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stern-RTL-Wahltrend: AfD im Bundestag? Große Mehrheit der Deutschen hält das für schlecht

Zehn Prozent, dritte politische Kraft - das sind die Zahlen, mit denen die AfD aufhorchen lässt. Auch im stern-RTL-Wahltrend erreicht sie diesen Wert. Doch eine große Mehrheit der Deutschen will die Partei nicht im Bundestag sehen.

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry vor dem Logo ihrer Partei

Frauke Petry und ihre Partei können auf rund zehn Prozent aller Wahlbeteiligten bauen. Die meisten Deutschen aber würden die AfD nicht wählen und fänden ihren Einzug in den Bundestag schlecht für das Land.

Etwa zehn Prozent aller 62 Millionen Wahlberechtigten könnten sich vorstellen, bei der kommenden Bundestagswahl 2017 der AfD ihre Stimme zu geben. Das sind rund vier Prozent mehr als schon jetzt die AfD wählen würden. Diese Zahlen gehen aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für den stern hervor. Dass über ein Drittel der Wahlberechtigten momentan nicht zur Urne gehen würde, schlägt dabei für die AfD besonders zu Buche, weil sie angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingskrise mehr Anhänger mobilisieren kann als andere Parteien.

Dadurch kommt die AfD bei der Sonntagsfrage im stern-RTL-Wahltrend auf 10 Prozent - genauso wie die Grünen. Im Vergleich zur Vorwoche verändern sich die Werte für die einzelnen Parteien nicht: CDU/CSU liegen nach wie vor bei 36 Prozent, die SPD stagniert bei 24 Prozent, die Linke verharrt bei 9, die FDP bei 5 Prozent. Auch Grüne und AfD hatten bereits in der Vorwoche 10 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Lediglich der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen steigt um einen Punkt auf 35 Prozent. 

31 Prozent der AfD-Wähler lehnt politisches System ab

Wenn die AfD in den nächsten Bundestag käme, wäre das nach Ansicht von 78 Prozent aller Wahlberechtigten – darunter immerhin 87 Prozent der Nichtwähler –nicht gut für Deutschland. Gut fänden das nur insgesamt 14 Prozent – darunter 81 Prozent der AfD-Anhänger und 22 Prozent der befragten Ostdeutschen.

Eine Mehrheit von 58 Prozent aller Wahlberechtigten ist der Auffassung, dass AfD-Wähler das demokratische System in Deutschland ablehnen – darunter mit 71 Prozent überdurchschnittlich häufig Befragte, die momentan nicht wählen gehen würden. Dass sie das gegenwärtige politische System ablehnen, räumen sogar 31 Prozent der AfD-Anhänger ein. Nur ein Viertel (24 Prozent) der Wahlberechtigten glaubt, dass die Anhänger der AfD unser System befürworten. 

Ganze 9 Prozent der Befragten glauben, dass die AfD – wie sie vorgibt – die Meinung der ganzen Bevölkerung vertritt. Die große Mehrheit von 80 Prozent ist der Meinung, dass die AfD nur für eine Minderheit der Bundesbürger spricht – was auch ein Viertel (26 Prozent) der eigenen Anhänger so sieht.

Forsa-Umfrage: Was die Bevölkerung über die AfD denkt


Kanzlerfrage: Merkel bleibt klar vorne

Keine Rolle spielt die AfD in der Frage nach der Kanzlerpräferenz. Hier hat Angela Merkel im stern-RTL-Wahltrend wieder einen Punkt gut gemacht und liegt mit 44 Prozent aktuell 28 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel. Den SPD-Chef wünschen sich nur 16 Prozent aller Befragten als Kanzler - immerhin ein Punkt mehr als in der Vorwoche.

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 1. bis 5. Februar 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische  Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Datenbasis AfD-Umfrage: Das Forsa-Institut befragte am 4. und 5. Februar 2016 im Auftrag des Magazins stern 1006 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. An 100 Prozent fehlende Angaben: weiß nicht. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.



Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.