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Frau ruft Polizei, weil Mann mit Hose und Socken im Bett liegt

Das war eine außergewöhnliche Nacht für die Polizei in Bad Berleburg: Eine Streifenwagenbesatzung musste gleich zweimal zu einem Pärchen ausrücken - wegen mehr als fragwürdiger Notrufe. Diese und weitere kuriose News in der Übersicht.

  Wenn der Ehepartner Socken im Bett trägt und man deshalb die Polizei ruft, ist dies streng genommen ein Missbrauch des Notrufs - wofür man sich eine Strafanzeige einhandeln kann.

Wenn der Ehepartner Socken im Bett trägt und man deshalb die Polizei ruft, ist dies streng genommen ein Missbrauch des Notrufs - wofür man sich eine Strafanzeige einhandeln kann.

+++ Frau ruft Polizei weil Mann mit Hose und Socken im Bett liegt +++

Eine Streifenwagenbesatzung in Nordrhein-Westfalen musste in der Nacht zu Mittwoch gleich zweimal zu einem Pärchen in Bad Berleburg ausrücken. Beim ersten Einsatz ging es um eine Notruf der 32-jährigen Frau, die Angab, ihr sei der Wohnungsschlüssel gestohlen worden. Dieser stellte sich dann jedoch laut Angaben des 34-jährigen Mannes als lediglich verloren heraus.

Gegen zwei Uhr ging dann bei der Polizei ein erneuter Notruf ein. Die Frau behauptete diesmal, dass ihr Lebensgefährte die Wohnung verwüstet habe. Bei ihrem Eintreffen fanden die Polizisten den vermeintlichen "Wüterich" jedoch friedlich in seinem Bett schlafend vor. Von der behaupteten Verwüstung in der Wohnung war nichts zu erkennen. Von den Polizisten zur Rede gestellt, rückte die 32-Jährige mit der Wahrheit heraus: Sie habe die Polizei alarmiert, weil sie nicht damit einverstanden sei, dass ihr Partner in Straßenkleidung im Bett liege. 

Da derartige "Beziehungsprobleme" aus beim besten Willen nicht in den Zuständigkeitsbereich von Streifenwagenbesatzungen fallen, verließen die Beamten die Wohnung unverrichteter Dinge wieder - allerdings mit dem eindringlichen Hinweis, dass bei weiteren Notrufmissbräuchen eine Strafanzeige erstattet wird.

+++ Lastwagen blockiert Autobahn für Kegelpartie - Fahrer in Psychatrie +++

Ein psychisch kranker Lastwagenfahrer hat eine Autobahn bei Paderborn zur Kegelbahn gemacht. Wie die Polizei in Bielefeld mitteilte, hatte er seinen Laster am Freitagabend auf der A 33 kurz vor dem Kreuz Wünnenberg-Haaren auf dem rechten Fahrstreifen quergestellt. Dahinter habe er mit leeren Flaschen und zwei Bierkisten eine Kegelbahn aufgebaut. Als Kugel-Ersatz habe ein Schuh gedient, erklärte der Fahrer den Beamten. Diese jedoch machten dem Spielchen ein Ende und brachten den Mann zu einem Arzt. Dort bestätigte sich der Verdacht, dass der Mann an einer psychischen Krankheit leide. Er wurde in eine Psychiatrie eingewiesen. Weil er auf der Autobahn parkte, muss er mit einer Anzeige rechnen, so die Polizei.

+++ Polizei fängt vier Wochen flüchtige Kuh Johanna wieder ein +++

Angesichts ihres drohenden Endes büxte eine Kuh Anfang Juli in der Pfalz aus einem Schlachthof aus und ließ sich wochenlang nicht einfangen. Bis jetzt. Polizisten stellten das Tier, das auf den Namen Johanna hört - oder eben auch nicht hört - am Dienstag auf einem Betriebsgelände in Kaiserslautern. Der wehrhafte Paarhufer machte sich zwar bei Eintreffen der Werksfeuerwehr zunächst wieder aus dem Staub, konnte aber kurz darauf in einem abgesperrtem Bereich in die Enge getrieben und eingefangen werden.

Johanna hatte die Behörden wochenlang auf Trab gehalten. Immer wieder war sie gesichtet worden, doch als die Polizei anrückte, ging sie ihnen jedes Mal durch die Lappen. Weil die Ausreißerin auch auf Bahngleisen gesehen wurde, fuhren Züge auf Sicht, der Bahnverkehr zwischen Kaiserslautern und Landstuhl war zeitweise unterbrochen. Auch wenn ihre vier Wochen Vogelfreiheit nun zu Ende gehen, feiert Johanna zumindest einen Teilerfolg. Sie muss nicht mehr das jähe Ende durch das Schlachterbeil fürchten, sondern wird fortan auf einem Gandenhof den Rest ihres Daseins fristen.

+++ Rentner fährt mit Alufelge statt Reifen auf der Überholspur +++

Ein Reifen weg, Bremsen und Lenkrad funktionieren nicht mehr richtig - dennoch ist ein betagter deutscher Autofahrer in Österreich auf der Überholspur unterwegs gewesen. Er habe überhaupt nicht mitbekommen, dass der rechte Vorderreifen fehlte, erklärte der 78-Jährige, als Polizisten ihn beim Ort Wattens auf der Autobahn A12 Richtung Kufstein anhielten. Seinen Führerschein musste er abgeben, zudem wurde er zum Amtsarzt geschickt, teilte die Polizei am Montag weiter mit. Die betroffene Alufelge sei bereits zur Hälfte abgefahren gewesen und das Auto habe nur noch eine Bodenfreiheit von rund einem Zentimeter gehabt, als es am Freitagmorgen aus dem Verkehr gezogen wurde. Zuvor hatten mehrere Anrufer die Polizei alarmiert. Den Fahrer anzuhalten, habe sich als schwierig erwiesen. Er sei damit beschäftigt gewesen, andere Autos zu überholen.

