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Norbert Röttgen im NRW-Wahlkampf Von der Kanzlerin gibt's Rückendeckung


Mit Attacken gegen Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen läuft sich die CDU für den Straßenwahlkampf warm. Kanzlerin Angela Merkel stellt sich Spitzenkandidat Röttgen beim Auftakt in Münster zur Seite - auch sie wirft der Landesregierung Schuldenmacherei vor.

Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel hat im nordrhein-westfälischen Wahlkampf die Verschuldung des Landes zum zentralen Thema ausgerufen. "Damit wir (...) Entscheidungen für unsere eigene Zukunft fällen können, müssen wir aufpassen, dass wir nicht durch Zinsen für unsere Schulden anschließend überhaupt nichts mehr entscheiden und gestalten können", sagte sie am Montagabend in Münster.

Merkel trat mit dem CDU-Spitzenkandidaten für die NRW-Landtagswahl, Norbert Röttgen, auf. "Diese Landesregierung hat das Schuldenmachen zum Prinzip erklärt", sagte die Kanzlerin mit Blick auf Rot-Grün in Düsseldorf. Auch Röttgen rückte das Thema Schulden in den Fokus.

Die CDU eröffnete als letzte Landtagspartei den Straßenwahlkampf. Merkel warf der rot-grünen Regierung in NRW vor, das Land jeden Tag weiter herunter zu wirtschaften und den Strukturwandel zu verschlafen. "Hier war das industrielle Herz der 60er und 70er Jahre. Wir brauchen nun Arbeitsplätze für das 21. Jahrhundert. Dazu braucht man Mut, Entschlossenheit und Ideen. All das hat die jetzige Landesregierung nicht."

Merkel zu acht weiteren Auftritten erwartet

Das ins Stocken geratene Kraftwerksprojekt in Datteln zeige, dass Rot-Grün eine verfehlte Energiepolitik betreibe. "Wir müssen das Zeitalter der erneuerbaren Energien schaffen - und das Zeitalter des Breitband-Internets." Merkel wird bis zur Wahl am 13. Mai zu acht weiteren Auftritten in NRW erwartet.

Röttgen griff Rot-Grün heftig an. "Diese Regierung hat außer Schulden nichts hinterlassen in zwei Jahren." Er warf Rot-Grün in Düsseldorf auch eine Politik der "leeren Versprechungen" vor. Der Bundesumweltminister beklagte, dass in Nordrhein-Westfalen bislang nur sechs Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammten - gegenüber 20 Prozent im Bund.

DPA DPA

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