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Teilnahme-Rekordzahlen: Bürger wollen mitreden

Perspektive-Deutschland, die größte gesellschaftspolitische Umfrage der Welt, ist noch ein bisschen größer geworden. Schon Wochen vor Umfrageende ist die Zahl der Teilnehmer größer denn je.

Seit dem 23. September läuft Perspektive-Deutschland, die weltweit größte repräsentative Onlineumfrage, die der stern zusammen mit der Unternehmensberatung McKinsey, dem ZDF und AOL zum vierten Mal initiiert. Inzwischen haben schon mehr als 400.000 Bürger diese Gelegenheit genutzt, sich aktiv am politischen Leben in Deutschland zu beteiligen - mehr als jemals zuvor. Und auch Sie können Ihre Meinung loswerden: Der Fragebogen steht noch bis zum 31. Dezember für Sie bereit.

"Die Ergebnisse sind für die politischen Verantwortlichen äußerst wichtig", betonte Richard von Weizsäcker, Altbundespräsident und Schirmherr von Perspektive-Deutschalnd vor wenigen Wochen in einem Interview. "Wir suchen Gespräche und verbreiten die Ergebnisse. Im letzten Jahr haben wir mit dem Bundeskanzler, den Länderchefs und den Spitzen aller Parteien gesprochen. Gerade die Landespolitiker haben keine anderen Quellen vergleichbarer Qualität für ihre Entscheidungen. Wir beobachten daher mit Freude, dass sich gerade Landes- und Kommunalpolitiker der Umfrageergebnisse bedienen."

Stärken und Schwächen der Regionen sind das Thema

Perspektive-Deutschland geht in diesem Jahr der Frage nach, wo die Stärken und Schwächen einer jeden Region in Deutschland liegen. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Lebensqualität im Land - abhängig vom Wohnort - von den Bürgern ganz unterschiedlich beurteilt wird. In diesem Jahr soll daher ermittelt werden, welche Faktoren besonders zur Zufriedenheit mit dem eigenen Lebensumfeld beitragen - sind es die Arbeitsplätze, ist es der Freizeitwert? Welche Rolle spielen Kinderbetreuung und Kulturangebot?

Doch auch Fragen, die das ganze Land betreffen, kommen nicht zu kurz: Es geht im diesjährigen Fragebogen ebenfalls um Wirtschaftsförderung, Reformbereitschaft und die Zukunftsvisionen der Bürger. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2005 veröffentlicht und diskutiert.