+++ Mann schließt sich in eigener Toilette ein +++

Das nennt man Pech: Weil sich ein Türriegel verkantet hatte, ist ein Heidelberger mitten in der Nacht nicht mehr aus seiner eigenen Toilette gekommen. Er rief so lange um Hilfe, bis eine Nachbarin die Polizei alarmierte. Die Beamten gelangten in der Nacht zum Montag mit einem Zentralschlüssel zwar in die Wohnung des allein lebenden Mannes, konnten die Badtür aber ebenfalls nicht öffnen. Daraufhin musste die Feuerwehr mit drei Mann anrücken, wie die Polizei am Montag mitteilte.

+++ 82-Jährige mit Rollstuhl auf Bundesstraße unterwegs +++

Eine 82-Jährige war mit ihrem elektrischen Rollstuhl auf einer Bundesstraße in Thüringen unterwegs. Für ihre Fahrt auf der B19 bei Eisenach müsse sie ein Verwarngeld zahlen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Streckenabschnitt war früher eine Autobahn. Autofahrer hatten die Polizei über das langsame Gefährt informiert, daraufhin war die Frau samt Rollstuhl sicher zur nächsten Ausfahrt geleitet worden. Die Frau habe angegeben, sich verfahren zu haben, hieß es. Auf der Straße dürften nur Fahrzeuge unterwegs sein, die mindestens Tempo 60 schaffen. "Der Krankenfahrstuhl der Dame war dazu bei weitem nicht in der Lage", erklärte die Polizei.

+++ Polizisten erkennen bayrischen Justizminister nicht +++

Da bringt man es zum Justizminister im schönen Bayern - und wird trotzdem nicht erkannt. Zumindest wenn man Winfried Bausback heißt. Bei der bayerischen Kabinettsklausur in Gmund am Tegernsee haben nämlich mehrere Polizisten den Landesjustizminister nicht erkannt. Der 50 Jahre alte Politiker hatte das Gelände am Donnerstag mehrmals verlassen, bei der Rückkehr wurde er von den Beamten jeweils nach seinem Ausweis gefragt, wie er selbst auf seiner Facebook-Seite schrieb. Bausback nahm es gelassen: Die bayerische Polizei sei freundlich, aber konsequent, schrieb er. Verbesserungsbedarf machte er bei sich selbst aus: "Meine Öffentlichkeitsarbeit hat noch Luft nach oben." Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor darüber berichtet.

+++ Pokémon-Go-Spieler vergessen die Zeit +++

Auf der Jagd nach kleinen Monstern sind in Japan gleich mehrere "Pokémon Go"-Spieler selbst zu Gefangenen geworden. Weil sie in einer öffentlichen Parkanlage der Stadt Yamagata bis in den tiefen Abend hinein so sehr in das Spiel auf ihren Smartphones vertieft waren, merkten die Spieler nicht, als sich die Tore des Parks wie an jedem Tag schlossen, wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag berichtete. Als sie den Park in der Nacht in ihren 20 Autos verlassen wollten, standen sie plötzlich vor verriegeltem Tor. Daraufhin gingen bei der zuständigen Wachgesellschaft mehrere Hilferufe ein. Nach einer Stunde schließlich konnten die selbstvergessenen Autofahrer den Park wieder verlassen. 

+++ 90-Jährige füllt Kreuzworträtsel-Kunstwerk im Museum aus +++

Moderne Kunst allzu wörtlich genommen: Zum Entsetzen des Aufsichtspersonals hat eine 90 Jahre alte Besucherin des Neuen Museums Nürnberg ein Kreuzworträtsel-Kunstwerk ausgefüllt. Die Rentnerin habe unerlaubt mit einem Kugelschreiber auf dem Bild einige noch offene Kästchen mit den Lösungswörtern versehen. Damit habe sie das Kunstwerk beschädigt, berichtete Museumssprecherin Eva Martin über den Zwischenfall vom Mittwoch und bestätigte Medienberichte.

Anscheinend habe die Nürnbergerin den Hinweis des Künstlers Arthur Köpcke "Fill it!" etwas zu wörtlich genommen. Dabei sollte doch eigentlich jedem Besucher klar sein, das man Kunstwerke keinesfalls beschriften dürfe, sagte Martin.

Das in einer Ausstellung des Museums gezeigte Fluxus-Werk, das mit 80.000 Euro versichert ist, soll restauriert werden. Die Kripo ermittelt inzwischen gegen die Rentnerin, die sich zunächst über die Vorwürfe der Museumsleitung überrascht gezeigt habe.


+++ USA: Flugzeug landet aus Versehen auf falschem Flughafen +++

Ein Passagierflugzeug mit 130 Personen an Bord ist in den USA versehentlich auf dem falschen Flughafen gelandet. Die Maschine von Delta Airlines sollte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Rapid City, der zweitgrößten Stadt im Staat South Dakota, ankommen.
Sie landete aber rund 15 Kilometer entfernt auf dem Militärflughafen Ellsworth. Beide Landebahnen deuten in dieselbe Richtung. Nach einigen Stunden habe das Flugzeug wieder abgehoben und die Crew ihren Fehler korrigiert, berichtete der Fernsehsender CNN am Samstag. Die Fluggesellschaft habe den Passagieren eine "Geste der Entschuldigung"
angeboten, hieß es weiter, ohne Details zu nennen.

+++ Polizisten stellen LKW-Fahrer unter der Dusche +++

Ein duschender Lastwagenfahrer hat auf der Autobahn 60 bei Landau in der Pfalz einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Mann hatte seinen Sattelschlepper am Freitag einfach in der Nähe einer Ausfahrt abgestellt und war laut der Mitteilung spontan unter die Dusche seines mobilen Badezimmers gesprungen.

