Der Iran hat die Straße von Hormus wieder geschlossen. Ob es weitere Verhandlungen in Pakistan geben wird, ist unsicher. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit dem Iran plant die US-Delegation laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle, „bald“ in die pakistanische Hauptstadt Islamabad aufzubrechen. Das erfährt die Deutsche Presse-Agentur am späten Montagvormittag in Washington. Nach Informationen der „New York Times” und des Senders CNN wird aktuell erwartet, dass sich die Delegation um US-Vizepräsident J. D. Vance am Dienstag auf den Weg macht.
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Tim Schulze
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten nicht von Israel zum Angriff auf den Iran überredet worden. "Israel hat mich nicht zum Krieg mit dem Iran überredet, das haben die Ergebnisse vom 7. Oktober getan, zusammen mit meiner lebenslangen Überzeugung, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen darf", schreibt Trump auf seiner Plattform "Truth Social". Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps Entscheidung beeinflusst hat.
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Tim Schulze
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon sollen nach israelischen Medienberichten am Donnerstag in Washington fortgesetzt werden. Dies berichteten das israelische Nachrichtenportal „ynet“ und die „Jerusalem Post“. Offiziell gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
Vor knapp einer Woche hatte sich in Washington die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, mit dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, getroffen. Es war das erste direkte Gespräch von Repräsentanten beider Länder seit Jahrzehnten. Auch US-Außenminister Marco Rubio war zugegen.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Vor knapp einer Woche hatte sich in Washington die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, mit dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, getroffen. Es war das erste direkte Gespräch von Repräsentanten beider Länder seit Jahrzehnten. Auch US-Außenminister Marco Rubio war zugegen.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
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Yannik Schüller
Iran: Aktuell keine Verhandlungen mit den USA geplant
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge noch keine Entscheidung über weitere Verhandlungen mit den USA getroffen.
„In dieser Hinsicht wurde keine Entscheidung getroffen", sagt Außenamtssprecher Ismail Baghai bei einer Pressekonferenz in Teheran. Eine weitere Verhandlungsrunde sei aktuell nicht geplant, sagt der Sprecher.
„In dieser Hinsicht wurde keine Entscheidung getroffen", sagt Außenamtssprecher Ismail Baghai bei einer Pressekonferenz in Teheran. Eine weitere Verhandlungsrunde sei aktuell nicht geplant, sagt der Sprecher.
Kurz vor dem Auslaufen der Feuerpause im Iran-Krieg am Mittwoch kündigte US-Präsident Donald Trump seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen an. Seine Vertreter werden demnach am Montagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eintreffen. Die iranische Führung lehnt laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein weiteres Treffen mit US-Vertretern unterdessen ab.
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Yannik Schüller
Israel attackiert Ziel im Libanon – trotz Waffenruhe
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge trotz der Waffenruhe im Libanon in der Nacht eine Raketenabschussrampe im Süden des Nachbarlandes angegriffen. Diese sei feuerbereit und eine „direkte Bedrohung für die Ortschaften in Nordisrael" sowie für Soldaten gewesen, teilt das israelische Militär am Morgen mit.
Die Armee werde sich weiterhin gegen Gefahren verteidigen und Sicherheit für israelische Zivilisten und Soldaten gewährleisten, heißt es in einer Erklärung weiter. Laut der vom US-Außenministerium veröffentlichten Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon darf Israel alle notwendigen Maßnahmen zur Selbstverteidigung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe ergreifen. Die Feuerpause war in der Nacht zum Freitag nach mehr als sechs Wochen Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon in Kraft getreten.
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Yannik Schüller
Irans Justiz hat zwei Männer nach Spionagevorwürfen hinrichten lassen. Die Exekution erfolgte im Morgengrauen, wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. Ein Revolutionsgericht in der Großstadt Karadsch bei Teheran hatte das Urteil gesprochen.
Irans Justiz warf den beiden Männern vor, für den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad spioniert zu haben. Wann sie festgenommen wurden und wann das Urteil fiel, blieb zunächst unklar.
Menschenrechtsgruppen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) mindestens 1.639 Menschen hingerichtet, so viele wie seit 35 Jahren nicht mehr.
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Yannik Schüller
Der Außenhandel mit dem Iran ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Die Exporte sanken vom Vorjahr um ein knappes Viertel auf 961,6 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Ausgeführt wurden vor allem Maschinen sowie pharmazeutische und chemische Erzeugnisse.
Umgekehrt kamen aus dem Iran Importe im Wert von 234,5 Millionen Euro, eine leichte Steigerung um 1,7 Prozent zum Vorjahr. Fast zwei Drittel der Einfuhren waren Nahrungsmittel mit Pistazien an der Spitze. Darauf folgten pharmazeutische Erzeugnisse und Textilien wie zum Beispiel Teppiche.
Damit liegt der Iran auf der Liste der wichtigsten Handelspartner auf Rang 72. Vor dem Inkrafttreten umfassender US-Sanktionen im Jahr 2018 war es noch der 51. Platz gewesen.
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Alexandra Kraft

Der Goldpreis ist um mehr als ein Prozent gefallen, belastet durch einen festeren Dollar und die Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Eine Feinunze verbilligte sich auf 4762,09 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit dem 13. April. Der stärkere Dollar macht das Edelmetall für Anleger außerhalb des Dollar-Raums teurer.
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Alexandra Kraft

