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Milliardenverlust Aufklärungsdrohne Euro Hawk wird anscheinend nicht zugelassen


Mehr als eine Milliarde Euro soll das Verteidigungsministerium in die Aufklärungsdrohne Euro Hawk investiert haben. Doch laut einem Medienbericht gibt es Probleme bei der Zulassung des Fluggeräts.

Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk wird einem Medienbericht zufolge nicht zugelassen. Damit habe das Verteidigungsministerium Investitionen von 1,3 Milliarden Euro in den Sand gesetzt, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) auf ihrer Internetseite. Das unbemannte Fluggerät wurde vom US-Rüstungskonzern Northrop Grumman entwickelt. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sollte für das Prestige-Projekt die Aufklärungstechnik liefern. Das Verteidigungsministerium ziehe womöglich noch in dieser Woche die Notbremse und beende das Milliardenprodukt, meldete das Blatt.

Die Drohne kann in bis zu 20 Kilometer Höhe ohne Zwischenlandung bis zu 6000 Kilometer zurücklegen. Die Deutsche Luftwaffe hat der Zeitung zufolge den Kauf des Flugzeugs mit großem Nachdruck betrieben, obwohl es nach Angaben von Fachleuten frühzeitig Hinweise auf mögliche Probleme bei der Zulassung des Flugzeugs gab.

vim/Reuters Reuters

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