Vorbeikommende Autofahrer vermuteten eine Panne und riefen die Polizei. Die Beamten stellten jedoch schnell fest, dass dem Fahrer nur nach einer Erfrischung zumute war. Weil der Mann noch nackt unter dem Wasserstrahl stand, verzichteten die Polizisten darauf, seine Personalien aufzunehmen.

+++ Fahrradhändler zersticht Fahrradreifen +++

Zwecks besserer Geschäfte hat ein Fahrradhändler in Japan auf der Straße Reifen zerstochen. "Ich dachte, das würde mehr Reparaturaufträge bringen und den Umsatz steigern", gestand der 59-Jährige bei seiner Festnahme, wie die japanische Zeitung "Asahi Shimbun" meldet. Ein Wachmann war dem Mann an einem Fahrradparkplatz eines Bahnhofes auf die Schliche gekommen. Nun muss er sich wegen Sachbeschädigung in mehreren Fällen verantworten.

+++ DFB-Physio trägt Unterhose aus Ronaldo-Kollektion +++

Cristiano Ronaldo ist nicht nur ein Weltklasse-Fußballer, sondern auch ein findiger Geschäftsmann: Der 31-Jährige besitzt eine eigene Wäschekollektion und verkauft Socken, Shirts und Unterwäsche mit seinem Kürzel CR7. Auf der Internetseite seines Versandshops heißt es, die Kollektion sei für Männer entwickelt worden, die einen "schlichten, modernen Look schätzen."

Dieser Look scheint wohl auch DFB-Physiotherapeut Klaus Eder zu gefallen: Als sich dieser gestern Abend vor dem Elfmeterschießen auf den Rasen kniete, um Bastian Schweinsteigers Beine zu massieren, rutschte seine Trainingshose nach unten – und legte den Blick auf eine schwarze Boxershort frei. Auf deren Bund stand in großen Buchstaben das Cristiano-Kürzel CR7. Über den unfreiwilligen Hosenblitzer berichtet sport1.

Ob das Bekenntnis des DFB-Physios einer verlorenen Wette geschuldet ist oder ob es sich dabei um echte Fanliebe handelt, ist unklar.

DFB-Physiotherapeut Klaus Eder trägt Unterwäsche von CR7

Weiß auf schwarz: DFB-Physiotherapeut Klaus Eder trägt Unterwäsche mit dem Kürzel "CR7"

+++ Schneckenschleim wird Trabi auf der Autobahn zum Verhängnis +++

Eins gleich vorweg: Dem Fahrer des Wagens ist nichts passiert! Doch der Grund, warum er in seinem guten alten Trabant auf der A33 bei Paderborn die Kontrolle über seinen Wagen verlor, ist unglaublich. Nachdem er mit seiner "Rennpappe" ins Schleuderun geraten war, sich überschlagen hatte und glücklicherweise unverletzt blieb, kam der Ekelschock. Der Wagen war im wahrsten Sinne des Wortes auf einer Schleimspur ausgerutscht. Die Fahrbahn war regelrecht bedeckt mit Nacktschnecken, die ansonsten der Horror von Hobbygärtnern sind. Die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, berichteten, dass do

+++ Übernachtungsparty von Grundschulkindern ruft fünf Streifenwagen auf den Plan +++

Eine Übernachtungsparty von Grundschülern hat im nordrhein-westfälischen Siegburg einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Anwohner hatten in dem Schulgebäude am späten Donnerstagabend vermeintliche Einbrecher und deren Bewegungen im Licht von Taschenlampen wahrgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Da in der Schule zuletzt mehrfach eingebrochen worden war, schickte die Polizeileitstelle umgehend fünf Streifenwagen los.

Die Beamten errichteten am "Einsatzort" innerhalb weniger Minuten eine Absperrung und betraten dann das Schulgebäude - um überrascht festzustellen, dass sie in eine Übernachtungsparty der Grundschulkinder geraten waren. "Für die Kinder war dies sicher ein aufregendes Erlebnis, für die Polizeistatistik ein Fehlalarm", hieß es im Polizeibericht.

+++ Schwan sitzt stundenlang auf Hauptverkehrsstraße +++

Mein lieber Schwan: Auf einer Hauptverkehrsstraße in Ludwigshafen hat ein Schwan am späten Dienstagabend stundenlang den Verkehr behindert. Autofahrer meldeten der Polizei das mitten auf der Straße stehende Tier, wie die Ermittler am Mittwoch berichteten. Der laut Polizeiangaben "tiefenentspannte" Vogel ließ sich aber weder von den Aufforderungen der Beamten noch von einem aus dem Streifenwagen bellenden Diensthund zum Verlassen der Straße bewegen. Auch das von einem Anwohner angebotene Brot verschmähte der Schwan. Erst Tierretter der Feuerwehr konnte den Vogel nach rund zwei Stunden überzeugen, ihnen zu folgen und in ein nahegelegenes Landschaftsschutzgebiet zu watscheln.

Ein Schwan versperrt in Ludwigshafen eine Hauptverkehrsstraße

Stadt-Schwan: Erst nach rund zwei Stunden ließ sich das Tier "überreden", in ein nahegelegenes Schutzgebiet umzuziehen

+++ Mann legt sich betrunken in seine frühere Wohnung aufs Sofa zum Schlafen +++

In Oldenburg hat eine Frau einen fremden Mann schlafend in ihrem Wohnzimmer auf ihrem Sofa gefunden. Die von der Wohnungsbesitzerin gerufene Polizei konnte den Fall vom vergangenen Samstag schnell aufklären, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach berichtete der alkoholisierte 19-Jährige den Polizisten, dass er selbst vor einigen Jahren in dem Haus gewohnt habe und deshalb die Räumlichkeiten kenne. Problemlos eindringen in die Wohnung konnte der unerwartete Besucher, weil der Ehemann der Frau am frühen Morgen zur Arbeit gegangen war und die Wohnungstür nur angelehnt hatte, um die Kinder nicht zu wecken.

