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Besuch im Hurrikan-Gebiet: Melania Trump - stillos in Stilettos

Mit Stilettos in die Air Force One, mit der Air Force One ins Katastrophengebiet, aus der Air Force One in weißen Sneakers. Melania Trump hat ihren Trip nach Texas für eine Modenshow benutzt. Das sagt mehr über sie als die Klamotten, die sie trug.

Melania Trump High Heels Texas neu

Vielen dürften die Bayreuther Festspiele nur deswegen ein Begriff sein, weil Angela Merkel dort einmal im Jahr Mut beweist, Mut zur Mode - auch wenn der nicht immer belohnt wird. Mal ähnelt ihr Kleid zu sehr dem aus dem Vorjahr (wie 2014). Mal ist der Ausschnitt zu tief (wie 2012), mal die Stola zu pink (wie 2000), mal ist das Kleid eigentlich ein Kimono im 90er-Jahre-Ikea-Bettwäsche-Look. Doch sollen die Fashionexperten ruhig herumunken - die Kanzlerin ist Profi genug um zu wissen, dass in der Politik Worte und Ideen genauso zählen wie der Auftritt - besonders der von Politikerinnen. Hillary Clinton zum Beispiel hatte schon mehr Haarvariationen auf dem Kopf als mancher Hairstylist in seinem Frisurenkatalog. Die Ex-US-First-Lady, Ex-US-Senatorin und Ex-US-Außenministerin sagte dazu einmal: "Haare sind wichtig. Achte auf deine Haare - denn jeder tut es".

Auftritt in Schlangenleder-Stilettos 

Wie genau da manchmal geschaut wird, musste nun auch Melania Trump (wieder) lernen. Als sie und ihr Mann, US-Präsident Donald Trump, zum Präsidentenmaschine Air Force One schritten, der sie ins Hurrikan-Gebiet nach Texas fliegen sollte, tat sie dies in schwarzen Schlangenleder-Stilettos, grüner Bomberjacke und Fliegerbrille. Wo wollte die First Lady der USA gleich noch hin? Auf eine Vernissage oder in die Notunterkünfte der "Harvey"-Opfer? Bei ihrem Walk steckte ihre rechte Hand halb in der Hosentasche, als wolle sie Heidi Klums Möchtegernmodels in die Feinheiten des Laufens einweisen. Nun kann man Melania kaum ihre richtige Körperhaltung vorwerfen, wohl aber die richtige Schuhwahl. Das geschah dann auch. Und zwar schnell.

Melania Trump High Heels Texas neu

Die Kurzversion der Kritik, die sich Augenblicke nach Veröffentlichung des Bildes über Melania Trump ergoss, lautet: "Unangemessen." "Allein schon für die paar Schritte auf dem grünen Rasen vor dem Weißen Haus ungeeignet." "Ein Beispiel dafür, wie weit weg die Trumps von normalen Menschen sind." Ob sie die Kritik schon an Bord der Air Force One mitbekommen hat oder nicht - in der texanischen Hauptstadt Austin angekommen, verließ sie die Präsidentenmaschine in weißer Bluse und mit weißen Turnschuhen. Was genauso wenig nach Katastropheneinsatz aussah. Später dann saß sie vor der Presse mit einer Kappe auf dem Kopf, auf der das Wort "Flotus" stand. Also First Lady of the United States. Ganz so, als habe man sie beschriftet, damit niemand auf die Idee kommt, die feine Dame wie eine verirrte Touristin wegzukomplimentieren.

Dolce & Gabbana-Jacke für 51.000 US-Dollar 

Melania Trump, das ehemalige Model, übertreibt es halt manchmal mit ihrem Modefimmel. Beim G8-Gipfel in Sizilien erschien sie in einer blumenüberwältigten Dolce & Gabbana-Jacke, die schlappe 51.000 US-Dollar gekostet hat. Das mag die Preisklasse einer Milliardärsgattin sein, für das US-Volk sah das Designerteil mehr wie ein ausgestreckter Mittelfinger aus. Gut, die Trumps können es einfach niemanden Recht machen, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass die Binsenweisheit von den Kleidern, die Leute machen, bei ihnen auch nach sieben Monaten im Weißen Haus noch nicht so recht angekommen ist.

Melania Trump Sneaker

In Texas trug Melania später einen blauen Regenmantel und weiße Sneaker. Auf ihrer Kappe steht "Flotus" für First Lady of the United States

Ein Präsident und seine Frau nämlich, und da unterscheiden sich die Amerikaner kaum von Bürgern anderer Staaten, dürfen gerne modern und elegant aussehen, aber bitte eben auch unaufdringlich, aber vor allem und immer den Umständen angemessen. Barack Obama zum Beispiel erschien vor einigen Jahren einmal auf einer Pressekonferenz in einem hellbraunen Sommeranzug - und wurde dafür kurz, aber schmerzvoll zurechtgewiesen. Natürlich war der Aufschrei lächerlich, doch ein Staatsoberhaupt, das im Sommerdress über Kriege in Syrien und der Ukraine sinniert, ist wie ein Bankberater im Metallica-Shirt: sympathisch, aber irritierend.

Schröder, Bush und Trump zeigen, wie es geht

Normalerweise läuft es halt so: Ex-Kanzler Gerhard Schröder trug bei seinem Ortstermin nach dem Elbe-Hochwasser eine Regenjacke des Bundesgrenzschutzes. George W. Bush bestieg die Trümmer des World-Trade-Centers in einem grauen Anorak. Donald Trump irritierte bei seinem Texas-Trip zwar mit einer hellen Hose, doch darunter hatte er braune Stiefel an, darüber einen blauen Regenmantel. So sehen Staatenlenker aus, wenn sie sich ein Bild von Unglücken  machen wollen. Ihr Äußeres sagt: Leute, all der Dreck und der Schlamm und der Regen sind mir gerade egal. Ihr Äußeres sagt nicht: Kann hier nicht mal jemand aufräumen, ich trage weiße Sneakers.

Es hilft nichts. Die meisten Menschen sind Gewohnheitstiere. Sie mögen es nicht, irritiert zu werden. Eine Angela Merkel darf in Bayreuth gerne hellblaue Kleider tragen, aber nicht im Bundestag. Ein Barack Obama in hellbraun ist nicht eben der Barack Obama wie sonst. Eine First Lady mag ihr weißes Blüschen überall ausführen, aber nicht dort, wo Abertausende Menschen gerade Heim und Haus verlieren. Das irritiert nicht nur, es zeigt vor allem: Ich gehöre nicht hierher. Kleidung ist eben auch immer Ausdruck der Persönlichkeit. Da half es auch nicht, dass sie der leidenden Bevölkerung etwas holprig ihre Hilfe angeboten hatte. Auch wenn die USA gerade ganz andere Sorgen haben - die Stillosigkeit in Stilettos wird sie wohl lange verfolgen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(