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Brief eines Kindes: "Ich liebe Trump": Weißes Haus beginnt Briefing mit Liebeserklärung

Themen für das tägliche Briefing des Weißen Hauses gäbe es ja genug: der Streit um "Obamacare" oder das ein oder andere außenpolitische Problem. Doch die Verlesung einer Liebeserklärung an Trump schien der Regierung in Washington um einiges wichtiger zu sein.

Sarah Huckabee Sanders, Donald Trumps neue Sprecherin, hält ein Briefing ab

Sarah Huckabee Sanders, Donald Trumps neue Sprecherin, hält ein Briefing ab

Auch in politisch bereits ungewöhnlichen Zeiten geht es in Washington immer noch etwas ungewöhnlicher. Statt mit drängenden Themen wie dem Streit über die Krankenversicherung, dem Konflikt mit Nordkorea oder dem Bann von Transgendern aus dem US-Militär begann das tägliche Briefing des Weißen Hauses am Mittwoch mit der Verlesung des Briefes eines Neunjährigen.

Sarah Huckabee Sanders, Donald Trumps neue Sprecherin, zitierte aus dem Brief eines Jungen namens Dylan. Dylan liebe Trump und wolle dessen Freund sein. Er habe eine Trump-Motto-Geburtstagsparty gefeiert und verstehe überhaupt nicht, warum viele Leuten den Präsidenten nicht leiden könnten.

Sanders sagte, so etwas wie das Verlesen solcher Briefe solle nun Standard für die Briefings werden. Ob dabei dann TV-Kameras und Aufzeichnungen wieder manchmal untersagt werden, wie in den vergangenen Wochen mehr und mehr üblich, sagte sie nicht.

ivi / DPA