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Bürgerkrieg in Syrien: Assad-Armee opfert Rebellen-Geiseln

Der Iran gehört zu den wenigen Verbündeten des Assad-Regimes. Dennoch nimmt die syrische Armee keinerlei Rücksicht auf iranische Geiseln der Rebellen. Drei starben nun im Granatenhagel auf Damaskus.

Bei einem Angriff syrischer Regierungstruppen sind nach Darstellung der Rebellen drei der 48 von ihnen entführten Iraner ums Leben gekommen. Die für die Entführung verantwortliche Al-Baraa-Brigade berichtete in der Nacht zum Dienstag auf ihrer Facebook-Seite, dass drei der Geiseln bei "schwerem Artilleriebeschuss" eines Vorortes von Damaskus getötet worden seien. Die Entführer hatten zuvor mit der Hinrichtung der Geiseln gedroht, sollten die Artillerieangriffe fortgesetzt werden. Aus Teheran gibt es dazu noch keine Reaktionen. Eine Überprüfung von unabhängiger Seite war nicht möglich.

Die islamistische Aufständischen-Gruppe in Damaskus hatte am Samstag 48 iranische Pilger entführt, denen sie unterstellt, feindliche Agenten und Angehörige der iranischen Revolutionsgarden zu sein. Der Iran ist einer der engsten Verbündeten von Machthaber Baschar al Assad - die Rebellen bekommen vom iranischen Erzrivalen Saudi-Arabien Geld und Waffen.

Westerwelle: Anzeichen für Zerfall des Assad-Regimes

Unterdessen gerät das Assad-Regime immer mehr ins Wanken. Nach hohen Militärs und Diplomaten hat sich auch sein Ministerpräsident Rijad Hidschab ins Ausland abgesetzt und den Aufständischen angeschlossen. "Ich gebe hiermit bekannt, dass ich mich vom mörderischen und terroristischen Regime abgewandt und mich der Revolution der Freiheit und Würde angeschlossen habe", hieß es in einer Erklärung, die Hidschabs Sprecher am Montag im arabischen Fernsehsender Al Dschasira verlas. Zuvor hatten jordanische Sicherheitskreise dem Sender bestätigt, dass Hidschab über die grüne Grenze nach Jordanien geflohen ist.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach von einem Wendepunkt und einem Zerfall des syrischen Regimes. "Die Zeit von Assad ist vorüber", sagte er am Abend in London. Ähnlich äußerte sich das Weiße Haus in Washington. Die Tatsache, dass sich immer mehr hochrangige Vertreter absetzten, sei ein Zeichen, dass Assads Macht zunehmend bröckele, sagte Sprecher Jay Carney. Nun sei das syrische Volk am Zug. "Assad kann seine Kontrolle (über das Land) nicht wiederherstellen, weil es das syrische Volk nicht erlauben wird."

Hidschab war erst im Juni zum Ministerpräsidenten ernannt worden. Davor hatte der 46-Jährige sein ganzes Leben treu dem Assad-Regime gedient. Nach Angaben von Oppositionellen setzte sich auch Syriens einziger Kosmonaut Mohammed Achmed Faris in die Türkei ab. Der aus Aleppo stammende Luftwaffenpilot habe sich der Opposition angeschlossen, hieß es. Faris war 1987 mit den Sowjets ins All geflogen.

Frankreich schickt Ärzte an die syrischen Grenzen

Der Syrien-Konflikt hat mehrere hunderttausend Menschen in die Flucht getrieben. Zehntausende Syrer brachten sich bereits in Nachbarländern in Sicherheit. In Syrien selbst sollen mehr als 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht sein.

Zur humanitären Unterstützung von Flüchtlingen aus Syrien will Frankreich eine Gruppe von Militärärzten und anderen Medizinern an die jordanisch-syrische Grenze schicken. Die Entscheidung von Präsident François Hollande sei mit Jordanien abgestimmt, teilte der Élysée-Palast am Montag in Paris mit.

dho/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(