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Bundesliga: Abstiegsangst in Hamburg und Stuttgart wächst

Der HSV und Stuttgart stecken immer tiefer im Abstiegssumpf. Sieben Spieltage vor Saisonende stehen sie auf Platz 16 und 17. Nürnberg verschaffte sich dagegen Luft. Leverkusen kann doch noch gewinnen.

Der 1. FC Nürnberg ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga der Gewinner des 27. Spieltages. Die Franken verließen mit dem 2:0 (1:0) über den direkten Konkurrenten VfB Stuttgart die Abstiegsränge und stoppten ihre Serie von zuletzt vier Niederlagen. Im zweiten Kellerduell trennte sich der Hamburger SV 1:1 (0:0) vom SC Freiburg. Vor dem Tabellenletzten Eintracht Braunschweig belegen der HSV und der VfB nun mit 24 Zählern und gleicher Tordifferenz die Plätze 16 und 17, Nürnberg und Freiburg stehen mit jeweils 26 Punkten jenseits der Gefahrenzone.

Bayer Leverkusen schaffte am Mittwoch nach neun Pflichtspielen ohne Erfolg mit dem 3:1 (1:0) beim FC Augsburg den 500. Bundesligasieg und festigte Platz vier hinter Meister Bayern München sowie Borussia Dortmund und Schalke 04. Zudem bleibt ein direkter Champions-League-Platz in Reichweite. Zu Schalke fehlen vier Punkte, zum BVB fünf. Eintracht Frankfurt setzte sich mit dem 1:0 (1:0) über Borussia Mönchengladbach ins gesicherte Mittelfeld ab. 1899 Hoffenheim gewann 3:1 (1:1) gegen Hannover 96.

1.FC Nürnberg - VfB Stuttgart 2:0 (1:0)

Für den ersten Aufreger in Nürnberg sorgte VfB-Profi Konstantin Rausch mit einem Distanzschuss an die Latte (16.), auf der anderen Seite scheiterte Josip Drmic an Torhüter Sven Ulreich (36.). Im zweiten Versuch traf der Schweizer zu seinem 14. Saisontor (43.). Drmic legte in der zweiten Hälfte nach (54.) und beruhigte nach der 2:5-Heimniederlage gegen Frankfurt die Nerven bei den Franken. Die Schwaben stürzten dagegen auf einen direkten Abstiegsplatz.

"Josip hat wieder einmal seine Klasse gezeigt", lobte Nürnbergs Coach Verbeek. Die Mannschaft habe gezeigt, "dass sie mental stark ist". "Wir waren in der ersten halben Stunde etwas nervös, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen. Das 1:0 fiel in einem guten Moment, und in der zweiten Halbzeit waren wir dann dominant." Stuttgarts Kapitän Christian Gentner dagegen haderte mit der Einstellung des VfB: "Wir haben uns den Scheid abkaufen lassen, und das darf nicht sein."

Hamburger SV -SC Freiburg 1:1 (0:0)

Gastgeber HSV war nach dem 0:1 in Stuttgart im ersten Durchgang das überlegene Team gegen die Freiburger, doch auch der genesene Stürmer Pierre-Michel Lasogga fand zunächst keine Lücke. Das gelang dafür nach einem Aluminiumtreffer dem Freiburger Vladimir Darida (50.). Nur fünf Minuten später war Lasogga (55.) aber zum Ausgleich zur Stelle - mit etwas Glück, der Schuss zum zwölften Saisontreffer war abgefälscht. Mehr gelang nicht, der HSV bleibt auf dem Relegationsrang.

"Das war kein einfaches Spiel. Hamburg hat mit langen Bällen agiert. Wir haben nicht viele Chancen zugelassen. In der ersten Halbzeit war es nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir nehmen den Punkt gerne mit", sagte Freiburgs Julian Schuster und Kollege Admir Mehmedi ergänzte: "Wir haben auswärts gespielt, da mussten wir das Spiel nicht machen. Es bleibt eng. Der HSV hat uns nicht überholt."

FC Augsburg - Bayer Leverkusen 1:3 (0:1)

Stefan Kießling brachte die Leverkusener in Augsburg mit seinem 13. Saisontor in Führung (11.). Die Augsburger Überraschungsmannschaft steigerte sich, Tobias Werner vergab nach dem Wechsel erst den Ausgleich, war dann aber mit dem Kopf zur Stelle (59.). Heung-Min Son (80.) und Emre Can (83.) gelangen in der Schlussphase die erlösenden Treffer für Bayer, das zuletzt am 7. Februar gewonnen hatte.

Wir haben heute sehr hart gekämpft, die Jungs haben das sehr gut gemacht", lobte Hyypiä erleichtert. Schon vor der Partie hatte Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade dem in Bedrängnis geratenen Trainer erneut das Vertrauen ausgesprochen. "Er ist ein großer Kämpfer. Wir glauben auch, dass er in die Spur zurückfindet und der Mannschaft den Kampf beibringt", sagte Schade.

Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)

Nach seiner starken Leistung in Nürnberg traf der Frankfurter Joselu auch zur Führung gegen schläfrige Gladbacher (16.). Die große Chance zum 2:0 konnte der Spanier noch vor dem Pausenpfiff jedoch nicht nutzen. Für den Europa-League-Anwärter vom Niederrhein sorgte nur Nationalspieler Max Kruse für Gefahr.

"Das war sehr gut und sehr wichtig", sagte Eintracht-Profi Johannes Flum erleichtert. Veh lobte: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie sie das gemacht hat." Für die offensiv diesmal zu harmlosen Gladbacher war es nach zwei Siegen in Serie wieder ein Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze. "Wir haben uns bemüht, aber es hat nicht gereicht. Meiner Meinung nach hatte hier keine Mannschaft den Sieg verdient", meinte Torhüter Marc-André ter Stegen. "Es hat etwas gefehlt", stellte Coach Lucien Favre fest, "aber wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt."

1899 Hoffenheim - Hannover 96 3:1 (1:1)

Hoffenheim gab vor der Partie gegen Hannover die Vertragsverlängerung von Roberto Firmino bis 2017 bekannt - und das vor dem 100. Bundesligaspiel des Brasilianers. Danach sahen die Fans wie gewohnt viel Offensive und Tore. Hannovers Leon Andreasen traf nach Zuspiel von Lars Stindl gegen die löcherige 1899-Abwehr (10.), Eugen Polanski glich schnell mit einem Flachschuss aus (13.), Anthony Modeste (51.) und Sebastian Rudy (90.+2) entschieden das Mittelfeldduell. Die Niedersachsen waren nach Rot für Manuel Schmiedebach (76.) nur noch zu Zehnt.

"Das war in vielerlei Hinsicht heute für uns ein schöner Tag. Das war ein weiterer großer Schritt in Richtung unseres Saisonziels", sagte Hoffenheims Manager Alexander Rosen. "Ich bin heute wirklich sehr, sehr, sehr glücklich", schwärmte Trainer Markus Gisdol. Die Niedersachsen konnten auch im sechsten Anlauf nicht bei der TSG gewinnen und müssen mit 29 Punkten weiter um den Klassenverbleib zittern. "Natürlich müssen wir jetzt aufpassen", warnte 96-Torjäger Jan Schlaudraff.

dho/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(