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Italien Renzis Sozialdemokraten gewinnen Regionalwahlen


Die Partei um Matteo Renzi hat in den jüngsten Regionalwahlen gewonnen. Trotz niedriger Wahlbeteiligung in der Emilia Romagna und in Kalabrien hatte die Demokratische Partei die Nase vorn.

Der italienische Regierungschef Matteo Renzi hat seine Demokratische Partei (PD) zum Sieger der Wahlen in zwei Regionen des Landes erklärt. "Beteiligung schlecht, Ergebnisse gut: Ein klares 2:0", schrieb Renzi auf Twitter nach den Abstimmungen, zu denen insgesamt rund fünf Millionen Italiener aufgerufen waren. In der nördlichen Emilia-Romagna kamen die Mitte-Links-Parteien auf 49 Prozent der Stimmen, in Kalabrien sogar auf starke 61 Prozent.

Getrübt wurde der Erfolg für die PD durch das starke Abschneiden der rechtspopulistischen Lega Nord und die niedrige Wahlbeteiligung. In der Emilia-Romagna bekam die Partei von Matteo Salvini 19,4 Prozent der Stimmen und damit mehr als doppelt so viele wie die konservative Forza Italia des Ex-Regierungschefs Silvio Berlusconi, für die nur 8,4 Prozent der Wähler stimmten. Die Wahlbeteiligung sank in beiden Regionen extrem, in der Emilia-Romagna von 68,1 auf 37,7 Prozent und in Kalabrien von 59,2 auf 44,1 Prozent.

yps/DPA DPA

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