzählige Tierarten sind dem schon zum Opfer gefallen. Auch das nördliche Breitmaulnashorn steht kurz vor dem Aussterben. Weltweit gibt es nur noch zwei Exemplare - und beide sind Weibchen. Vor kurzem ist es Wissenschaftlern nun erstmals gelungen, einen im Reagenzglas erzeugten Embryo erfolgreich auf eine Leihmutter zu übertragen. Dabei hat es sich zwar um ein weniger stark bedrohtes, südliches Breitmaulnashorn gehandelt. Das Know-How aber soll am Ende vor allem dem nördlichen Verwandten zugute kommen, erklärt Projektleiter Thomas Hildebrandt. Thomas Hildebrandt, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung "Die Eltern von diesem Embryo, den wir in Kenia transferiert haben, leben hier in Europa, in Belgien und in Salzburg. Das waren die Eizellspenderinnen und der Spermaspender. Diese Embryonen wurden in Italien erzeugt und wir haben sie dann gemeinsam mit unseren kenianischen Kollegen in eine sogenannte Leihmutter im September eingepflanzt." Leider verstarb die trächtige Nashornkuh in Kenia an einer plötzlichen Infektion - und mit ihr der kaum 70 Tage alte Fötus. Für die Wissenschaftler aber war klar, dass sie auf einem gangbaren Weg waren. "Wir haben auch noch Eizellen von dem letzten gesunden nördlichen Breitmaulnashorn entnehmen können. Es waren 15 Eizellen und eine von diesen Eizellen hat sich in einen wunderschönen Embryo entwickelt, sodass wir heute auch berichten können, dass wir 30 nördliche Breitmaulnashorn-Embryonen besitzen." Bis die Methode am Ende mit einem munteren nördlichen Nashornbaby belohnt wird, dürfte es noch eine Weile dauern. Die Wiederauswilderung der mit diesem großen Aufwand gezüchteten Tiere soll einer Vielzahl von Arten zu Gute kommen, die aufeinander angewiesen sind. Pflanzen, Insekten, Reptilien stehen direkt oder indirekt mit dem Nördlichen Breitmaulnashorns im Zusammenhang.