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Der NDR-Fernsehchef Volker Herres löst im November 2008 den seit mehr als 15 Jahren amtierenden ARD-Programmdirektor Günter Struve ab. Herres wird dann die zentrale Verantwortung für den Erfolg des Ersten übernehmen.
Seit 1992 amtiert Dr. Günter Struve als "Mister ARD". Den Nachmittag hat er zugeknallt mit Soaps, Tieren und Boulevard; Pilawa, Beckmann, Maischberger, Schmidt und Pocher zurückgekauft von den Privaten; Dokus und Polit-Magazine an den Programmrand geschoben. Um in die Geschichte einzugehen, muss er nur noch wenige Coups landen.
Die Traumhochzeit von Prinz William und seiner Kate ohne den fachkundigen Kommentar von «Sir Rolf»? Für viele Deutsche gehört der ARD-Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert inzwischen zu royalen Trauungen wie Krone und Kirche.
Als erster Prominenter hat Oliver Pocher bei Günther Jauchs Quiz-Show "Wer wird Millionär?" eine Million Euro abgeräumt. Nicht einmal die Frage nach dem "Nagel-Schreckenberg-Modell" konnte den Comedian aufhalten. Er beantwortete sie mit Hilfe des Publikums richtig.
2007 war für die ARD ein gutes Film-Jahr. 2008 soll es noch viel besser werden. Am Donnerstag stellte das Erste in Hamburg sein komplettes Jahresprogramm vor. Für eine Überraschung sorgte der nicht geplante Auftritt des ARD-Programmdirektors Günter Struve.
Die ARD hat einen neuen Programmdirektor: Volker Herres, bisher Programmdirektor des NDR. Wie ist diese Personalie zu bewerten? Welche Auswirkung wird der Wechsel von Struve zu Herres haben?
Günther Jauch wird bei der ARD nicht die Nachfolge von Sabine Christiansen antreten. Als Grund nennt der Moderator unter anderem die vielen Wortmeldungen aus den ARD-Rundfunkräten. Als Nachfolger steht Frank Plasberg schon in den Startlöchern.
Als Nachfolger von Sabine Christiansen muss Günther Jauch seine Werbeverträge mit dem NRD abstimmen. Darüber sind sich die ARD-Intendanten am Ende ihrer Hauptversammlung einig. Der DJV fürchtet indes um Glaubwürdigkeit.
Die ARD und Günther Jauch konnten sich nicht einigen. Das lag nicht an Günther Jauch. In der ARD aber wollen einige dies gar nicht als Desaster wahrnehmen. Tatsächlich ist spürbare Desorganisation und Kakophonie Symptom für eine tiefe ARD-Identitätskrise.
Das Erste sendet die 500. Folge von "In aller Freundschaft". Mit durchschnittlich 6,2 Millionen Zuschauern ist die Heile-Welt-Schmonzette die quantitativ erfolgreichste ARD-Serie überhaupt. Aber warum?
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