+++ Verschmähter 70-Jähriger rammt Angebete mit Rollator +++

Äußerst rabiat hat ein 70-jähriger Bewohner eines Seniorenheims in Rheinland-Pfalz reagiert, nachdem seine 89-jährige Angebetete ihn abblitzen ließ. Wie die Polizei in Germersheim am Donnerstag mitteilte, stieß der Mann der Frau am Mittwoch "mehrfach den Rollator an ihr Bein, so dass diese leicht verletzt wurde". Die Polizei habe zwischen den beiden vermitteln müssen.

Grund für den Gewaltausbruch war nach Polizeiangaben, dass die Frau "seine Gefühle nicht erwiderte" und ihm "zudem von ihren Gefühlen für einen anderen Mann berichtete". Gegen den Mann solle ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

+++ Landshut: Frau hält Nickerchen in Schuhgeschäft +++

Eine betrunkene Frau hat in einem Schuhgeschäft in Bayern ein Nickerchen gehalten. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch hatte die 30-Jährige am Dienstag das Geschäft in Landshut betreten und mehr oder minder zielsicher eine Couch angesteuert. Dort probierte sie allerdings keine Schuhe an, sondern legte sich zum Erstaunen der Mitarbeiter hin und schlief auch sofort ein. Selbst Polizei und Notarzt konnten die Frau zunächst nicht wecken. Schließlich kam die 30-Jährige mit Verdacht auf eine Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus.

+++ Mann will freiwillig Bahnhofsgelände reinigen - und wird angezeigt +++

Ein Münchner wollte freiwillig den Boden vor dem Ostbahnhof reinigen, informierte zur Vorsicht die Polizei über seinen Plan - und hat prompt eine Anzeige bekommen. "Dabei war sein Vorhaben am Mittwochmorgen durchaus löblich", räumten auch die Beamten ein. Denn der 49-Jährige wollte Kronkorken aus dem Teer entfernen. "Er hat es gerne sauber, und es mache ja sonst keiner", schilderten die Beamten. Da er ein Messer benutzen wollte, gab er vorher der Bundespolizei Bescheid, um Missverständnisse zu vermeiden.

Unglücklich für ihn: Bei seinem etwa handlangen Werkzeug handelte es sich um ein verbotenes Einhandmesser, dessen Klinge aufschnappt. Solche Messer darf man zwar besitzen, aber nicht in der Öffentlichkeit dabei haben. Derart belehrt, ließ der 49-Jährige das Messer zwar sofort auf der Wache, muss sich aber dennoch nun wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. Die Kronkorken popelte er am Ende übrigens mit einem Schraubenzieher aus dem Boden.

+++ Gesuchter Mann fällt mit Kampfsportsprüngen auf - Festnahme +++

Ein mit vierfachem Haftbefehl gesuchter Mann hat durch sein skurriles Verhalten selbst die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich gelenkt. Beamte nahmen den 31-Jährigen am Freitagabend am Hamburger Hauptbahnhof fest, wie die Bundespolizei mitteilte. "Aus nicht nachvollziehbaren Gründen führte der Mann vor Reisenden immer wieder kampfsportähnliche Sprünge und Tritte aus und geriet durch sein Verhalten in das Visier einer Präsenzstreife", hieß es am Sonntag in einer Mitteilung. Die Beamten überprüften seine Personalien und stellten fest, dass der Mann wegen Diebstahls, Betrugs und Leistungserschleichung gesucht wurde.

+++ Junges Brüdertrio klaut massenhaft Panini-Bilder - und lässt sich erwischen +++

Die Leidenschaft für Panini-Sammelbilder ihrer Fußballidole hat drei kleine Brüder im niedersächsischen Rotenburg an der Wümme auf die schiefe Bahn geraten lassen: Kurz vor Beginn der Europameisterschaft in Frankreich stellte ein Detektiv das Trio im Alter von sechs, sieben und neun Jahren nach Angaben der Polizei vom Donnerstag bei einem dreisten Ladendiebstahl.

Die Geschwister hatten sich demnach in einem Einkaufsmarkt eine ganz eigene Strategie zurechtgelegt, um heimlich an die begehrten Aufkleber zu kommen. "Geschickt öffneten sie die Verpackungsfolien von Zeitschriften und holten Panini-Sticker heraus", berichteten die Beamten. Als der Ladendetektiv das Treiben der Kinder am Mittwochabend bemerkte, entschieden die sich demnach für eine weniger ausgeklügelte Vertuschungsstrategie: Sie versuchten, sich hinter Regalen zu verstecken.

Nachdem sie doch ergriffen worden waren, wurde das ganze Ausmaß ihres "Raubzugs" deutlich. Ihre Hosentaschen seien voll gewesen, hieß es in der Meldung der Polizei. Beamten nahmen ihre Personalien auf und brachten sie nach Hause. Strafrechtliche Konsequenzen müssen die jungen Übeltäter aufgrund ihres Alters nicht befürchten. In Deutschland sind Menschen unter 14 Jahren laut Gesetz schuldunfähig.

+++ Mann verliert angeblich Hose in Freibad und läuft nur im T-Shirt durch Koblenz +++

Weil er angeblich seine Hose verlor, ist ein Mann nur mit einem T-Shirt bekleidet durch Koblenz gelaufen und von der Polizei angehalten worden. Wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Mittwoch erklärte, wurde sie am Vortag von einem Passanten über den 49-Jährigen informiert. Dieser gab demnach an, in einem Freibad seine Hose verloren zu haben.

Weiter berichtete der Mann nach Polizeiangaben, er sei auf dem Weg in die Innenstadt, um sich dort eine neue Hose zu kaufen. In einer Plastiktüte habe er zwar ein Handtuch bei sich gehabt. Daran habe er aber entweder nicht gedacht - oder nicht mehr denken können. Möglicherweise sei alles auf den "Grad seiner Alkoholisierung von über drei Promille" zurückzuführen gewesen, erklärte die Polizei.

