Donald Trump spricht von neuen „ziemlich guten Nachrichten“ in Bezug auf den Iran – droht aber wieder. Und auch Teheran droht. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Rune Weichert
In der Erklärung heißt es weiter, der Iran habe einer kontrollierten Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zugestimmt. Die USA hätten dagegen ihre Blockade fortgesetzt. Aus diesem Grund sei die Kontrolle über die Straße von Hormus wieder in den früheren Zustand zurückgekehrt: Die strategisch wichtige Meerenge unterliege der strengen Verwaltung und Kontrolle der Streitkräfte. Daran ändere sich nichts, solange die Vereinigten Staaten die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von Schiffen vom Iran zu ihrem Bestimmungsort und von ihrem Bestimmungsort zurück in den Iran nicht wiederherstellten.
Rune Weichert
Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus rückgängig. Das teilt das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt. Die iranische Armeeführung teilt mit, die Meerenge werde erneut „streng kontrolliert“, so lange die USA nicht die freie Schifffahrt zum Iran ermöglichten.
Am Vortag hatte der Iran zwischenzeitlich eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet.
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Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus rückgängig. Das teilt das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt. Die iranische Armeeführung teilt mit, die Meerenge werde erneut „streng kontrolliert“, so lange die USA nicht die freie Schifffahrt zum Iran ermöglichten.
Am Vortag hatte der Iran zwischenzeitlich eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet.
Am Vortag hatte der Iran zwischenzeitlich eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet.
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Rune Weichert
Der Iran gibt nach Angaben der Luftfahrtbehörde des Landes im Zuge der Waffenruhe mit den USA einen Teil seines Luftraums wieder für internationale Flüge frei. „Die Flugrouten im Osten des Landes sind für internationale Flüge geöffnet, die den Iran überfliegen“, teilt die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mit. Zudem hätten am Morgen (Ortszeit) einige bislang geschlossene Flughäfen des Landes ihren Betrieb wieder aufgenommen.
Laut Daten des Flugtracking-Portals Flightradar24 haben bislang jedoch keine internationalen Flüge den Iran überflogen. Einige Flugzeuge nahmen demnach lange Umwege in Kauf, um den iranischen Luftraum nicht zu passieren.
Laut Daten des Flugtracking-Portals Flightradar24 haben bislang jedoch keine internationalen Flüge den Iran überflogen. Einige Flugzeuge nahmen demnach lange Umwege in Kauf, um den iranischen Luftraum nicht zu passieren.
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Rune Weichert
Der im Irankrieg um Vermittlung bemühte pakistanische Armeechef Asim Munir hat pakistanischen Angaben zufolge seinen mehrtägigen Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran beendet. Munir habe während seines Besuchs mehrere hochrangige iranische Führungspersonen getroffen, was Pakistans „unerschütterliche Entschlossenheit unterstreicht, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen“, erklärte die Armee.
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Rune Weichert
Iran droht USA mit erneuter Schließung der Straße von Hormus
Der Iran droht mit der erneuten Schließung der Straße von Hormus, sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. „Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormus nicht offen bleiben“, schreibt Irans einflussreicher Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf der Plattform X. Die Durchfahrt durch die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Meerenge erfolge auf der vom Iran „festgelegten Route“ und mit „iranischer Genehmigung“, fügt Teherans Chefunterhändler hinzu.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, droht den USA: „Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoß gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben“, sagt er der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Ghalibaf schreibt, ob die Straße geöffnet oder geschlossen sei und welche Bestimmungen gelten, werde vor Ort entschieden, „nicht durch soziale Medien“. Trump habe falsche Behauptungen aufgestellt. Damit würden die USA auch in Verhandlungen nicht weiterkommen.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump spricht von neuen „ziemlich guten Nachrichten“ in Bezug auf den Iran. „Wir haben vor 20 Minuten ziemlich gute Nachrichten bekommen, es scheint im Nahen Osten mit dem Iran sehr gut zu laufen“, sagt Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. Auf die Frage, was die gute Nachricht sei, antwortet Trump: „Sie werden davon hören. Ich denke einfach, das sollte passieren. Es ist das einzig Sinnvolle. Und ich glaube, das wird es auch. Wir werden sehen, was passiert, aber ich glaube, das wird es.“
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Rune Weichert
Trump: Ohne Einigung mit Iran bleibt US-Hafenblockade bestehen
US-Präsident Donald Trump droht mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. „Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben“, sagte Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. „Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen.“
Der Iran hatte am Freitag nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet. Trump begrüßte den Schritt, kündigte aber zugleich an, die US-Blockade iranischer Häfen bleibe bis zu einem Abkommen mit Teheran über ein endgültiges Ende der Kämpfe bestehen.
