Die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine 2013 in Berlin gegründete Partei. Bereits bei der Europawahl 2014 konnte sie Erfolge für sich verbuchen und zog in die Landesparlamente Sachen, Thüringen...
Die Motivwagen des Rosenmontagszugs in Köln beschäftigen sich unter anderem mit den Umfragehochs der AfD und mit Anbiederungen an US-Präsident Donald Trump. Knapp zwei Wochen vor Rosenmontag stellte das Festkomitee des Kölner Karnevals am Dienstag ausgewählte Wagen und Motive vor. Insgesamt wurden 19 von 21 Persiflagewagen als Entwurfszeichnungen präsentiert. Zwei Wagen sollen als Überraschungswagen zunächst geheim bleiben.
Im Thüringer Landtag steht ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt an. Wie die Fraktionen dazu stehen – und warum Björn Höcke eher wenig Chancen auf das Amt hat.
Ramelow erinnert sich an das Misstrauensvotum im Jahr 2021 gegen ihn – und erklärt, warum er das "Gift" der politischen Angriffe nicht an sich heranlässt. Am Ende konnte er aber auch Freude zulassen.
Die Bundesregierung sieht bei der neuen AfD-Jugend Generation Deutschland eine starke inhaltliche und personelle Kontinuität zu der als rechtsextremistisch eingestuften Vorgängerorganisation. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger hervor. Die AfD wies die Vorwürfe entschieden zurück.
Von der Substanz ging keine Gefahr aus, doch ein Brief mit weißem Pulver an das Fraktionsbüro der AfD in der lippischen Stadt Bad Salzuflen bleibt nicht folgenlos.
Die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine 2013 in Berlin gegründete Partei. Bereits bei der Europawahl 2014 konnte sie Erfolge für sich verbuchen und zog in die Landesparlamente Sachen, Thüringen, Brandenburg ein - 2015 folgten Bremen und Hamburg. Die urpsrüngliche Parteispitze setzte sich aus Frauke Petry, Bernd Lucke und Konrad Adam zusammen. Nach innerparteilichen Streitigkeiten wurden im Juli 2015 Frauke Petry und Jörg Meuthen als Parteivorsitzende gewählt. Bernd Lucke verließ die AfD. Politisch wird die AfD als rechtskonservativ bis rechtspopulistisch eingestuft - einige Wissenschaftler sehen rechtsradikale, rechtsextreme oder völkische Tendenzen innerhalb der Partei. Kernforderung war anfangs ein Ausstieg aus der Währungsunion und eine Auflösung des Euro-Währungsgebiets; die Partei sieht sich dennoch nicht als "europafeindlich". Im Zuge der Flüchtlingskrise bekam die Partei einen enormen Auftrieb. Ihre Flüchtlingspolitik zeichnet sich durch ein starkes Reglementationsbedürfnis aus. So werden die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, 48-Stunden-Asylverfahren in der Nähe von Grenzen und die Abschaffung des "Taschengelds" für Flüchtlinge verlangt. Auch wird gefordert, Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern das Recht auf Stellung eines Asylantrags zu entziehen. Teile der AfD sind eng mit der Pegida-Bewegung verbandelt - so saß ein Dresdener AfD-Mitglied im Vorstand des Pegida-Vereins. Alexander Gauland, Gründungsmitglied der AfD und ehemaliger CDU-Politiker hielt im Dezember 2014 eine Rede auf einer Kundgebung der Pegida-Bewegung. Er bezeichnete die Pegida als "natürliche Verbündete" der AfD.