Außenministerin "Putin opfert sein eigenes Land": Baerbock über die Folgen des russischen Kriegs und die Chancen auf Friedensverhandlungen

Annalena Baerbock, 41, ist seit dem 8. Dezember 2021 Bundesaußenministerin. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Auswärtigen Amtes in dessen 152-jährigen Geschichte
Annalena Baerbock, 41, ist seit dem 8. Dezember 2021 Bundesaußenministerin. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Auswärtigen Amtes in dessen 152-jährigen Geschichte
© Florian Gaertner/ / Picture Alliance
Annalena Baerbock war ganz unten, doch spätestens seit Kriegsbeginn läuft die Außenministerin zu Hochform auf. Ein stern-Gespräch über Krieg und Klima und die Kunst des Comeback.

Frau Baerbock, das letzte Mal trafen wir uns zum Interview in Ihrem Wahlkampfbus. Es war kurz vor der Bundestagswahl. Sie saßen verdammt tief im Umfrageloch.
Gefühlte Ewigkeiten her.

Woran denken Sie, wenn Sie sich an diese Zeit erinnern?
An viele kluge alte deutsche Sprichwörter. Alles hat sein Gutes. Was einen nicht umbringt, macht einen stärker …

Haben Sie damals mal daran gedacht, alles hinzuschmeißen?
Wäre schlecht gewesen, wenn der Gedanke länger als eine Sekunde gedauert hätte.

Wenn Sie auf die letzten zwölf Monate zurückschauen, was kommt Ihnen in den Sinn? Was für ein Ritt?
Das Auf und Ab hätte locker für zehn Jahre gereicht. Es war wie im Zeitraffer.


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