+++ 86-Jähriger seit 26 Jahren ohne Führerschein unterwegs +++

Bei einer kleinen Spritztour flog das kleine Geheimnis eines 86-Jährigen aus Braunschweig auf: 26 Jahre fuhr er ohne Führerschein - und das ohne Probleme. Bis es krachte: Der Mann fiel den Beamten auf, weil er beim Einparken mit aufheulendem Motor zweimal rückwärts gegen eine Straßenlaterne fuhr. Als die Polizisten eingriffen und ihn kontrollierten, stellten sie fest, dass der Mann seit 1990 keinen Führerschein mehr besaß, wie es in einer Mitteilung hieß. Den Beamten erklärte der Mann, dass er nur alle vierzehn Tage mal Auto fahre.

+++ Schäferstündchen endet mit Polizeieinsatz +++

Ein Schäferstündchen in Baden-Württemberg ist durch einen Polizeieinsatz abrupt beendet worden. In Weil am Rhein schlug am frühen Donnerstagmorgen ein Hausbesitzer Alarm, weil er einen Einbrecher im Haus vermutete, wie die Polizei in Freiburg mitteilte. Tatsächlich handelte es sich jedoch um einen Liebhaber der Haushälterin.

Die Frau hatte den Mann laut Polizei kurz zuvor kennengelernt und ins Haus geholt. Dort seien sie sich sofort näher gekommen. "Die dabei erzeugten Geräusche beeinflussten die nächtliche Stille negativ und schreckten die anderen Hausbewohner auf", erklärte die Polizei.

+++ Kind "verunreinigt Straße" mit Kreide - Behörde droht mit Strafe +++

Eine Siebenjährige aus Neuruppin ist ins Visier des Ordnungsamtes geraten, weil sie mit bunter Spielkreide Parkbucht-Markierungen auf eine Spielstraße gemalt hatte. Das Mädchen hatte am Himmelfahrtstag mit bunter Kreide ein "P" und Markierungen für drei Parkbuchten auf der verkehrsberuhigten Straße vor dem elterlichen Wohnhaus gemalt; als Begrüßung für Besuch, der mit dem Auto anreiste. Das Ordnungsamt leitete folglich ein Bußgeldverfahren wegen "Verunreinigung der Fahrbahn" ein.

Schriftlich wurden die Eltern aufgefordert, die Malerei zu beseitigen. Andernfalls werde eine Firma auf Kosten der Familie damit beauftragt. Nun hat die Verwaltung der Stadt in Brandenburg das Bußgeldverfahren gegen die Eltern des Mädchens jedoch eingestellt. Die Kreidezeichnung ist inzwischen freilich längst nicht mehr zu sehen.

+++ Papagei in 30er-Zone geblitzt +++

Ein fliegender Papagei ist im pfälzischen Zweibrücken von der Polizei geblitzt worden. Der "rasende" Vogel wurde in einer Tempo-30-Zone mit 43 Stundenkilometern gemessen, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Zunächst hatten die beiden Beamten an der Kontrollstelle vor einem Rätsel gestanden. Die Messanlage löste aus, ohne dass ein Auto zu sehen war. Als die Ordnungshüter genauer hinschauten, entdeckten sie auf dem Blitzerfoto den flatternden Papageien. Die wildlebenden Halsbandsittiche haben sich in einem Park in Zweibrücken angesiedelt. Sie gehörten zum Stadtbild, erläuterte ein Polizeisprecher. Die Beamten nahmen den Vorfall mit Humor: "Von wem das fällige Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro entrichtet wird, steht derzeit noch nicht fest", schrieben sie in ihrer Mitteilung.

+++ Dreijähriger Autofahrer demoliert Fahrräder +++

In Niederbayern hat sich ein dreijähriger Junge als Autofahrer versucht und dabei eine Reihe von Fahrrädern platt gemacht. Die 19 und 20 Jahre alten Eltern waren am Dienstagnachmittag zu einem Fahrradgeschäft in Pfarrkirchen gefahren, hatten ihren Wagen geparkt, den Sohn auf dem Rücksitz gelassen und waren ausgestiegen.

Der neugierige Junge erkannte nach Angaben der Polizei, dass der Vater den Schlüssel stecken gelassen hatte und kletterte auf den Fahrersitz. Er drehte den Zündschlüssel und startete den Motor. Das Auto stotterte drei Meter nach vorn und demolierte die zehn vor dem Laden stehenden Kundenfahrräder. Der Schaden summiert sich auf fast 7000 Euro.

+++ Fahrer verliert Leichenwagen "samt Inhalt" in München +++

Wer kennt das nicht: Man hat ein bisschen Stress, ist froh, wenn man einen Parkplatz findet, geht los - und weiß nachher nicht mehr, wo das eigene Auto steht. Ähnliches ist nun ausgerechnet dem Fahrer eines Bestattungsunternehmens passiert. Dessen polnischer Leichenwagen mit einer toten Frau an Bord war seit Sonntag in München vermisst worden. Von einem Diebstahl sei aber keine Rede, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Ermittler gehen vielmehr davon aus, dass der Fahrer einfach nicht mehr wusste, wo er das Auto "samt Inhalt" abgestellt hatte. Der Mann sollte die Leiche von Italien nach Polen bringen. Am Sonntag wollte er in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs eine Pause machen und stellte das Fahrzeug ab, konnte aber später den Parkplatz nicht mehr finden.

Ratlos wandte sich der Fahrer an die polnische Bestattungsfirma, die schließlich die Polizei alarmierte. Am Montag wurde das Gefährt dann unbeschädigt gefunden. Passanten entdeckten das schwarze Fahrzeug mit den weißen Gardinen in einer Straße in der Nähe der Isar. Der Fahrer selbst war laut Polizei "eher unkooperativ". Eine strafbare Handlung des Mannes liege nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vor.

