Masern

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Impfung gegen Masern

Bangladesch verzeichnet mehr als 220 Todesfälle durch Masern seit März

Bei einem der schlimmsten Masernausbrüche in Bangladesch seit Jahrzehnten sind seit März mehr als 220 Kinder gestorben. Jüngsten Regierungsangaben vom Mittwoch zufolge wurden neben insgesamt 227 Todesfällen auch fast 35.000 Infektionen mit der gefährlichen Krankheit verzeichnet. Zu dem am stärksten betroffenen Gebiet gehört die an der Grenze zu Myanmar gelegene Region Kurukpata, in der viele Indigene leben. In ländlichen Gegenden wie dieser sind Kinder häufig nicht geimpft. 
PHO-Direktor Jarbas Barbosa

Zahl der Masern-Infektionen auf amerikanischem Kontinent stark gestiegen

Die Masern sind auf dem amerikanischen Kontinent auf dem Vormarsch: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 14.700 Fälle der hoch ansteckenden Infektionskrankheit in 13 Ländern gemeldet, wie die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PHO) am Donnerstag (Ortzeit) berichtete. Das ist ein Anstieg um fast 32 Prozent im Vergleich zu 2024. Grund dafür sei vor allem die zurückgehende Impfrate.
Une enfant reçoit une dose de vaccin contre la dengue à Manaus, dans l'Etat d'Amazonas, au Brésil, le 22 février 2024

Studie: Impfungen von Kindern gegen tödliche Krankheiten weltweit ins Stocken geraten

Impfungen von Kindern zum Schutz vor potenziell tödlichen Krankheiten sind einer Studie zufolge weltweit ins Stocken geraten. Gründe sind wirtschaftliche Ungleichheit, Unterbrechungen während der Corona-Pandemie, Desinformation und Impfskepsis, wie aus der am Mittwoch im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlichten Studie hervorgeht. Damit seien Millionen Menschenleben gefährdet.