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Meinung

Nationalcoach: Jogi Löw erkennt nicht, dass er gerade sein eigenes Denkmal zerstört

Mit der Ausbootung der drei Bayern-Stars Müller, Hummels und Boateng aus der Nationalelf hat Jogi Löw die Spieler und viele Fans irritiert. Was treibt den Weltmeistermacher an? Kann er nicht sehen, dass er dabei ist, seinen Ruf zu verspielen?

Jogi Löw grübelnd - Kann er sein Denkmal retten?

Scheint kein Konzept für die Erneuerung der DFB-Elf zu finden: Nationalcoach Jogi Löw

DPA

Ist der Mann noch zu retten? Nicht nur Fans des FC Bayern haben sich das gedacht, als sie hörten, dass Jogi Löw künftig auf die drei Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng in der Nationalelf verzichten wird. Und nicht nur die Art und Weise, in der der Nationalcoach den Spielern die Nachricht zwar persönlich, aber völlig überraschend überbracht hat, wirkt ungeschickt. Auch dass vor allem mit Hummels und Boateng zwei Stars auf dem Altar des Neubeginns geopfert werden, ohne dass – zumindest ad hoc – ein wirklich gleichwertiger Ersatz zu erkennen ist, stimmt nachdenklich.

Man fragt sich: Was treibt Jogi Löw an? Ist er nicht vielmehr schon längst ein Getriebener? Einer, der einst zu Recht gelobt, gefeiert, ja gepriesen wurde und jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr weiß, wie ihm das gelungen ist. Ein Weltmeistermacher, dem nun nur noch bleibt, sein eigenes Denkmal zu retten. Doch eine Idee, wie er das schaffen soll, ist nicht wirklich zu erkennen.

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Jogi Löw wollte mehr - und ist gescheitert

Der Niedergang des Jogi Löw scheint im Moment unaufhaltsam. Und er begann schon kurz nach dem größten Triumph. Wahrscheinlich wäre es das Beste für den Coach gewesen, 2014 dem Vorbild seines damaligen Kapitäns Philipp Lahm zu folgen und abzutreten: Wenn’s am Schönsten ist, dann soll man gehen.

Doch Löw wollte eindeutig mehr. Er wollte den ultimativen Erfolg, die Titelverteidigung, die Vervollständigung des Triumvirats des internationalen Fußballs: Doppel-Weltmeister Brasilien, Italien und: Deutschland!

Gleich mehrfach in die Falle gegangen

Und er fühlte sich gewappnet. Dank einer herausragenden Fußballergeneration, die den Olymp schon bestiegen hatte, und mit Spielern wie Marco Reus und anderen hochkarätige Blutauffrischung bereitzuhalten schien. Doch - war es Selbstüberschätzung, waren es schlichte Fehler? – Löw ging gleich mehrfach in die Falle: Er wollte nicht wahrhaben, dass die Lücken, die Lahm und WM-Rekordtorjäger Miro Klose hinterließen, nicht zu füllen waren. Er verpasste die taktische Entwicklung im Fußball und ließ die gealterten Weltmeister bei der WM ins offene Messer laufen, und er übersah oder wollte nicht sehen, dass es einen Graben zwischen altgedienten und aufstrebenden Nationalspielern gab – von ihm selbst mit aufgerissen, zum Beispiel da er den ein Jahr verletzten Manuel Neuer ins WM-Tor stellte statt den bei Barcelona herausragenden und voll im Saft stehenden Marc-André ter Stegen.

Das Ergebnis ist bekannt: Auf den größten Triumph folgte die größte WM-Blamage der glorreichen Geschichte des DFB-Teams. Dass er, der Weltmeistermacher, so nicht abtreten wollte, kann man verstehen. Löw verpatzte es aber erneut, verpasste den offenkundigen Moment für eine Erneuerung, in dem Fußball-Deutschland auch Misserfolg als unweigerliche Folge akzeptiert hätte. Er fuhr stattdessen die nächste Blamage ein: Abstieg aus der A-Gruppe der neu eingeführten Uefa Nations League. Damit wurde der Niedergang des Weltmeisters von 2014 auch formal sichtbar.

Thomas Müller gestikuliert im DFB-Trikot auf dem Platz. Im Hintergrund stehen zwei Spieler der Niederlande

Löw hat letzte Prinzipien über Bord geworfen

Was nun? Jogi Löw lässt nicht erkennen, dass er auf diese Frage eine Antwort hat. Trotz Dauerkrise der einstigen „Mannschaft“ stellte er junge Spieler erst nach anhaltendem öffentlichen Druck auf. Nur, so wirkt es, um nun den Bogen erneut zu überspannen, und mit eigenen Prinzipien zu brechen.

War er es nicht, der Spielern wie Lukas Podolski oder dem späteren WM-Toschützen Mario Götze Auszeiten von Krisen im Club in der Nationalelf gewährte – auch, weil sie gut für den Teamzusammenhalt waren? Für den ebenfalls stets positiven Thomas Müller scheint dies nun nicht zu gelten. War Löw es nicht, der stets propagierte, junge Kräfte müssten und sollten sich an der Seite erfahrener Führungsspieler zu internationaler Klasse entwickeln? Niklas Süle und Kollegen wird diese mögliche Hilfe durch Hummels oder Boateng nun genommen. Einer Blutauffrischung hätten die beiden, hätte auch Müller sicherlich nicht im Wege gestanden.

Letzte Chance: Löw straft Kritiker Lügen

So wirkt die Demission der drei Weltmeister von 2014 wie das Überbordwerfen der allerletzten Prinzipien, der allerletzten Rezepte. Noch kann Jogi Löw uns Lügen strafen und mit seiner verjüngten Mannschaft zu neuen Höhen aufsteigen. Dafür spricht derzeit aber praktisch nichts. Im Moment wirkt es, als sei Jogi Löw dabei, sein eigenes Denkmal zu zerstören. Im Moment scheint es, als sei der Mann tatsächlich nicht mehr zu retten.

Löw-Biograf Mathias Schneider im Interview

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(