+++ Mann zerstört Statue beim Versuch, ein Selfie zu machen+++

Die gute Nachricht: Wer beim Selfie-machen irgendeinen Bockmist verzapft, ist in der Regel durch seine Versicherung geschützt. Und es gibt viele Arten, Unfälle zu verursachen: In Russland fanden Anfang 2015 zwei Männer eine Handgranate. Als sie sich mit dem Ding ablichten wollten, explodierte es. Ganz so drastisch ist ein Zwischenfall in Lissabon vor einigen Tagen zum Glück nicht geendet.

Am berühmten Bahnhof Rossio wollte sich ein 24-Jähriger mit der Statue von König Sebastian (1554 bis 1578) ablichten, wie die Polizei der Stadt berichtet. Der junge Mann schickte sich also an auf den Sockel in etwa zwei Meter Höhe gelangen. Was ihm leider misslang: Beim dem Versuch riss er die Figur in die Tiefe. Das Denkmal, das dort seit 126 Jahren unbefestigt überdauert hatte, zersprang in dutzende Teile. Der Selfie-Depp floh zunächst, wurde aber später geschnappt, die Statue muss nun aufwändig zusammengeflickt werden.

+++ Auf Rollatoren holen Senioren gestohlenen Maibaum zurück +++

Die Bewohner eines Seniorenwohnheims in Österreich haben ihren gestohlenen Maibaum zurückerobert - und auf Rollatoren nach Hause gefahren. Ein YouTube-Video mit Bildern der Aktion ist bis zum Donnerstag mehr als 42.000 Mal aufgerufen worden.

Der Maibaum-Diebstahl in der Gemeinde Mehrnbach hat laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA Tradition: Jedes Jahr schenkt ein Landwirt demnach den Senioren einen Stamm, den sie in mühevoller Handarbeit schmücken und aufstellen. Doch ebenso alljährlich komme eine Stammtischrunde aus einem rund 300 Meter entfernten Wirtshaus und stehle den Baum. So auch in der Nacht zum vergangenen Sonntag. "Heuer beschlossen die Senioren aber: Es reicht, das lassen wir uns nicht mehr gefallen", sagte der stellvertretende Heimleiter Christoph Koller. Sechs Heimbewohner rückten unterstützt von Betreuern und Heimleitung aus und stahlen den zehn Meter langen Baum zurück. Künftig wollen die Senioren ihren Maibaum besser bewachen.

+++ Junge stiehlt Polizeiwagen +++

Ein Teenager hat einen Streifenwagen der Polizei in Düsseldorf gestohlen. Das Fahrzeug sei aus der Tiefgarage einer Werkstatt entwendet worden, wo es gewartet worden sei, berichtet die Polizei. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen einen schmächtigen, sehr jungen Fahrer am Steuer des Autos. Zeugen hatten zuvor einen etwa 12- bis 14-Jährigen in der Garage herumlungern sehen. Der Einsatzwagen tauchte schließlich unversehrt 17 Kilometer entfernt auf einem Parkplatz in Meerbusch auf. Er wird nun auf Spuren untersucht.

+++ Polizei nimmt Türsteher-Henne fest +++

Eine garstige Henne hat haarschneide-willige Kunden von einem Friseurbesuch in Bayern abgehalten. Wie eine Türsteherin habe sich das Tier vor dem Eingang eines Friseursalons in Kitzingen in Stellung gebracht, teilte die Polizei mit. Die Henne verhielt sich demnach derart aggressiv, dass sich am Dienstag keiner der Kunden an ihr vorbeitraute. Erst die Ordnungshüter sorgten wieder für Zutritt: Polizisten lockten das Tier mit Brotkrumen von der Tür weg und "nahmen es fest". Nun suchen sie nach dem Besitzer der Henne - wer das ist, ist nämlich unklar.

Eine Henne steht vor der Tür eines Friseursalons in Kitzingen

"Du kommst hier net rein!": Die schlecht gelaunte Türsteher-Henne vor dem Friseursalon in Kitzingen.

+++ Polizei stoppt mit kompletter Couchgarnitur beladenes Auto +++

In Duisburg hat ein Mann eine komplette Couchgarnitur in seinem Auto transportiert. Mehrere große, zusammengebaute Möbelstücke hatte der Mann in und auf seinen Mittelklasse-Wagen gepackt. Die Polizei zeigte sich wenig beeindruckt von dieser Fertigkeit. Sie stoppte das vollbeladene Auto, da die Möbelstücke weit herausragten. Ausreichend gesichert seien die Sofas auch nicht gewesen, wie die Beamten monierten. Weiterfahren durfte der Mann so jedenfalls nicht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen.

Das Foto der Polizei zeigt einen mit einer Couchgarnitur beladenen Pkw in Duisburg

Wieso? Passt doch alles!

+++ Polizist rammt betrunken 51 Autos +++

Ein tschechischer Polizeibeamter hat seiner Uniform wenig Ehre erwiesen: Mit seinem privaten Geländewagen rammte er im Prager Stadtzentrum 51 geparkte Autos - und floh anschließend in seinem stark zerbeulten Fahrzeug. Das teilte eine Polizeisprecherin am Mittwoch mit. Nachdem Passanten Alarm geschlagen hatten, konnte demnach eine Streife die Amokfahrt des Kollegen stoppen. Dieser habe sich geweigert zu "pusten". Ärzte hätten später mehr als ein Promille Blutalkohol festgestellt. Die Polizei versucht nun, die Besitzer aller 51 beschädigten Autos ausfindig zu machen. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 100.000 Euro belaufen.