Vor dem Hintergrund neuer Spannungen zwischen den USA und dem Iran kostet Rohöl wieder deutlich mehr. Die Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni geht mit einem Kurs von knapp 97 US-Dollar in die Handelswoche und war damit über sieben Prozent teurer als noch in der vergangenen Woche. Auch die US-Sorte WTI legt ähnlich stark zu. Zu Beginn des Krieges Ende Februar lag der Preis für Brent noch bei unter 70 Dollar.
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Alexandra Kraft

Trump: Iranisches Schiff unter Kontrolle gebracht
Die US-Marine hat im Arabischen Meer einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht. „Ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff namens TOUSKA, das fast 900 Fuß lang ist (etwa 274 Meter) und fast so viel wiegt wie ein Flugzeugträger, versuchte heute, unsere Seeblockade zu durchbrechen – was für die Besatzung nicht gut ausging“, teilt Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Wie das US-Regionalkommando Centcom erklärt, war das Schiff auf dem Weg in die iranische Küstenstadt Bandar Abbas in der Straße von Hormus. Über sechs Stunden hinweg habe das US-Militär Warnungen ausgesprochen, denen die Besatzung jedoch nicht nachkam. Das Kriegsschiff „USS Spruance“ forderte die Besatzung daraufhin auf, den Maschinenraum zu räumen, und setzte dann mit mehreren Schüssen den Schiffsantrieb außer Gefecht, wie Centcom weiter mitteilte. Das Schiff stehe nun unter US-Kontrolle.
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Kai Müller
Bericht: Iran lehnt zweite Verhandlungsrunde mit USA ab
Die iranische Führung lehnt laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen mit US-Vertretern ab. Zur Begründung hieß es am Abend, übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen böten „keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen“.
Außerdem seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan kommende Woche Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck auf Teheran auszuüben.
Außerdem seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan kommende Woche Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck auf Teheran auszuüben.
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Rune Weichert
US-Vizepräsident J. D. Vance und die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner reisen für Gespräche mit dem Iran nach Pakistan. Das teilt das Weiße Haus mit.
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Rune Weichert
Mehr als anderthalb Monate nach Beginn des Irankriegs will das Land ab Montag Auslandsflüge wieder zulassen. Eine entsprechende Genehmigung sei für den Flughafen Maschhad im Nordosten des Landes erteilt worden, berichtet das iranische Fernsehen unter Berufung auf den Verband für zivile Luftfahrt. Später teilt der Verband laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna mit, Passagiere könnten nun Tickets für internationale Flüge von und nach Maschhad buchen.
Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des von Israel und den USA gestarteten Krieges gegen die Islamische Republik am 28. Februar geschlossen worden. Vor einer Weile kündigte der Verband für zivile Luftfahrt dann eine schrittweise Öffnung des iranischen Luftraums an, beginnend mit Transitflügen, gefolgt von Flügen aus dem Osten des Iran. Die Flughäfen in der bevölkerungsreichen Hauptstadt Teheran sollen in einer dritten Phase wieder öffnen. Abschließend nehmen dem Plan zufolge abschließend auch die Airports im Westen des Landes ihren Betrieb wieder auf.
Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des von Israel und den USA gestarteten Krieges gegen die Islamische Republik am 28. Februar geschlossen worden. Vor einer Weile kündigte der Verband für zivile Luftfahrt dann eine schrittweise Öffnung des iranischen Luftraums an, beginnend mit Transitflügen, gefolgt von Flügen aus dem Osten des Iran. Die Flughäfen in der bevölkerungsreichen Hauptstadt Teheran sollen in einer dritten Phase wieder öffnen. Abschließend nehmen dem Plan zufolge abschließend auch die Airports im Westen des Landes ihren Betrieb wieder auf.
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Rune Weichert
Trump droht dem Iran erneut – und schickt Unterhändler nach Pakistan
Aber Donald Trump teilt in seinem Truth-Social-Post auch eine Ankündigung zu den verhandlungen zwischen den USA und dem Iran: Eine Delegation aus Washington reise Trumps Angaben zufolge für Verhandlungen in die pakistanische Hauptstadt Islamabad. Seine Vertreter würden dort am Montagabend sein. Ob pakistanische Ortszeiit oder US-Zeit lässt Trump offen.
Rune Weichert
An der US-Ostküste ist es jetzt 8.20 Uhr – und Donald Trump scheint schon wach zu sein. Auf seiner hauseigenen Social-Media-Plattfom Truth Social droht er dem Iran. Mal wieder.
„Der Iran hat gestern beschlossen, in der Straße von Hormus Schüsse abzufeuern – ein eklatanter Verstoß gegen unser Waffenstillstandsabkommen! Viele davon waren auf ein französisches Schiff und einen Frachter aus dem Vereinigten Königreich gerichtet. Das war nicht gerade nett, oder?“US-Präsident Donald Trump
Man biete dem Iran einen „sehr fairen und vernünftigen DEAL an“, so Trump. Wenn Teheran diesen nicht annehme, würden die USA „jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten“.
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Rune Weichert
An der US-Ostküste ist es jetzt 8.20 Uhr – und Donald Trump scheint schon wach zu sein. Auf seiner hauseigenen Social-Media-Plattfom Truth Social droht er dem Iran. Mal wieder.
„Der Iran hat gestern beschlossen, in der Straße von Hormus Schüsse abzufeuern – ein eklatanter Verstoß gegen unser Waffenstillstandsabkommen! Viele davon waren auf ein französisches Schiff und einen Frachter aus dem Vereinigten Königreich gerichtet. Das war nicht gerade nett, oder?“US-Präsident Donald Trump
Man biete dem Iran einen „sehr fairen und vernünftigen DEAL an“, so Trump. Wenn Teheran diesen nicht annehme, würden die USA „jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten“.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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