Der Iran hatte am Freitag nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet. Trump begrüßte den Schritt, kündigte aber zugleich an, die US-Blockade iranischer Häfen bleibe bis zu einem Abkommen mit Teheran über ein endgültiges Ende der Kämpfe bestehen.
US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern an Bord der Air Force One. Alex Brandon/AP/DPA
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Rune Weichert
Eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormus seit Beginn des Irankrieges.
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Rune Weichert
Bei einem möglichen Abkommen zur Beendigung des Krieges im Iran wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kein Geld fließen. Der Verhandlungsprozess laufe gut. Der Iran werde niemals Atomwaffen besitzen.
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Niels Kruse
Der Iran dementiert seine angebliche Bereitschaft zur Uran-Übergabe an die USA. "Irans angereichertes Uran wird nirgendwohin transferiert", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei. Donald Trump hatte zuvor auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärt, die USA würden "den ganzen Atomstaub bekommen, geschaffen durch unsere großartigen B2-Bomber". Damit bezog er sich auf die Angriffe der USA auf iranische Atomanlagen im Juni vergangenen Jahres.
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Niels Kruse
Nah dran oder doch sehr weit auseinander? Zwischen dem Iran und den USA bestehen bei den Verhandlungen über ein Ende des Krieges weiterhin erhebliche Differenzen. Die Offenhaltung der Straße von Hormus sei an die Einhaltung der Waffenruhe durch die USA geknüpft, sagt ein Insider aus der iranischen Führung der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei noch keine Einigung über die Details des Atomprogramms erzielt worden. Teheran hoffe jedoch, dass durch die Vermittlung Pakistans in den kommenden Tagen ein vorläufiges Abkommen erreicht werden könne. Eine Verlängerung solle Raum für weitere Gespräche über die Aufhebung von Sanktionen und Entschädigungen für Kriegsschäden schaffen. Im Gegenzug werde der Iran der internationalen Gemeinschaft die friedliche Natur seines Atomprogramms zusichern, heißt es weiter.
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Niels Kruse
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Rune Weichert
Eine Friedensvereinbarung mit dem Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump „sehr nah“. Es gebe bei den Gesprächen „überhaupt keine Knackpunkte“ mehr, sagt Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AFP. „Wir sind sehr nah dran. Es sieht so aus, als ob es für alle sehr gut sein wird. Wir sind sehr nah dran, einen Deal zu haben.“
Trump verweist unter anderem auf die vom Iran angekündigte Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus. „Die Meerenge wird offen sein, sie ist schon offen“, sagt der Präsident. „Und die Dinge laufen sehr gut.“
Auf die Frage, warum er nicht jetzt schon eine Vereinbarung mit dem Iran verkünden könne, sagt Trump, er wolle eine Übereinkunft erst schriftlich fixiert haben. „Ich tue das nicht, ich kriege es schriftlich.“
Trump verweist unter anderem auf die vom Iran angekündigte Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus. „Die Meerenge wird offen sein, sie ist schon offen“, sagt der Präsident. „Und die Dinge laufen sehr gut.“
Auf die Frage, warum er nicht jetzt schon eine Vereinbarung mit dem Iran verkünden könne, sagt Trump, er wolle eine Übereinkunft erst schriftlich fixiert haben. „Ich tue das nicht, ich kriege es schriftlich.“
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Rune Weichert
Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump in „gemächlichem Tempo“ in den Iran einrücken, um das dortige angereicherte Uran sicherzustellen und in die USA zu bringen. Dies sagt Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er bekräftigt, der Iran werde im Rahmen eines möglichen Abkommens kein Geld erhalten.
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Rune Weichert
Kaum erklärt der Iran die Straße von Hormus für die Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder für geöffnet, droht Teheran schon wieder mit dessen Schließung: Sollte die Seeblockade der USA andauern, werde der Iran dies als Verletzung der Waffenruhe betrachten und die Straße von Hormus schließen. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Regierungsvertreter.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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