+++ Vermeintlicher Pannenhelfer stiehlt Auto - und verrät sich +++

Von wegen hilfsbereit: Ein vermeintlicher Pannenhelfer hat einem 20-Jährigen in Bremen das Auto geklaut. Der Dieb hatte dem jungen Mann zuerst geholfen, den stehengebliebenen Wagen anzuschieben. Als das nicht klappte, wechselt er auf den Fahrersitz. Der 20-Jährige schob an. Da sprang der Wagen plötzlich an. "Der nette Helfer legte daraufhin einen Gang ein und fuhr, sehr zum Erstaunen des 20-Jährigen, auf und davon", hieß es im Polizeibericht vom Dienstag. Dumm nur, dass er seinen Rucksack stehen ließ. Damit konnte ihn die Polizei am Montagabend identifizieren: Wenige Stunden zuvor hatten eben jene Einsatzkräfte den 36-Jährigen bei einem Ladendiebstahl erwischt. Die Polizei fahndet jetzt nach Mann und Auto.

+++ Mann zweimal binnen 15 Stunden mit mit mehr als zwei Promille erwischt +++

Sein Durst war offenbar zu groß: Im Raum Flensburg ist ein 33-Jähriger am Wochenende gleich zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt worden. Wie die zuständige Polizeidirektion berichtet, war der Mann aufmerksamen Verkehrsteilnehmern erstmals am frühen Samstagmorgen aufgefallen, weil er seinen schwarzen Mitsubishi in Schlangenlinie über die Straße bewegte. Eine Streife spürte den aus Flensburg stammenden Fahrer wenig später auf und kontrollierte ihn. Weil der Alkoholtest einen Wert von mehr als zwei Promille ergab, nahmen ihm die Beamten den Führerschein ab und ordneten zudem eine Blutprobe an.

Dass ihn die Maßnahme aber offenbar kalt gelassen hatte, bewies der Ertappte schon nachmittags darauf. Gegen 16.50 Uhr, und damit gerade einmal etwas mehr als 15 Stunden nach der ersten Alkoholtour, ging er der Polizei erneut ins Netz. Weil er auch dieses Mal eine auffällige Fahrweise an den Tag legte, führten die Beamten erneut einen Alkoholtest durch. Ergebnis: Wieder war der Mann mit mehr als zwei Promille unterwegs. Weil sie ihm den Führerschein aufgrund der ersten Aktion nicht noch einmal abnehmen konnten, entschlossen sich die Polizisten zu einer vermeintlich sichereren Maßnahme: Sie übergaben den Fahrzeugschlüssel kurzerhand der Ehefrau des Trunkenbolds.

Der Täter selbst muss sich jetzt wegen zwei Trunkenheitsfahrten und Fahrens ohne Führerschein verantworten. 

+++ Werbeslogan geht nach hinten los +++

Nach heftigem Internet-Spott hat der US-Bundesstaat Rhode Island seinen neuen Werbeslogan zurückgezogen. Im Rahmen einer millionenschweren Marketing-Offensive hatte der Designer Milton Glaser, Erfinder des "I love New York"-Logos, für den kleinsten Bundesstaat der USA den Spruch "Rhode Island: Cooler and Warmer" erdacht, wie die "New York Times" berichtet.

Kommentatoren im Internet zeigten sich jedoch verwirrt und verglichen den Spruch mit dem Filmtitel "Dumm und Dümmer".

Außerdem stellte sich heraus, dass eine Szene des zur Marketing-Kampagne gehörenden Werbevideos in Island gedreht worden war und einige Restaurants auf der Webseite der Kampagne im Nachbarstaat Massachusetts liegen. Daraufhin trat die Chefin der Tourismusbehörde von Rhode Island zurück und Gouverneurin Gina Raimondo kassierte den Werbespruch wieder ein.

"Die Menschen sind total verrückt geworden, weil sie es nicht verstanden haben", verteidigte sich Designer Glaser gegenüber der "New York Times". "Wenn man die Kampagne über Wochen ausgerollt hätte, wäre es besser gelaufen. Aber ohne eine wirkliche Vorstellung und mit so vielen Fehlern, ist alles in Negativität untergegangen."

+++ Mann vergisst 100.000 Euro auf Autodach +++

Ein 56-jähriger Mann aus Hildesheim hat nach eigenen Angaben einen mit 100.000 Euro gefüllten Briefumschlag auf seinem Autodach vergessen und vermutlich während der Fahrt verloren. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Donnerstag mitteilte, ereignete sich der Fall bereits am 22. März. Bislang fehlt von dem Geld jede Spur.

Wie die Beamten unter Berufung auf die Aussagen des Mannes weiter erklärten, hatte er das Geld nach und nach von der Bank geholt, weil er es lieber zu Hause verwahren wollte. Dann aber änderte er seine Meinung und wollte die gesamte Summe im Umschlag auf einmal zurück zu seinem Kreditinstitut bringen. Auf dem Weg dorthin lud er demnach allerdings auch Tüten in den Kofferraum seines Autos, wobei er den Umschlag auf dem Dach vergaß.

Nachdem er den Verlust bemerkte, startete der Betroffene selbst eine Suchaktion und rief die Polizei, die sich nach eigenen Angaben auch selbst an der Aktion beteiligte. Später schaltetet der Mann privat eine Kleinanzeige, in der er dem Finder eine hohe Belohnung versprach. Auch diese Maßnahme führte allerdings nicht zum Erfolg. Niemand meldete sich.

Durch die Veröffentlichung des Falls erhoffen sich die Beamten nun doch noch Hinweise auf den Verbleib des Gelds. Möglicherweise habe jemand den Umschlag gefunden, zögere bislang aber mit der Rückgabe, erklärten sie. Zugleich zogen sie aber auch eine andere, weniger ehrenwerte Möglichkeit in Betracht: Sie baten um Hinweise auf Menschen, die in ihrem privaten Umfeld plötzlich durch den Besitz eines hohen Bargeldbetrags auffielen.

+++ Würstchen-Streit löst Polizeieinsatz bei Daimler-Hauptversammlung aus +++

Der Streit zweier Aktionäre um Würstchen am Buffet hat bei der Hauptversammlung des Autobauers Daimler einen Polizeieinsatz ausgelöst. "Wir haben die Polizei gerufen, um zu schlichten", sagte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff während der Beantwortung von Aktionärs-Fragen. Daimler hatte für die rund 5500 anwesenden Aktionäre in Berlin einer Sprecherin zufolge 12.500 Würstchen aufgetischt.

Einer Sprecherin zufolge hatte ein Aktionär mehrfach Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen eingepackt. Eine andere Aktionärin habe ihn darauf angesprochen, was zu einem verbalen Schlagabtausch geführt habe. Um die Lage zu entspannen, habe man die Polizei gerufen. Die Aktionärin habe eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Aufsichtsratschef Bischoff dachte nun laut über Konsequenzen nach: "Entweder wir brauchen mehr Würstchen oder wir schaffen die Würstchen ganz ab."

+++ Sprengstoffkommando rückt wegen Penisring an +++

Ein Sexspielzeug hat in Halberstadt in Sachsen-Anhalt Sprengstoffspezialisten der Polizei auf den Plan gerufen. Die Mitarbeiterin einer Spielothek hatte die Beamten gerufen, weil es aus einem Mülleimer tickte und summte, wie die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Aus Sorge vor einem Sprengsatz evakuierte die Polizei die Spielothek sowie umliegende Geschäfte, brachte etwa 90 Menschen in Sicherheit und sperrte eine Straße. Experten des Landeskriminalamts untersuchten den Mülleimer und entdeckten einen vibrierenden Penisring. Wer das Sexspielzeug in dem Mülleimer entsorgt hatte, ist bislang unklar.

+++ Über Stock und Stein – Pizzabote verirrt sich in die Walachei+++

Eigentlich wollte ein Pizzabote aus Ludwigshafen nur seine Lieferung ins nahe Frankenthal bringen, doch was er dann erlebte, glich einer Odyssee. Kurz vor dem Ziel musste der 22-Jährige am Sonntagabend stoppen, weil die Bundesstraße wegen einer Fahrbahnsanierung gesperrt war. Er habe sich dann an den Lichtern orientieren wollen und sei auf einem Feldweg weitergefahren, sagte ein Polizeisprecher. Doch dann blieb der Wagen im Matsch stecken. Weil der Akku seines Handys leer war, konnte der Mann keine Hilfe rufen. Also machte er sich mit der Pizza zu Fuß auf den Weg. "Allerdings verlief er sich und irrte auf den Feldern umher", berichtete die Polizei. Schließlich erreichte er den nahen Frankenthaler Stadtteil Studernheim, wo er an einer unbesetzten Tankstelle über einen Notrufknopf einen Sicherheitsdienst alarmiere, der die Polizei verständigte. Da die Pizza kalt und die Bergung seines Fahrzeuges zu dieser Zeit nicht möglich war, wurde der am Boden zerstörte Pizzabote zu seinem Chef gebracht.

+++ "Ghostbusters"-Fans touren als Geisterjäger durch Deutschland +++

Mitten in der niedersächsischen Provinz haben fünf Männer den deutschlandweit wohl bekanntesten "Ghostbusters"-Fanclub gegründet. Ein Jahr lang haben Thomas Nelson und seine Freunde Geisterjäger-Requisiten, Waffen und Instrumente nachgebaut. Der gelernte Einzelhandelskaufmann aus dem niedersächsischen Schellerten bei Hildesheim ist ein Hardcore-Fan der "Ghostbusters"-Filme. Zusammen mit seinen Freunden tourt er nun als "Ghostbusters Niedersachsen" durch die Republik. Die Truppe tritt in selbst hergestellten Kostümen unter anderem bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Comic-Conventions auf. Im "Ghostbusters"-Film des Regisseurs Ivan Reitman gingen Dan Aykroyd, Bill Murray und Harold Ramis zum ersten Mal 1984 auf Geisterjagd.

+++ Mann verliert Führerschein, weil er sein Audio-Kabel wiederhaben will +++

Weil er nicht akzeptieren wollte, dass ihm die Polizei wegen einer Ruhestörung das Kabel seiner Musikanlage abgeknöpft hatte, wird ein 35-Jähriger künftig vermutlich längere Zeit auf sein Auto verzichten müssen. Wie die Polizei Flensburg berichtet, hatte sich eine Nachbarin des Mannes am frühen Mittwoch gegen 0.30 Uhr über extremen Lärm beschwert. Die Beamten fuhren daraufhin zur Wohnung des "Musikliebhabers" und forderten ihn auf, die Lautstärke zu reduzieren. Diese Bitte nahm der 35-Jährige aber offenbar nicht sonderlich ernst, so dass die Polizisten nur wenig später erneut anrücken mussten. Um weitere Ruhestörungen zu verhindern, nahmen sie kurzerhand ein Lautsprecherkabel der Stereoanlage an sich.

Einsatz erledigt - könnte man meinen. Denn anstatt die Maßnahme der Polizisten zu akzeptieren, machte sich der Ruhestörer gegen 2 Uhr auf Weg zur Wache, um sein Kabel wieder abzuholen. Dort angekommen, fiel den Beamten nicht nur die deutliche Fahne des 35-Jährigen auf. Auch hatte er sein Auto mittig in der Einfahrt des Besucherparkplatzes geparkt. Die Polizisten fackelten nicht lange und führten sogleich einen Atemalkoholtest durch, der einen stattlichen Wert von 2,14 Promille ergab. Damit aber noch nicht genug: Weil die Beamten zudem frische Unfallspuren am Fahrzeug entdeckten, machten sie sich in der näheren Umgebung auf die Suche nach beschädigten Autos - und wurden fündig. Offenbar hatte der 35-Jährige auf dem Weg zur Wache gleich zwei Unfälle verursacht.

Der Führerschein des 35-jährigen wurde daraufhin beschlagnahmt, das schlecht geparkte Fahrzeug abgeschleppt. Den Fahrer erwartet selbst nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkohol und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

stern/Reuters/DPA/AFP
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